Der Affäre passiert etwas, was dann?

Dann sowieso. In einer intakten Beziehung sollte überhaupt kein Betrug vorkommen, egal ob einmal oder Affaire. Einfach weil es nicht "notwendig" ist.
Wenn eh schon was im Argen liegt, können natürlich beide Formen von Betrug vorkommen.
Ich geh halt von dem Fall der "Entschuldigung durch Alkohol" aus. Alkohol ist für mich in so einem Fall keine Entschuldigung.
Es geht nicht um eine Entschuldigung.
Ich bin, im letzten Jahr der Beziehung mit der Mutter meiner Kinder, bei einem befreundeten Gastronomen im Lokal gesessen. Es war vereinbart, dass ich bei ihm übernachte, es war eines meiner zwei Solo-Ohnekinderwochenenden in diesem Jahr, es hätte keinerlei Fragen von meiner damaligen Partnerin gegeben. Ich war nicht sonderlich gut drauf an dem Abend, hab ein wenig getankt und irgendwann saß plötzlich eine bildhübsche Studentin, Mitte-Ende 20 neben mir an der Bar. Sie sprach mich an, wir unterhielten uns einige Stunden wirklich gut, sie begann mir Komplimente zu machen, sie lud mich ein den restlichen Abend bei ihr zu verbringen, ich war hin und hergerissen.
Mein Freund der an der Bar natüich einiges mitbekommen hatte kam, als sie gerade am Klo war vorbei und meinte:
"Wir sind um halb vier betrunken zu mir und haben am nächsten Tag ab 11 Uhr im Mercure gebrunsht".
Ich war nicht betrunken genug, ich wollte unseren gemeinsamen Freund nicht mit diesem Wissen belasten, auch wenn mir der Abend mit dem Mädel unglaublich gut getan hätte. Sie wusste um meine Beziehung, es wäre supersave gewesen. Manchnal ärgere ich mich, dass ich nicht um einen Cocktail mehr intus hatte, den Vorwurf sie zu betrügen musste ich mir sowieso immer anhören, hätte ich es auch gleich tun können.

Es macht einen Unterschied ob man etwas getrunken hat und wieviel. Das zu leugnen ist blauäugig und man verleugnet nebenher auch die Fakten, nämlich dass genau diese Entfesselung, die Enthemmung einer der Hauptgründe ist, warum Menschen Alkohol trinken.
 
Ich geh halt von dem Fall der "Entschuldigung durch Alkohol" aus. Alkohol ist für mich in so einem Fall keine Entschuldigung.
Alkohol ist schon eine gemeine Droge! Da kann es schon passieren, dass du nicht mehr Herr deiner Sinne bist. Dabei scheint es so normal, diese Droge bei jeder sich bietenden Gelegenheit zu konsumieren.
Also ja, ich kann es nachvollziehen, wenn z.B. dann auf Weihnachtsfeiern ein Ausrutscher "passiert".
 
Möglich. Am ehesten aber für den Täter.

Umgelegt auf das Thema hier:

Der Täter (Betrüger) hofft auf Totschlag (geringeres Strafmaß).
Das Opfer (Betrogener) ist tot (also betrogen).
Die Hinterbliebenen (Angehörige von Täter und Opfer) haben einen Täter und ein Opfer und werden nach Sympathie oder (verwandschaftlicher) Nähe entscheiden was sie besser finden.
Der Täter (Betrüger) begeht Totschlag oder Mord, nicht "hofft". Das Opfer ist die Ehe/Beziehung, Hinterbliebener ist der Betrogene.
 
Es macht einen Unterschied ob man etwas getrunken hat und wieviel. Das zu leugnen ist blauäugig und man verleugnet nebenher auch die Fakten, nämlich dass genau diese Entfesselung, die Enthemmung einer der Hauptgründe ist, warum Menschen Alkohol trinken.
Natürlich macht es einen Unterschied. Aber Menschen verhalten sich unter Alkoholeinfluss verschieden. So wie manche unter Alkohol aggressiv werden, werden andere lustig oder nur müde.
Trotzdem ist Alkohol für mich keine Entschuldigung fremdzugehen. Wer das tut, ist ohne Alkohol nur zu feige.
 
