Glücklich mit dir selbst – oder nur gut im Ignorieren?

Handelt es sich dabei um eine Folie, wenn ich das im Internet suche?
D.h. sie ist spurlos wieder zu entfernen?

Meine alten Weine aus den 90ern habe ich bisher herkömlich gelagert. Hat soweit gut geklappt. Gut, ein Korken kann vorkommen...
Ich habe Weine mit dem Haus gekauft. Der älteste war ein 79er Eiswein, wer war ganz wunderbar.
Die derzeit ältesten Flaschen sind Merlots aus den 80ern, die werden alle nach und nach getrunken.
Was bringt mir der beste Wein, wenn er nicht zu den besten Gelegenheiten getrunken wird.
Es sind noch gut 300 Flaschen übrig, geschätzt 90% waren bisher trinkbar.
 
Wenn ihr in den Spiegel schaut: Seht ihr jemanden, mit dem ihr wirklich zufrieden seid?
Zwar bin ich nicht in jeder Beziehung zufrieden, aber im Vergleich mit meinen nächsten Verwandten, mit meinen Kameraden und Kollegen und meinen Befreundeten schon. Ich bin seit meiner Geburt in eine blühende Familie eingebunden, fühle mich seit dem Schuleintritt vor 89 Jahren unter Kameraden wohl und lebe in einem Land, das Im Refrain eines Liedes feststellt:
s'Schwyzer Ländli isch zwor chli,
aber schöner chönnt's nizt sy!
 
Zwar bin ich nicht in jeder Beziehung zufrieden, aber im Vergleich mit meinen nächsten Verwandten, mit meinen Kameraden und Kollegen und meinen Befreundeten schon. Ich bin seit meiner Geburt in eine blühende Familie eingebunden, fühle mich seit dem Schuleintritt vor 89 Jahren unter Kameraden wohl und lebe in einem Land, das Im Refrain eines Liedes feststellt:
s'Schwyzer Ländli isch zwor chli,
aber schöner chönnt's nizt sy!
Wie alt wirst du heuer?
 
Zwar bin ich nicht in jeder Beziehung zufrieden, aber im Vergleich mit meinen nächsten Verwandten, mit meinen Kameraden und Kollegen und meinen Befreundeten schon. Ich bin seit meiner Geburt in eine blühende Familie eingebunden, fühle mich seit dem Schuleintritt vor 89 Jahren unter Kameraden wohl und lebe in einem Land, das Im Refrain eines Liedes feststellt:
s'Schwyzer Ländli isch zwor chli,
aber schöner chönnt's nizt sy!
Das klingt nach einem sehr getragenen und dankbaren Lebensgefühl. Sehr schön.

Wobei ich keine Ahnung habe, was der letzte Teil bedeutet - aber ich gehe mal davon aus, dass es nichts negatives ist. :giggle:
 
