Female Choice

Natürlich. Der Mensch ist in der Lage vorauszudenken, Szenarien zu entwickeln und auf eine mögliche Zukunft heute schon Antworten zu entwickeln. Das hat der Mensch doch immer schon gemacht.
ja dafür hat die bundesregierung in deutchland eine pandemiestudie vor einigen jahren mit viel aufand durchgeführt zb um dann bei eintreten fest zu stellen dass diese erkenntnisse nie genutzt wurden und teilweise völlig daneben lagen.....
klar denkt man über die zukunft gerne auch mal nach aber bleiben wir doch näher an den momentanen wichtigen dingen anstatt uns über solche hypothesen gedanken zu machen die eh nix bringen weil sie evulutionsbedingt ihre eigene dynamik entwickeln.....
 
Wie seht ihr (Männer und Frauen) die Wahrscheinlichkeit, dass sich das, was in der Tierwelt üblich ist (Female Choice) auch bei den Menschen durchsetzt?
Mit Female Choice ist, verkürzt gesagt, gemeint, dass das Weibchen nur die Männchen als Sexpartner wählen, die sich in der Balz am Meisten hervortun. Einige (wenige) Männchen erhalten Zugang zur Fortpflanzung, viele gehen leer aus. Beim Menschen ist das derzeit durch Ehe und Monogamie noch anders geregelt.
See Hunde Männlein scharen einen ganzen Harem um sich.
Löwen deto.
Viele Männchen müssen sich bei den Tieren bemühen... Ist bei den Menschen aber nicht anders? Oder hab ich da was verpasst?

Und manche Weibchen fressen die Männchen nach dem sex auf... Wäre umgekehrt bissl dämmlich sonst wär der Nachwuchs ja weg 🙂
Davor hätte ich eher Angst das sich die Menschen das abschauen 😉
 
"Hirschkuh" Klaudia ( sorry für alle Klaudia´s, war der erstbeste Name, der mir einfiel) ist Mitte 20, lebt noch bei ihren Eltern, will aber natürlich ein eigenes Heim samt Mann und Kind.

Zur Auswahl als POTENTiellen Partner stehen:

Hugo, 32. Wohnt bei den Eltern im Haus. Hat sein Jura-Studium in Mindeststudienzeit abgeschlossen, allerdings danach die Kurve nicht mehr ganz gekriegt und jobbt nun als Taxler ( bis auf weiteres). 3 längere Beziehungen hinter sich, alle im Sand verlaufen, da Hugo sehr soft ist.

Peter, 27. Ausgebildeter Tischler. Handwerklich auf allen Ebenen ein " Macher". Lebt in eigener Whg im Gemeindebau. Eine sehr lange Beziehung gehabt, sie ging fremd, weil sie "flüchten" wollte vor seiner Dominanz.

Sigi, 35. Schule abgebrochen, danach viel in der Welt gewesen, u.a. als Surflehrer in Australien, Mental-Coach in Frankreich, derzeit Fitnesscoach in Wien-Donaustadt. Braungebrannter Body, Muckis wie King Kong. Intelligenz vorhanden, allerdings hauptsächlich an seiner Optik interessiert.

Lorenz, 28. Beruf: Sohn. Papa hat Geld in Immobilien gemacht, Sohn "arbeitet" nebenberuflich in der Firma mit. Der Mercedes AMG E 63 ist sein Zweitwagen. Kennt viel Prominenz, kann aber keine ELBA-Überweisung ausführen.

So Klaudia, wer soll nun dein Hirschbulle sein??
 
klar denkt man über die zukunft gerne auch mal nach aber bleiben wir doch näher an den momentanen wichtigen dingen anstatt uns über solche hypothesen gedanken zu machen die eh nix bringen weil sie evulutionsbedingt ihre eigene dynamik entwickeln.....
Ich denke, dass der Blickwinkel von 2 Personen gänzlich unterschiedlich sein kann und Dinge, die ich - für mich - wichtig und interessant finde, Dir vollkommen gleichgültig sind. Das ist ok. Wobei ich nicht über Dinge spreche und schreibe, die mir gleichgültig sind.
 
Einem aktuellen Buch von Meike Stoverock nach, werden viele Männer am Ende dieser Entwicklung keine Sexualpartnerinnen mehr finden. Die Ehe wird obsolet und die „männliche Kultur“ enden.
Hast du das Buch? Kannst du es empfehlen? Ist auch unter meinen Empfehlungen schon aufgetaucht und ich hab schon überlegt es zu bestellen. Der Klappentext liest sich auf jeden Fall sehr interessant und die grob umrissene Theorie ist sicher nicht ganz daneben.

