Der Aktien (Börsen) Thread

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START genau vor 28 Jahren (2 Jahre vor der .com bubble) - 30.7.2001 (vor 9.11. und ca. 1. Jahr nach dem Höhepunkt der .com bubble)
S&P + 28% (Höhepunkt war +61% im März 2000)
GOLD - 17%
 
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START bleibt gleich 30.7.1997 ENDE 30.7.2006 -- VOR der Finanzkrise
S&P + 34% (hat sich quasi von der .com bubble erholt)
Gold +90%
 
Seit Mitte der 90er musst du den Startpunkt zum schlechtestmöglichen Zeitpunkt für Gold setzen, dass die Aktien besser abschneiden. (wesentlich besser meine ich... und nicht ein paar %punkte ;))
Bsp am Tiefpunkt der Aktien, denn wie man sieht läuft Gold bis Mitte der 2010er jähre gegengleich.

Allerdings ändert sich dass ab 2016/17:
Bei Aktienrücksetzer steigt Gold stärker, Aktien holen auf, jedoch beginnt dann Gold quasi "parallel" mitzuziehen.

Also, meiner Meinung nach ändert sich das Spiel gerade.
 
Wenn, sowie in den USA, die Zinszahlungen der größte Posten des Budgets wird, wird es langsam kritisch. Denn irgendwann wird es kritisch sich neues Geld zu beschaffen.
Geh bitte. Die Zinslast der USA wird 2025 voraussichtlich um die 3,8% ihrer Wirtschaftsleistung, respektive des Volkseinkommens betragen.
Selbst eine Verschuldung in Fremdwährung würde die Schuldentragfähigkeit der USA bei dieser Zinslast in keiner Weise gefährden.

Schuldentragfähigkeit - wobei es fraglich ist, inwieweit es überhaupt sinnvoll ist, dieses Konzept bei Staaten wie den USA, anzuwenden - hat vorallem etwas mit der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit, dem Volkseinkommen, dem Zinsniveau, der Abgabenquote, im Falle von Fremdwährungen etwas mit dem Leistungsbilanzsaldo und der Nachfrage nach der eigenen Währung zu tun. Welchen Anteil die Zinslast am Haushalt hat, ist nebensächlich.

Zum Argument, warum das Konzept der Schuldentragfähigkeit bei Währungsherausgebern wie den USA wenig sinnvoll ist: Die USA sind, auf Grund ihres Privilegs über die Weltleitwährung zu verfügen, in der angenehmen Position sich ausschließlich in US Dollar verschulden zu können. Einer Währung, die die FED jederzeit bereitstellen kann.
Wie bereits in einem vorangegangenen Posting geschrieben, wenn ein Staat Geld (eigene Währung) benötigt, dann emittiert er eine Anleihe. Dabei erhält er über den Umweg der Geschäftsbanken Zentralbankgeld von der Zentralbank gutgeschrieben. Ein Staat wie die USA sind nicht auf private Geldgeber oder die Kapitalmärkte angewiesen, um ihre Anleihen zu bedienen oder ihre Ausgaben zu finanzieren.
Problematisch für die USA wird es erst dann, wenn jene Länder gegenüber denen die USA ein besonders starkes Leistungsbilanzdefizit haben, keine Dollar mehr akzeptieren.

Davon einmal abgesehen, die Verschuldung, egal ob staatlicher oder privater Sektor ergibt sich zwangsläufig aus dem Nettosparverhalten der privaten Haushalte, welches in den allermeisten Industrienationen zu beobachten ist. Wenn ein Sektor, im konkreten Fall die privaten Haushalte, zu sparen beginnen, ergibt sich zwangsläufig eine Nachfragelücke. Möchte man diese schliessen, muss ein anderer Sektor sich in gleicher Höhe verschulden.


