Die andere Seite der Gender-Diskussion

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Hi,

Es kommt darauf an, wie und in welcher Form Du das tust. Das österreichische Strafrecht hat nicht den Paragrafen, sondern einige, die zur Anwendung kommen können. Das ist, wie bei der Hetze im Netz. 105, 107, 111, 115, 282 oder 283 geben da einiges her.
Da ich Homosexuelle nicht diskriminiere, beleidige, herabwürdige oder verfolge, sondern sie wie Dich und mich behandle, einige im Freundeskreis habe und in der Familie, höre ich einiges, ohne die konkrete Faktenlage zu recherchieren.

was hat das mit Äusserungen am Stammtisch zu tun?

Gar nichts!

Du kannst jederzeit über Homosexuelle herziehen, es gibt kein Gesetz, dass diesw Gruppe besonders schützen würde.

Und wenn Du am Stammtisch zu Mord, Ausgrenzung, Vernichtung, Körperverletzung aufrufst, dann kann das strafbar sein, wie bei jeder anderen Gruppe auch. Kommunisten, Asylanten, Rote, Schwarze, Grüne, Deutsche, Arbeitslose, ....

Das jemand krank wäre und weggesperrt gehört, ist eine Äußerung, die so nicht strafbar ist.

Und ein Stammtisch ist auch die Öffentlichkeit, also juristisch. Ob Du am Dorfplatz vor 30 Leuten was sagst oder am Stammtisch vor 8 ändert nichts am Strafrahmen.


Deine Aussage wirkt auf mich (und offenbar auf einige andere auch), als wolltest Du behaupten, Homosexuelle waren gesetzlich besonders geschützt. Also als ob Dinge, die Du straffrei über Grüne oder Ausländer sagen kannst, strafbar wären, wenn Du sie über Homosexuelle sagst.

Das ist nicht korrekt.


Dein nächster Fehler ist, die Behauptung, dass sie das nicht "öffentlich" sagen, weil es strafbar wäre. Zum einen ist der Stammtisch die Öffentlichkeit im Sinne des StGB, sie meinen nur, dass sie dort "unter sich" wären, und sie keiner anzeigt, und sollte "ein Zugereister" Anzeige erstatten, wurden alle anderen am Stammtisch behaupten, dass das nie gesagt wurde. Wenn man dort ein paar Jägern zuhört und die Landesjagdordnung kennt, stellt es einem gelegentlich die Haare auf ...

Zum anderen sagen sie es nicht "öffentlich", also außerhalb ihres kleinen Kreises, weil sie wissen, dass sie eine Minderheitenmeinung vertreten, und gesellschaftlich ausgegrenzt würden, wenn sie den Unsinn am Dorfplatz sagen würden.

Es ist nicht die Angst vor dem Gesetz, sondern die Angst vor ihren Mitmenschen, vor der Reaktion der großen Mehrheit.

LG Tom
 
Hi,

Wenn für 1% Bevölkerungsanteil Regelungen in Kraft gesetzt werden, die auf 99% Prozent Auswirkung haben - die sich dem auch nicht Entziehen können - also Zwang -

Du sprichst jetzt schon wieder von den Behindertentoiletten und den runtergezogenen Gehsteigen, den Niederflurstraßenbahnen, usw.?

LG Tom
 
Hi,

der selbsternannte meister der objektiven diskussion, schnappt in den letzten beiträgen wieder mal - wie so oft - wie ein tollwütiger pitbull wüste ohne viel qualitatives zu liefern in der gegend herum und wähnt sich, wie so gern und so oft, als ernstzunehmender diskussionspartner, durchgehend gelikt von seinen zwei brüdern im geiste.
wär's nicht so armselig, so könnte man's lustig finden ... :mrgreen:

das war Deine Selbsterkenntnis? Ich verstehe Dich ja, als Minderheit tust du Dir halt schwer ...