Aber: Die Ehe, oder monogame Partnerschaft, ist nicht obsolet und wird auch auf absehbare Zeit nicht obsolet werden. Auch wenn Frauen heute ein eigenes Einkommen haben und wirtschaftlich unabhängiger sind ist die Verantwortung und Arbeit ein Kind groß zu ziehen immer noch etwas das am Besten im Umfeld einer stabilen Familie mit mehreren stabilen Bezugspersonen (vor allem mal: Eltern) funktioniert.
Das heißt monogame Partnerschaften um Kinder großzuziehen werden ihren Wert beibehalten. Und das lässt sich auch mit aller wirtschaftlichen Unabhängigkeit nicht umgehen. Auch wenn eine Frau sehr gut verdient und den Mann durch Kindergärtner, Nannys, Babysitter oÄ ersetzen kann bleibt das fürs Kind suboptimal und für die Frau immer noch stressig.

Dementsprechend denke ich nicht dass Monogamie und Partnerschaft, speziell wenn es um Kinder geht, überholte oder auslaufende Konzepte sind.

Wie seht ihr (Männer und Frauen) die Wahrscheinlichkeit, dass sich das, was in der Tierwelt üblich ist (Female Choice) auch bei den Menschen durchsetzt?
Mit Female Choice ist, verkürzt gesagt, gemeint, dass das Weibchen nur die Männchen als Sexpartner wählen, die sich in der Balz am Meisten hervortun. Einige (wenige) Männchen erhalten Zugang zur Fortpflanzung, viele gehen leer aus.
Außerdem darf man die Tierwelt und die Menschenwelt hier nicht 1:1 gleich betrachten. Da gelten andere Regeln.
Zum Beispiel Darwinismus oder das Überleben des Stärkeren. Das gilt für uns Menschen nicht mehr oder nur mehr sehr abstrakt betrachtet. Wo in der Tierwelt das stärkste oder überlebensfähigste Männchen seine Gene möglichst oft weitergeben sollte und oftmals auch klare Rituale wie Balzkämpfe dazu dienen dieses Männchen zu bestimmen sind die gewünschten oder erfolgsversprechenden Eigenschaften beim Menschen da komplexer. Da kann man "Stärke" zB am Einkommen oder Erfolg messen. Was jetzt aber oftmals weniger mit den Genen als mit der richtigen Verwandschaft, den richtigen Connections oder einfach Glück zusammenhängt.

Dazu kommt noch dass Sex getrennt von Fortpflanzung betrachtet werden kann. Monogame Partnerschaften oder Ehen werden, speziell in jungen Jahren, für viele immer sinnloser und ungebräuchlicher. Da ist man in irgendwelchen Polygamen Konstrukten oder lebt sich mittels ONS aus, führt F+... was auch immer. Diesbezüglich sind Frauen und Männer heute, bei uns, relativ gleichberechtigt und frei.
Wenns aber um die Fortpflanzung geht bleiben die geschlechtsspezifischen Unterschiede. Für den weiblichen Organismus ist das ein unglaublicher Aufwand den man nicht leichtfertig betreiben will. Für den männlichen Organismus eigentlich das gleiche wie normaler Sex nur ohne Verhütung.
Dementsprechend greift da wohl sehr wohl die Theorie das die Weibchen, auch gestützt von der Gesetzgebung, hier wie im Tierreich die Wahl treffen, haben und durchaus sehr selektiv vorgehen können.

Es geht ohnedies vermutlich um Generationen und dann betrifft es nicht alle Männer und Frauen. Es wird, wenn es eintritt, eben tendenziell so sein.
Die ersten Schritte dieser Entwicklung sehen wir aber schon heute. Und ich nehme an die Kinder meiner Generation werden das noch intensiver spüren.
Aber wo früher die meisten Männer und Frauen mit 20-25 verheiratet waren (oder wurden) häufen sich heute schon die 30 jährigen Jungmänner oder (Dauer-)Singlemänner die praktisch gar keine Frau will und auf der anderen Seite findet man die Casanovas die auf Tinder reihenweise Sexdates aufreißen und jede Woche mit 1-2 unterschiedlichen Frauen schlafen.
Und gerade aus diesen Jungmännern entwickeln sich schon erste Ideologien wie eben Incel heraus.
 
