Die andere Seite der Gender-Diskussion

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Ich hab nicht die Absicht, mich an dieser wertvollen Diskussion ernsthaft zu beteiligen.

eine gewisse Gruppendynamik glaube ich zu erkennen.
Aber ev bin ich auch nur befangen.
Bei der Thematik habe ich noch keine Diskussion erlebt, die wertschätzend und mit guten Argumenten geführt wurde.

Dafür jede Menge Konfrontationen ohne Möglichkeit einer Verständigung.
 
Sollen wird dich nun Gandhi nennen? :mrgreen:
Auch wenn Bär von @Mitglied #125812 eine Meinung vertritt, die nicht die Deine, von @Mitglied #612203 oder @Mitglied #469517 ist, so ist es dennoch seine Meinung, die eben seiner persönlichen Lebenswirklichkeit entspringt. Ihn als homophoben Mensch, als reaktionären oder sonst abartigen Menschen abzustempeln, erzeugt gesellschaftlich eine Grabenbildung. Die Anerkennung, die ihr für Menschen außerhalb des Mann-Frau-Schemas einfordert, verdient er auch.
Und um meine persönliche Meinung zum Thema noch einmal zu positionieren: Ganz individuellen, persönlichen Geschichten kann man nicht mit der Festschreibung einer „neuen Normalität“ gerecht werden, sondern ausschließlich durch persönliche, individuelle Akzeptanz. Diese Akzeptanz entsteht nicht aus Dogmen, Gesetzen oder Normen, sondern durch die menschliche Reife.
Edit: Wir sollten Menschen bilden und nicht Lager.
 
Auch wenn Bär von @MausUndBär eine Meinung vertritt, die nicht die Deine, von @ruchris oder @Tom-aus-Wien ist, so ist es dennoch seine Meinung, die eben seiner persönlichen Lebenswirklichkeit entspringt.

Ich bin mir sicher, er kann sich auch selbst verteidigen. Dazu wurden ihm auch ein paar Fragen gestellt … Lassen wir also ein wenig Zeit verstreichen, denn die Repliken waren zugegeben doch ein wenig konzentriert … :mrgreen:
 
Da wird nix aufgedrängt, Du kannst das einfach ignorieren.

Dass jemand zuständig für Gleichbehandlung oder in dem Fall für Respekt ist, sehe ich als positive Entwicklung.

Nur weil eine erhitzte Lehrkraft mit dem Unterrichtsmaterial nicht einverstanden ist, heißt das noch lange nicht, dass dieses nicht sinnvoll ist.
Wenn's nach dem ginge, würde der Lehrplan wohl noch von der christlichen Lehre bestimmt sein 🤔

Wo ist der Fall der/des Genderbeauftragten der Kinder mit der Information über die Vielfalt der Natur geschädigt hat?
Welches Volkschulkind wurde in seiner (geschlechtlichen) Entwicklung gestört?

Warum wendet sich die Lehrerin nicht an die Medien, wenn das Kindeswohl gefährdet ist?
Nein @Mitglied #612203 es ist leider Umgekehrt .. laut Darstellung der Lehrkraft wird da mittlerweile drübergefahren und Mundtot gemacht ... die Methoden die früher angekreidet wurde, werden nun selbst verwendet ... Diktat des Genderwahns sozusagen ... Lehrkräfte haben ebenso Angst um ihren Job ;) .... da können wir uns Gratulieren, toll gemacht
 
Ich bin mir sicher, er kann sich auch selbst verteidigen. Dazu wurden ihm auch ein paar Fragen gestellt … Lassen wir also ein wenig Zeit verstreichen, denn die Repliken waren zugegeben doch ein wenig konzentriert … :mrgreen:
Ich verteidige ihn nicht. Da hast Du mich missverstanden. Ich erbitte nur die Akzeptanz anderer Meinungen. Eine Diskussion sollte mit Argumenten geführt werden, nicht mit Beleidigungen. Da hier Befindlichkeiten ausgetauscht werden und wissenschaftliche Erkenntnisse keinen Raum einnehmen, sehe ich Eure Position nicht besser vertreten als seine. @Mitglied #490845 könnte sicher einige Bücher, Beiträge und Arbeiten zum Thema nennen, die wissenschaftliche Grundlagen haben.
 
Ganz individuellen, persönlichen Geschichten kann man nicht mit der Festschreibung einer „neuen Normalität“ gerecht werden, sondern ausschließlich durch persönliche, individuelle Akzeptanz.

