Etwas verpasst im Leben?

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hi,
eigentlich ist es doch ne supersache wenn man gleich nen volltreffer landet. ich hab durchaus einige erfahrungen gemacht und auf einige hätte ich gut verzichten können...
bedenklich finde ich, dass du schreibst du kannst mit deiner freundin nicht über deine überlegungen und bedenken sprechen. ich schätze es ist eigentlich normal das man vor einer bindung wie der ehe nochmal alles überdenkt. und wer sagt dir, dass sie nicht doch verständnisvoll reagiert auch wenn sie deine bedenken nicht teilt?
mein süßer hat ähnliche gedanken wie du, wobei es bei ihm eher weniger die sexuelle erfahrung ist sondern die selbstverwirklichung. wir wollen noch nichtmal heiraten, trotzdem hat er gewisse unsicherheiten. er spricht da aber offen mit mir drüber, so bleibt mir auch die entscheidung ob ich ihn trotzdem will- so wie er ist. ich finde es wichtig, dass deine partnerin bescheid weiß, so kann auch sie eine entscheidung treffen.
in meinen augen bedeutet liebe auch, jemanden so anzunehmen wie er ist. in 10 jahren entwickelt man sich ja auch weiter, da stellt sich auch die frage ob man denjenigen immer noch liebt, oder ob der andere schlicht eine gewohnheit geworden ist (so schlimm das klingt).

als freundin eines mannes der sich auch nie sicher ist, dies aber offen zugibt kann ich dir sagen: am anfang bin ich fast verzweifelt, war traurig und hab mich selber in frage gestellt. das war im oktober letzten jahres, (da ist er wegen eines jobs in der forschung fast 400km weit weg gezogen und ziemlich zeitgleich mit der sprache rausgerückt), dann hab ich lange mit mir gehadert- und mich schließlich doch für ihn entschieden. weil er mir wichtig ist, weil ich erkannt habe, dass es eigentlich nix mit mir als mensch oder frau zu tun hat und weil ich ihn liebe- so wie er ist.
ich hätte aber nie eine entscheidung treffen können wenn er nicht mit mir gesprochen hätte sondern einfach gehandelt- egal wie. und ich konnte mich dadurch auch weiterentwickeln.
also sprich mit deiner freundin!!
und betrug fängt doch eigentlich dort an wo ich heimlich tun muss und nicht mehr zu mir selber stehen kann! steh zu dir und deinen gedanken und gefühlen- das ist ehrlich und das kann dir auch keiner zum vorwurf machen.
alles gute, ich hoffe das du eine gute entscheidung für dich findest.

lg
die kleineSklavin
 
Hmm zehn Jahre ist a lange Zeit. In zehn Jahren kann sehr, sehr viel passieren. Ich mag den Begriff Lebensabschnittspartner so gar nicht aber in zehn Jahren geht man durch Abschnitte im Leben.

Hat sich dein Leben sehr verändert in den zehn Jahren seit ihr zusammen seit? Lebt ihr miteinander oder aneinander vorbei?
Das ist mal nur so eine Frage. Hat sich in den zehn Jahren bei ihr etwas geändert? Seit ihr für euch noch so wie ihr wart als ihr euch kennen gelernt habt?

Mir ist klar Menschen ändern sich. Absolut aber ich hatte all diese Gefühle, die du hast nach zwei Jahren. Ich hatte vorher andere Partner ja aber ich bin aufgewacht mit dem Gefühl im Bauch ist es das jetzt gewesen.

Nochmal diese Schmetterlinge spüren, noch mal das Herzrasen, noch mal das Herz brechen hören, noch mal den Kummer haben wollen und die über Tonnen an Eis.

Damals als wir soweit waren, wohnten wir auch zusammen. Der Alltag hatte uns eingeholt. Ja, es war schön wenn jemand zu Hause war wenn ich an kam. Es war mühsam zu kochen und ihm 10 mal zu sagen komm doch bitte Schatz.
Der Verlobungsring am Finger war wunderbar und schön und einzigartig und war ein Geschenk gewesen in einem Moment in dem wir uns mehr nahe standen als sonst. Und ich trug ihn aus Überzeugung bis er irgendwann verschwand und nie mehr wieder gesehen war.