Findet bei allen Tierarten so statt, inklusive dem Menschen. Der Mensch hat da insofern eingegriffen als er die "Weibchen" durch Zwangsmaßnahmen teilweise entrechtet hat und sie als untergeordneter Part in Ehe und manchmal auch gewalttätige Abhängigkeitsverhältnisse gepresst hat. Find ich gut, wenn sich die weibliche Hälfte der Menschheit dessen wieder stärker bewusst wird und das nicht als naturgegeben hinnimmt, dass sie die zweite Geige zu spielen hat....
 
Egal welche Theorie präferiert wird, es wir auch weiterhin jeder Topf seinen passenden Deckel finden. Es muss also niemand in Panik geraten. Solide Partnerschaften werden nicht aussterben.
 
Ich denke, dass der Blickwinkel von 2 Personen gänzlich unterschiedlich sein kann und Dinge, die ich - für mich - wichtig und interessant finde, Dir vollkommen gleichgültig sind. Das ist ok. Wobei ich nicht über Dinge spreche und schreibe, die mir gleichgültig sind.
das thema das du da angeschnitten hast ist mir völlig wurscht weil es mich nicht aktuell betrifft und auch die generationen nach mir vemutlich die ich noch kennen lernen kann damit sich nicht auseinander setzen müssen....
ich wollte dir damit nur sagen dass es eh anders kommt als man sich das vorstellt heute....
denn allein schon die technologien und medizin die wir in den letzten 30 -60 jahren entwickelt haben hat unsere welt total verändert. und welchen zeitraum haben wir denn da wenn man die zeit eines durchschnittlichen menschenlebens dazu ins verhältnis setzt? und dann dazu die kulturelle entwicklung der menschen wiederum sieht? wir sprechen bei der menschlichen kulturellen entwicklung im gesamten über ca 5000 jahre in der die lebensform ehe in einer ähnlichen form wie jetzt schon besteht... und dann denkst du wird sich das in naher zukunft ändern? was interessieren diese spekulationen wenn unsere erde nicht mehr bewohnbar ist weil alles verseucht ist.... klar werden sich dann die individuen nur noch auf die starken und gesunden zur fortpflanzung reduzieren vielleicht sogar in zuchtlaboren wer weiss denn das heute...... und daher mache ich mir dazu keine theorien die dann eh nicht mehr relevant sind weil völlig überholt und daneben.... und allein schon von der tierwelt auf den menschen zu schliessen ist ein vergleich der völlig den boden verloren hat. kannst auch die pflanzen zum vergleich her nehmen vergleichen kann man viel aber ob das einen sinn ergibt ist eben fraglich...
 
das thema das du da angeschnitten hast ist mir völlig wurscht weil es mich nicht aktuell betrifft und auch die generationen nach mir vemutlich die ich noch kennen lernen kann damit sich nicht auseinander setzen müssen....
Da würd ich eben wiedersprechen. Schon MEINE Generation muss sich mit dieser Thematik/Problematik (abhängig vom eigenen Standpunkt) auseinandersetzen. Und wenn man die Scheidungsstatistiken von Ehen die 1900 herum geschlossen wurden vergleicht mit den Scheidungsstatistiken von heute dann muss das vermutlich auch schon die Generation meiner Eltern (oder deine Generation... ich bin mir jetzt nicht sicher wie alt du bist).

Das ist schon ein Ergebniss der Änderungen der althergebrachten Geschlechterrollen und der Freiheit der Frauen. Im Vergleich zu vor 100+ Jahren wo die Frau, auch bei uns, noch sowas wie Besitz war und von ihrer Familie in die Familie des zukünftigen Gatten (und dessen finanzielle Verantwortung) übergeben wurde.
ich wollte dir damit nur sagen dass es eh anders kommt als man sich das vorstellt heute....
Wobei gerade die Fortpflanzungsmedizin und Bioethik da heiß diskutierte Themen sind. Und ein ziemlich heißes Eisen, wenn man bedenkt wie nah all diese Diskussionen an Eugenik herankommen.
Aber stimmt schon. Wir wissen heute nicht wie das in 20 Jahren aussieht und ob zB das Ursprungserbgut noch besonders relevant sein wird wenn man an die Möglichkeiten von Designerbabys denkt. Die Soziologie ist aber etwas anderes als die Biologie und soziologisch und psychiologisch kann man schon abschätzen dass sich die Menschheit und unsere Möglichkeiten langsamer entwickeln als unsere Technologie und Medizin. Also vermutlich konkretere Prognosen machen.

