Garten, Natur, Selbstversorgerthread

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Ein Garten ohne diese Schönheiten kann ich mir nicht mehr vorstellen! Eigentlich kann es niemals genug Glockenblumen im Garten geben.

Es gibt sogar eine spezialisierte Wildbiene, die in diesen Glöckchen drinnen schläft, wie schnuffig :love: Ich weiß jetzt nicht ob es genau diese Art ist, die sie präferiert, aber ich habe auch noch andere Arten im Garten. Mal sehen, ob ich das mal live beobachten kann.


Die Eisheiligen sind heuer sehr gnädig, wie ich finde, LG
 
Tagewerk, gemeinsam mit meinem Ältesten.
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Weil wir die Winde vorher nicht hatten leider erst jetzt, liegts halt ein Jahr länger. Links Eiche, rechts Kiefer. Die waren im Weg zum Werfen der morschen Bäume.
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Das sind die morschen. Im Hintergrund der Rest, kommt morgen dran, hamma aber sicher in zwei Stunden.
 
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hey ihr Lieben,

Ich liebäugle mit einem Walipini, hat jemand Erfahrung?

Lg aus Kärnten
3) ... in der Version wie Wikipedia es darstellt nicht.
Aber Erdgewächshäuser waren bis in die 1970er Jahre im Produktionsgartenbau Standard. Wobei all jene, die ich kenne oder kannte nicht im Boden sondern auf Tischen Pflanzen kultivierten.
Ich kenne es auch nur theoretisch aber das Konzept ist mega interessant!
Interessant, mit Blick auf die Energie(-autarkie). Erdgewächshäuser haben aber im Sommer ein Problem mit Wärme (müsste man Scheiben verschieben können) und im Winter ziemlich sicher mit Lichtarmut. Aber letzteres kann man sicher mit rechtzeitiger Jungpflanzenkultur (zB im August) im Griff behalten.
...und wieder ein neues Wort gelernt und dank Googel auch eine Ahnung was das ist.

Ne ich habe leider keine Erfahrung. Aber ich freu mich über Wortschatzerweiterungen am Morgen :hurra:.
1) Me too ... und ökobuch, auf das sich Wikipedia bezieht, ist zumindest ein seriöser Verlag.
4) Dank!

Stimmt, man lernt nie aus (und das Büchlein "Kleine, grüne Archen" wird bestellt!).
 
hey ihr Lieben,

Ich liebäugle mit einem Walipini, hat jemand Erfahrung?

Lg aus Kärnten
Das klassische funkt bei uns definitiv nicht, das ist auf Äquatornähe und hohen Sonnenstand ausgerichtet. Ich hatte auf meinem letzten Grundstück eine Versuchanlage von vier qm, einen Meter tief und die Bepflanzung auf Bodenniveau auf Tischen. Ich habe damals allerdings mit Hydrokultur gearbeitet. Wenn Du die vegetative Phase im Winter weiter haben willst, musst Du mittels künstlichem Licht die Tage verlängern.
Wenn man weiß was man tut und wie man z.B. die richtige Neigung berechnet haut das super hin. Am Besten die Nordseite senkrecht, ohne Glas und dafür isoliert bauen, nur in Richtung Süd, Ost und West öffnen. Und eher nicht mit Folie, sondern zumindest mit Doppelstegplatten. Die Sonnenseite von der Neigung her so anpassen, dass die Sonne von 21. bis 23. Dezember die Rückwand voll anscheint. Dort kann man z.B. Kürbis, Zuchini, Gurken usw. in der Vertikalen ziehen. Das Dach dafür nur so weit nach hinten durchlässig machen, dass zumindest das halbe Gewächshaus zur Sommersonnwende beschattet ist.
Ich möchte heuer ein Gewächshaus aus altem Fasaden-Doppelglas nach diesem Prinzip, nur ohne Vertiefung, bauen und werde auch eine Art Kachelofen, um den Boden zu heizen, einbauen. Aber wir planen halt auch im Dezember Tomaten usw. zu ernten.
Wenn du das Ding so baust, kannst Du zum Beispiel im Sommer die Sonnenseite mit z.B. Weinreben beschatten (die tragen im Gewächshaus dann schon ab Juni), und am Dach automatisch öffnende Fenster montieren.
 
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Super Tipps!
Es gibt einen, bei uns nicht üblichen, Gewächshaustyp mit schrägen, asymmetrischen Dachflächen (ausgerichtet auf den winterlichen Sonnenstand) - das ist sinnvoll, weil die Lichtdurchlässigkeit von Glas vom Einfallswinkel abhängt (und im Winter möglichst viel vom wenigen... ).

.. ich habe nur ein einziges Mal begonnen, ein Gewächshaus aus alten Doppelglas-Kastenfenstern zu bauen.... never again. ;)

Mein Großvater hatte einen Gartenbaubetrieb - 2 bis 3x in der Nacht aufstehen und den Koksofen nachfüttern... nein, ich würde keinesfalls auf Brennstoffe als Energiequelle setzen.
Wir hatten einmal ein Versuchshochbeet - mit Solarthermie und Windenergie. Dann blieb einmal lange beides aus (Nebel und Windstille) .... Winter bleibt Winter. Ich würde heute die Monate Dezember und Jänner überwiegend als Ruhephase gestalten. Der vergangene Winter hat die klassische Winterperiode wieder einmal bestätigt.
 
- 2 bis 3x in der Nacht aufstehen und den Koksofen nachfüttern.
Keinesfalls, die Heizung ist für Zeiten mit -10 Außentemperatur ausgelegt, es soll im Winter nachts nicht unter 4 Grad runterkühlen. Wenn man an der Rückwand entsprechend Speichermasse hat ist das bei Sonnenschein am Tag kein Thema und die Paar Tage im Jahr wo es notwendig ist Abends zuzuheizen sind kein großes Thema.
Wir hatten im Versuchsobjekt im Halbschatten tagsüber bis zu 30 Grad und in der Nacht selten unter 5. Die Rückseite war halt fett mit Lehm verputzt.
Wenn es in Zukunft so wie heuer im Winter immer 4 Wochen neblig ist, kann man das natürlich vergessen.
Ich baue das Ding übrigens nicht mit den ganzen Fenstern, ich habe vor Jahren auf einer Baustelle 30qm Doppelglas abgestaubt, das wird die breite Sonnenseite.
 
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