Alkohol ist schon eine gemeine Droge! Da kann es schon passieren, dass du nicht mehr Herr deiner Sinne bist. Dabei scheint es so normal, diese Droge bei jeder sich bietenden Gelegenheit zu konsumieren.
Also ja, ich kann es nachvollziehen, wenn z.B. dann auf Weihnachtsfeiern ein Ausrutscher "passiert".
Manche brauchen Alkohol als Entschuldigung, andere nicht. Und ich kann es eben nicht nachvollziehen. So einfach ist das. Keine Ahnung warum meine Meinung hier diskutiert wird.
 
Manche brauchen Alkohol als Entschuldigung, andere nicht. Und ich kann es eben nicht nachvollziehen. So einfach ist das. Keine Ahnung warum meine Meinung hier diskutiert wird.
Keine Ahnung warum andere ihre Meinung dazu nicht schreiben sollen. Wo genau ist das Problem? Es ist ja auch okay wenn man mit einer Meinung recht einsam dasteht.
 
Keine Ahnung warum andere ihre Meinung dazu nicht schreiben dürfen.
Hab ich das irgendwo verboten? Ich habe nur den Eindruck, dass manche das Gefühl haben sich rechtfertigen zu müssen. Du hast deine Meinung und ich meine, so wie alle anderen hier auch und gut.
Um deine Meinung zu schreiben, musst du mich nicht zitieren 😉
 
Der Täter (Betrüger) begeht Totschlag oder Mord, nicht "hofft". Das Opfer ist die Ehe/Beziehung, Hinterbliebener ist der Betrogene.
Natürlich begeht er Mord oder Totschlag. Trotzdem hofft er, dass es diejenigen, die darüber richten es als Totschlag (also sozusagen halt passiert...) sehen.
Wenn du den Betrogenen in diesem Fall als "Hinterbliebenen" - also als Nebenbeteiligten siehst, dann gut. Ich seh den Betrogenen allerdings als Opfer.
 
Trotzdem hofft er, dass es diejenigen, die darüber richten es als Totschlag (also sozusagen halt passiert...) sehen.
Es ging um den Unterschied zwischen einem einmaligen Ausrutscher und einer Langzeitaffäre inklusive genau geplantem lügen und betrügen. Da gibt es keinen Interpretationsspielraum.

Ich seh den Betrogenen allerdings als Opfer.
Ich verstehe deinen Einwand. Aber auch, wenn du meinen nicht nachvollziehen können wirst: auch der Betrüger schädigt seine Hauptbeziehung. Er spürt es in dem Moment aber vielleicht noch nicht oder setzt die Prioritäten anders.
 
Hab ich das irgendwo verboten? Ich habe nur den Eindruck, dass manche das Gefühl haben sich rechtfertigen zu müssen. Du hast deine Meinung und ich meine, so wie alle anderen hier auch und gut.
Um deine Meinung zu schreiben, musst du mich nicht zitieren 😉
Ich habe aber eben auch eine Meinung zu dem was Deine Meinung ist.
Und es macht mir Spaß zu diskutieren, was im Grunde ja auch der Sinn eines Forums ist. Auch wenn es am Kernthema komplett vorbeigeht hätte ich noch eine allerletzte Frage.
Alkohol als Ausrede, Begründung, What ever.
Eine Frau und ein Mann trinken. Als die Frau ziemlich besoffen ist und ein wenig spitz zu werden scheint, nutzt der Mann die Gunst der Stunde.
Sie tut dann Dinge mit dem Mann, womöglich auch noch einem zweiten oder dritten, die sie ohne Alkoholeinfluss niemals getan hätte. Die Sache landet vor Gericht.
War die auch nur zu feige um es ohne Alkohol zu tun?
 
Ich habe aber eben auch eine Meinung zu dem was Deine Meinung ist.
Völlig legitim. Vielleicht reden wir auch irgendwie aneinander vorbei, was ja in einem Forum auch nichts außergewöhnliches wäre.