Zum Beispiel glaube ich nicht dass wir Kinder in absehbarer Zeit im Nachbarschaftsverband oder Stammesverband ohne konkrete Elternrollen großziehen werden oder sich polygame Familienverbände mit 3-4 Elternteilen durchsetzen werden.
 
Hast du das Buch? Kannst du es empfehlen?
Ich habe es und kann es empfehlen, auch wenn ich noch nicht viel mehr Zeit hatte, als es anzulesen. Ich finde das Thema spannend, auch wenn das Buch nur einen von vielen möglichen Wegen in die Zukunft von Mann und Frau skizziert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich finde das Thema spannend, auch wenn das Buch nur einen von vielen möglichen Wegen in die Zukunft von Mann und Frau skizziert.
Ich frag mich bei der ganzen Thematik ein bisschen obs überhaupt die Ausgangssituation richtig darstellt. Also Male-Choice und Patriarchat :schulterzuck:.

Ich mein: Wo gab es denn diese "MaleChoice" eigentlich wirklich? Wo oder wann und wer von den Männern konnte sich seine Frau aus einer Reihe an bereitstehenden, heiratswilligen Frauen aussuchen?
Der Kaiser von China und arabische Ölscheichs? Mick Jagger? George Clooney?
Ich denke in der Vergangenheit, auch im Patriarchat, war Heirat und Partnerschaft immer eine ökonomische Entscheidung. Auf ganz hoher, adeliger, Ebene sogar eher eine politische. Und meistens sind diese Entscheidungen von den Familien getroffen worden. Ob da wirklich die Männer eine freiere Wahl hatten als die Frauen steht für mich schon in Frage.
Sicher... sexuell gesehen hat man bei Männern viel toleriert oder gar erwartet dass sie sich vor der Ehe die Hörner abstoßen, während Frauen jungfräulich zu bleiben hatten. Diesbezüglich ein großer Unterschied in der Gesellschaft der sich bis heute im Slutshaming zeigt. Aber wenns dann wirklich um Ehe oder Partnerschaft geht haben wohl alle beteiligten Parteien versucht die "beste Partie" zu ergattern die zu ergattern war. Und freie Liebe oder Entscheidungsfreiheit war wohl für Männer und für Frauen eher eine seltene Nischenerscheinung.

Wobei die Frau da, als wirtschaftlich bis ins 20. Jahrhundert unselbstständige Partei, oft wirklich wie eine Handelsware behandelt wurde. Mit Aussteuer als Preis und allem drum und dran. Trotzdem denke ich eben nicht dass der Mann als Versorger und Erhalter da weniger bewertet oder feilgeboten wurde oder sich feilbieten musste.
 
Da würd ich eben wiedersprechen. Schon MEINE Generation muss sich mit dieser Thematik/Problematik (abhängig vom eigenen Standpunkt) auseinandersetzen. Und wenn man die Scheidungsstatistiken von Ehen die 1900 herum geschlossen wurden vergleicht mit den Scheidungsstatistiken von heute dann muss das vermutlich auch schon die Generation meiner Eltern (oder deine Generation... ich bin mir jetzt nicht sicher wie alt du bist).

Das ist schon ein Ergebniss der Änderungen der althergebrachten Geschlechterrollen und der Freiheit der Frauen. Im Vergleich zu vor 100+ Jahren wo die Frau, auch bei uns, noch sowas wie Besitz war und von ihrer Familie in die Familie des zukünftigen Gatten (und dessen finanzielle Verantwortung) übergeben wurde.

Wobei gerade die Fortpflanzungsmedizin und Bioethik da heiß diskutierte Themen sind. Und ein ziemlich heißes Eisen, wenn man bedenkt wie nah all diese Diskussionen an Eugenik herankommen.
Aber stimmt schon. Wir wissen heute nicht wie das in 20 Jahren aussieht und ob zB das Ursprungserbgut noch besonders relevant sein wird wenn man an die Möglichkeiten von Designerbabys denkt. Die Soziologie ist aber etwas anderes als die Biologie und soziologisch und psychiologisch kann man schon abschätzen dass sich die Menschheit und unsere Möglichkeiten langsamer entwickeln als unsere Technologie und Medizin. Also vermutlich konkretere Prognosen machen.

Zum Beispiel glaube ich nicht dass wir Kinder in absehbarer Zeit im Nachbarschaftsverband oder Stammesverband ohne konkrete Elternrollen großziehen werden oder sich polygame Familienverbände mit 3-4 Elternteilen durchsetzen werden.
gerade im bereich kinder und erziehung dieser weiss man ja von heimkindern dass auch diese im prinzip mutter und vater brauchen im idealfall allein schon wegen den geschlechter spezifischen eigenschaften dieser personen.

ich habe auch eine ehe hinter mir und bin nun in einer offenen beziehung.... und ja das hat sich schon geändert mit der scheidungsrate und dem zusammen halten bis das der tot einen scheidet.... aber das liegt nicht daran dass es wie bei den tieren zugeht und ein stärkeres rudeltier dann das sagen hat.... es ist oft eben der egoismus des individuums und es scheitert an der kompromissbereitschaft.....

ich habe viele kompromisse in der ehe eingehen müssen und wollte dies auch um der gemeinschaft willen gerade auch wegen der kinder..... aber irgendwann kam bei mir der punkt (egoismus) da hätte ich nur noch im kompromiss in der beziehung leben können, was zur völligen selbstaufgabe geführt hätte. ich schildere bewusst nur meine sichtweise und meine einstellung dazu.
eine anklage und schuldzuweisung findet dabei nicht statt. und auch die darstellung der gegenseite nicht was zu einem vielleicht verzerrten bild führt. aber darum geht es auch nicht....
aber eines war fakt den ich hier erwähne. meine frau war schwer gesundheitlich beeinträchtigt (über 22 jahre von der 24jährigen ehezeit )und sie hat mich verlassen um ihr leben für sich neu zu gestalten ohne mich an ihrer seite zu haben. das ist eben heute auch die selbstbestimmung der frau.
 
Ich frag mich bei der ganzen Thematik ein bisschen obs überhaupt die Ausgangssituation richtig darstellt. Also Male-Choice und Patriarchat :schulterzuck:.

Ich mein: Wo gab es denn diese "MaleChoice" eigentlich wirklich? Wo oder wann und wer von den Männern konnte sich seine Frau aus einer Reihe an bereitstehenden, heiratswilligen Frauen aussuchen?
Der Kaiser von China und arabische Ölscheichs? Mick Jagger? George Clooney?
Ich denke in der Vergangenheit, auch im Patriarchat, war Heirat und Partnerschaft immer eine ökonomische Entscheidung. Auf ganz hoher, adeliger, Ebene sogar eher eine politische. Und meistens sind diese Entscheidungen von den Familien getroffen worden. Ob da wirklich die Männer eine freiere Wahl hatten als die Frauen steht für mich schon in Frage.
Sicher... sexuell gesehen hat man bei Männern viel toleriert oder gar erwartet dass sie sich vor der Ehe die Hörner abstoßen, während Frauen jungfräulich zu bleiben hatten. Diesbezüglich ein großer Unterschied in der Gesellschaft der sich bis heute im Slutshaming zeigt. Aber wenns dann wirklich um Ehe oder Partnerschaft geht haben wohl alle beteiligten Parteien versucht die "beste Partie" zu ergattern die zu ergattern war. Und freie Liebe oder Entscheidungsfreiheit war wohl für Männer und für Frauen eher eine seltene Nischenerscheinung.

Wobei die Frau da, als wirtschaftlich bis ins 20. Jahrhundert unselbstständige Partei, oft wirklich wie eine Handelsware behandelt wurde. Mit Aussteuer als Preis und allem drum und dran. Trotzdem denke ich eben nicht dass der Mann als Versorger und Erhalter da weniger bewertet oder feilgeboten wurde oder sich feilbieten musste.
Es waren meist männlich dominierte Entscheidungen, bei denen Väter ihren Söhnen und Töchtern Entscheidungen nahegelegt haben. Man muss da gar nicht soweit zurückblicken. Vielerorts haben Bauern und Arbeiter nur untereinander geheiratet. Töchter im heiratsfähigen Alter wurden in die Gesellschaft eingeführt und so auf dem Heiratsmarkt „feilgeboten“. Diese Dinge sind im Umbruch und werfen Fragestellungen auf, die man gesellschaftlich und individuell beantworten muss.
 
