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Geh bitte. Die Zinslast der USA wird 2025 voraussichtlich um die 3,8% ihrer Wirtschaftsleistung, respektive des Volkseinkommens betragen.Wenn, sowie in den USA, die Zinszahlungen der größte Posten des Budgets wird, wird es langsam kritisch. Denn irgendwann wird es kritisch sich neues Geld zu beschaffen.
Ja, die Quantitätstheorie des Geldes……hat über mehr als 30 Jahre keine vernünftige Prognose zur Inflation geliefert.Stichwort QE (quantitive easening) = Zentralbank kauft vermehrt Anleihen.
Bsp. Griechenland und Mario D. bezüglich Euro Rettung "What ever it takes!"
Problem, es wird mehr Geld ins System gepumpt --> Inflation steigt --> Aktienmärkte steigen zumindest nominell, real sieht es halt doch wieder anders aus.
Erstens hast du in deinem Screenshot den S&P als Beispiel gebracht und zweitens ist auch der Dow Jones ein Kursindex.Meines Wissens nach ist der Dow ein Performance Index.
Und was bitte hat das mit deiner willkürlichen Auswahl irgendwelcher Zeitreihen zu tun?Jein!
Hintergrund:
Ich bin ein Fan von Streuung und mag keine langlaufenden Anleihen. (siehe reale Rendite --> nach Inflation und nach KEST)
Das mag schon sein, nur lassen sich aus willkürlich gewählten Zeitreihen, die dir besonders opportun erscheinen, keine Prognosen für die Zukunft ableiten.Auch mein Anlagehorizont ist 25-35 Jahre und nur bedingt
Nein, im professionellen Bereich - technische Analyse einmal ausgenommen - versucht niemand anhand vergangener Daten Prognosen für die Zukunft zu erstellen. Vielmehr versucht man mittels simulationsbasierten Modellen und Wahrscheinlichkeitsrechnungen die Unsicherheit der Zukunft abzubilden. Zwar haben auch diese Modelle ihre Schwächen, insbesondere deswegen weil die Wahrscheinlichkeitstheorie von einem geschlossenen Ereignishorizont ausgeht, die Zukunft allerdings ergebnisoffen ist. Akkuratere Vorhersagen als statische Kennzahlen der Vergangenheit, liefern sie aber allemal.Wir versuchen die Zukunft an Hand der Vergangenheit zu projizieren.
Keine Ahnung, was für Überlegungen du hier anstellst, aber sie sind einfach Humbug, zumal du von der Methodik (und das gleich in mehrfacher Hinsicht) mit einem falschen Index arbeitest.Seit Mitte der 90er musst du den Startpunkt zum schlechtestmöglichen Zeitpunkt für Gold setzen, dass die Aktien besser abschneiden. (wesentlich besser meine ich... und nicht ein paar %punkte)
Bsp am Tiefpunkt der Aktien, denn wie man sieht läuft Gold bis Mitte der 2010er jähre gegengleich.
Ich nehme an, das Triffin-Dilemma ist dir bekannt?Zum Argument, warum das Konzept der Schuldentragfähigkeit bei Währungsherausgebern wie den USA wenig sinnvoll ist: Die USA sind, auf Grund ihres Privilegs über die *Weltleitwährung zu verfügen, in der angenehmen Position sich ausschließlich in US Dollar verschulden zu können. Einer Währung, die die FED jederzeit bereitstellen kann.

Ich gehöre vorallem zu der Fraktion, die Thesen und Annahmen präzise formulieren und sich nicht auf irgendwelche Schlagworte beschränken.Du gehörst wohl auch zu der Fraktion, ein Staat kann nicht pleite gehen, denn er kann unendlich Geld drucken... also nominell nicht pleite
Ich nehme an, das Triffin-Dilemma ist dir bekannt?
Energisch? Nur weil ich deine unausgegorenen Thesen nicht unwidersprochen stehen lasse?So energisch wie du argumentierst
Die Zinslast ausschließlich ins Verhältnis zur Wirtschaftsleistung zu setzen ist ebenso unseriös. Machen Ökonomen in der Regel auch nicht und Aussagen von Politikern zu ökonomischen Zusammenhängen sind selten als seriös oder glaubhaft zu bewerten.Ich bin der Meinung, dass die generelle Argumentation die Verschuldung und Zinszahlungen im Verhältnis zum gesamten BIP zu betrachten
Helikoptergeld im Sinne eines Milton Friedman war es bestimmt nicht. Helikoptergeld würde in dem Fall, quasi schuldfrei, direkt von der Notenbank an die Nicht-Banken ausbezahlt. Dazu fehlen einfach die technischen Voraussetzungen.Oder vielleicht doch Helikoptergeld + Wirtschaftsleistung reduziert?!
Welch eine Erkenntnis. Natürlich steigt die Geldmenge, wenn der Staat durch fiskalpolitische Maßnahmen, exogen dem Wirtschaftskreislauf zuführt und sie nicht wieder über Steuern herauszieht.In der Corona Zeit wurde die $ Geldmenge um≈30% und die € Geldmenge um ≈25% angehoben...
Eigentlich der Normalzustand. Staatsanleihen mit einer Verzinsung von null oder knapp über null Prozent sind wohl eher die Ausnahme, denn die Regel. In den 90ern waren 10jährige mit etwa 9% verzinst, wenn ich nicht irre.Schon krass, wie die Zinszahlungen ansteigen werden, bei erwartet steigenden Zinsen auf 10 jährige Staatsanleihen.
Du teilst diese Bedenken unter anderem mit Ökonomen und Anlegern. Zum Glück gibt es das EF wo irrationale Ängste durch rationale wissenschaftliche Postings ausgeräumt werden. (Ironie).Wenn, sowie in den USA, die Zinszahlungen der größte Posten des Budgets wird, wird es langsam kritisch
Die Zentralbank als Lender of Last Resort.sprang die FED ein und stellte Liquidität bereit
Kommt darauf an. Wenn sie am langen Ende interveniert, schafft sie Spielräume?Nicht optimal, weil sie den Handlungsspielraum im Budget einschränken
Mir scheint, die werden immer dann bedient, wenn die eigenen Argumente ganz besonders dünn sind.besorgten „Ökonomen“
Ja, etwas erratisches.Ein Staat, der gezielt eine kreditfinanzierte, expansive Fiskalpolitik betreibt sucht nach Einnahmequellen? Das hat was.
Diese Meinung wird so ziemlich jeder Notenbanker vertreten. Diese sind meist auch weniger besorgt, weil sie, welch Wunder. auch tatsächlich etwas von Geldtheorie verstehen.Ich denke es war Isabel Schnabel, ihres Zeichens Direktoriumsmitglied der EZB, die einmal in einem Interview erklärt hat, dass auch die EZB zu jedem Zeitpunkt unbegrenzt Liquidität bereitstellen kann. Und sie kann man sicher nicht einer heterodoxen Denkschule zuordnen.
Ja, hinsichtlich des Zinsendienstes. Allerdings haben, wie im Falle der USA, permanente Leistungsbilanzdefizite den Nachteil, dass diese irgendwann die Sparquote des privaten Sektors aufzehren.Kommt darauf an. Wenn sie am langen Ende interveniert, schafft sie Spielräume?
Wie auch bei den Klimaleugnern. Da sind auch jene, die tatsächlich zum Klima forschen die ahnungslosen Idioten. Expertise haben nur Hinz und Kunz von YouTube oder aus dem EF.Mir scheint, die werden immer dann bedient, wenn die eigenen Argumente ganz besonders dünn sind.
Für mich eine reine Politshow, um seine Wählerschaft zu bedienen. Ich denke, primär spekuliert Trump darauf, dass seine Zollpolitik Unternehmen dazu bewegt, sich vermehrt in den USA anzusiedeln.Zölle eignen sich nichtmal besonders gut, um Leistungsbilanzdefizite auszugleichen, geschweige denn damit langfristig einen Haushalt zu sanieren.
In einer nahezu „geschlossenen“ Volkswirtschaft wie den USA, die keiner Zahlungs-Ja, hinsichtlich des Zinsendienstes. Allerdings haben, wie im Falle der USA, permanente Leistungsbilanzdefizite den Nachteil, dass diese irgendwann die Sparquote des privaten Sektors aufzehren.
Du meintest wohl zurück zum Thema. Mache kommen mir vor wie wissenschaftliche Experten füt die chemische Zusammensetzung von Motoröl die deshalb glauben die Deutungshoheit über den gesamten Motorsport zu haben. Sie sprechen anderen die Qualifikation ab sich überhaupt über Motorsport zu äussern. Das ist natürlich eine komplette Anmassung. Wieviel und wofür ein Staat Schulden macht ist keine wissenschaftliche (im Zusammenhang mit Wirtschaft bin ich bekanntlich versucht Wissenschaft in Anführungszeichen zu setzen) Entscheidung sondern eine ideologische. Sie geht jeden etwas an, besonders Sparer wie Aktienkäufer.Was ANDERES!