Und dann kam der Morgen an dem ich mich fragte ob es das gewesen sein soll. Das hier und jetzt. Klar zehn Jahre kannst nicht vergleichen mit 2,5 Jahren.

Aber ich bin damals aufgestanden und gegangen. Wenn ich ihn jetzt zwei Jahre danach als meinen Mitbewohner betrachte. (Wir haben unser Wohnverhältnis nie aufgelöst, die Schlafzimmer schon). Dann sehe ich mir gegenüber einen vollkommen fremden Menschen von dem ich nichts mehr weiß. Gerade noch die paar Eckdaten wie sein Geburtsdatum usw. und das wars.
 
Hat sich dein Leben sehr verändert in den zehn Jahren seit ihr zusammen seit?

Na klar. Wir haben alle wichtigen Stationen gemeinsam durchgemacht. Vor 10 Jahren war ich noch ein Kind und die Zeit bis 16 ist ja an sich nicht sonderlich aufregend. Dann geht es los. Erstes Mal Sex, Mopedführerschein, Autoführerschein, erstes mal zu Wahl, Matura, erster Job, erstes eigenes Auto, von zu Hause ausziehen, erste eigene Wohnung. Das alles(!) haben wir gemeinsam erlebt.

Lebt ihr miteinander oder aneinander vorbei?

Miteinander aber trotzdem habe ich meinen Freiraum und kann zB mit meinen Kumpels auf Kurzurlaub fahren.

Das ist mal nur so eine Frage. Hat sich in den zehn Jahren bei ihr etwas geändert? Seit ihr für euch noch so wie ihr wart als ihr euch kennen gelernt habt?

Sicher hat sich was verändert. Wir sind erwachsen geworden oder zumindest so halb. :mrgreen: Im Normallfall sind wir schon für einander da.

Nochmal diese Schmetterlinge spüren, noch mal das Herzrasen, noch mal das Herz brechen hören, noch mal den Kummer haben wollen und die über Tonnen an Eis.

Die Schmetterlinge hätte ich auch ganz gern nochmal.

Dann sehe ich mir gegenüber einen vollkommen fremden Menschen von dem ich nichts mehr weiß. Gerade noch die paar Eckdaten wie sein Geburtsdatum usw. und das wars.

Keine Ahnung wie das bei uns nach einer Trennung wäre. Auf jeden Fall sehr, sehr komisch sie zB beim Einkaufen mit wem anderen zu sehen.
 
NErstes Mal Sex, Mopedführerschein, Autoführerschein, erstes mal
zu Wahl, Matura, erster Job, erstes eigenes Auto, von zu Hause ausziehen,
erste eigene Wohnung. Das alles(!) haben wir gemeinsam erlebt
So viel Gemeinsamkeit, so viel neues wirst Du eventuell mit niemand
anderem mehr erleben können. Aber:

Die Schmetterlinge hätte ich auch ganz gern nochmal
...das kann ich auch gut nachvollziehen. Eigentlich bräuchte mensch zwei
Leben; eines für Partnerschaft und eines, um sich auszutoben.

Im Prinzip hast Du das typische Lebensentwurfs-Entscheidungsproblem:
zwei einander ausschliessende Wege, keine klaren Richtlinien und keine
Chance, hinterher festzustellen, ob es anders nicht besser gelaufen wäre.
Letztendlich bleibt da nur eines: nachdenken, sich zu einer Entscheidung
durchringen, welche auch immer, und danach dazu stehen. Ansonsten
bleibst Du unglücklich, egal ob Du nun der intensiven Beziehung nachweinst,
oder den unter Umständen versäumten Möglichkeiten.

Servus,
SlowFox
 
...
Die Schmetterlinge hätte ich auch ganz gern nochmal.

Sind die Schmetterlinge denn vollkommen weg?
Du schreibst du hättest sie gern nochmal - mir ihr od mit wem anderen?
Du weißt aber schon das es passieren kann daß du sowas nie wieder finden wirst? ;)

Manche jagen ihr ganzes Leben hinter irgendwelchen "Schmetterlingen" her :?
 
Im Prinzip hast Du das typische Lebensentwurfs-Entscheidungsproblem:
zwei einander ausschliessende Wege, keine klaren Richtlinien und keine
Chance, hinterher festzustellen, ob es anders nicht besser gelaufen wäre.