Es waren meist männlich dominierte Entscheidungen, bei denen Väter ihren Söhnen und Töchtern Entscheidungen nahegelegt haben. Man muss da gar nicht soweit zurückblicken. Vielerorts haben Bauern und Arbeiter nur untereinander geheiratet. Töchter im heiratsfähigen Alter wurden in die Gesellschaft eingeführt und so auf dem Heiratsmarkt „feilgeboten“. Diese Dinge sind im Umbruch und werfen Fragestellungen auf, die man gesellschaftlich und individuell beantworten muss.
natürlich wirft das fragestellungen auf auch wenn man sieht wie der trend zum kennenlernen läuft 8 von 10 pärchen kommen inzwischen über das internet zusammen... ich habe meine partnerin jetzt ja auch so gefunden.....
 
Egal welche Theorie präferiert wird, es wir auch weiterhin jeder Topf seinen passenden Deckel finden. Es muss also niemand in Panik geraten. Solide Partnerschaften werden nicht aussterben.
Die Hoffnung stirbt zuletzt. Allerdings wird beim Verhältnis 10:1 (oder mehr) Männer zu Frauen fast jeder Mann übrigbleiben, der nicht schwul wird, seine Ansprüche zurückschraubt oder bei Paaren um Anschluss bettelt 😂
Bei Parship etc. schaut's schon viel besser für die Männer aus als hier 😉
 
natürlich wirft das fragestellungen auf auch wenn man sieht wie der trend zum kennenlernen läuft 8 von 10 pärchen kommen inzwischen über das internet zusammen... ich habe meine partnerin jetzt ja auch so gefunden.....
Genau wegen dieser Fragestellungen finde ich das Thema spannend, schließlich muss eine Gesellschaft Antworten finden, wie Veränderungen innerhalb der Gesellschaft bewertet werden und wie man ihnen begegnet.
 
"Hirschkuh" Klaudia ( sorry für alle Klaudia´s, war der erstbeste Name, der mir einfiel) ist Mitte 20, lebt noch bei ihren Eltern, will aber natürlich ein eigenes Heim samt Mann und Kind.

Zur Auswahl als POTENTiellen Partner stehen:

Hugo, 32. Wohnt bei den Eltern im Haus. Hat sein Jura-Studium in Mindeststudienzeit abgeschlossen, allerdings danach die Kurve nicht mehr ganz gekriegt und jobbt nun als Taxler ( bis auf weiteres). 3 längere Beziehungen hinter sich, alle im Sand verlaufen, da Hugo sehr soft ist.

Peter, 27. Ausgebildeter Tischler. Handwerklich auf allen Ebenen ein " Macher". Lebt in eigener Whg im Gemeindebau. Eine sehr lange Beziehung gehabt, sie ging fremd, weil sie "flüchten" wollte vor seiner Dominanz.

Sigi, 35. Schule abgebrochen, danach viel in der Welt gewesen, u.a. als Surflehrer in Australien, Mental-Coach in Frankreich, derzeit Fitnesscoach in Wien-Donaustadt. Braungebrannter Body, Muckis wie King Kong. Intelligenz vorhanden, allerdings hauptsächlich an seiner Optik interessiert.

Lorenz, 28. Beruf: Sohn. Papa hat Geld in Immobilien gemacht, Sohn "arbeitet" nebenberuflich in der Firma mit. Der Mercedes AMG E 63 ist sein Zweitwagen. Kennt viel Prominenz, kann aber keine ELBA-Überweisung ausführen.

So Klaudia, wer soll nun dein Hirschbulle sein??
Wenn Klaudia klug ist nimmt sie alle vier, lässt sich von Lorenz das Leben finanzieren, von Sigi die Muschi zum Schnurren bringen, von Peter die Wohnung renovieren und heult sich bei Sorgen und Problemen an Hugos Schulter aus.
Bleiben immer noch drei Tage in der Woche, an denen sie die Sau rauslassen kann. :schulterzuck::haha:
 
Genau wegen dieser Fragestellungen finde ich das Thema spannend, schließlich muss eine Gesellschaft Antworten finden, wie Veränderungen innerhalb der Gesellschaft bewertet werden und wie man ihnen begegnet.
das betrifft aber nicht den vergleich von den tieren auf den menschen den du am anfang hin gestellt hast von wegen ein rudeltier mann wird von vielen frauen auserwählt zur fortpflanzung und sie leben da in diesem verbund zusammen---
 
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