Die heterosexuelle "Geschlechterrolle"

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ja und ? warum erzählst du das mir ?

du meinst es gibt heute keine körperliche Arbeit mehr ? Das ist falsch wieder mal .
Natürlich gibt es körperliche Arbeit. Aber auch die ist bei weitem nicht mehr so hart wie vor 50 Jahren. Ich kenne harte Arbeit ganz gut, muss einem halt auch Spaß machen.
 
In Spanien wird erzählt, dass ein Kampfstier die Statur des Vaters, aber den Kampfgeist der Mutter erbt. Was sagt uns das über die Rollenverteilung?

eventuell erkennen wir endlich, dass wir als Mensch beides (männlich-weibliche Aspekte) in uns "tragen", beides ist richtig und wichtig?
dass wir an einen Punkt als Menschheit gekommen sind, an dem wir spüren dass Konkurrenz-denken uns nicht mehr dienlich ist?

dass wir mit dem Wettkampf (um was geht es eigentlich in diesem Kampf) aufhören und uns stattdessen erfreuen an den Unterschieden...
 
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Natürlich haben wir das getan.
Turnen ist etwas gänzlich anderes als zum Beispiel 10 Kampf...Eine der Frauen war z.B. mehrfache Staatsmeisterin im Speerwurf, die warf den Speer weiter als wir. Trotzdem warf ihn der beste Mann Òsterreichs weiter.
Es gibt nun mal Unterschiede was die Muskulatur betrifft, die kann man weder wegtrainieren, noch wegdiskutieren:schulterzuck:.
Ich bestreite in keinem Kommentar hier die Tatsache, dass es körperliche Unterschiede gibt. Ich sage/vermute aber, dass diese körperlichen Unterschiede nicht die tatsächlichen Leistungsunterschiede in praktisch allen Sportarten erklären kann.

Ja, turnen ist was anderes als Leichtathletik. Im Turnen ist Körperkoordination wichtiger als zB körperliche Stärke (naja im Kunstturnen gibt es eine Männerdisziplin, in der die Muskelkraft sehr entscheidend ist, die lasse ich aber mal aussen vor). Mir war es möglich innert kürzester Zeit einen unglaublichen Leistungssprung zu machen und nein, die Jungs mit denen ich trainierte, gehörten nicht zu den Schwächeren.

Ich habe mich der Konkurrenz gestellt, Dinge gewagt, die die Jungs auch wagten und konnte dadurch mithalten. Ich muss dazu sagen, ich war auch immer ein Mädchen, dass nicht an die Unterschiede von Mann und Frau glaubte. Ich meine, dass war mir damals nicht so bewusst. Ich wurde einfach so geprägt. Es war für mich normal, dass Mädchen das gleiche tun können wie die Jungs.

In dem von mir erwähntem Test gab es in der ersten Gruppe auch immer wieder wenige Frauen, die gegenüber der vorangehenden Ansage, dass ein Geschlecht in jenem Mathetest schlechter abschneide, deutlich resistent waren. Durch Fragebögen ermittelt, zeigte sich, dass diese Frauen es für selbstverständlich ansehen, dass Frauen in Mathe genauso gut sein können wie Männer.

Erwartungshaltungen sind für das Erbringen von Leistung, nebst tatsächlicher Begabung und Fähigkeiten, essentiell und diese spielt auch im Sport eine Rolle, die viel zu wenig beachtet wird.

Das mag auf viele zutreffen. Meine Liebste ist Naturwissenschaftlerin, die war klassenbeste in Mathe. Es gibt aus irgendeinem Grund auch weniger Mädchen die sich wirklich dafür interessieren und die ihren Spaß daran haben. Der Hintergrund mag hier gesellschaftlich bedingt sein,.dagegen kann man etwas tun.