Danke für die aufbauenden Worte. :mrgreen:
 
Sind die Schmetterlinge denn vollkommen weg?

Ja sicher sind die weg. Mit Schmetterlingen meine ich zB die angenehme Aufregung wenn die betreffende Person anruft oder ein SMS schreibt oder auch beim ersten Date. Einfach dieses Bauchgefühl an das ich mich noch gaaaanz dunkel erinnern kann.

Du schreibst du hättest sie gern nochmal - mir ihr od mit wem anderen?

Mit ihr das geht nicht mehr. Wie soll das funktionieren. Ich kenne sie in und auswändig und zB die Berührungen sind so vertraut als wenn ich mich selber angreife. Soll jetzt nicht negativ klingen aber Schmetterlinge gibts mit ihr keine mehr.

Du weißt aber schon das es passieren kann daß du sowas nie wieder finden wirst? ;)

Kann schon sein aber das glaube ich ehrlich gesagt weniger.

Manche jagen ihr ganzes Leben hinter irgendwelchen "Schmetterlingen" her :?

Ja das ist das andere extrem. Aber ich will ja gar nicht ins andere Extrem wechseln, ich will doch nur den Mittelweg! :mrgreen:
 
Hallo,

gleich vorab: Mir ist durchaus bewusst, dass die folgende Frage eigentlich nur ich selber beantworten kann. Trotzdem interessiert mich die Meinungen der Elite in Sachen Sexualität und Beziehung. Und das werdet ihr doch sein. Wo könnten Menschen mehr Erfahrung mit Sex und Beziehung haben als hier. Naja probieren wir es einfach mal:

Ich stelle zuerst mal die Frage und dann folgen ergänzende Erklärungen:

Kann man mit der ersten Partnerin glücklich werden bzw. findet ihr man hat in dem Fall etwas vom Leben verpasst?
[/SIZE]

...jetzt schalt' ich mich doch noch rasch ein - DAS ist wirklich ein spannendes Thema. Eines, das kann ich gleich als Teil einer Antwort geben, vermutlich nie enden wird....

Habe ich doch, fühlte mich selbst sehr betroffen davon, gehört und kurz darauf auch gelesen, dass Männer 'immer weiter probieren/darüber nachdenken ob es nicht noch eine 'Bessere' gäbe..."

Du hast erkennbar bereits in deinem Inneren Vorentscheidungen getroffen - das ist aus fast jedem Satz zu erlesen. ABER wenn du diesen Gedanken nachgibst, verlierst du unwiederbringlich etwas Einmaliges und Besonderes.
Ich kann auf mein(e) diesbezüglichen Erlebnisse (und Gefühle danach) eigentlich nicht mit Respekt und nur mit Würgen im Hals zurückdenken.

Du hast die Frage gestellt - kann man mit der ersten Partnerin glücklich werden? Ich frage (unhöflicherweise) zurück - bist du glücklich (ich hoffe, ich irre nicht - aber ich meine das in deinem Text nirgendwo ausgedrückt gesehen zu haben).... und: warum nicht? Ich habe wunderbare Paare erlebt, die heute noch glücklich oder zumindest zufrieden miteinander leben.

Wenn du ernsthaft und bewusst das Gefühl hast, etwas zu versäumen oder nachholen zu müssen - meine ich, führt kein Weg an einem oder mehreren Gesprächen mit deiner Partnerin vorbei - vielleicht nach Konsultation von einschlägigen Beratern. Dann wird es einfacher und klarer. Denn Antworten geschehen in einer solch ambivalenten Situation mit höchster Wahrscheinlichkeit.

Good luck in life - hör auf dein Herz, gebrauche deinen Verstand und sei ehrlich zu euch beiden. Wenn ich mir das hier, als 'notorisch Erfolgloser' im Leben erlauben darf. (...:lehrer:...)
 
Ich habe den gesamten Thread durchgelesen. Bin inzwischen Mittdreißiger und mit meiner Frau seit 16 Jahren zusammen, habe 2 kleine Kinder und bin sehr glücklich. Ich hatte vor dieser Beziehung auch kein ausschweifendes Sexleben und hatte bzw. habe hin und wieder das Gefühl etwas versäumt zu haben. Dieses Gefühl war bereits vor meiner Heirat (nach 6 Jahren Beziehung) da und kommt auch jetzt hin und wieder, aber es ist nicht so, dass mich das an meiner Entscheidung bei meiner Frau und Familie zu bleiben zweifeln lässt.