Das was du zitierst, habe ich nie geschrieben oder in der Form behauptet. :oops:
Das einzige, was man an Glück objektiv wahrnehmen kann, sind messbare Indikatoren: Neurobiologische Aktivität und die dazugehörigen Hormon-Systeme Beispielsweise, wie @Mitglied #239795 ja bereits angeschnitten hatte. Klar, wenn man Glück objektivieren, wären Lebensbedingungen, Reichtum, Einkommen etc. auch ein Teil von Glück. Aber streng genommen hat das weniger damit zu tun, wie glücklich sich jemand fühlt, sondern wie gut man lebt.
Habe nix anderes behauptet ...
das hat auch keiner gemacht.
Ähmm, wozu hab ich dann zitiert 😳
Ich glaube, das liegt daran, dass man eigene Werte auf andere projiziert und davon ausgeht, dass es dann auch klappt... aber wie bereits zuvor erwähnt: das kann in manchen Sitauationen funktionieren, muss es aber nicht.
Projektion und/oder Bewertung von Gefühlen funktioniert halt schon mal prinzipiell nicht und ist kontraproduktiv.
Es gibt manchmal Menschen, die das Bedürfnis haben, andere zu bewerten, noch bevor sie versucht haben, denjenigen zu verstehen.
Ich hab beispielsweise bei der Beerdigung (auf dem Friedhof) von meinem Papa auch ständig nur irgendwelche dummen Sprüche von mir gegeben und gelacht. Objektiv gesehen waren das die völlig falschen Gefühlsäußerungen, aber ich war einfach nur völlig überfordert und aus welchen Gründen auch immer, hat mein Hirn das Verhalten als Weg gesehen, damit klar zu kommen.
Wieso falsch? Es war zu dem Zeitpunkt Deine Art zu trauern, dabei gibt es kein richtig und falsch.
("Witzig" ... bin grad von einem Seminarwochenende über Tod, Trauer, Altern nach hause gekommen)
Da gibt es tatsächlich viele Gründe für - wobei Selbstzweck das falsche Wort wäre:
Ich meinte eben nicht Gründe, sondern Zweck im positiven Sinn, also als sinnvolle Motivation. Etwas, das Positives bewirkt.
- wenn man eine andere Person abwerten will oder in irgendeiner Art klar stellen will, dass man "besser" sei
- aus Frustratation, wenn du verärgert oder auch ungeduldig bist
ja, das sehe ich aber nicht positiv.
- wenn das Verhalten nicht zu den Gedanken oder geäußerten Gefühlen passt
Das (ungefragt) zu bewerten, obliegt mir nicht.
- und auch, wenn man das Gefühl hat, man könnte den Weg/Gedanken eines anderen dadurch korrigieren und ihn wachrütteln
Durch Infragestellen der individuellen Gefühle, anstatt sie zu würdigen bzw. zu respektieren? Das wird nicht funktionieren. Zumal man nur selbst den Weg korrigieren kann und vorallem selbst gehen muss.
Weil ohne das abwertend zu meinen, aber es gibt einige Menschen, die belügen sich aus reinem Selbstschutz, ohne dass es ihnen überhaupt auffällt.
Daran wird eine Abwertung der Gefühle nichts ändern.
Selbstschutz hat eine Funktion, solange er schützt und sich der Auslöser nicht ändert, wird er nicht aufgegeben.
 
Selbstschutz hat eine Funktion, solange er schützt und sich der Auslöser nicht ändert, wird er nicht aufgegeben.
Da bin ich ganz anderer Meinung! Ich verändere meinen Selbstschutz ja nicht nur bei veränderten äußeren Auslösern, sondern auch, wenn beispielsweise neue Einsichten ein Umdenken hervorrufen oder ich mich entwickle und die Situation anders bewerte. Und natürlich verändere ich mein Verhalten auch, wenn ein soziales feedback dazu in der Lage ist, ein Umdenken zu bewirken... Aber auch ganz drastisch, wenn der innere Leidensdruck mich dazu bewegt oder eine "Strategie" scheitert.

Ich glaube, dass Selbstschutz oft bestehen bleibt... und wenn man in keinster Weise irgendwie Veränderungsdruck erfährt, die Wahrscheinlichkeit größer ist, dass er länger aufrecht erhalten werden kann.
 
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Da bin ich ganz anderer Meinung! Ich verändere meinen Selbstschutz ja nicht nur bei veränderten äußeren Auslösern, sondern auch, wenn beispielsweise neue Einsichten ein Umdenken hervorrufen oder ich mich entwickle und die Situation anders bewerte. Und natürlich verändere ich mein Verhalten auch, wenn ein soziales feedback dazu in der Lage ist, ein Umdenken zu bewirken... Aber auch ganz drastisch, wenn der innere Leidensdruck mich dazu bewegt oder eine "Strategie" scheitert.
So wollte ich "Auslöser" in aller Kürze auch verstanden wissen. Nenne es Gründe oder Rahmenbedingungen für den Selbstschutz. Solange er funktioniert, wird er aufrecht erhalten. Wenn Du neue Einsichten gewinnst, kannst Du die Situation anders bewerten, der "Auslöser" ändert sich.
Ich glaube, dass Selbstschutz oft bestehen bleibt und wenn man in keiner Weise irgendwie Veränderungsdruck erfährt, die Wahrscheinlichkeit größer ist, dass er länger aufrecht erhalten werden kann.
Wie gesagt, Veränderungsdruck von Außen ist in den seltensten Fällen erfolgreich, und vorallem nicht nachhaltig.
Und Be- und Abwerten von Gefühlen bewirkt genau nichts beim Gegenüber, außer dass es in Widerstand geht, weil es sich nicht gehört, gesehen und verstanden fühlt, von respektiert ganz zu schweigen.
 
