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Was nimmst Du als LĂ€rm von welchen Leuten wahr? Wie beeinflusst Dich das in Deiner individuellen LebensfĂŒhrung und Selbstentfaltungsmöglichkeit? Ich wĂŒrde das gerne verstehen und nachvollziehen, bitte.
werden dir jetzt keine lange ErklÀrung schreiben. Denk einfach nach was die Leute des "betreuten Denkens" denken und was jene tun und denken, die nicht zu denen gehören.
 
werden dir jetzt keine lange ErklÀrung schreiben. Denk einfach nach was die Leute des "betreuten Denkens" denken und was jene tun und denken, die nicht zu denen gehören.
Unter dieser Antwort verstehst Du Dialog und Gedankenaustausch?
Na bravo, ich hoff' Eure Beziehung ist so symbiotisch, dass Ihr nie was zu diskutieren habt.
 
Interessantes Interview.
Ich finde es wĂ€re ein Fehler junge Menschen mit ihrer Entscheidung alleine zu lassen. Ich weiß natĂŒrlich, dass Psychiater, Psychologen und Psychotherapeuten schon zur Abrechnung eine Diagnose (vgl. ICD-11 als aktuelle Version, ICD-10 in Verwendung) benötigen, dennoch trĂ€gt meiner Meinung nach eine Pathologisierung zum Leid der Betroffenen bei.
Ansonsten fĂ€llt der Artikel fĂŒr mich unter den notwendigen wissenschaftlichen Diskurs.
Es geht fĂŒr mich um individuelle Schicksale, jede Person sollte die notwendige UnterstĂŒtzung erhalten, ihre GeschlechtsidentitĂ€t finden und leben zu können.
In Österreich ist die psychische Betreuung ohnehin Vorschrift, wie hier bereits im Thread klargestellt wurde.
Interessant auch, dass das Thema der geschlechtsanpassenden Operation bei Kleinkindern angesprochen wird, da wurde bekanntlich sehr viel Leid bei Betroffenen ausgelöst, weil beim SÀugling das biologische Geschlecht nicht eindeutig bestimmbar war.
Ja, durchaus aber medialer Hype, Trends, Vorbilder/Stars etc. und stĂ€ndiges Befeuern mit der Thematik fĂŒhren dann halt auch zu unerwĂŒnschten Impulsen im Findungsprozess .... eine nicht zu unterschĂ€tzende Gefahr, die ich halt auch referenziert habe ...

Wichtig wÀre es aus meiner Sicht einmal bei der Selbstakzeptanz einer möglichen Andersartigkeit - dem Delta sein - anzusetzen und die gesellschaftliche Akzeptanz von Andersartigkeit unter dem Aspekt der Hervorhebung der Gemeinsamkeiten zu fördern ... ohne durch ausufernde Differenzierungen eher noch neue GrÀben zu ziehen ...

Man darf auch nicht vergessen, dass es auch Forschungen gibt, wonach bei Trans-Personen eine bessere VerknĂŒpfung der GehirnhĂ€lften und darĂŒber Mehrbegabung z.B. im Bereich Kunst gesehen wird.

Das Thema mit den geschlechtsangleichenden Operationen wurde hier in Wahrheit gar nicht einmal so thematisiert - dass das in der Vergangenheit teils auch ohne dem Wissen und EinverstĂ€ndnis der Eltern gemacht wurde ist genauso eine Greul, wie die Elektroschock Therapie fĂŒr "aufsĂ€ssige Jugendliche" ... das stellts einem die Gans'lhaut auf.
 
Es gab dann auch schon FĂ€lle wo z.B. die "Geschlechtsangleichenden Maßnahmen" dann wieder rĂŒckgĂ€ngig gemacht wurden ..
Das ist in den meisten FÀllen wo es eine OP gab nicht möglich.