Wenn ich dir einen Tipp geben möchte, dann würde ich an deiner Stelle von deiner momentanen Situation - du bist noch nicht verheiratet, hast keine Kinder, bist also frei - Gebrauch machen und !!!!alleine!!!! einen langen Urlaub machen. Nimm dir Sonderurlaub, ich weiß nicht 3 Wochen, 4 Wochen und fahr mal einen anderen Kontinent oder 2 ab, die dir gefallen. Lerne Leute und Land kennen, versteck dich nicht, geh aus, sprich Frauen an, mach einfach das, was du als Single gerne machen würdest. In dieser Zeit wirst du Heimweh bekommen, du wirst dich wieder nach deiner Freundin sehnen, vielleicht verliebst du dich in eine andere Frau, .... .

Du bist in dieser Zeit niemandem Rechenschaft schuldig und du wirst für dich entdecken, was du in deiner Zukunft wirklich wirst. Deine Freundin wird dir diesen Trip erlauben, davon bin ich überzeugt, auch wenn sie nicht hellauf davon begeistert sein wird. Wenn diese Reise zu ernsthaften Beziehungsproblemen führt, dann weißt du eh, was du zu tun hast. Und für dich wirst du Erfahrungen sammeln, die du wenn du erstmal Kinder hast nicht mehr so leicht sammeln kannst.

Deine Entscheidung fällt dir nach dieser Zeit sicherlich leichter. Wichtig ist, dass du dir genügend Zeit nimmst und dich nicht einschränkst, vor allem nicht materiell (Geld) und auch nicht bei deinen Gefühlen. ;)

Ich habe diese Erfahrung auch einmal für mich gemacht und ich bin noch immer mit derselben Frau glücklich verheiratet!

Viel Spass bei deiner Reise - wohin immer sie gehen mag!! :winke:
 
..
Ja das ist das andere extrem. Aber ich will ja gar nicht ins andere Extrem wechseln, ich will doch nur den Mittelweg! :mrgreen:

versteh ich - leider kann man sich das nicht immer aussuchen ;)
Du willst Schmetterlinge - schön und gut. Du willst aber nicht ins andere Extrem (Schmetterlingen hinterherlaufen) fallen.... :fragezeichen: suchst du jetzt Schmetterlinge od nicht? ;)
 
Ich habe den gesamten Thread durchgelesen. Bin inzwischen Mittdreißiger und mit meiner Frau seit 16 Jahren zusammen, habe 2 kleine Kinder und bin sehr glücklich. Ich hatte vor dieser Beziehung auch kein ausschweifendes Sexleben und hatte bzw. habe hin und wieder das Gefühl etwas versäumt zu haben. Dieses Gefühl war bereits vor meiner Heirat (nach 6 Jahren Beziehung) da und kommt auch jetzt hin und wieder, aber es ist nicht so, dass mich das an meiner Entscheidung bei meiner Frau und Familie zu bleiben zweifeln lässt.

Wenn ich dir einen Tipp geben möchte, dann würde ich an deiner Stelle von deiner momentanen Situation - du bist noch nicht verheiratet, hast keine Kinder, bist also frei - Gebrauch machen und !!!!alleine!!!! einen langen Urlaub machen. Nimm dir Sonderurlaub, ich weiß nicht 3 Wochen, 4 Wochen und fahr mal einen anderen Kontinent oder 2 ab, die dir gefallen. Lerne Leute und Land kennen, versteck dich nicht, geh aus, sprich Frauen an, mach einfach das, was du als Single gerne machen würdest. In dieser Zeit wirst du Heimweh bekommen, du wirst dich wieder nach deiner Freundin sehnen, vielleicht verliebst du dich in eine andere Frau, .... .

Du bist in dieser Zeit niemandem Rechenschaft schuldig und du wirst für dich entdecken, was du in deiner Zukunft wirklich wirst. Deine Freundin wird dir diesen Trip erlauben, davon bin ich überzeugt, auch wenn sie nicht hellauf davon begeistert sein wird. Wenn diese Reise zu ernsthaften Beziehungsproblemen führt, dann weißt du eh, was du zu tun hast. Und für dich wirst du Erfahrungen sammeln, die du wenn du erstmal Kinder hast nicht mehr so leicht sammeln kannst.