Dagegen kann man nicht viel tun. Förderungsprogramme extra für Mädchen halte ich zB für falsch. (gibt es eigentlich auch Förderprogramme in Sprachen für Jungs? Oder ist das wirtschaftlich gesehen nicht so interessant? ;) )

Wie schon erwähnt, ich bin gegen Brecheisenmethoden. Es sind Dinge, die sich von selber entwickeln müssen. So wie es früher kaum weibliche Busfahrerinnen gab, so gehören sie heute zum alltäglichem Bild im öffentlichem Personenverkehr. Das hat sich entwickelt und ich glaube genau so können sich auch andere Felder noch geschlechtsneutraler entwickeln. Wenn man was tun kann, so meine Meinung, dann ist es ein Bewusstsein für die anerzogenen Geschlechterrollen zu fördern ohne dabei gross zu fordern. Wenn Frauen in Filmen deutlich öfters nackt gezeigt werden als Männer, dann muss man das nicht unterbinden wollen. Es reicht, wenn man sich dessen bewusst ist und sich daraus seine Schlüsse zieht.

Und naja auch ich hab so meine Geschlechtervorstellungen. Ein Mann im Kleid wirkt auf mich immer noch eher komisch. Jedenfalls würde er mich nicht im Ansatz in dem Aufzug anmachen. Ich meine, das ist eine Prägung, die man mir auch nicht einfach so nehmen kann und soll. So respektiere ich grundsätzlich auch die anderen stärkeren Prägungen die von anderen gelebt werde, wie zB der deutliche gefühlte Rollenunterschied von Vater und Mutter wie man ihn hier auch in der Diskussion sieht.

So manche Frau scheinbar schon, sonst gäbe es nicht so viele davon.

Naja, die meisten Frauen, die man dazu befragt, sind der Meinung, dass es auch beim Mann schnell ein zu viel Muskel geben kann. Die wenigsten finden diese übertrieben aufgepumpten Muskelberge wirklich anziehend (oder Frauen?). Das kann also nicht die Erklärung sein für die vielen Muskelberge. Ich denke, auch da geht es wieder um die Konkurrenz. Man will mehr als der andere.
 
Als Karsten Braasch die Williams-Schwestern vernaschte
Ein Kettenraucher aus Deutschland, der die besten Tage seiner Karriere bereits hinter sich gelassen hatte, zeigte 1998 in Melbourne Serena und Venus Williams ihre Grenzen auf:
Wie kam es überhaupt zu dem ungewöhnlichen Vergleich? Die Williams-Schwestern waren es gewohnt, mit Männern zu trainieren. Und so ließ sich Serena Williams, damals zum Zeitpunkt der Australian Open die Nummer 53 der Welt, zu der Aussage hinreißen, dass sie einige Spieler in den Top 200 der Herren-Weltrangliste besiegen würde. Eine gewagte These der Teenagerin, die überprüft werden wollte. Karsten Braasch nahm die Herausforderung an. Der Deutsche befand sich in den Endzügen seiner Karriere und war bekannt als Lebemann......Braasch hatte 1998 seine beste Zeit bereits hinter sich. Vier Jahre zuvor stand er noch auf seinem Karriere-Hoch auf Platz 38. Bei den Australian Open schied er nach erfolgreicher Qualifikation in der ersten Runde aus. Zur Zeit der Australian Open 1998 haben die Williams-Schwestern, Venus und Serena, einigen Männern beim Training zugeguckt. Aus ihren Eindrücken waren sie überzeugt davon, dass sie einen Mann, der um Platz 200 in der Weltrangliste notiert war, schlagen könnten......Braasch knöpfte sich zunächst Serena Williams vor und machte sich sogar das Handicap, zu Beginn des Matches nur einen Aufschlag zu haben. Gespielt wurde nur ein Satz. Dennoch wurde es eine einseitige Angelegenheit und eine Trainerstunde.

Lange Rede kurzer Sinn, das Aufeinandertreffen der beiden endete, welch Überraschung, mit 6:1 für Braasch.
 
ich hab jez keine Zeit mehr aber das Thema ist nichts Neues, das gibt es vermutlich seit es Menschen gibt von daher wird es nie einen Zustand geben, mit dem alle vollends befriedigt sind.

Alles ändert sich im Laufe der Zeit; man muss auch die Situation weltweit betrachten und nicht nur hier bei uns.


was mir aber speziell bei dem Thema hier auffällt: viele meinen sie sind irgendwelche Trendsetter und alle Änderungen passieren weil sie das durch ihre Gedankenkraft so bewirken können.

