Die KI füttern...

Was sinnvoll ist, wird individuell unterschiedlich sein. Wenn man wirklich nur einmal was braucht, überwiegt sicher der Vorteil. Für mich persönlich überwiegt der Vorteil des Informationsgewinns, ich mache es also lieber selbst. Und natürlich auch Stolz und Selbstgefälligkeit, dass ich es hinbekommen habe.
Für den Arbeitgeber überwiegt oftmals die Gegenseite. Zumindest stellen sich das einige so vor.

Burgerking USA testet gerade ein KI Modell auf Mitarbeiterseite. Auf Kundenseite sind ja schon einige Fast-Food Riesen ein bisschen eingefahren mit der Idee. Aber auf Mitarbeiterseite... ebenso toll für den Betrieb. Dieses Modell soll einerseits die Freundlichkeit und den Kundenkontakt bewerten, messen und verbessern (wie oft sagen die Mitarbeiter "Danke!", "haben Sie einen schönen Tag!" uÄ). Und andererseits soll es den Leuten an der Burgerstraße einsagen was zu tun ist und irgendwann die Bildschirme obsolet machen.
Im Idealfall kann man dann jeden an diese Burgerstraße stellen, ein Headset aufsetzen und der macht genau was die KI sagt: "Double Whopper! Bun - Salad - WhopperSauce - Onions - Cheese - Patty - Cheese - Patty - Tomatoe - Bun - Pack it! 4 Seconds to slow! Faster next time!".
(PS: Ja ich ess selten bei Burgerking und hab keine Ahnung was in einem Double Whopper drin ist... war jetzt nur ein fiktives Beispiel)

Gut Burgerbräter waren nie die qualifiziertesten Fachkräfte. Aber ich bin mir sicher dass es sehr wohl einen Unterschied gemacht hat ob man einen erfahrenen, motivierten im Team hatte oder nicht. Mit dem KI Modell ist das Ziel das man da wirklich praktisch JEDEN reinstellen kann.

Reduziert Menschen eben auf ein paar Hände die von der KI gesteuert werden. Da ist dann nichts mehr mit Stolz oder Selbstgefälligkeit, Lernerfolg oder Verantwortung. Für den Betrieb wäre DAS natürlich das Optimum. Auch in der IT und anderen Branchen. Für die Mitarbeiter stelle ich mir das als die Hölle auf Erden vor.
 
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