Deine Entscheidung fällt dir nach dieser Zeit sicherlich leichter. Wichtig ist, dass du dir genügend Zeit nimmst und dich nicht einschränkst, vor allem nicht materiell (Geld) und auch nicht bei deinen Gefühlen. ;)

Ich habe diese Erfahrung auch einmal für mich gemacht und ich bin noch immer mit derselben Frau glücklich verheiratet!

Viel Spass bei deiner Reise - wohin immer sie gehen mag!! :winke:

Danke für den Tipp aber der ist momentan aus Zeitgründen nicht umsetzbar und ich bin generell nicht der Mensch der gerne allein irgendwo hinfährt. Bin zwar auch kein Herdentier aber ganz allein ist nix für mich. Urlaube verbringe ich am liebsten ... mit ihr. Außerdem bin ich zu jeder Zeit wem Rechenschaft schuldig und zwar meinem Gewissen. Das kann ich nicht abschalten auch nicht im Urlaub. Ich weiss gut gemeint aber so verzweifelt, dass ich fremd gehe und sei es auch auf einem anderen Kontinent bin ich noch lange nicht.

Vielleicht ist das Grundübel, dass man sich als Mann irgendwie als Versager fühlt weil man eben nur eine einzige Frau in seinem Leben erobert hat. Ich meine Eroberungen geben einem Mann Bestätigung und auch Selbstvertrauen. Man weiss was man(n) wert ist. Klar ist es auch eine gewisse Bestätigung wenn eine Frau 10 Jahre bei einem bleibt aber trotzdem bekommt man von allen Seiten das Gefühl man müsse sich in jungen Jahren austoben. Und ich stehe definitiv nicht über dieser Doktrin der Gesellschaft, ich kann es offenbar nicht.

Steirers Worte haben mich fast überzeugt aber eben nur fast. Diese Worte müssten vielleicht von jemandem kommen der genau das gleiche wie ich erlebt habe. Aber den gibts offenbar nicht. Jeder hat zumindest schon ein paar Partner gehabt.
 
Ich persönlich hätte mir immer gewünscht, schon in jungen Jahren den Partner für's Leben gefunden zu haben und mit ihm dann glücklich zu werden/sein... doch für mich hat es das nicht gespielt.
Wie es halt so ist, nicht immer nimmt das Leben die Wende, die man sich erwünscht hat...
Wenn ich so um mich schaue und erkenne, welche Erfolge manche ehemaligen Mitschüler haben, dann könnte mir auch der Gedanke kommen: "Ich hab was verpaßt!"
So geht es wohl vielen, daß sie sich überlegen: Wie wäre mein Leben wohl verlaufen, hätte ich dieses oder jenes so gemacht...
Andererseits ist jede Erfahrung, die man im Leben macht eine sinnvolle. Auch wenn man schreckliche Erfahrungen macht - irgendwas bewegt es in einem, irgend einen Sinn hat alles im Leben.

Wenn es dir um die Sexualität geht, die du mit anderen nicht erfahren hast, dann probiere es doch mit deiner Partnerin in einem SC oder privat neue Erfahrungen zu sammeln.

Mir hätte es gereicht, wie anfangs erwähnt, hätte ich mit dem Ersten meine einzigen Erfahrungen zu machen - das kann auch in sexueller Hinsicht oftmals den Horizont mehr erweitern, als wechselnde Partner...

Wie schon jemand geschrieben hat, egal, wie das Leben spielt - die Frage taucht immer wieder mal auf, ob das alles im Leben war.
Ich wäre auch gerne erfolgreich, hätte gerne ein Häuschen und keine Rostlaube als fahrbaren Untersatz. Wenn ich dann aber die Dekadenz so anschaue, bin ich wiederum zufrieden mit meinem bescheidenen Leben, denn eigentlich ist es das, was ich immer wollte: Eine Familie, die mich liebt und die ich lieben darf. Eine tolle Tochter, die für mich perfekt ist und ein kleines Wesen, das sich regelmäßig in meinem Bauch bemerkbar macht - von dem ich niemals geglaubt habe, daß ich das nochmal erlebe...
... aber manchmal kommt trotzdem die Wehmut, wenn ich sehe, daß manche... aber man muß im Leben eben Abstriche machen... bei mir bedeutet das auf die eigenen vier Wände zu verzichten...
 