Stichwort QE (quantitive easening) = Zentralbank kauft vermehrt Anleihen.
Bsp. Griechenland und Mario D. bezüglich Euro Rettung "What ever it takes!"
Problem, es wird mehr Geld ins System gepumpt --> Inflation steigt --> Aktienmärkte steigen zumindest nominell, real sieht es halt doch wieder anders aus.
Ja, die Quantitätstheorie des Geldes……hat über mehr als 30 Jahre keine vernünftige Prognose zur Inflation geliefert.
Der Grund, wenn Zentralbanken Anleihen aufkaufen, dann erhöhen sie zunächst einmal nur ihre Bilanzsumme, oder anders ausgedrückt, sie erhöhen die Geldbasis. Diese hat allerdings keine Auswirkung auf die im realen Wirtschaftskreislauf zirkulierende Geldmenge.
Erst als die Staaten im Zuge der Pandemie fiskalpolitisch expansiv agierten und über vermehrte staatliche Geldschöpfung zusätzliche Nachfrage im System geschaffen haben bei gleichzeitig verknappten Angebot auf Grund gestörter Lieferketten, stieg das Preisniveau (der Konsumgüter).
Ein Anstieg der Vermögenspreise ist nach allgemeinen Verständnis der Ökonomik keine Inflation.
Übrigens, jene Länder deren Notenbanken ihre Bilanzsumme besonders stark ausgeweitet haben, also „Geld gedruckt“ haben, nämlich Japan und die Schweiz, hatten auch in den Jahren 2022/23 Inflationsraten kaum über den angepeilten 2% zu verzeichnen.

Und Griechenland ist ohnehin ein Kapitel für sich. Die Griechen waren zu einem Gutteil in USD und GBP verschuldet.

Meines Wissens nach ist der Dow ein Performance Index.
Erstens hast du in deinem Screenshot den S&P als Beispiel gebracht und zweitens ist auch der Dow Jones ein Kursindex.
Liest du nichtmal deine eigenen Links?

Jein! ;)
Hintergrund:
Ich bin ein Fan von Streuung und mag keine langlaufenden Anleihen. (siehe reale Rendite --> nach Inflation und nach KEST)
Und was bitte hat das mit deiner willkürlichen Auswahl irgendwelcher Zeitreihen zu tun?
Genau gar nichts.

Auch mein Anlagehorizont ist 25-35 Jahre und nur bedingt
Das mag schon sein, nur lassen sich aus willkürlich gewählten Zeitreihen, die dir besonders opportun erscheinen, keine Prognosen für die Zukunft ableiten.

Wir versuchen die Zukunft an Hand der Vergangenheit zu projizieren.
Nein, im professionellen Bereich - technische Analyse einmal ausgenommen - versucht niemand anhand vergangener Daten Prognosen für die Zukunft zu erstellen. Vielmehr versucht man mittels simulationsbasierten Modellen und Wahrscheinlichkeitsrechnungen die Unsicherheit der Zukunft abzubilden. Zwar haben auch diese Modelle ihre Schwächen, insbesondere deswegen weil die Wahrscheinlichkeitstheorie von einem geschlossenen Ereignishorizont ausgeht, die Zukunft allerdings ergebnisoffen ist. Akkuratere Vorhersagen als statische Kennzahlen der Vergangenheit, liefern sie aber allemal.

Seit Mitte der 90er musst du den Startpunkt zum schlechtestmöglichen Zeitpunkt für Gold setzen, dass die Aktien besser abschneiden. (wesentlich besser meine ich... und nicht ein paar %punkte ;))
Bsp am Tiefpunkt der Aktien, denn wie man sieht läuft Gold bis Mitte der 2010er jähre gegengleich.
Keine Ahnung, was für Überlegungen du hier anstellst, aber sie sind einfach Humbug, zumal du von der Methodik (und das gleich in mehrfacher Hinsicht) mit einem falschen Index arbeitest.
Obendrein scheint dich der Faktor Volatilität überhaupt nicht zu interessieren.
Aber egal, weitermachen. :mrgreen:
 
Und wieder ist es spät ;)
Zum Argument, warum das Konzept der Schuldentragfähigkeit bei Währungsherausgebern wie den USA wenig sinnvoll ist: Die USA sind, auf Grund ihres Privilegs über die *Weltleitwährung zu verfügen, in der angenehmen Position sich ausschließlich in US Dollar verschulden zu können. Einer Währung, die die FED jederzeit bereitstellen kann.
Ich nehme an, das Triffin-Dilemma ist dir bekannt?
Du gehörst wohl auch zu der Fraktion, ein Staat kann nicht pleite gehen, denn er kann unendlich Geld drucken:eek:... also nominell nicht pleite ;)

Zu den anderen Dingen, morgen mehr.
 