Nachtrag: Dass Homosexualität heute "normaler" ist als vor 200 Jahren / nicht mehr als Krankheit eingeordnet / unter Strafe steht, ist losgelöst von individuellen Meinungen … Das ist gesellschaftlicher Konsens.
 
Nachtrag: Dass Homosexualität heute "normaler" ist als vor 200 Jahren / nicht mehr als Krankheit eingeordnet / unter Strafe steht, ist losgelöst von individuellen Meinungen … Das ist gesellschaftlicher Konsens.
Das würde ich jetzt nicht so ganz schnell hinwerfen. Am Stammtisch eines kleinen Dorfes kannst Du durchaus hören, dass Homosexuelle krank sind und weggesperrt gehören. Es sagt nur niemand öffentlich, weil es strafbar ist. Der Konsens ist eher ein erzwungener. In Russland, Ungarn und bald auch in Amerika ist der Konsens ganz ein anderer.
 
Ich bin mir sicher, er kann sich auch selbst verteidigen. Dazu wurden ihm auch ein paar Fragen gestellt … Lassen wir also ein wenig Zeit verstreichen, denn die Repliken waren zugegeben doch ein wenig konzentriert … :mrgreen:
Ich bin in keiner Verteidigungsposition und habe keinen argumentativen Notstand ... aber Eternauta ist mir grad ein bisserle wichtiger als mich zeitnahe mit den Schnuckerln hier auszutauschen :mrgreen: ... jene sollten Bedenken, dass es für aktive Beitragsleister am rechten Ende der Gaußschen Normalverteilungs-Glocke eventuell relevanter ist, wohin jene fließen, denn für Andere :fies:
 
Zuletzt bearbeitet:
tuts euch nur fest gegenseitig auf die Schulter klopfen, dann wird alles gut. Seids eh schon zu viert.
und das ist ein beeindruckendes abbild im kleinen, was in unserer gesellschaft auch im großen nicht stimmt. eine minderheit mit völlig absurden ansichten beherrscht und diktiert ein thema, weil sich jeder normaldenkende und im kopf klare mensch fernhält, um nicht denunziert, in die naziecke oder als homophob abgestempelt zu werden, oder sich sagen lassen muss, dass er menschen keine medizinische versorgung vergönnt.

gott sei dank schlägt das pendel weltweit wieder in die andere, vernünftige richtung aus und obigen minderheiten bleibt nur übrig zu geifern und sich in ihren blasen selbst zu beweihräuchern.
 
Zuletzt bearbeitet:
gott sei dank schlägt das pendel weltweit wieder in die andere, vernünftige richtung aus
Wenn ich mir da die handelnden Personen anschau, befürchte ich, dass du das zu optimistisch siehst. Da gehts m.M. nach eher auch um niedrige persönliche Motive und nicht das Wohl von Bevölkerung jedwelcher (sexueller...) Orientierung.

Der Vergleich min Pendel passt schon... man bremst net überzogene Ideen ein, sondern schüttet gleich das Kind min Bade aus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Am Stammtisch eines kleinen Dorfes kannst Du durchaus hören, dass Homosexuelle krank sind und weggesperrt gehören.

sicherlich, sind aber eine verschwindende minderheit.

ps: aber damit nicht nur die landbewohner gebasht werden: hast auch schon mal in einer moschee gefragt was homosexuelle sind und was man mit ihnen machen sollte?
 
sicherlich, sind aber eine verschwindende minderheit.

ps: aber damit nicht nur die landbewohner gebasht werden: hast auch schon mal in einer moschee gefragt was homosexuelle sind und was man mit ihnen machen sollte?
Ich bashe die Landbevölkerung nicht. Es war nur ein Beispiel, dass gegen das vorschnelle „Konsens“ genannt wurde.
Ich fühle mich in Mitten der Landbevölkerung pudelwohl. Meine Existenz verdanke ich meinen Vorfahren aus kleinen Dörfern, die über halb Österreich verteilt liegen.
 
Hi,

Nachtrag: Dass Homosexualität heute "normaler" ist als vor 200 Jahren / nicht mehr als Krankheit eingeordnet / unter Strafe steht, ist losgelöst von individuellen Meinungen … Das ist gesellschaftlicher Konsens.

Oscar Wilde ist vermutlich an den Folgen seiner Haftbedingungen verstorben.