Du willst Schmetterlinge - schön und gut. Du willst aber nicht ins andere Extrem (Schmetterlingen hinterherlaufen) fallen.... :fragezeichen: suchst du jetzt Schmetterlinge od nicht? ;)

Damit meine ich, dass ich sicher nicht zum Extrem Aufreisser mutieren will der ständig jemanden anderen braucht. Das passt nicht zu mir und das werde ich nie sein. Ich will auch keine ONS. Ehrlich nicht. Aber ein paar Schmetterlinge wären schon ganz nett. Wie schon gesagt: jemanden neuen kennenlernen, gemeinsam was unternehmen, sich näher kennenlernen, ein Paar werden. Das ganze Zeug halt was ihr schon zig mal erlebt habt. ;)
 
Damit meine ich, dass ich sicher nicht zum Extrem Aufreisser mutieren will der ständig jemanden anderen braucht. Das passt nicht zu mir und das werde ich nie sein. Ich will auch keine ONS. Ehrlich nicht. Aber ein paar Schmetterlinge wären schon ganz nett. Wie schon gesagt: jemanden neuen kennenlernen, gemeinsam was unternehmen, sich näher kennenlernen, ein Paar werden. Das ganze Zeug halt was ihr schon zig mal erlebt habt. ;)

hört sich an (bzw liest sich) als hättest du deine Entscheidung eh schon getroffen ;)
 
denke jetzt nicht mer

über so eine Entscheidung sollte man sehr wohl nachdenken ;)

@Eta: für mich hört es so an als hättest du dich schon entschieden ;) und wenn du nur bei ihr bleibst weil ihr so viel miteinander durchgemacht habts dann frag ich dich: wozu :fragezeichen: wie lange kann sowas gut gehen :fragezeichen: sie ist happy und du spielst ihr was vor. Du willst etwas was du deiner Meinung nach von ihr nicht mehr bekommen kannst/wirst....

ich bin der Meinung wenn man so etwas kostbares gefunden hat sollte man drum kämpfen :lehrer:

Es liest sich für mich so als wärst du nur noch aus Vernunftsgründen mit ihr zusammen und nicht weil sie noch immer deine große Liebe ist (kann sein das ich mich da täusche - hab nicht alle Seiten durchgelesen)...
 
Aber ein paar Schmetterlinge wären schon ganz nett. Wie schon gesagt: jemanden neuen kennenlernen, gemeinsam was unternehmen, sich näher kennenlernen, ein Paar werden. Das ganze Zeug halt was ihr schon zig mal erlebt habt

Ich wiederhole mich zwar ungern, aber eines kann ich dir versichern .... Schmettelinge und alles was dazu gehört Freude und Schmerz ..... sind Dinge die Dir sicher nicht davonlaufen, das geht auch noch mit knapp 50 Jahren ;-)

Aber eine Familie gründen .... Das geht dann sicher nicht mehr !!!!! (zumindest nicht in einem vernünftigem Rahmen )
 