LG Tom
 
Unabhängig von dem was hier von sich gegeben wurde ... die Thematik und Ansätze sowie Vorgehensweisen sind ja auch in Fachkreisen höchst umstritten .... Jugendpsychiater über Transidentität: „Es ist hip, trans zu sein“

Es gab dann auch schon Fälle wo z.B. die "Geschlechtsangleichenden Maßnahmen" dann wieder rückgängig gemacht wurden .....
Interessantes Interview.
Ich finde es wäre ein Fehler junge Menschen mit ihrer Entscheidung alleine zu lassen. Ich weiß natürlich, dass Psychiater, Psychologen und Psychotherapeuten schon zur Abrechnung eine Diagnose (vgl. ICD-11 als aktuelle Version, ICD-10 in Verwendung) benötigen, dennoch trägt meiner Meinung nach eine Pathologisierung zum Leid der Betroffenen bei.
Ansonsten fällt der Artikel für mich unter den notwendigen wissenschaftlichen Diskurs.
Es geht für mich um individuelle Schicksale, jede Person sollte die notwendige Unterstützung erhalten, ihre Geschlechtsidentität finden und leben zu können.
In Österreich ist die psychische Betreuung ohnehin Vorschrift, wie hier bereits im Thread klargestellt wurde.
Interessant auch, dass das Thema der geschlechtsanpassenden Operation bei Kleinkindern angesprochen wird, da wurde bekanntlich sehr viel Leid bei Betroffenen ausgelöst, weil beim Säugling das biologische Geschlecht nicht eindeutig bestimmbar war.
 
Ok, lass gut sein, offensichtlich willst Du nicht sachlich diskutieren.

Vergiss es, kann er nicht. Ich hab schon mal im MeToo-Thread versucht mit ihm zu diskutieren, da kam auch nur heiße Luft. Am Ende geht es um eine diffuse Bedrohung, dass sich irgendetwas irgendwie ändern könnte … Und man landet beim Einfordern von Meinungsfreiheit bzw. der Warnung vor einer Diktatur.
 
Vergiss es, kann er nicht. Ich hab schon mal im MeToo-Thread versucht mit ihm zu diskutieren, da kam auch nur heiße Luft. Am Ende geht es um eine diffuse Bedrohung, dass sich irgendetwas irgendwie ändern könnte … Und man landet beim Einfordern von Meinungsfreiheit bzw. der Warnung vor einer Diktatur.
Irgendwann verirr ma uns schon mal wieder gemeinsam auf's Jourfixe, gell @Mitglied #125812 :mrgreen:
Da gibt's dann diverse Speisen auf der Karte 😁
 
Mod im taz-Forum unter dem zitierten Artikel:

"Vielen Dank für eure Beiträge, wir haben die Kommentarfunktion geschlossen. Wenn die Diskussionen ausfallend werden, zu weit vom Thema abweichen, oder die Zahl der Kommentare zu groß wird, wird das leider nötig. Sonst können wir die Kommentare nicht mehr zeitnah moderieren."

Vielleicht sollten sich das die hiesigen Mods zu Herzen nehmen, weil moderiert wird hier schon lange nichts mehr … :penguin:
 
Meine Lieblingsstelle vom Experten:

Wurde so nicht früher auch über Homosexualität geredet? Es ist „nur eine Phase“?

Ich wüsste nicht, dass dies so gewesen sei.

Doch, so wurde sie begriffen.

:verwirrt: :mrgreen:
Hearst, ich wollt ihn extra ned vorführen, jetzt heißt's wieder mia san indoktriniert :vorsichtig:
 
Mod im taz-Forum unter dem zitierten Artikel:

"Vielen Dank für eure Beiträge, wir haben die Kommentarfunktion geschlossen. Wenn die Diskussionen ausfallend werden, zu weit vom Thema abweichen, oder die Zahl der Kommentare zu groß wird, wird das leider nötig. Sonst können wir die Kommentare nicht mehr zeitnah moderieren."
Wenn die Diskussion nicht die gewünschten Ergebnisse bringt ists auch ein probates Mittel.
Vielleicht sollten sich das die hiesigen Mods zu Herzen nehmen, weil moderiert wird hier schon lange nichts mehr … :penguin:
Ev könntst dich bewerben. Zwengs in frischn Wind.
 
Mod im taz-Forum unter dem zitierten Artikel:

"Vielen Dank für eure Beiträge, wir haben die Kommentarfunktion geschlossen. Wenn die Diskussionen ausfallend werden, zu weit vom Thema abweichen, oder die Zahl der Kommentare zu groß wird, wird das leider nötig. Sonst können wir die Kommentare nicht mehr zeitnah moderieren."

Vielleicht sollten sich das die hiesigen Mods zu Herzen nehmen, weil moderiert wird hier schon lange nichts mehr … :penguin:
Weil hier eigentlich auch kein Bedarf an Moderation gegeben ist ... es rufen ja an sich nur Jene danach, denen valide Argumente ausgehen :schulterzuck:
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben