Du sprichst vermutlich den Weltrekord der Chinesin Shiwen über 400 Meter Lagen bei den olympischen Spielen 2012 in London an.
Männliche Rekorde hat sie zwar keine gebrochen, allerdings die letzten beiden Bahnen ein paar Zehntel schneller zurückgelegt als ihr männliches Pendant Lochte. Allerdings stehen über die gesamte Länge noch immer 4:05,18 von Ryan Lochte 4:28,43 von Shiwen entgegen.
Beim Schwimmen haben Frauen in der Tat einen kleinen ergonomischen Vorteil, der tiefe Schwerpunkt in Kombination mit dem kürzeren Rumpf sorgt für eine geringe Kraftanstrengung bei besserer und schnellerer Gleichfähigkeit im Wasser.
Des weiteren besteht ein kleiner Vorteil in der Verstoffwechslung von Triglyceriden und damit einhergehend eine bessere Energieumwandlung von Fettsäuren in den Mitochondrien.
Dem stehen allerdings eine geringere Muskelmasse, tendenziell eine schlechtere Energiebereitstellung auf Grund einer geringeren Anzahl an Mitochondrien und ein geringeres VO2max gegenüber. Faktoren, die sich nun mal nachteilig auf Kraftleistung und Schnelligkeit auswirken.
Dafür sind sie in ihren Bewegungsabläufen anmutiger und allgemein hübscher anzusehen als Männer.....zumindest tendenziell.