Im Prinzip läuft es aber so, dass Leute irgend eine Meinung aufklauben, irgend eine, von der sie denken, mit der kommen sie am besten voran; und die übernehmen sie dann.


nein, das Thema gibt es schon ewig und wenn man betrachtet wie es weltweit aussieht (ohne gleich zwanghaft hysterisch reagieren zu müssen), bekommt man auch einen bessern Überblick.
 
Leider haben oft die Frauen gar keine Wahl und müssen arbeiten gehen, aber in Großteilen Europas hält sich dieses Muss relativ im Rahmen. Es geht letztendlich um die Setzung der Prioritäten.

Ja so ist es - leider .....
Wesentlich sind 2 Entwicklungen, denke ich :
Zum Einen die Höhe der Einkommen im Vergleich zu den Verbraucherpreisen - seit etwa 25 / 30 Jahren sind die Einkommen inflationsbereinigt nicht gestiegen - eher weniger geworden .....
Früher konnte der Mann als der klassische Verdiener mit seinem Einkommen eine Familie ernähren und erhalten.
Heute ist das bei den "normalen" Einkommen kaum möglich, da ja schon die Mieten alleine mehr als die Hälfte frisst - wenn da noch ein - neues Leasingauto ??? - dazu kommt, ist der Monatsverdienst fast weg - von Essen, Trinken, Kleidung etc. noch keine Rede .....
Dies bedingt in Zusammenhang mit dem werbeunterstützten erhöhten Lebensstandard, dass auch der Ehepartner Geld nach Hause bringen muss .... also die Frau muss ebenfalls arbeiten gehen .....
Und damit das den Frauen neben Haushalt, Kinder usw. nicht soooo schwer fällt, wird politisch und gesellschaftlich eben die "Gleichberechtigung der Frau" propagiert und gefördert.
Hat den Vorteil dass man die Kinder schon früh genug in die Kitas bringt, wo diese dann entsprechend "herdenmäßig erzogen" werden können .....

Das könnte man nun weiter fortsetzen und diskutieren - würde aber hier bei weitem den Rahmen sprengen .....
Wer mehr dazu lesen möchte - ein hochinteressantes Buch dazu, ein "Klassiker", ist "Die Psychologie der Massen" ....
Lesen und man sieht die Ereignisse, die Politik samt den hohlen Versprechen und auch die Werbung mit ganz anderen Augen ....
Auch empfehlenswert die Entstehungsgeschichte des "Puplic Relations", die den Ursprung im Eintritt der USA in den ersten Weltkrieg hat .....

Die 2 wichtigsten Motive des Menschen - Eitelkeit und Geltungssucht .....
 
Weil die Sportarten für die Frauen vermutlich einfach langweilig sind ... oder nicht herausfordernd genug?
Naja, ich glaube, das hat religiöse Gründe. Bis vor hundert Jahren mussten Frauen noch die braven Hausfrauen mit Kopftuch spielen... nicht im Islam, sondern im Christentum! Die Religionen haben da eine gewisse Mitschuld! Ich finde übrigens sportliche Frauen echt sexy! Speziell Kickerinnen, die nach dem Spiel Bier trinken! :oops:
 
seit etwa 25 / 30 Jahren sind die Einkommen inflationsbereinigt nicht gestiegen - eher weniger geworden .....

Das ist in der Darstellung etwas verkürzt. Bis etwa 2008/09 sind die sinkenden Realeinkommen nämlich auf die stark steigende Teilzeitbeschäftigung zurückzuführen. Diese bedingt ganz automatisch ein sinkendes Pro-Kopf-Einkommen. Auf die geleistete Arbeitsstunde umgerechnet stimmt diese Aussage bis zu diesem Zeitpunkt allerdings nicht. Erst ab 2009 weisen die realen Nettolöhne pro Arbeitsstunde einen leichten Rückgang auf (wohlgemerkt nur auf AT bezogen).
 
Als Karsten Braasch die Williams-Schwestern vernaschte
Ein Kettenraucher aus Deutschland, der die besten Tage seiner Karriere bereits hinter sich gelassen hatte, zeigte 1998 in Melbourne Serena und Venus Williams ihre Grenzen auf:


Lange Rede kurzer Sinn, das Aufeinandertreffen der beiden endete, welch Überraschung, mit 6:1 für Braasch.

Man muss hier noch ein paar Details erwähnen. Der Mann hat als Vorbereitung eine Runde Golf gespielt,
ein paar Radler getrunken und soll dann während des Seitenwechsels eine geraucht haben… :cool:
 
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Alles unter einem Jahr kommt für mich gar nicht in Frage, da kann kein Job der Welt so wichtig sein.


Weil die wichtigste Bezugsperson für ein Baby die Mutter ist. Punkt.
3-4 Wochen nach der Geburt wieder arbeiten zu gehen bzw. das Baby für eine längere Zeit ohne die Mutter zu lassen finde ich fast schon brutal. Wenn man bedenkt, dass das Baby zu diesem Zeitpunkt nicht mal richtig sehen kann und das maximale Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit kann in dieser Zeit nur die Mutter geben, bin ich richtig schockiert, dass es Frauen gibt, die so ein Verhalten auch noch in Ordnung finden.


Beim Schwimmen allerdings sollte der Unterschied nicht so hoch sein wie bei anderen Sportarten. Hat nicht eine Asiatin für einen Teil der Strecke auch die männlichen Rekorde gebrochen? Der Körperbau der Frau sowie der Körperfettanteil sollen hier vom größeren Vorteil sein, weil der Wärmeverlust später eintritt.
Gerne würde ich hier auch meine ganz persönliche Erfahrung dazu einbringen, was Schwangerschaft, Geburt und postpartale Phase anbelangt.
Schwangerschaft ist zwar was " Normales", oder " Gewöhnliches", trotzdem sind die hormonellen Veränderungen ein Maximum an Möglichem. Und auch gesellschaftspolitische Stufe ich eine Schwangerschaft als einen besonders schützenswerten Zustand ein.
Dass Geburt für viele Frauen nicht gerade ein Spaziergang ist, der maximal viel Kraft braucht, und immer noch potentiell gefährlich ist, muss nicht extra erwähnt werden.
Nach 5 Kindern muss ich gestehen, cdass ich größten Respekt vor all diesen Vorgängen habe, auch und gerade vor der postnatalen Phase.
Und den Schutz braucht hier va die Frau.
Ich selber sehe die Ausschließlichkeit zw Frau und Baby eher problematisch.
Man kann von Glück reden, wenn es auch noch andere Bezugspersonen gibt oder gäbe.
Denn tatsächlich ist dann sehr bald die Frau den ganzen Tag mit dem Neugeborenen alleine.
Da ist nicht nur mir selber auch schon mal " die Decke auf den Kopf gefallen".
Denn plötzlich ist Frau Zuhause einfach isoliert.
Bei meinem 1. Kind hab ich auch gedacht, das schaff ich schon so.
Sehr bald ist mir klar geworden, dass auch andere Personen den Umgang mit dem Kind sehr gut machen.
Da ich mir die Arbeit zum Teil selber einteilen konnte, würde diese nach den Stillzeiten festgelegt.
Das ist klar, dass dies nur für c wenige Frauen möglich ist.
Aber die Aufteilung der Karenzzeiten zw Vater und Mutter wäre ein Idealfall.
 
Hi,

Nochmals, der Unterschied zwischen Mann und Frau ist wesentlich kleiner als zwischen den einzelnen Individuen. Nur unser tief geprägtes Rollendenken wird dem nicht gerecht.

da hats Du mE. vollkommen recht. Du musst nur aufpassen, denn an der Spitze der Leistungsfähigkeit sind in einigen Bereichen Männer eben überlegen.

LG Tom
 
Hier, weils grad so schön passt :D Anhang anzeigen 6400945
Die Frau ist also unfähig selbst ihre eigene Stärke zu erkennen und braucht einen Mann, der ihr das erklärt/bewusst macht? :vorsichtig::p

Naja, ich glaube, das hat religiöse Gründe. Bis vor hundert Jahren mussten Frauen noch die braven Hausfrauen mit Kopftuch spielen... nicht im Islam, sondern im Christentum! Die Religionen haben da eine gewisse Mitschuld!
Müsste das dann nicht für alle Sportarten gelten ... und nicht nur für Motorsportarten und Jockeys?