....Ich nehme an, dass sie dadurch dass sie auch nur eine richtige Beziehung in ihrem Leben hatte vielleicht nicht genug Selbstbewusstsein erlangen konnte
Vielleicht ist das Grundübel, dass man sich als Mann irgendwie als Versager fühlt weil man eben nur eine einzige Frau in seinem Leben erobert hat. Ich meine Eroberungen geben einem Mann Bestätigung und auch Selbstvertrauen
*räusper* ....und ich nehme mal an, dass das einzige Selbstbewusstsein dass hier leidet deines ist :hmm:
....Ja mir ist auch schon seit jeher klar, dass ich niemals der Typ sein werde der jedes Wochenende eine andere abschlept und allein versauern will ich auch nicht. Also passt mir das "konservative Leben" schon ganz gut...
...dass ich sicher nicht zum Extrem Aufreisser mutieren will der ständig jemanden anderen braucht. Das passt nicht zu mir und das werde ich nie sein. Ich will auch keine ONS. Ehrlich nicht.
Ich fürchte, falls du dich gegen deine Freundin entscheiden solltest, werden die Nächte lang und kalt... und die ONS werden dir zwangsläufig nicht erspart bleiben, denn nicht jede die du kennen lernen wirst ist die Frau für`s Leben ;) Woher ich das weiß? Nennen wir es Erfahrung. Und glaub mir, ich für meinen Teil, hätte auf einen Großteil meiner Erfahrungen verzichten können :roll:
... ein paar Schmetterlinge wären schon ganz nett. Wie schon gesagt: jemanden neuen kennenlernen, gemeinsam was unternehmen, sich näher kennenlernen, ein Paar werden. Das ganze Zeug halt was ihr schon zig mal erlebt habt. ;)
Ja, da bin ich allerdings wieder bei dir... sowas ist unbestritten schön. Nur musst du dir halt überlegen ob es das tatsächlich wert ist deshalb eine intakte, gut funktionierende -wenn ich mich irre bitte korrigieren- Beziehung aufzugeben. Denn letzten Endes weiß man nie was da noch so alles auf einen zukommt...:? Und davon kann ich dir auch ein Lied singen, aus Erfahrung ;)

Duffy
 
denke jetzt nicht mer
Das ist aber jetzt nix wirklich neues :mrgreen:

Steirers Worte haben mich fast überzeugt aber eben nur fast.
Ich bin nicht darauf aus, Dich zu überzeugen - ich will Dir nur meine Sicht der Dinge klar machen. :)

Ich habe in meinem Leben die Erfahrung gemacht, dass auch die größten "jugendlichen Austober" am Ende eigentlich nur das kleine, bescheidene Glück zu zweit gesucht haben, und erst dann erfahren haben, was Glücklichsein wirklich bedeuten kann. Wie es sein kann, nicht nur in der flammenden Leidenschaft, sondern auch in der stillen Liebe eines Menschen geborgen zu sein.

Du gehörst zu jenen eher seltenen Menschen, die dieses Gefühl schon in sehr jungen Jahren hätten erfahren können, und doch ..... wie wenig hast Du daraus gemacht, wie wenig habt Ihr daraus gemacht.

Wenn ich lesen muss, dass es für Dich keine "Schmetterlinge" mehr gibt, dann schnürt es mir fast den Hals zu.
Ja sicher ..... es kommt darauf an, wie man die Dinge sieht. Du sagst, dass sie Dir so vertraut ist, dass jede Berührung der Berührung des eigenen Körpers gleichkommt. Entschuldige, falls ich Dir Unrecht tu, aber das finde ich in hohem Maße unaufmerksam und uninteressiert. Menschen ändern sich, verändern sich - auch ihre Stimmungen sind wechselhaft. All das erspürt man doch an einem geliebten Menschen. Mit der Berührung meines Partners empfange ich doch auch seine Signale, und es ist doch jeden Tag ein quasi neuer Mensch, den ich berühre, streichle, küsse. Es ist doch jeden Tag ein neuer Mensch, der von einem für ihn genau so neuen Menschen erst gewonnen werden will, "erobert", wenn Dir das besser zu gefallen vermag.
Das ist doch das unvergleichlich spannende an einer langjährigen Beziehung, dieses aufs neue Entdecken, dieses aufs neue Verlieben und Lieben.

Fast möchte ich Dir recht geben, dass Du etwas versäumst in Deinem Leben, ja schon versäumt hast: eine Partnerschaft, eine Liebe zu leben, daran zu arbeiten! Eine Beziehung ist etwas lebendiges, etwas nie gleich bleibendes, etwas, das - so wie der Partner - Tag für Tag Aufmerksamkeit braucht, wenn die Liebe nicht verkümmern soll.

Alltag gibt's natürlich in jeder Beziehung - ein Leben zu teilen, kann sich halt ned nur auf Sonntage und Urlaub beschränken. Aber der Alltag kann doch nicht in den Hintergrund drängen, dass man mit einem ganz besonderen Menschen zusammenlebt, von dem man geliebt wird, und den man wieder liebt, und von dem man ganz genau weiß, was man an ihm hat und was man für ihn sein darf.

Wenn man es denn weiß ..........
 
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