Soweit ich informiert bin, sind etwa 1-2 % der Menschen nach einer Geschlechtsumwandlung danach nicht glĂŒcklich und wĂŒrden gerne alles rĂŒckgĂ€ngig machen.
Ich gehe davon aus, dass die Dunkelziffer höher ist.

Dennoch in den meisten FĂ€llen - und daran sollte man sich orientieren - fĂŒhren die Menschen danach ein glĂŒckliches Leben worauf es letztendlich ankommt.

Ich bin auch nicht glĂŒcklich mit der vorhin getĂ€tigten Aussage, die Betroffenen wĂ€ren ein „Fehler“ der Natur.

Sie sind eine Variante der Natur.

Schwerer als s.g. „normale“ Menschen haben sie es allemal, denn abgesehen vom eigenen UnglĂŒck, ist schon allein das finden eines Arbeitsplatzes (wie ein User schrieb) schwieriger, da in den entscheidenden Positionen manchmal Menschen mit weniger Toleranz gepaart mit Vorurteilen sitzen.
 
Das ist in den meisten FÀllen wo es eine OP gab nicht möglich.

Soweit ich informiert bin, sind etwa 1-2 % der Menschen nach einer Geschlechtsumwandlung danach nicht glĂŒcklich und wĂŒrden gerne alles rĂŒckgĂ€ngig machen.
Ich gehe davon aus, dass die Dunkelziffer höher ist.
Ein weiser alter Mann sagte mal zu mir, es gibt auch blonde Chinesen und in Mathe hab ich gelernt, dass Ausnahmen die Regel bestÀtigen.
Dennoch in den meisten FĂ€llen - und daran sollte man sich orientieren - fĂŒhren die Menschen danach ein glĂŒckliches Leben worauf es letztendlich ankommt.
Der Wissenschaft und modernen Medizin sei Dank!
Ich bin auch nicht glĂŒcklich mit der vorhin getĂ€tigten Aussage, die Betroffenen wĂ€ren ein „Fehler“ der Natur.

Sie sind eine Variante der Natur.
Genau, wie Albinos zum Beispiel. Nur weil ihnen Melanin fehlt, sind sie nicht anders oder gar weniger wert.
Schwerer als s.g. „normale“ Menschen haben sie es allemal, denn abgesehen vom eigenen UnglĂŒck, ist schon allein das finden eines Arbeitsplatzes (wie ein User schrieb) schwieriger, da in den entscheidenden Positionen manchmal Menschen mit weniger Toleranz gepaart mit Vorurteilen sitzen.
Leider ist das noch immer so 😕
 
Hi,
und da soll man bezĂŒglich Einfluss und MachtausĂŒbung keine Bedenken haben ;) ...

Echt jetzt ? ... in was fĂŒr einer Bubble leben da Einige?

keine Ahnung, in welcher Blase Du lebst, jedenfalls in einer, wo man sich gut vorkommt, mit sinnlosen Anglizismen um sich zu werfen.

Zum Thema, LehrkrĂ€fte, die Kinder [sic] "zusammenstauchen" sind generell wenig fĂŒr ihren Job geeignet.

Ansonsten stellt sich die Frage, was daran schlimm sein soll, dass so ein Vorkommnis eine Debatte auslöst. Denn ganz offensichtlich ist es ja sehr weit weg von allem Normalen, sonst gÀbe es keine Debatte.

LG Tom
 
Vielleicht wÀre es gut, dann einen Schlussstrich unter diesen unseligen Thread zu ziehen

ich mag nicht mehr mit der schaukel schaukeln und darum mache ich sie jetzt fĂŒr alle kaputt ... :kopfklatsch:

wennst nicht mehr willst dann vertschĂŒss dich halt aus dem thread, aber mach nicht einen auf oberaufpasser, solche mag nĂ€mlich keiner.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist in den meisten FÀllen wo es eine OP gab nicht möglich.

