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In welchem Modus befindet eure Sexualität? Ist alles gleich geblieben oder hat sich tatsächlich im Laufe der Zeit was geändert?
Bei mir hat sich schon viel verändert. Und wenn ich genau darüber nachdenke, Ende 30 ging es damit auch schleichend los.
Früher war ich stark reizgetriggert:
Optik - Kopfkino - Verlangen
Heute ist das eher:
Wahrnehmung - Wertschätzung - Ruhe.
Ich sehe Schönheit, Attraktivität, Erotik. Jedoch aber ohne den inneren Zug, etwas daraus machen zu müssen. Also kein Verlust, sondern anderes Nervensystemsetting.
Bin empfindlicher geworden für Authentizität und allergisch gegen Inszenierung.
Was mich heute anspricht: Natürlichkeit; Reife Körper, die gelebt wirken; Ausstrahlung; Augen; Lächeln; Frauen, die nichts „wollen“ - nichts ausstellen
Was mich dafür abstößt: Provokation; sich mit Absucht Zeigen; Sexualität als Performance;
Zuerst dachte ich, irgendwas passt gewaltig nicht, weil ich den Drang einfach nicht mehr habe, mich um Sex zu bemühen wie früher. Sex war für mich selbstverständlich. Frau war müde - aber mit Vitamin B und Geduld lief trotzdem immer was. Das ist mir mittlerweile einfach zu anstrengend. Wenn es zum Sex kommt, ist es nach vier vor überragend, geil, intensiv. Und optische/spürbare Reize (Fetischwäsche) im Bett sind nach wie vor extrem geil. Es funktioniert auch alles, wie es soll. Spätestens dann, wenn sie mir unverhofft in den Schritt fasst und anfängt ihn sanft zu massieren. SB - nach wie vor um Druck oder Stress abzubauen läuft. "Sex sells" Taktik ist mittlerweile zum Störfaktor geworden.
Unzufrieden bin ich nicht. Jedoch kann ich mir auch vorstellen, dass das gleichzeitig für die Frau bzw. Frauen keine schöne Situation ist, wenn man versucht, sich in ihre Lage zu versetzen. Wobei es früher auch für sie nicht toll gewesen wäre, hätte ich jeder Sexbombe offensichtlich hinterher gegafert
Wie ist es bei euch?
Bei mir hat sich schon viel verändert. Und wenn ich genau darüber nachdenke, Ende 30 ging es damit auch schleichend los.
Früher war ich stark reizgetriggert:
Optik - Kopfkino - Verlangen
Heute ist das eher:
Wahrnehmung - Wertschätzung - Ruhe.
Ich sehe Schönheit, Attraktivität, Erotik. Jedoch aber ohne den inneren Zug, etwas daraus machen zu müssen. Also kein Verlust, sondern anderes Nervensystemsetting.
Bin empfindlicher geworden für Authentizität und allergisch gegen Inszenierung.
Was mich heute anspricht: Natürlichkeit; Reife Körper, die gelebt wirken; Ausstrahlung; Augen; Lächeln; Frauen, die nichts „wollen“ - nichts ausstellen
Was mich dafür abstößt: Provokation; sich mit Absucht Zeigen; Sexualität als Performance;
Zuerst dachte ich, irgendwas passt gewaltig nicht, weil ich den Drang einfach nicht mehr habe, mich um Sex zu bemühen wie früher. Sex war für mich selbstverständlich. Frau war müde - aber mit Vitamin B und Geduld lief trotzdem immer was. Das ist mir mittlerweile einfach zu anstrengend. Wenn es zum Sex kommt, ist es nach vier vor überragend, geil, intensiv. Und optische/spürbare Reize (Fetischwäsche) im Bett sind nach wie vor extrem geil. Es funktioniert auch alles, wie es soll. Spätestens dann, wenn sie mir unverhofft in den Schritt fasst und anfängt ihn sanft zu massieren. SB - nach wie vor um Druck oder Stress abzubauen läuft. "Sex sells" Taktik ist mittlerweile zum Störfaktor geworden.
Unzufrieden bin ich nicht. Jedoch kann ich mir auch vorstellen, dass das gleichzeitig für die Frau bzw. Frauen keine schöne Situation ist, wenn man versucht, sich in ihre Lage zu versetzen. Wobei es früher auch für sie nicht toll gewesen wäre, hätte ich jeder Sexbombe offensichtlich hinterher gegafert
Wie ist es bei euch?