So wollte ich "Auslöser" in aller Kürze auch verstanden wissen. Nenne es Gründe oder Rahmenbedingungen für den Selbstschutz. Solange er funktioniert, wird er aufrecht erhalten. Wenn Du neue Einsichten gewinnst, kannst Du die Situation anders bewerten, der "Auslöser" ändert sich.

Wie gesagt, Veränderungsdruck von Außen ist in den seltensten Fällen erfolgreich, und vorallem nicht nachhaltig.
Und Be- und Abwerten von Gefühlen bewirkt genau nichts beim Gegenüber, außer dass es in Widerstand geht, weil es sich nicht gehört, gesehen und verstanden fühlt, von respektiert ganz zu schweigen.
Ich glaube, wir meinen in Teilen Ähnliches. Ich denke auch, dass äußerer Druck allein selten zu nachhaltiger Veränderung führt. Mein Punkt war eher der, dass Menschen ihren Selbstschutz nicht nur wegen veränderter äußerer Umstände verändern, sondern auch durch innere Entwicklungen, neue Einsichten oder Erfahrungen. Das würde ich nicht unter äußeren Veränderungsdruck fassen.
 
Ich glaube, wir meinen in Teilen Ähnliches. Ich denke auch, dass äußerer Druck allein selten zu nachhaltiger Veränderung führt. Mein Punkt war eher der, dass Menschen ihren Selbstschutz nicht nur wegen veränderter äußerer Umstände verändern, sondern auch durch innere Entwicklungen, neue Einsichten oder Erfahrungen. Das würde ich nicht unter äußeren Veränderungsdruck fassen.
Sehe ich auch so, Ausgangspunkt war ja das Infragestellen von Gefühlen durch Andere als äußerer Veränderungsdruck, was ich nicht unwidersprochen lassen wollte.
 
- Was macht ihr konkret für euch?
- Was treibt euch an?
- Was erwartet ihr von anderen?

Gibt es hier Menschen, die einfach glücklich sind – ohne den Drang zur Weiterentwicklung?
Und wenn ihr in den Spiegel schaut: Seht ihr jemanden, mit dem ihr wirklich zufrieden seid?

Ist Zufriedenheit echtes Glück – oder etwas ganz anderes?

Ich gehöre ja schon zu den Middleagern und wenn ich so auf meine letzten 30 Jahre zurückblicke, habe ich viel zu wenig für mich selbst getan. Es waren immer andere, die sich an meiner Stärke bedienten und mich letztendlich fast kaputt gemacht hätten. Daher mache ich konkret ausnahmslos Dinge, die mir gut tun, ungeachtet ob das anderen gefällt oder nicht. Ich sehe es nicht mehr als meinen Job anderen zu gefallen und beweisen muss ich mir schon lange nichts mehr, ich weiß, dass ich fabelhaft bin. Ich lebe bewusst kompromisslos, wer da nicht mitzieht, muss gehen. Ganz dem Motto: Bin ich zu stark, bist du zu schwach. ;)

Ich liebe meinen Beruf und die damit einhergehende Erfahrungen. Allein sich mit Kindern und Jugendlichen zu beschäftigen, erdet ungemein und ich merke, wie gut mein Brotberuf zu meiner Passion passt: Männer sind ja auch irgendwie Kinde ;)

Ich erwarte in der Tat von anderen nichts Geringeres, als das, was ich von mir selbst erwarte. Was es ist, liegt an der Situation und den Menschen selbst oder die Art, wie ich mit ihnen interagieren möchte.

Glück empfinde ich wirklich in den kleinen Phasen, wenn ich einfach auf der Couch liege, ein gutes Glas Rotwein in der Hand, das Bäuchlein meiner Katzen streichle und sich alles einfach gut anfühlt.

Perfektion hat für mich keinen Wert, daher wähle ich bewusst kleine Herausforderungen, aber auch die Ruhe und das Reflektieren. Andere suchen nach Erfolg, Geld, Wohlstand, den perfekten Menschen an der Seite ... Das sind alles Dinge, die vielleicht das Ego für eine Weile schmeicheln, aber sie erfüllen letztendlich nicht wirklich. Vor allem, all das kann verlorengehen!