Alen Turing starb mit nur 42 Jahren 1954, möglicherweise Selbstmord, er hatte die Wahl zwischen chemischer Kastration oder Gefängnis.

Ich würde eher 50 Jahre als 200 Jahre hernehmen.


Und auch heute noch beschweren sich Leute, dass in TV Serien wie Modern Family, homosexuelle Paare gezeigt werden ...

LG Tom
 
Nein @Mitglied #612203 es ist leider Umgekehrt .. laut Darstellung der Lehrkraft wird da mittlerweile drübergefahren und Mundtot gemacht ... die Methoden die früher angekreidet wurde, werden nun selbst verwendet ... Diktat des Genderwahns sozusagen ... Lehrkräfte haben ebenso Angst um ihren Job ;) .... da können wir uns Gratulieren, toll gemacht
Also wieder nix Konretes.
Klingt inzwischen wie Verschwörungstheorie ... mundtot ... ominöse Methoden ... Diktat des Genderwahns (dachte immer Autoritäten, Funktionen, Gesetze schreiben einem was vor und nicht inhaltsleere Begriffe) ... Angst 😱
vielleicht sollten wir die UNO anrufen, es scheinen hier Kräfte am Werk, die Meinungs- und Medienfreiheit, unsere Demokratie ist gefährdet! Sanktionen!
Aber wo sollen wir bloß Asyl finden, wenn es hier zu diesen Repressalien kommt?
Ungarisch dalern i fix nimma 😢
 
Auch wenn Bär von @Mitglied #125812 eine Meinung vertritt, die nicht die Deine, von @Mitglied #612203 oder @Mitglied #469517 ist, so ist es dennoch seine Meinung, die eben seiner persönlichen Lebenswirklichkeit entspringt. Ihn als homophoben Mensch, als reaktionären oder sonst abartigen Menschen abzustempeln,
Das habe ich in keinster Weise getan, da verwehre ich mich dagegen.
Ich habe versucht in normalem Dialog zu argumentieren, bin auf seine Antworten eingegangen. Erhalten habe ich gebetsmühlenartig dieselben leeren Phrasen über eine "Normalität die uns aufgedrängt wird". Alle Versuche, diese Theorie nachzuvollziehen scheiterten, da Fragen nach Konkretisierung unbeantwortet blieben.
erzeugt gesellschaftlich eine Grabenbildung. Die Anerkennung, die ihr für Menschen außerhalb des Mann-Frau-Schemas einfordert, verdient er auch.
Und um meine persönliche Meinung zum Thema noch einmal zu positionieren: Ganz individuellen, persönlichen Geschichten kann man nicht mit der Festschreibung einer „neuen Normalität“ gerecht werden, sondern ausschließlich durch persönliche, individuelle Akzeptanz. Diese Akzeptanz entsteht nicht aus Dogmen, Gesetzen oder Normen, sondern durch die menschliche Reife.
Schöne Phrasen, was heißt das jetzt im konkreten Fall? Was meinst Du mit Festschreibung einer neuen Normalität"? Was haben Dogmen mit Gesetzen und Normen zu tun, die wir uns geben, um unser Zusammenleben zu regeln? Das hat @Mitglied #247512 doch eigentlich schlüssig dargelegt...
Sind diese Gesetze für Dich obsolet?
Edit: Wir sollten Menschen bilden und nicht Lager.
ja eh 🙄
 
Ich verteidige ihn nicht. Da hast Du mich missverstanden. Ich erbitte nur die Akzeptanz anderer Meinungen. Eine Diskussion sollte mit Argumenten geführt werden, nicht mit Beleidigungen. Da hier Befindlichkeiten ausgetauscht werden und wissenschaftliche Erkenntnisse keinen Raum einnehmen, sehe ich Eure Position nicht besser vertreten als seine. @Mitglied #490845 könnte sicher einige Bücher, Beiträge und Arbeiten zum Thema nennen, die wissenschaftliche Grundlagen haben.
Ich akzeptiere seine Meinung sehr wohl, aber nachfragen, um sie nachvollziehen zu können, wird man wohl noch dürfen?

Was für wissenschaftliche Erkenntnisse?
Und ich führe hier sicher keine Diskussion mit Beleidigungen oder Befindlichkeiten.

Statt Dich über Diskussionskultur zu äußern, könntest Du ja inhaltlich etwas beitragen, oder?
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben