Female Choice

ich habe mich ihnen vorgestellt und sie kennen mich also aber ich erfahre da nur ablehnung und meine freundin bekommt immer wieder stress wegen mir zu haus..... also ist noch lange nicht vorbei....
Das ist furchtbar, aber eine Tatsache. Wobei sie heute schon deutlich freier entscheiden kann, als Frauen vor 20-30 Jahren.
 
Wie seht ihr (Männer und Frauen) die Wahrscheinlichkeit, dass sich das, was in der Tierwelt üblich ist (Female Choice) auch bei den Menschen durchsetzt?
Mit Female Choice ist, verkürzt gesagt, gemeint, dass das Weibchen nur die Männchen als Sexpartner wählen, die sich in der Balz am Meisten hervortun. Einige (wenige) Männchen erhalten Zugang zur Fortpflanzung, viele gehen leer aus. Beim Menschen ist das derzeit durch Ehe und Monogamie noch anders geregelt.
Gab mal a Doku dazu. Ist beim mensch quasi das selbe. Frau ist diejenige die Entscheidet und nicht nur beim Sex.

Mich hat das nämlich dann doch etwas erschüttert
 
Der springende Punkt ist „der Frau auffallen“ und diese trifft die Entscheidung losgelöst von männlicher, kultureller Vorgabe. Erwartungshaltungen der Gesellschaft bleiben, verschieben sich aber weg von einer männlichen Sicht hin zu einer weiblichen.
Es ist nicht nur eine kulturelle Vorgabe oder Erwartungshaltung sondern man kann es auch als freien Markt betrachten der den gleichen Regeln folgt. Angebot und Nachfrage!

Und diesbezüglich sehen wir schon im EF oft wie unterschiedlich da die Geschlechter ticken. Bei der Frage "wie lang hältst du es ohne Sex aus?" zum Beispiel. Da gibts ja immer wieder Threads dazu.
Frauen sind da (meistens) eher so gepolt dass sie sagen: "Naja guten Sex zu haben ist schon toll und natürlich hab ich lieber guten Sex als keinen Sex... aber wenn sich kein passender, interessanter Partner findet ist das halt so und geht auch mal ein paar Monate oder gar Jahre."
Bei Männern hat man manchmal das Gefühl dass die explodieren würden wenn sie nicht alle paar Wochen zumindest die Gelegenheit kriegen Sex zu haben!

Und dementsprechend sind (und bleiben) Männer halt in einer schlechten Verhandlungsposition. Ähnlich einem Heroinjunkie auf Turkey gegenüber seinem Dealer. Das ist aber nicht nur die kulturelle Vorgabe sondern auch unser ureigenes Verhalten und Verschulden.
Würden Männer kollektiv Sex ähnlich locker und zwanglos betrachten wie Frauen würde sich die Geschlechterdynamik da schon ändern.

Wie das aber wirklich ist sieht man, auch im EF, öfters an Threads wo Paare ihre Beziehungen öffnen und sie innerhalb von 1-2 Tagen X Angebote und Einladungen bekommt während er verzweifelt und jeder Versuch auf Tinder mit irgendeiner ins Gespräch (oder gar noch weiter: ins Bett) zu kommen scheitert.
Solange Frauen nur ihren Status auf "Suche Kontakte" ändern müssen um von Dutzenden Notgeilen angeschrieben zu werden während Männer durch brennende Reifen springen müssen um auch nur irgendwie aufzufallen haben wir schon lange die Female-Choice. Zumindest online... oder auf alle Fälle hier im EF.
 
Nein, gewiss nicht! Aber von 10 Minderbemittelten, die herumpöbeln, sind 9 männlich. Frauen sind dezenter, auch die dummen.

Ich glaube schon, dass heute weniger Töpfe einen Deckel finden, das spiegelt sich auch in der stetig wachsenden Zahl an Single-Haushalten wider.
Nunja. Da sich die Geschlechtet auf 50% einpendeln sind gleich viele Frauen wie Männer in Singlehaushalten. Ausserdem sind Singlehaushalte nur bedingt aussagekräftig was die Beziehungsstruktur angeht da man nicht mehr unbedingt zammzieht.
 
Ich glaube schon, dass heute weniger Töpfe einen Deckel finden, das spiegelt sich auch in der stetig wachsenden Zahl an Single-Haushalten wider.
Und vor allem:
Weniger Töpfe finden Deckel die dauerhaft halten.

Früher (1900 herum) gab es für Frauen eben gar keine Option einer Scheidung. Wo hätten die denn hin sollen? Von was leben? Da war die Frau noch 100% abhängig von ihrem Mann und hatte nicht mal die Möglichkeit frei zu entscheiden zu gehen.
Das kam erst mit dem 1ten und 2ten WK und der Frauenrechtsbewegung dass Frauen selbstständig arbeiten und verdienen durften (oder halt mussten weil ein guter Teil der arbeitsfähigen Männer im Krieg gefallen oder verwundet waren). Davor war es Jahrhunderte lang so dass die freisten Frauen die Dirnen waren, weil sie vielerorts die einzigen Frauen waren die überhaupt eigenes Geld haben durften.

Interessant wäre diesbezüglich eine Scheidungsstatistik die Auskunft darüber gibt wie viele Scheidungen einseitig von den Frauen gewollt werden, wieviele einseitig von den Männern und wie viele beidseitig. Gibts sowas irgendwo? Weiß da wer was?
 
Hmm.... Sowas in der Art hatten wir doch schon mal... 1938. Die Herrenrasse, die dann doch nicht so überlegen war.
 
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Wie seht ihr (Männer und Frauen) die Wahrscheinlichkeit, dass sich das, was in der Tierwelt üblich ist (Female Choice) auch bei den Menschen durchsetzt?
Mit Female Choice ist, verkürzt gesagt, gemeint, dass das Weibchen nur die Männchen als Sexpartner wählen, die sich in der Balz am Meisten hervortun. Einige (wenige) Männchen erhalten Zugang zur Fortpflanzung, viele gehen leer aus. Beim Menschen ist das derzeit durch Ehe und Monogamie noch anders geregelt.


Hier in den Foren dieser Plattform läuft female choice eh schon. :p
 
Würdest du die Doku eventuell wiederfinden? 😁
eher nicht. sah die im fernsehen und titel is mir nicht in erinnerung geblieben. 1-2 jahre her. fand sie recht spannend was evolutinär hängen geblieben ist.
es kommen zwar noch sozioale aspekte hinzu aber im grunde ändert sich nicht viel.

man verzeihe mir, dass ich nur klein schreibe, li. arm is komplett eingegipst.
 
eher nicht. sah die im fernsehen und titel is mir nicht in erinnerung geblieben. 1-2 jahre her. fand sie recht spannend was evolutinär hängen geblieben ist.
es kommen zwar noch sozioale aspekte hinzu aber im grunde ändert sich nicht viel.

man verzeihe mir, dass ich nur klein schreibe, li. arm is komplett eingegipst.
Kein Problem, hätte ja sein können. Klingt ziemlich interessant. Mir ist das schon bewusst, dass das evolutionäre so ist. Nur wäre eine Untermauerung des ganzen nicht schlecht gewesen.
Dir sei verziehen 😉 Gute Besserung!
 
Ich glaube immer noch, dass es im realen Leben Männer und Frauen gibt die sich leicht tun einen Partner zu finden und welche wo das schwieriger ist.
Die Gründe sind mannigfaltig und liegen nicht immer auf der Hand.
Aber es KANN nicht mehr Singlemänner als SingleFrauen geben solange die Vielehe nicht grosse Verbreitung findet da die Geschlechterverteilung bei uns ausgewogen ist.
Bei der reinen Suche nach schnellem Sex ist das wahrscheinlich anders, da hier unterschiedliche Bedürfnisse vorliegen können.
Das hat aber nix mit Beziehungen, mit Topf und Deckel zu tun.
,
 
bekanntlich:
alpha fucks - beta bucks
die vermeintlichen Alphatiere schöpfen den Spaß ab, sind aber natürlich aufgrund der ihnen gebotenen Auswahl zu clever, sich dann auch noch zu binden, und die halt alltagstauglicheren Betas sind in der ersten Runde sowieso und der 2. Runde erst recht die Dummen und dürfen dann irgendwann das abgelutschte Ergbnis ein paar Mal anfassen und eventuelle Kuckuckskinder für immer versorgen - so die Illusion der selbsternannten Alphaweibchen = vermeintlichen 10/10-Kandidatinnen.

Dumm nur, wenn/daß die Betas da nimmer mitspielen.
Übertrieben? Vielleicht. Völlig unrealistisch? Kaum.

Es sind marktwirtschaftliche Mechanismen. Angebot und Nachfrage. Wer sich in seinem Wert und der nötigen Wertschätzung von Kandidaten vertut und ewig auf noch bessere Optionen spekuliert, verliert am Ende alles, rutscht in der Gesamtwertung und damit der potentiellen Partnerwertung ab und steht als Alleinerzieherin da.
Weiteres Problem an der Sache: die Kriterien für Alphas werden beidseitig immer abstrakter und verquerer zu bewerten.
Aber egal: in 20 Jahren gibt es dann überwiegend klassische Alpha-Männchen aus Kulturkreisen, die für "Feminismus" und "Gleichberechtigung" nicht einmal Wörter haben.
Natur funktioniert auf vielen Ebenen. Auch für ganze Gesellschaften. Und unsere hat sich bei der aktuellen Entwicklung für's erste erledigt.
 
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