Weil Sex für mich nicht nur ein triebhaftes Abreagieren ist. Weil beim Sex zu zweit mich auch interessiert, ob und was der andere dabei empfindet, ob seine Gebahrung autenthisch ist.
Aufgrund der Formulierung schließe ich, dass du meinst bei SW wäre es per se immer ein Abreagieren. Ich denke es kommt darauf an, was man

selbst daraus macht. Bitte, man kann doch zu einer SW genauso zärtlich und liebevoll sein, wie es bei der eigenen Partnerin der Fall wäre. Und Authentizität? - was, wenn dich die SW leidenschaftlicher küsst als deine Partnerin (warum die Partnerin das nicht macht ist nixcht Gegenstand der Betrachtung)?
Na, dann schau mal in die unterschiedl Threads rein, in denen Männer Frauen "bewerten" [...] (kotzig sind da manche Typen)
Das bitte möchte ich auf die Typinnen erweitern. Es wäre ja nicht der erste Thread, in dem pauschalierend über "die" Männer hergezogen.
Wie schon gesagt, die emotianale Seite ist meiner Meinung nach beim Paysex eine ziemliche Einbahnstrasse und verträgt sich mit Bezahlung und ökonomischen Aspekten schwer. Wenn die Mitarbeiter dem Chef zum Geburtstag gratulieren wird sich dieser auch fragen, ob dies gerne machen, oder nur eine Gehaltserhöhung erhoffen.
Du bist meiner Ansicht nach zynisch, wenn du a priori davon ausgeht, dass jeder der seinem Chef zum Geburtstag gratuliert Eigennutz im Schilde führt. Ich hatte Chefs, zu denen ich ein durchaus freundschaftliches Verhältnis hatte.
Deine Meinung betreffend die emotionale Einbahnstraße mag bei vielen SW zutreffen aber eben nicht bei allen. Es wäre Illusion anzunehmen, dass sich jede gleich in dich verliebt

Aber es gibt doch auch Abstufungen wie z. B. Sympathie.
Zudem, was verstehen wir als Emotion? Das muss ja nicht bloß sexuelle Erregung sein, sondern ist doch auch das Wohlbefinden, das sich einstellt, wenn man berührt wird, geküsst wird, ein Glas Wein oder ein exzellentes Essen im Restaurant genießt. Bei Letzterem werfe ich dem Küchenchef ja auch nicht die emotionale Einbahnstraße vor.
Man zahlt für eine Dienstleistung und wenn ich das bekomme, was ich mir erwarte, dann werde ich diese vermutlich wieder in Anspruch nehmen. das ist wie überall im Leben.
Und es gibt auch Leute, die etwas ganz anderes, als "echten Blümchensex" wollen, und das zu Hause nicht bekommen (Beispiel BDSM)
Das Argument bedeutet in weiterer Folge, Priester, Ärzte, Psychotherapeuten, Sozialarbeiter ... hätten keine Empathie mit ihren "Kunden", weil sie nur gierig auf deren Geld aus sind.
Zwei sehr gute Punkte, denen ich nur zustimmen kann.
Warum soll ein Mann nicht die "dunkle Seite" (BDSM) seiner Sexualität auskosten. Ich stelle mir das im eigenen Schlafzimmer, wenn die Kinder nebenan schlafen und man die benötigte Gerätschaft nicht zur Verfügung hat auch gar nicht so einfach vor. Niucht jeder möchte schließlich den Kindern oder Besuchern erklären warum er ein Andreaskreus im Wohnzimmer hat
Zumindest Ärzte und Psychotherapeuthen sind darauf bedacht ihre Dienstleistung möglichst gewinnbringend zu "verkaufen". Doch das ist legitim und heißt doch nicht, dass die Qualität ihrer Behandlung darunter leidet. Ich bin in meinem Beruf auch sehr professionell und liefere meinen Kunden gute qualität zu fairen Preisen - und alle sind zufrieden.
Nedul, der mir durch sein Einzeiler und teils - na sagen wir mal anderen Ansichten - auffällt, hat sicher recht mit der Aussage, dass man das bekommt, wofür man bezahlt.
D.h. ich würde nicht unbedingt den Straßenstrich mit einem noblen Bordell mit Wellness und allem Schnick-Schnack vergleichen.
Ich denke, bei Ersterem kommt es auf alle Fälle zu der beschriebenen Emotionalen Einbahnstraße, wobei ich mir da für mich Emotionen überhaupt nicht vorstellen kann.
In einem Etablissement kann ich mich wohlfühlen und bekomme ein erstklassiges Preis-Leistungsverhältnis. Was soll schlecht daran sein?