Gerne würde ich hier auch meine ganz persönliche Erfahrung dazu einbringen, was Schwangerschaft, Geburt und postpartale Phase anbelangt.
Schwangerschaft ist zwar was " Normales", oder " Gewöhnliches", trotzdem sind die hormonellen Veränderungen ein Maximum an Möglichem. Und auch gesellschaftspolitische Stufe ich eine Schwangerschaft als einen besonders schützenswerten Zustand ein.
Dass Geburt für viele Frauen nicht gerade ein Spaziergang ist, der maximal viel Kraft braucht, und immer noch potentiell gefährlich ist, muss nicht extra erwähnt werden.
Nach 5 Kindern muss ich gestehen, cdass ich größten Respekt vor all diesen Vorgängen habe, auch und gerade vor der postnatalen Phase.
Und den Schutz braucht hier va die Frau.
Ich selber sehe die Ausschließlichkeit zw Frau und Baby eher problematisch.
Man kann von Glück reden, wenn es auch noch andere Bezugspersonen gibt oder gäbe.
Denn tatsächlich ist dann sehr bald die Frau den ganzen Tag mit dem Neugeborenen alleine.
Da ist nicht nur mir selber auch schon mal " die Decke auf den Kopf gefallen".
Denn plötzlich ist Frau Zuhause einfach isoliert.
Bei meinem 1. Kind hab ich auch gedacht, das schaff ich schon so.
Sehr bald ist mir klar geworden, dass auch andere Personen den Umgang mit dem Kind sehr gut machen.
Da ich mir die Arbeit zum Teil selber einteilen konnte, würde diese nach den Stillzeiten festgelegt.
Das ist klar, dass dies nur für c wenige Frauen möglich ist.
Aber die Aufteilung der Karenzzeiten zw Vater und Mutter wäre ein Idealfall.
Ja, das stimmt alles - aber all diese Argumente sind darüber was Mütter brauchen bzw. durchleben. Das Baby interessiert das alles nicht.
Idealfall wäre mMn nicht die aufgeteilte Karenz, sondern eine gute Bezahlung bei allen Modellen - sowie eine signifikante Verbesserung am Arbeitsmarkt für Mütter ... und für die ersten 8 Wochen nach der Geburt eine gemeinsame Karenz für Mutter+Vater.

Andere Bezugspersonen sind schön und gut, sollte jedes Baby haben - aber um sich so möglichst stressfrei und gut entwickeln zu können, braucht es hauptsächlich die Mutter. Und hier ist nicht die Rede von "es will", sondern "es braucht". Allein wenn man den Sehsinn in Betracht zieht sollte es einem klar sein warum da keine andere Bezugsperson der Mutter vollwertig sein kann. Das Baby kann erst ab ca. 8 Monaten gut sehen und erst wenn es 1 Jahr alt wird IN ETWA so gut wie ein Erwachsener. Nun kommt es auf diese Welt, praktisch blind, und alles was es kennt ist die Mutter. Eine Bindung zu anderen Bezugspersonen baut ein Neugeborenes auch nicht so von heute auf morgen auf.
 
Die Frau ist also unfähig selbst ihre eigene Stärke zu erkennen und braucht einen Mann, der ihr das erklärt/bewusst macht? :vorsichtig::p


Müsste das dann nicht für alle Sportarten gelten ... und nicht nur für Motorsportarten und Jockeys?


Ja, das stimmt alles - aber all diese Argumente sind darüber was Mütter brauchen bzw. durchleben. Das Baby interessiert das alles nicht.
Idealfall wäre mMn nicht die aufgeteilte Karenz, sondern eine gute Bezahlung bei allen Modellen - sowie eine signifikante Verbesserung am Arbeitsmarkt für Mütter ... und für die ersten 8 Wochen nach der Geburt eine gemeinsame Karenz für Mutter+Vater.

Andere Bezugspersonen sind schön und gut, sollte jedes Baby haben - aber um sich so möglichst stressfrei und gut entwickeln zu können, braucht es hauptsächlich die Mutter. Und hier ist nicht die Rede von "es will", sondern "es braucht". Allein wenn man den Sehsinn in Betracht zieht sollte es einem klar sein warum da keine andere Bezugsperson der Mutter vollwertig sein kann. Das Baby kann erst ab ca. 8 Monaten gut sehen und erst wenn es 1 Jahr alt wird IN ETWA so gut wie ein Erwachsener. Nun kommt es auf diese Welt, praktisch blind, und alles was es kennt ist die Mutter. Eine Bindung zu anderen Bezugspersonen baut ein Neugeborenes auch nicht so von heute auf morgen auf.

Du hast absolut recht :
Die Zeit nach der Geburt gemeinsam würde vieles erleichtern. Danach ist halt wie du sagst die Bezahlung eben sehr schlecht, was kein gutes Gefühl hinterläßt, denn nicht immer steht der Kindesvater finanziell dafür ein.
Die Frage rund um Bezugspersonen ist oft sehr zeitgeistig oder eben auch ein wenig ideologisch übertüncht.
Als ich jung war und mein erstes Kind hatte, war es damals ein ein " Muss", sein Baby ständig am Körper zu tragen, was ja kaum zu schaffen war und letztlich ein Gefühl von Schwere und Unzufriedenheit bei mir erzeugte....
Später gabs auch genau gegenteilige Tendenzen.
Diese Zeit ist für alle Beteiligten eine Herausforderung, denn nichts verändert das Leben gravierender als ein Kind / das erste Kind :lol:;)
 
Das ist in der Darstellung etwas verkürzt. Bis etwa 2008/09 sind die sinkenden Realeinkommen nämlich auf die stark steigende Teilzeitbeschäftigung zurückzuführen. Diese bedingt ganz automatisch ein sinkendes Pro-Kopf-Einkommen. Auf die geleistete Arbeitsstunde umgerechnet stimmt diese Aussage bis zu diesem Zeitpunkt allerdings nicht. Erst ab 2009 weisen die realen Nettolöhne pro Arbeitsstunde einen leichten Rückgang auf (wohlgemerkt nur auf AT bezogen).

Ja - ist auch eine "Neuerscheinung" diese stark steigenden Minijobs oder "Sklavenjobs" wie diese auch genannt werden - sind nicht nur bei uns - und spielen auch mit hinein .... aber so ins Detail wollte ich nicht gehen - wäre viel zu umfangreich ......
Unterm Strich ist es jedenfalls so .....
 
Du hast absolut recht :
Die Zeit nach der Geburt gemeinsam würde vieles erleichtern. Danach ist halt wie du sagst die Bezahlung eben sehr schlecht, was kein gutes Gefühl hinterläßt, denn nicht immer steht der Kindesvater finanziell dafür ein.
Die Frage rund um Bezugspersonen ist oft sehr zeitgeistig oder eben auch ein wenig ideologisch übertüncht.
Als ich jung war und mein erstes Kind hatte, war es damals ein ein " Muss", sein Baby ständig am Körper zu tragen, was ja kaum zu schaffen war und letztlich ein Gefühl von Schwere und Unzufriedenheit bei mir erzeugte....
Später gabs auch genau gegenteilige Tendenzen.
Diese Zeit ist für alle Beteiligten eine Herausforderung, denn nichts verändert das Leben gravierender als ein Kind / das erste Kind :lol:;)
Ständig am Körper tragen ist übertrieben, aber das ist GsD die Wissenschaft heute um einiges weiter.
Habe etwas darüber nachgedacht und mir fällt keine Frau aus meinem näheren Freundes- und Verwandtenkreis, die nach der Geburt (speziell beim ersten Kind) keine Hilfe hatte. Normalerweise ist es die Familie und die besten Freunde, die mithelfen - in einigen Fällen wurde Haushaltshilfe oder Nanny engagiert, obwohl die Mutter in der Zeit in Karenz war, aber keine Familienmitglieder zur Verfügung hatte, die die "neue" Mutter etwas entlasten.
 
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