Und jetzt bin ich endlich an dem Punkt in meinem Leben angekommen, wo ich sein möchte: Single, unabhängig, eine Hand voll guter Freunde, ein stabiles soziales Netzwerk und großartige Nachbarn (das man nicht unterschätzen sollte).

Sollte ich morgen in die Kiste springen müssen, kann ich jetzt schon sagen: Passt, alles erledigt, alles gut gemacht. Tschüss!
 
Sollte ich morgen in die Kiste springen müssen, kann ich jetzt schon sagen: Passt, alles erledigt, alles gut gemacht. Tschüss!
Ein Punkt an dem ich sicher nicht bin und für den ich dich, und alle die diesen Zustand erreicht haben, ein wenig beneide.

Ich weiß nicht ob ich diesen Punkt jemals erreiche... Aber ich stell ihn mir schön, entspannend und sehr zufrieden vor :up:
 
Ich bin nicht immer glücklich und das ist mMn. auch kein natürlicher Zustand. Den so mein lebensbegleiternde Spruch - in der Unzufriedenheit liegt der Fortschritt - und dann entsteht wiederum im Fortschritt ein Gefühl von glücklich sein. Tja die Kunst darin ist es, diese Fortschritte zu erkennen, reflektieren und wahrnehmen. Je besser das klappt, entsteht eine tiefgründige Zufriedenheit.
Mein Leben hat mir gezeigt, übermäßiger Konsum von so ziemlich allem, endet in einer Teufelsspirale.

Also ist das ignorieren von Einflüssen auch ein wichtiger Bestandteil.


- Was macht ihr konkret für euch?
-Ich betreibe Sport
-Und versuche von jedem Menschen etwas zu lernen - denn JEDER kann etwas besser als ich

- Was treibt euch an?
Das kann ich gar nicht genau sagen

Was erwartet ihr von anderen?
ein wertschätzendes, demütiges miteinander mit Mensch, Natur und Tier
 
Ein Punkt an dem ich sicher nicht bin und für den ich dich, und alle die diesen Zustand erreicht haben, ein wenig beneide.

Ich weiß nicht ob ich diesen Punkt jemals erreiche... Aber ich stell ihn mir schön, entspannend und sehr zufrieden vor :up:
Ich hatte mit 16 eine "10er Lebensliste" und ich hab alle Punkte, bis auf "Fetter Lottogewinn" erreicht.
 
Ich hatte mit 16 eine "10er Lebensliste" und ich hab alle Punkte, bis auf "Fetter Lottogewinn" erreicht.
Ich hatte mit 10 eine Todesliste... Und die leben (glaub ich) trotzdem alle noch. Keine Ahnung.

Da merkt man halt den Unterschied in Lebenserfolgen :rofl: .

Aber Mal ernsthaft gesagt: ich hab jetzt, im Moment, viel mehr erreicht als ich mir jemals erträumt habe. Ich hätte mit 15 nie gewettet 20 zu werden, war mit 25 überzeugt die 30 nicht zu knacken... Und heute habe ich ein schönes Leben in einem kleinen Haus mit einer tollen Freundin.
Das einzige was konkret fehlt wären 1-2 Kinder. Aber das Glück scheint uns halt nicht gegeben zu sein.
Aber allgemein bin ich an einem Punkt der alle meine Erwartungen an dieses Leben sogar weit übertroffen hat. Und sehr zufrieden mit der Welt.

Trotzdem hätte ich irgendwie nicht das Gefühl das ich alles erreicht oder mein Potential ausgeschöpft hätte wenn ich morgen in die Kiste springen würde. Ich weiß irgendwoher dass da noch was ist oder noch was sein sollte... Oder hab zumindest das Gefühl.
 
Zuletzt bearbeitet:
Jeder hat eine andere Vorstellung vom „optimalen Ich“ – für manche bedeutet es Fitness, für andere innere Ruhe, mentale Stärke, persönliche Entwicklung oder gute Beziehungen.

Mich würden eure Gedanken zu folgenden Fragen interessieren:

- Was macht ihr konkret für euch?
- Was treibt euch an?
- Was erwartet ihr von anderen?

Gibt es hier Menschen, die einfach glücklich sind – ohne den Drang zur Weiterentwicklung?
Und wenn ihr in den Spiegel schaut: Seht ihr jemanden, mit dem ihr wirklich zufrieden seid?