Alkohol als Ausrede, Begründung, What ever.
Eine Frau und ein Mann trinken. Als die Frau ziemlich besoffen ist und ein wenig spitz zu werden scheint, nutzt der Msnn die Gunst der Stunde.
Sie tut dann Dinge mit dem Mann, womöglich auch noch einem zweiten oder dritten, die sie ohne Alkoholeinfluss niemals getan hätte. Die Sache landet vor Gericht.
War die auch nur zu feige um es ohne Alkohol zu tun?
Wenn es vor Gericht landet geht es um Missbrauch und das hat mich fremdgehen nichts mehr zu tun!
Wie viele Männer kennst du, die unter Alkoholeinfluss von Frauen missbraucht worden sind?
Ich glaube jetzt schweifen wir wirklich etwas zu weit vom Thema ab.
Es ging mir nicht prinzipiell um sexuelle Handlungen unter Alkoholeinfluss, sondern um es als Ausrede zu nutzen.
Du hast doch selbst geschrieben:
Manchnal ärgere ich mich, dass ich nicht um einen Cocktail mehr intus hatte, den Vorwurf sie zu betrügen musste ich mir sowieso immer anhören, hätte ich es auch gleich tun können.
🤷🏻‍♀️
 
War die auch nur zu feige um es ohne Alkohol zu tun?

Ich denke Alkohol enthemmt lediglich.

Dinge die ich ohne Alkohol nicht tun würde mache ich auch nicht unter Alkoholeinfluss.

Wenn ich latent zu gewissen Handlungen neige, (wenn sie quasi in mir sind) ich sie aber aus verschiedenen Gründen wie z.B. Erziehung, Angst vor Kosequenzen, Moral usw. nicht mache, ist es denkbar, sie berauscht (sprich enthemmt) dennoch zu tun.

Alkohol ist nicht der Grund für unser Handeln sondern lediglich ein Katalysator, ein Auslöser und die tatsächlichen Beweggründe für unser Tun liegen tiefer in uns.
Alkohol holt sie nur hervor.
 
Es macht einen Unterschied ob man etwas getrunken hat und wieviel. Das zu leugnen ist blauäugig und man verleugnet nebenher auch die Fakten, nämlich dass genau diese Entfesselung, die Enthemmung einer der Hauptgründe ist, warum Menschen Alkohol trinken.

Er enthemmt, richtig, macht aber im Normalfall keinen Menschen aus dir der du vorher nicht schon warst. Wenn du unter Alkoholeinfluss fremdgehst, ist es durchaus möglich dass du dich nüchtern eventuell noch unter "Kontrolle" hattest, ein gewisses Verlangen oder Wunsch wird aber auch da schon vorhanden gewesen sein.


Eine Frau und ein Mann trinken. Als die Frau ziemlich besoffen ist und ein wenig spitz zu werden scheint, nutzt der Mann die Gunst der Stunde.
Sie tut dann Dinge mit dem Mann, womöglich auch noch einem zweiten oder dritten, die sie ohne Alkoholeinfluss niemals getan hätte. Die Sache landet vor Gericht.
War die auch nur zu feige um es ohne Alkohol zu tun?

Mit ziemlicher Sicherheit ja, meiner Meinung nach.
Unter genügend Alkoholeinfluss bring ich dich wahrscheinlich so weit, dass du Sex mit einer Frau hast die du ansonsten aus optischen Gründen abgelehnt hättest, an Orten (öffentlich) wo dir ansonsten Scham und Anstand Grenzen gesetzt hätten. Ziemlich sicher bringe ich dich aber wahrscheinlich nicht dazu dich vom nächsten Opi an der Theke in den Arsch ficken zu lassen. ;)
 
Ich habe aber eben auch eine Meinung zu dem was Deine Meinung ist.
Meine Meinung ist, dass wenn Menschen plötzlich verschwinden, die im eigenen Leben sind, man Interesse zeigen darf, zu ergründen wo sie sind.

Was die Leut immer mit dem Gericht haben wirkt schon fast mehr als Gottesgläubigkeit.
Wenn man echt vor Gericht steht, wird eine Affäre das Letzte sein, das von Interesse ist. (Es sei denn es geht um Unterhalt von Ehepartner, ansonsten ist net viel zu holen.) Das hat mit dem Verschwinden aber rein gar nichts zu tun, das wird nicht vor Gericht kommen, es sei denn es wären mit einer Affäre uneheliche Kinder gezeugt worden, die verstorben ist.