Keine Ahnung ob du vom volkswirtschaftlichen Fach bist oder einfach nur ein interessierter Lai so wie ich.
So energisch wie du argumentierst, hab ich wohl deinen Nerv getroffen...

Wie auch immer, Ich bin jetzt raus... ich mag in meinem Urlaub nicht zu viel Zeit mit argumentieren verbringen.
Ja, mit dem Dow hast du recht... das hatte ich falsch in Erinnerung.
Und ob meine Betrachtung der Zahlen korrekt ist oder nicht, sei dahingestellt. Ich für meinen Teil bin damit sehr gut gefahren.
So what?



Eines wollte ich noch anbringen:
Ich bin der Meinung, dass die generelle Argumentation die Verschuldung und Zinszahlungen im Verhältnis zum gesamten BIP zu betrachten ein falsches Bild geben. (Ja ich weiß, dass sehr viele Ökonomen es so sehen und auch die Politik, denn da sieht das ganze nicht sooo scheiße aus und sie können weiter munter Geld beim Fenster rauswerfen)

und vom Fakt dass die Verschuldungsquote sinkt, bei steigendem einnahmen geschuldet durch Infaltionsbedingen höheren Einnahmen ist auch ein

Tatsache ist, dass Österreich wohl ≈7,3Mrd. € an Zinsen im Jahr 2024 (5,7Mrd 2023) gezahlt hat, bei ≈22Mrd neuen Schulden und gesamtstaatlichen Einnahmen von ≈249Mrd.€ und einem Bio von ≈484Mrd.€


Staatsschulden
Zinsen auf Staatsschulden

Einnahmen/Ausgaben 2024

BIP 2024



Für die absoluten Nerds unter euch:

Budget 2024 im Überblick (PDF, 1 MB) (gefunden auf dieser Seite Budget 2024. )

Schon krass, wie die Zinszahlungen ansteigen werden, bei erwartet steigenden Zinsen auf 10 jährige Staatsanleihen.
Jaja.. und wenn Staaten Geld brauchen, dann emittieren sie Anleihen die dann von Banken/Investoren und notfalls von der Zentralbank (=Gelddrucken).
Eines zum Schluss noch, weil die Quantitätstheorie des Geldes angesprochen wurde und sie nicht die Inflation erklären konnte...
In der Corona Zeit wurde die $ Geldmenge um≈30% und die € Geldmenge um ≈25% angehoben...
Tja, ob das nur die hohen Energiepreise waren? Oder vielleicht doch Helikoptergeld + Wirtschaftsleistung reduziert?! o_Oo_O

However, ich bin ja nicht vom Fach...


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Du gehörst wohl auch zu der Fraktion, ein Staat kann nicht pleite gehen, denn er kann unendlich Geld drucken:eek:... also nominell nicht pleite
Ich gehöre vorallem zu der Fraktion, die Thesen und Annahmen präzise formulieren und sich nicht auf irgendwelche Schlagworte beschränken.
Es ist schon ein Unterschied, ob man unterstellt, ein Staat könne nicht pleite gehen oder ob man formuliert, dass ein Staat die in eigener Währung denominierten Schuldtitel zu jedem Zeitpunkt bedienen kann, sofern er in seiner eigenen Währung souverän agieren kann.
Natürlich kann ein Staat seine Solvenz verlieren, nämlich dann, wenn er gezwungen ist, sich in einer fremden Währung zu verschulden und dann seinen Verbindlichkeiten in Fremdwährung nicht mehr nachkommen kann.

Ich nehme an, das Triffin-Dilemma ist dir bekannt?

Das nächste Schlagwort.
Das Triffin Dilemma stellte vorallem während der Brettln Woods Ära ein Problem dar, da sich die USA in einem Spannungsverhältnis zwischen Bereitstellung der eigenen Währung als Reserve und den damit einhergehenden Zahlungsbilanzdefizit und der glaubhaften Zusage der Golddeckung des US-Dollars andererseits befanden.
Heute scheinen die Leistungsbilanzdefizite allenfalls in Trumps Kopf ein Reputationsverlust für die USA darzustellen. Die Bedeutung des Dollars ist zwar Vorallem auf Grund eines Erstarkens anderer Währungen etwas zurückgegangen, von einem Vertrauensverlust ist der Dollar und sein Währungsraum allerdings weit entfernt.

So energisch wie du argumentierst
Energisch? Nur weil ich deine unausgegorenen Thesen nicht unwidersprochen stehen lasse?

Ich bin der Meinung, dass die generelle Argumentation die Verschuldung und Zinszahlungen im Verhältnis zum gesamten BIP zu betrachten
Die Zinslast ausschließlich ins Verhältnis zur Wirtschaftsleistung zu setzen ist ebenso unseriös. Machen Ökonomen in der Regel auch nicht und Aussagen von Politikern zu ökonomischen Zusammenhängen sind selten als seriös oder glaubhaft zu bewerten.
Wie bereits erwähnt, das Konzept der Schuldentragfähigkeit ist schon etwas komplexer, als einfach nur wahllos irgendwelche Bestands- oder Stromgrössen miteinander zu vergleichen.

Oder vielleicht doch Helikoptergeld + Wirtschaftsleistung reduziert?!
Helikoptergeld im Sinne eines Milton Friedman war es bestimmt nicht. Helikoptergeld würde in dem Fall, quasi schuldfrei, direkt von der Notenbank an die Nicht-Banken ausbezahlt. Dazu fehlen einfach die technischen Voraussetzungen.

In der Corona Zeit wurde die $ Geldmenge um≈30% und die € Geldmenge um ≈25% angehoben...
Welch eine Erkenntnis. Natürlich steigt die Geldmenge, wenn der Staat durch fiskalpolitische Maßnahmen, exogen dem Wirtschaftskreislauf zuführt und sie nicht wieder über Steuern herauszieht.
Allerdings stellt das weder einen Beweis für noch gegen die Quantitätstheorie dar.

Schon krass, wie die Zinszahlungen ansteigen werden, bei erwartet steigenden Zinsen auf 10 jährige Staatsanleihen.
Eigentlich der Normalzustand. Staatsanleihen mit einer Verzinsung von null oder knapp über null Prozent sind wohl eher die Ausnahme, denn die Regel. In den 90ern waren 10jährige mit etwa 9% verzinst, wenn ich nicht irre.
Auch die Zinsbelastung gemessen am BIP war damals deutlich höher. Kann man natürlich nicht 1:1 mit der heutigen Ausgangslage vergleichen, weil die Wachstumsraten sowohl nominal als auch real höher waren als heute.
 
Wenn, sowie in den USA, die Zinszahlungen der größte Posten des Budgets wird, wird es langsam kritisch
Du teilst diese Bedenken unter anderem mit Ökonomen und Anlegern. Zum Glück gibt es das EF wo irrationale Ängste durch rationale wissenschaftliche Postings ausgeräumt werden. (Ironie).

Der Anstieg der Staatsschulden und die Pro-Kopf Verschuldung in den USA sind hoch. Die Wirtschaft braucht nur zurückgehen, die Zinsen nur steigen und schon sieht es anders aus. Investoren und Gläubiger fangen dann an die USA zu meiden und Vertrauen in den Dollar zu verlieren. Vertrauensverlust ist Kapitalmärkten schädlich. Ähnlich bei Banken die vor nichts mehr Angst haben als dass Kunden rasch und gleichzeitig Geld abheben.

Gold ist für mich keine Lösung sondern ein spekulativer Wert, ein Metall wie Eisen wobei man letzteres wenigstens im eigenen Körper braucht.

Im Vergleich von Gold mit dem MSCI sollte auch der hohe US Anteil im MSCI bedacht werden und dort sind es wieder ein paar Techfirmen die alles hochhalten.
 