Soweit ich informiert bin, sind etwa 1-2 % der Menschen nach einer Geschlechtsumwandlung danach nicht glĂŒcklich und wĂŒrden gerne alles rĂŒckgĂ€ngig machen.
Ich gehe davon aus, dass die Dunkelziffer höher ist.
Ich habe mich primÀr auf Hormonelle Behandlungen bezogen ....

Der Begriff dafĂŒr lautet Detransition Detransition – Wikipedia

Leider scheint die Forschungslage schwierig .. es scheint man will sich nicht die Finger verbrennen:
Auszug Wiki:
So wurde im Herbst 2017 bekannt, dass der britische Psychotherapeut James Caspian daran gehindert wurde, im Rahmen eines Aufbaustudiums an der Bath Spa University eine Forschungsarbeit zu Detransition anzufertigen.[51][52] UrsprĂŒnglich wollte Caspian insbesondere Personen untersuchen, die geschlechtsangleichende Operationen rĂŒckgĂ€ngig machen ließen; nachdem er jedoch nicht genĂŒgend gesprĂ€chswillige Betroffene gefunden hatte, weitete er das Thema seiner Arbeit auf Personen aus, die sich als transgender identifiziert hatten, nun aber wieder sozial zu ihrem Ursprungsgeschlecht detransitionierten.[53] Als er sein Forschungsunterfangen vorstellte, wurde dieses laut Caspian von den UniversitĂ€t abgelehnt, weil es politisch inkorrekt sei und Kritik in den sozialen Medien auslösen könnte, was die UniversitĂ€t in ein negatives Licht rĂŒcken wĂŒrde.[

Dennoch in den meisten FĂ€llen - und daran sollte man sich orientieren - fĂŒhren die Menschen danach ein glĂŒckliches Leben worauf es letztendlich ankommt.
Da bin ich bei Dir ... ein möglichst glĂŒckliches und lebenswert(eres) Leben .... Ich kenne die "meisten FĂ€lle" nicht persönlich ... aber ich weiß nicht wie viele FĂ€lle Du noch kennst und ob das eine reprĂ€sentative Anzahl ist ....

Ich bin auch nicht glĂŒcklich mit der vorhin getĂ€tigten Aussage, die Betroffenen wĂ€ren ein „Fehler“ der Natur.

Sie sind eine Variante der Natur.
NatĂŒrlich ist dein Zugang ein emotionalerer .... und ich komme hier mit meinen recht unemotionalen Statements und Anti-Schönsprech = Anti-Political-correctness bei Vielen sicher als das kaltherzigste und unmenschlichste Arschloch der Welt rĂŒber .... Aber es drĂ€ngt sich die Frage auf: "WĂ€re eine "Variante" denn "ReparaturbedĂŒrftig"?

Und wir dĂŒrfen nicht vergessen "Fehler", Deltas, Defekte haben sooo Viele ... und MĂŒssen damit zurecht kommen

Schwerer als s.g. „normale“ Menschen haben sie es allemal, denn abgesehen vom eigenen UnglĂŒck, ist schon allein das finden eines Arbeitsplatzes (wie ein User schrieb) schwieriger, da in den entscheidenden Positionen manchmal Menschen mit weniger Toleranz gepaart mit Vorurteilen sitzen.
100% d'accord
 
Hi,

de facto fĂŒr die Elemination von Personen in Funktionen die den Diversity Wahn nicht stĂŒtzen ...

das ist nur Deine Interpretation, die darauf beruht, dass Du von einem "Wahn", den ich nur von Dir erlebe, schreibst.

Genauso könnte man rauslesen, dass LBGTQ Aktivisten abgelehnt werden sollen. Weil sie zu missionarisch wÀren.

LG Tom
 
Ich habe mich primÀr auf Hormonelle Behandlungen bezogen ....

Der Begriff dafĂŒr lautet Detransition Detransition – Wikipedia

Dann hab ich dich falsch verstanden und du hast recht, bei Absetzen der Hormone ist einiges reversibel.
(Haarwuchs, Stimme, Brustwachstum um nur ein paar Beispiele zu nennen)

aber ich weiß nicht wie viele FĂ€lle Du noch kennst und ob das eine reprĂ€sentative Anzahl ist ....

Persölich kenne ich zwei nÀher (nein sehr nahe), aber ich hatte die Gelegenheit mit einigen betroffenen Jugendlichen anlÀsslich eines einwöchigen Transgender Camps zu sprechen.

Es war dies ein einwöchiges Camp dass alljĂ€hrlich stattfindet und Jugendliche von 12-20 mit psychologischer Betreuung teilnehmen dĂŒrfen.

Sinn und Zweck ist es den Kindern zu zeigen, dass sie nicht alleine sind und Hilfe in ihrer Situation bekommen.

Unvorstellbar fĂŒr mich die Geschichten die ich von einem der Mitarbeiter (selbstverstĂ€ndlich unter Wahrung der AnonymitĂ€t) erfahren habe.

Es gibt tatsÀchlich Eltern die nicht nur verleugnen, ihre Kinder mit dem falschen Pronomen ansprechen bis hin dass sie die Kinder buchstÀblich rauswerfen.

Zwei FĂ€lle kenne ich aus dem verwandtschaftlichen Umfeld meiner Arbeitskollegen.

Vor mehr als einem Jahr gab es einmal eine Ă€hnliche Diskussion ĂŒber TranssexualitĂ€t hier im Forum und ich habe damals Hilfe fĂŒr betroffene Eltern angeboten.
Drei User haben sich daraufhin per PN bei mir gemeldet und mir ihre Geschichte erzĂ€hlt und einer hat mir vor kurzem von der geglĂŒckten OP seines Kindes erzĂ€hlt.

NatĂŒrliche sind all die mir bekannten FĂ€lle nicht representativ und wie @Mitglied #498650 korrekterweise in seinem Post geschrieben hat, individuell.

NatĂŒrlich ist dein Zugang ein emotionalerer ...

SelbstverstÀndlich und ich denke das ist nachvollziehbar.

Ich wollte dich auch gar nicht angreifen mit meiner Aussage, dass ich mich bei dem Wort Fehler nicht wohl fĂŒhle.
Es ist einfach nur mein persönliches Empfinden und ich bin weit davon entfernt, anderen vorschreiben zu wollen wie sie sich auszudrĂŒcken haben.

Hierzu gibt es besseres Fachpersonal.


Ein Fall und vielleicht auch ein neuer Aspekt in dieser teilweise doch hitzig gefĂŒhrten Diskussion, der mich auch enorm emotionell hat werden lassen.

(Wie ich zu den Infos gekommen bin ist irrelevant).

Ein MĂ€dchen, etwa 14 Jahre alt hat unter ihrer Weiblichkeit gelitten.
Geritzt und mehrere Selbstmordversuche.

Psychisch schwer angeschlagen und ihr einziger Ausweg war fĂŒr sie zum Buben zu werden.
Haare extrem kurz, Schlabberlook um nur ja nicht den Ansatz ihrer BrĂŒste sehen zu lassen.

Letztendlich hat sich herausgestellt, dass sie jahrelang vom Vater missbraucht worden ist.

Ich will mit diesem Beispiel einfach nur aufzeigen, dass es in EinzelfÀllen nicht die Natur ist die den Weg zur Umwandlung vorgibt, sondern es auch die sozialen UmstÀnde sein können.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und wir dĂŒrfen nicht vergessen "Fehler", Deltas, Defekte haben sooo Viele ... und MĂŒssen damit zurecht kommen
Die meisten "Fehler" wir du es nennst, sind aber heutzutage zum GlĂŒck "behandelbar bzw kann den meisten Menschen so geholfen werden, dass sie damit zurechtkommen.

Was soll eigentlich dein stĂ€ndiges"Deltas " bedeuten? Das sind mWn FlussmĂŒndungen ins Meer oder ein griechischer Buchstabe đŸ€”
 
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