Der Ausgang war: Es gibt eine Affäre.
Fremdgehen und Betrug ist ein anderes weites Thema. Hier geht es um eine Beziehung, in der jemand nicht mehr erreichbar ist.
(Dass ich persönlich der Meinung bin, dass ein Pfeifn, die ihre Sachen nicht in Ordnung halten kann, ein Affäre auch nicht in Ordnung halten kann und Probleme lieber durch Gaukelei löst. Eine Sicherheitsadresse/-nummer etc. kann jeder aufstellen.)

Zum Alkohol: Da habe insofern keine Ahnung. Wenn ich ein Schwipserl habe traue ich mir in erster Linie nicht. Da bin ich mit mir schon vorsichtig und schick mich nach Hause. Entscheidungen treffe ich prinzipiell nicht, wenn ich weiß, dass ich nicht dicht bin. Dass kann man sich übrigens antrainieren, wenn man es nicht von Geburt an hat. (Man muss nicht alles komplizieren und in die Ferne schweifen, wenn man selbst bestimmen kann. Sollte es verlockend sein, dann ist es am nächsten Morgen das auch noch - wenn nicht, war´s gscheit und man löscht die Telefonnummer - das ist alles nicht sonderlich schwierig.)

Zum Ausnutzen der Gunst der Stunde: Dass es Schweine gibt, Bedürftige und Loser, die Gunst der Stunde nützen weiß man.
Wenn man sich nicht erwehren kann, könnte man derartige Situationen auch meiden. Erliegen muss man nicht.
Das ist aber auch keine Affäre.

Schuldzuweisung und Selbstentschuldigung, ja kann man machen - dann wird man auch das nächste mal den selben Schmarrn wieder machen.

Mir ist so ein Komplizieren, dass nur einen Kopf macht aber absolut kein Resultat bringt, keine Reflektion, absolut nichts, hochgradig schleierhaft.
Wir sind uns einig das die Zeit die wir miteinander verbringen, nur geliehene Zeit ist.
Dein Post voll o.k.
Nur "die Zeit" ist gestohlen, zurückgeben kann man sie nimmer. :)
Man könnte auch sagen, es ist die OasenTherapie die man braucht um gelassen das das Leben zu meistern.
Man könnte auch sagen, man hat einen Lebensbegleiter gefunden, den man nicht missen mag.

Ich sage, dass man nicht einen Menschen nicht mehr liebt, wenn man einen anderen liebt.
Wir lieben so viele Menschen in unserem Leben und jeden auf eine andere Art.
Eltern könnten ja dann nicht mehr als ein Kind bekommen, auch nicht ein jedes so lieben wie es nun mal ist. :)

Wenn einer davon verschwunden scheint, dann will man wissen was los ist.
Mit einer Distanzierung des anderen kann man umgehen, mit der Ungewissheit ganz schlecht.

Es ist mehr als legitim sich um Menschen zu sorgen, wenn sie plötzlich vom Erdboden verschluckt scheinen.
Welche Frist angemessen ist, ergibt sich aus der Regelmäßigkeit des Kontaktes.
(Wenn ich mit jemand 1x im Jahr bereits traditionell Kontakt hatte, möchte ich auch wissen wo er steckt.
Wenn es mit jemand anderen täglich/wöchentlich/vier-stündlich ist fällt es auf.
Zuviele Menschen werden nie gesucht und vermisst, so nebenbei.

o.t. Langjährige Affären können Ehen und Beziehungen über Jahre hinaus auch retten, nur mal so nebstbei.
Net mich fragen, aber ja, alles gut, Familie, Kinder werden größer, Partnerin, Job, Besitz, aber das Fehlen eines Menschen im Gleichklang, einem Vertrauten abgekoppelt davon, eine Stütze, ein Austauschpartner, eine Horizonterweiterung ist ein dringendes Bedürfnis um sich im Lot zu halten.
Betrug: Banal gesehen ja - 30 Jahre später war´s vielleicht gut so wie es war für alle.
Ein Urteil, gar einen Standpunkt mag ich mir da nicht erlauben. So wie jeder Mensch anders ist, ist jedes Paar und jede Beziehung anders. Das von außen und allgemeingültig werten zu wollen ist lachhaft.