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Mit dem ersten Shutdown während der Pandemie war der (Sekundär)Markt für US Treasuries komplett zusammengebrochen. Kein Anleger war mehr bereit über den Sekundärmarkt US Staatsanleihen zu kaufen. Nach dem Verständnis der besorgten „Ökonomen“ wären die USA zahlungsunfähig gewesen. Was ist tatsächlich passiert? Genau wie von mir beschrieben, sprang die FED ein und stellte Liquidität bereit.
Wie oft haben uns besorgte „Ökonomen“ das Scheitern des Euro vorhergesagt? Was ist tatsächlich passiert? Der Euro ist heute stärker denn je.
Japan ist mit rund 240% seines BIPs verschuldet. Wie oft haben besorgte „Ökonomen“ ein Scheitern der japanischen Geldpolitik vorhergesagt? Was ist tatsächlich passiert? Richtig, nichts.
Singapur hält bei einer Staatsschuldenquote von rund 174% und ist damit der im Vergleich zu seiner Wirtschaftsleistung am stärksten verschuldete ASEAN Staat.
Dennoch erhält Singapur die höchste Bewertung von den Ratingagenturen.
In den 90er Jahren musste Italien rund 12% seiner Wirtschaftsleistung (nochmals zum Vergleich die USA derzeit 3;8&!!!), für seinen Zinsendienst aufwenden. Ein Zahlungsausfall stand damals nicht im Raum. Vielleicht weil es damals noch keine besorgten „Ökonomen“ gab?
Ökonomen, die tatsächlich mit der Materie befasst sind und weniger dem Lager der besorgten „Ökonomen“ zuzurechnen sind, sehen die Staatsverschuldung der USA so wie sie ist. Nicht optimal, weil sie den Handlungsspielraum im Budget einschränken und man damit vorallem das Ausland mit Zinszahlungen versorgt, die Unkenrufe eines Zahlungsausfalles teilt dort allerdings niemand.
Kommt mir alles ein wenig so vor wie, nicht das Modell irrt sondern die Realität. :mrgreen:
 
Länder wurden schon zahlungsunfähig oder dies wurde nur abgewendet indem Gläubiger Geld nachschossen und sich quasi die Zinsen ihrer ausstehenden Forderungen selbst zahlten...
Die USA haben ein Schuldenproblem und die Auswirkungen sind in der Realität sichtbar: Die Suche nach neuen Einnahmen durch Zölle, das Bedrängen der Fed die Zinsen zu senken, Einsparungen in der Verwaltung und bei der Entwickkungshilfe. Geld fehlt für Investitionen , Unternehmensgewinne können dadurch sinken was wieder in die Realität der Anleger hineinwirkt.
 
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Ein Staat, der gezielt eine kreditfinanzierte, expansive Fiskalpolitik betreibt sucht nach Einnahmequellen? Das hat was.


 
sprang die FED ein und stellte Liquidität bereit
Die Zentralbank als Lender of Last Resort.
Ich denke es war Isabel Schnabel, ihres Zeichens Direktoriumsmitglied der EZB, die einmal in einem Interview erklärt hat, dass auch die EZB zu jedem Zeitpunkt unbegrenzt Liquidität bereitstellen kann. Und sie kann man sicher nicht einer heterodoxen Denkschule zuordnen.

Nicht optimal, weil sie den Handlungsspielraum im Budget einschränken
Kommt darauf an. Wenn sie am langen Ende interveniert, schafft sie Spielräume?

besorgten „Ökonomen“
Mir scheint, die werden immer dann bedient, wenn die eigenen Argumente ganz besonders dünn sind.
 
There is no free lunch in economy. Das Problem der Staatsschulden lässt sich mit Kniffen der Notenbanken nur vorübergehend kaschieren. Die kommende Generation zahlt mit Wohlstandsverlust und eventuell noch die gegenwärtige mit Steuern und Kursverlusten. von Aktien. Aktien wurden durch die Geldpolitik hochgepusht aber mal sehen wann das dicke Ende kommt. Selbst am wenigsten zahlen die Bagatellisierer von Staatsschulden von denen zweifelhaft ist ob sie überhaupt eigene Aktien besitzen.
 
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Ein Staat, der gezielt eine kreditfinanzierte, expansive Fiskalpolitik betreibt sucht nach Einnahmequellen? Das hat was.
Ja, etwas erratisches. :mrgreen:
Zölle eignen sich nichtmal besonders gut, um Leistungsbilanzdefizite auszugleichen, geschweige denn damit langfristig einen Haushalt zu sanieren.

Ich denke es war Isabel Schnabel, ihres Zeichens Direktoriumsmitglied der EZB, die einmal in einem Interview erklärt hat, dass auch die EZB zu jedem Zeitpunkt unbegrenzt Liquidität bereitstellen kann. Und sie kann man sicher nicht einer heterodoxen Denkschule zuordnen.
Diese Meinung wird so ziemlich jeder Notenbanker vertreten. Diese sind meist auch weniger besorgt, weil sie, welch Wunder. auch tatsächlich etwas von Geldtheorie verstehen.
Leider wird von vielen nicht verstanden, wie staatliches Geld entsteht von makroökonomischer Saldenmechanik ganz zu schweigen.
Diesen Leuten kann man nur dringend empfehlen sich einmal Stützels volkswirtschaftliche Saldenmechanik zu Gemüte zu führen.

Kommt darauf an. Wenn sie am langen Ende interveniert, schafft sie Spielräume?
Ja, hinsichtlich des Zinsendienstes. Allerdings haben, wie im Falle der USA, permanente Leistungsbilanzdefizite den Nachteil, dass diese irgendwann die Sparquote des privaten Sektors aufzehren.

Mir scheint, die werden immer dann bedient, wenn die eigenen Argumente ganz besonders dünn sind.
Wie auch bei den Klimaleugnern. Da sind auch jene, die tatsächlich zum Klima forschen die ahnungslosen Idioten. Expertise haben nur Hinz und Kunz von YouTube oder aus dem EF. :mrgreen:
 
Zölle eignen sich nichtmal besonders gut, um Leistungsbilanzdefizite auszugleichen, geschweige denn damit langfristig einen Haushalt zu sanieren.
Für mich eine reine Politshow, um seine Wählerschaft zu bedienen. Ich denke, primär spekuliert Trump darauf, dass seine Zollpolitik Unternehmen dazu bewegt, sich vermehrt in den USA anzusiedeln.


Ja, hinsichtlich des Zinsendienstes. Allerdings haben, wie im Falle der USA, permanente Leistungsbilanzdefizite den Nachteil, dass diese irgendwann die Sparquote des privaten Sektors aufzehren.
In einer nahezu „geschlossenen“ Volkswirtschaft wie den USA, die keiner Zahlungs-
bilanzbeschränkung unterliegen und Handelsdefizite ausweisen können, ohne das Risiko einer permanenten Abwertung ihrer Währung einzugehen?

Ganz anderes Thema, weiß jemand, wie sich das Dilemma beim WACC, dass der faire EK-Wert von den Kapitalkosten, dieser wiederum vom Beta und das Beta wiederum vom fairen EK-Wert abhängt, lösen lässt?
 
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Was ANDERES!

Der Chemie geht es schlecht derzeit.

Wenn ich mir DOW anschaue, über 60% minus . Dagegen ist die BASF stabil wenn man die letzten 2 Jahre anschaue.

Wäre ein Einstieg für turn around bei DOW schon sinnvoll?

Meine besten Erfolge hatte ich immer, wenn eine Aktie für eine Erholung geeignet scheint.
 
Basf und Bayer hatten die Kursabstürze früher als Dow, welche jetzt auch die Dividende kürzt. Morningstar - mMn eine der seriöseren Seiten- hatte sie vor einem halben Jahr noch unter den Top 10 Dividendenaktien.
Bei LYB ist die Dividende durch den Kursrückgang mittlerweile bei verdächtigen 10 Prozent. Besser iat die Kursentwicklung von OMV, welche in den letzten Jahren die Chemiesparte ausbaute. Es kommt der Verdacht auf der Ceo - ein Chemiemann- geht da diese Sparte doch nicht so aussichtsreich ist.
Neben Chemie leidet die Sparte Healthcare zuletzt massiv, gefällt mir aber besser für einen Turnaround als Chemie.
 
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Du meintest wohl zurück zum Thema. Mache kommen mir vor wie wissenschaftliche Experten füt die chemische Zusammensetzung von Motoröl die deshalb glauben die Deutungshoheit über den gesamten Motorsport zu haben. Sie sprechen anderen die Qualifikation ab sich überhaupt über Motorsport zu äussern. Das ist natürlich eine komplette Anmassung. Wieviel und wofür ein Staat Schulden macht ist keine wissenschaftliche (im Zusammenhang mit Wirtschaft bin ich bekanntlich versucht Wissenschaft in Anführungszeichen zu setzen) Entscheidung sondern eine ideologische. Sie geht jeden etwas an, besonders Sparer wie Aktienkäufer.
 
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Weil ich gerade über eine Schlagzeile gestolpert bin...

Ist ein guter Zeitpunkt um Eli Lilly zu shoppen?
 
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