Ist Zufriedenheit echtes Glück – oder etwas ganz anderes?
Eine wirklich sehr gute Frage....

Ich selber brauche nicht viel um Glücklich zu sein - bzw. wenn ich ehrlich bin, dann bin ich mit dem glücklich so wie es eben ist.
Ich bin verheiratet und habe die Liebe meines Lebens gefunden.
Eine PErson, die mich so akzeptiert, wie ich bin.
Mit all meinen Kanten und Ecken - das ist mir mehr wert, als alles andere.
Das macht mich glücklich - einen Mensch an meiner Seite zu haben, der mich so sieht wie ich bin.

In unserer heutigen Zeit ist leider viel nur noch auf Oberflächelichkeit aufgebaut.
Wir versuchten ständig uns zu übertrumpfen.
Wollen der beste sein
Wollen imponieren
Wollen für alle ein Idol ein
Wollen...wollen...wollen
Dabei vergessen wir dass hier und jetzt - und verlaufen uns in etwas, dass eigentlich niemand braucht- aber scheinbar jeder haben will:
Der perfekte Mann/Frau - und damit meine ich das ganze in oberflächerlicherweise gesehen.
Was für mich perfekt sein kann, ist für jemanden anderen ein NoGo
Perfektion hat keinen fixen Standpunkt
Es fängt in unseren Köpfen an, was wir als "Perfekt" sehen....
 
Ich gehöre ja schon zu den Middleagern und wenn ich so auf meine letzten 30 Jahre zurückblicke, habe ich viel zu wenig für mich selbst getan. Es waren immer andere, die sich an meiner Stärke bedienten und mich letztendlich fast kaputt gemacht hätten. Daher mache ich konkret ausnahmslos Dinge, die mir gut tun, ungeachtet ob das anderen gefällt oder nicht. Ich sehe es nicht mehr als meinen Job anderen zu gefallen und beweisen muss ich mir schon lange nichts mehr, ich weiß, dass ich fabelhaft bin. Ich lebe bewusst kompromisslos, wer da nicht mitzieht, muss gehen. Ganz dem Motto: Bin ich zu stark, bist du zu schwach. ;)

Ich liebe meinen Beruf und die damit einhergehende Erfahrungen. Allein sich mit Kindern und Jugendlichen zu beschäftigen, erdet ungemein und ich merke, wie gut mein Brotberuf zu meiner Passion passt: Männer sind ja auch irgendwie Kinde ;)

Ich erwarte in der Tat von anderen nichts Geringeres, als das, was ich von mir selbst erwarte. Was es ist, liegt an der Situation und den Menschen selbst oder die Art, wie ich mit ihnen interagieren möchte.

Glück empfinde ich wirklich in den kleinen Phasen, wenn ich einfach auf der Couch liege, ein gutes Glas Rotwein in der Hand, das Bäuchlein meiner Katzen streichle und sich alles einfach gut anfühlt.

Perfektion hat für mich keinen Wert, daher wähle ich bewusst kleine Herausforderungen, aber auch die Ruhe und das Reflektieren. Andere suchen nach Erfolg, Geld, Wohlstand, den perfekten Menschen an der Seite ... Das sind alles Dinge, die vielleicht das Ego für eine Weile schmeicheln, aber sie erfüllen letztendlich nicht wirklich. Vor allem, all das kann verlorengehen!

Und jetzt bin ich endlich an dem Punkt in meinem Leben angekommen, wo ich sein möchte: Single, unabhängig, eine Hand voll guter Freunde, ein stabiles soziales Netzwerk und großartige Nachbarn (das man nicht unterschätzen sollte).

Sollte ich morgen in die Kiste springen müssen, kann ich jetzt schon sagen: Passt, alles erledigt, alles gut gemacht. Tschüss!
Ich freue mich immer, wenn Menschen sagen können: "Ich bin angekommen." Das wirkt auf mich nicht wie Stillstand, sondern nach einem Ort, den man sich über viele Jahre erarbeitet hat. Das mag jetzt etwas deplatziert wirken, aber ich glaube ich habe eine Ahnung, warum ich hinter dieser "absoluten" Gelassenheit etwas anderes rauslese.
Auf jedenfall danke für die Offenheit!
Und ganz ehrlich: Couch, eine Fellnase und ein leckeres Getränk - das ist hört sich verdammt gut an. :herzen:
 
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