Du sollst nicht Unkeuschheit treiben

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das bezweifle ich, denn nur ein bruchteil der christlichen werte ist exklusiv zum christentum, viele davon sind aus bereits existierenden moralvorstellungen übernommen worden (du sollst nicht töten, zB, ist nicht vom christentum).
generell sind die idee von gesetzen und einer moral, WEIT älter als das christentum, und ein grossteil derer werte, die du als so "selbsverständlich christlich" erachtest, sind viel älter (zB schriftlich festgehaltene regeln, also "gesetze", wenn du so willst, sind uns bereits 2100 jahre BC bekannt).

christentum ist nicht nur nicht der ursprung von moral, sondern sogar nichts anderes als eine weitere institution, die gemeint hat an moralvorstellung "nochmal" feilen zu müssen ... der grundstamm ist nicht christlich.

Du hast ja recht! Vor allem wenn man davon ausgeht, dass alle 3 monotheistischen Religionen den selben Ursprung haben (den "Gottvater Abraham"). Ich wollte nur nicht so weit ausholen! :)
 
Lassen wir doch mal das geflügelte Wort Moral doch mal aussen vor.
Ich finde es geht hier eher um Werte (wie bereits oben angesprochen) und welche für mich (nicht nur) selbst in Frage kommen sondern wie ich sie mit meinem Leben vereinbaren kann.
Und leider werden wir immer wieder von anderen bevormundet und gemaßregelt wie ich zu leben habe.
Und da ist es wohl u.a. auch nicht selbstverständlich, dass ich jemanden umbringen darf und ihm noch die Sachen klaue ohne dafür bestraft zu werden.
Selbiges mit Gebot Nummer SEX; Du sollst nicht ehebrechen bzw. nicht gelüsten nach deinen Nachbars Weib oder so ähnlich.
Jeder soll es für sich selbst halten wie er damit umgeht und für viele kommt (danach) jede Antwort zuspät, weil sich dann der bisherige Lebenspartner wegen des Seitensprungs verabschiedet hat. Wie gesagt; vorher genauestens überlegen was wie und wo und warum und ob es sich "lohnt".
Ich finde für mich; die Religion wie auch die Politik soll sich aus meinem Leben raushalten.
 

Fallen wir (die EF-User) da nicht Alle darunter? Sind wir nicht alle Sünder? Ist nicht unser bloßes unkeusches Dasein bereits eine Herabwürdigung religiöser Lehren und somit auch staatlicherseits sanktionierbar? Sind wir uns dessen bewußt und überschreiten absichtlich eine moralische Grenze? Oder definiert jeder von uns selbst seine eigene Moral? Spielen Regeln und Traditionen überhaupt noch eine Rolle? Oder ist der kleinste gemeinsame Nenner, dass Jeder macht was ihm gefällt solange er nicht in Rechte Dritter eingreift? Führt ungezügelte Lust nicht auch zu unkontrollierbarem Frust? Was haben sich die, die diese Regeln aufgestellt haben, dabei wohl gedacht?

Wir sollten alle froh sein, dass wir in einer Gesellschaft mit hohen moralischen Werten leben, denn wenn das moralische Gerüst einer Gesellschaft zusammenbricht, werden auch Gesetzte missachtet und verlieren im Extremfall völlig ihre Regulierungskraft.

Nichts ist für eine Gesellschaft tödlicher als der Niedergang moralischer Werte. Umgekehrt sind Liberalisierungen von Regeln/ Gesetzen notwendig, wenn sie nicht mehr zeitgemäß und/ oder moralisch nicht mehr vertretbar sind. Das Rückgrat einer Gesellschaft ist ihre gemeinsame Moral, nicht ihre Gesetzeslage. Und auch nicht" "die eigene Moral"".
 
I glaub, derzeit leben wir noch nicht im Zeitalter des Wassermanns, das die Hippies heraufbeschworen haben, aber in einem Zeitalter gewaltiger politischer und gesellschaftlicher Umbrüche. Wohin diese führen, weiss ich nicht. Was gestern Sünde war ist heute State of the Art (sprich kein Spielfilm, der auf sich hält, kommt mehr ohne Schwulenpäärchen aus) und was gestern für uns Männer State of the Art war (zB nach 3 Vierterl mal hinzulangen) is heut Sünde, is MeToo.
Es ist höchst blamabel, dass es so lange umgekehrt war :roll:
 
Das 6. Gebot "du sollst nicht Unkeuschheit treiben"!

Lt. Bibel eine "schwere Sünde"! "... das direkte Suchen der ungeordneten geschlechtlichen Lust, durch frei gewollte Handlungen, durch begierliche Worte ("Schlampe";)) und durch wohlgefällige Begierde-Gedanken."

weiters:

- Gleichgeschlechtliche Liebe
- Ehebruch, Vielweiberei
- Unzucht (außerhalb der Ehe)
- unkeusche Handlungen (Selbstbefriedigung)
- künstliche Verhütung
- die Begierde
- das Ansehen von unkeuschen Filmen

http://www.internetpfarre.de/firmunterricht_teil3_padre_at.pdf

Fallen wir (die EF-User) da nicht Alle darunter? Sind wir nicht alle Sünder? Ist nicht unser bloßes unkeusches Dasein bereits eine Herabwürdigung religiöser Lehren und somit auch staatlicherseits sanktionierbar? Sind wir uns dessen bewußt und überschreiten absichtlich eine moralische Grenze? Oder definiert jeder von uns selbst seine eigene Moral? Spielen Regeln und Traditionen überhaupt noch eine Rolle? Oder ist der kleinste gemeinsame Nenner, dass Jeder macht was ihm gefällt solange er nicht in Rechte Dritter eingreift? Führt ungezügelte Lust nicht auch zu unkontrollierbarem Frust? Was haben sich die, die diese Regeln aufgestellt haben, dabei wohl gedacht?

:)

P.S: ... weil hier in den Beiträgen immer "die Moral" auftaucht!

(…)

Blablabla? Blablabla!

2019 – was für ein Vogel… :D
 
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