Der springende Punkt ist „der Frau auffallen“ und diese trifft die Entscheidung losgelöst von männlicher, kultureller Vorgabe. Erwartungshaltungen der Gesellschaft bleiben, verschieben sich aber weg von einer männlichen Sicht hin zu einer weiblichen.
Es ist nicht nur eine kulturelle Vorgabe oder Erwartungshaltung sondern man kann es auch als freien Markt betrachten der den gleichen Regeln folgt. Angebot und Nachfrage!
Und diesbezüglich sehen wir schon im EF oft wie unterschiedlich da die Geschlechter ticken. Bei der Frage "wie lang hältst du es ohne Sex aus?" zum Beispiel. Da gibts ja immer wieder Threads dazu.
Frauen sind da (meistens) eher so gepolt dass sie sagen: "Naja guten Sex zu haben ist schon toll und natürlich hab ich lieber guten Sex als keinen Sex... aber wenn sich kein passender, interessanter Partner findet ist das halt so und geht auch mal ein paar Monate oder gar Jahre."
Bei Männern hat man manchmal das Gefühl dass die explodieren würden wenn sie nicht alle paar Wochen zumindest die Gelegenheit kriegen Sex zu haben!
Und dementsprechend sind (und bleiben) Männer halt in einer schlechten Verhandlungsposition. Ähnlich einem Heroinjunkie auf Turkey gegenüber seinem Dealer. Das ist aber nicht nur die kulturelle Vorgabe sondern auch unser ureigenes Verhalten und Verschulden.
Würden Männer kollektiv Sex ähnlich locker und zwanglos betrachten wie Frauen würde sich die Geschlechterdynamik da schon ändern.
Wie das aber wirklich ist sieht man, auch im EF, öfters an Threads wo Paare ihre Beziehungen öffnen und sie innerhalb von 1-2 Tagen X Angebote und Einladungen bekommt während er verzweifelt und jeder Versuch auf Tinder mit irgendeiner ins Gespräch (oder gar noch weiter: ins Bett) zu kommen scheitert.
Solange Frauen nur ihren Status auf "Suche
Kontakte" ändern müssen um von Dutzenden Notgeilen angeschrieben zu werden während Männer durch brennende Reifen springen müssen um auch nur irgendwie aufzufallen haben wir schon lange die Female-Choice. Zumindest online... oder auf alle Fälle hier im EF.