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Was liest du da heraus?... warum ich hinter dieser "absoluten" Gelassenheit etwas anderes rauslese.
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Was liest du da heraus?... warum ich hinter dieser "absoluten" Gelassenheit etwas anderes rauslese.
ganz ehrlich: Ich hab Angst vor Menschen, die immer glücklich sind - das fühlt sich nicht normal an!Ich bin nicht immer glücklich und das ist mMn. auch kein natürlicher Zustand.
Das klingt schon fast wie ein allgemeingültiges Gesetz. Ich feier das irgendwie, wenn man nach einer Theorie lebt, die so abseits von "Normalität" ist, aber trotzdem funktioniert. Die einzige Frage, die ich dazu hätte: Muss Fortschritt wirklich immer aus Unzufriedenheit entstehen?Den so mein lebensbegleiternde Spruch - in der Unzufriedenheit liegt der Fortschritt - und dann entsteht wiederum im Fortschritt ein Gefühl von glücklich sein. Tja die Kunst darin ist es, diese Fortschritte zu erkennen, reflektieren und wahrnehmen. Je besser das klappt, entsteht eine tiefgründige Zufriedenheit.
ich hatte das Gefühl, dass hinter der Gelassenheit auch Verletzung steht.Was liest du da heraus?
Mir gefällt, dass du Glück nicht über Erfolg oder Perfektion definierst, sondern über das Gefühl, angenommen zu werden.Eine wirklich sehr gute Frage....
Ich selber brauche nicht viel um Glücklich zu sein - bzw. wenn ich ehrlich bin, dann bin ich mit dem glücklich so wie es eben ist.
Ich bin verheiratet und habe die Liebe meines Lebens gefunden.
Eine PErson, die mich so akzeptiert, wie ich bin.
Mit all meinen Kanten und Ecken - das ist mir mehr wert, als alles andere.
Das macht mich glücklich - einen Mensch an meiner Seite zu haben, der mich so sieht wie ich bin.
In unserer heutigen Zeit ist leider viel nur noch auf Oberflächelichkeit aufgebaut.
Wir versuchten ständig uns zu übertrumpfen.
Wollen der beste sein
Wollen imponieren
Wollen für alle ein Idol ein
Wollen...wollen...wollen
Dabei vergessen wir dass hier und jetzt - und verlaufen uns in etwas, dass eigentlich niemand braucht- aber scheinbar jeder haben will:
Der perfekte Mann/Frau - und damit meine ich das ganze in oberflächerlicherweise gesehen.
Was für mich perfekt sein kann, ist für jemanden anderen ein NoGo
Perfektion hat keinen fixen Standpunkt
Es fängt in unseren Köpfen an, was wir als "Perfekt" sehen....
Ich komme aus einer Welt, in der Betroffene (mit Behinderungen) immer schön demütig sein müssen. Demütig gegenüber Behörden, dass sie ihre Pflicht erledigen, gutgemeinte Pädagogen, die einem einreden, was man denn nicht alles kann, Ärzte und Therapeuten, die einem nur als Krankengeschichte wahrnehmen, Medien, die Glorifizieren und Herabwürdigen in einem Atemzug und Behindertenaktivisten, die sich auch lieber einen Arm abbeißen würden, anstatt mit Nicht-Behinderten zu arbeiten.Das wirkt auf mich sehr demütig und gleichzeitig offen fürs Leben.
Ja, und? Ich lehne mich mal aus dem Fenster: 99,999999 % der User hier und Rest der Welt haben Verletzungen in irgendeiner Form erlebt. Die Frage ist doch, was ich damit mache: Ich resigniere nicht, ich schau schon hin, aber Vieles kümmert mich einfach nicht mehr.ich hatte das Gefühl, dass hinter der Gelassenheit auch Verletzung steht.
Verdammt, das nenn ich mal einen reflektierten Text! Echt stark! Wenn du jetzt noch ein oder zwei Beispiele hättest, würde ich mir mein Popcorn schnappen und begeistert weiterlesen!Glück sind nur Momente, die man meistens erst im Nachhinein wahrnimmt und hineininterpretiert nach dem Motto: “Da war ich glücklich.” Ein ganz normaler Mechanismus im Gehirn, der das meiste Negative wegfiltert. Zeit wird in der Rückschau ohnehin relativ. Es ist vollkommen egal, ob man eine oder drei Wochen auf Urlaub war – die Erinnerungen sind im Nachhinein oft die gleichen. Deshalb halte ich nicht viel vom Begriff Glück.
Zufriedenheit ist eine andere Kategorie. Sie impliziert nämlich, mit dem zufrieden zu sein, was man hat. Das ist heutzutage fast schon purer Anarchismus, denn an zufriedenen Menschen verdienen große Konzerne kein Geld. Deshalb wird man ständig mit Menschen und Dingen konfrontiert, die es angeblich besser haben als man selbst.
Ich bin in einem Alter (52), in dem mir Statussymbole und das, was andere besitzen, weitgehend egal geworden sind. Aber bin ich deshalb mit mir selbst vollkommen zufrieden? Nein, denn dann würde ich aufhören, mich weiterzuentwickeln, und das wäre für mich nicht wünschenswert.
Das Leben ist Veränderung. Wer älter wird, erlebt viele Veränderungen, ob man sie will oder nicht. Wichtig ist, wie man damit umgeht. Denn dass Dinge passieren, hat man oft nicht in der eigenen Hand. Aber die Dinge, die man beeinflussen kann, sollte man so gestalten, wie man es selbst möchte und sich vorstellt.
Bei einer guten Schokolade ist das kein Thema. #DopaminoleoleIch frage mich nur, ob man Glück nicht auch im Moment bewusst erleben kann, ohne das man es erst später "erkennt"?
Alles okay! Du hast recht - ich hab mich ein wenig in deinen Worten gesehen und etwas falsches reininterpretiert. Sorry!Ja, und? Ich lehne mich mal aus dem Fenster: 99,999999 % der User hier und Rest der Welt haben Verletzungen in irgendeiner Form erlebt. Die Frage ist doch, was ich damit mache: Ich resigniere nicht, ich schau schon hin, aber Vieles kümmert mich einfach nicht mehr.

Muss nicht. Ich habe nur gelernt, Unzufriedenheit muss nicht etwas schlechtes sein. Und dann lächelt man, worüber man einmal unzufrieden war. Entweder aus dem Grund, sich weiterentwickelt zu haben oder weil man es nicht beeinflussen kannganz ehrlich: Ich hab Angst vor Menschen, die immer glücklich sind - das fühlt sich nicht normal an!
Das klingt schon fast wie ein allgemeingültiges Gesetz. Ich feier das irgendwie, wenn man nach einer Theorie lebt, die so abseits von "Normalität" ist, aber trotzdem funktioniert. Die einzige Frage, die ich dazu hätte: Muss Fortschritt wirklich immer aus Unzufriedenheit entstehen?