Der Täter (Betrüger) hofft auf Totschlag (geringeres Strafmaß).
Das Opfer (Betrogener) ist tot (also betrogen).
Somit dem Thema entsprechend.

Sollte eine Affäre unmotiviert sterben, dann sollte sie das am Besten beim Tete-a-Tete machen.
Oder man daschlagt/vergiftet sie selbst.
Dann weiß man wo er/sie ist.
Für vieles kann man Sicherheiten schaffen.

Suizidiert man sich dann noch selbst, kann einem etwaiges Gemurkse egal sein.

Fazit zum Thread: Wenn ich einen Menschen vermisse, der in meinem Leben eine Rolle spielt (sei es auch "nur" die 90igjährige Nachbarin), dann will ich wissen wo er geblieben ist. Da mache ich keinen Unterschied in welcher Beziehung ich stehe oder stand.

o.t. Wenn jemand sich wie ein Schaß aus einer Affäre schleicht ohne sich zu Verabschieden, dann ist es nun mal wie es ist.
Wenn man nicht davon ausgehen kann, dass man einem A....ch aufgessen ist, wird man nach bestmöglicher Diskretion ergründen, wo er denn geblieben ist und vor allem anderen: Ob es ihm gut geht.
 
Es ist immer wieder interessant, wir korrekt sich plötzlich Viele bei moralisch eher verwerflichen Themen, wie dieses wieder einmal ist, verhalten...Affären, Fremdgehen etc aufs schlimmste verurteilen...wie heißts so schön? Wer frei von Fehlern ist, werfe den ersten Stein...aber Vorsicht...man könnte möglicherweise im Glashaus sitzen...

Wer verurteilt die denn?
Mir ist es egal was du machst und was alle anderen Menschen in ihrer Ehe bzw. Partnerschaft machen.
Ich würde mir, theatralisch ausgedrückt, eher ein Messer in den Bauch rammen als dass ich meinen Mann betrügen würde.
Weil er es nicht verdient hat, weil er ein guter Mensch und Ehemann ist und weil ich ihn schätze, respektiere und liebe.
Sowas zu tun zeugt von nichts davon, meiner Meinung nach.
 
Wenn es vor Gericht landet geht es um Missbrauch und das hat mich fremdgehen nichts mehr zu tun!
Dachte ich es mir doch...und wenn es nicht vor Gericht landet. Du sagst Alkohol ist keine Ausrede, ist er eine Ausrede für die Frau oder nicht?
Dass nämlich eine Sache autmatisch Missbrauch ist, nur weil es vor Gericht landet, ist grundsätzlich vollkommen falsch.
Es landet vor Gericht um herauszufinden ob es Missbrauch war oder nicht.
Und das hängt widerum auch davon ab, wie es das Opfer empfindet.

Dinge die ich ohne Alkohol nicht tun würde mache ich auch nicht unter Alkoholeinfluss
Ich denke das wäre im Affekt sehr wohl auch möglich. Ich denke auch, dass man bei eingeschränkter Zurechnungsfähigkeit u.U. Entscheidungen trifft die man im nüchternen Zustand als falsch empfinden würde und die einem nachher leid tun.
Und es gibt Situationen in dene jeder von uns Mörder oder Totschlöger oder u.U. Kriegsverbrecher werden könnte.
Das was man als Person oder Mensch ist, ist wandelbar, auch ohne Alkohol.
Wie viele Männer kennst du, die unter Alkoholeinfluss von Frauen missbraucht worden sind?
Das tut nichts zur Sache...Alkohol als Ausrede war gerade das Thema. Ich kenne Männer die von Männern unter Alkoholeinfluss "Missbraucht" wurden. Macht das einen Unterschied?
Du hast doch selbst geschrieben
Ich hatte mich ja nicht wegen meiner Partnerin unter Kontrolle, sie zu bescheißen war nicht das Problem. Ich wollte lediglich meinen Freund nicht mit diesem Wissen belasten, das wäre aber überhaupt kein Thema gewesen, das hat er mir auch selbst gesagt. Er meinte...sei net so deppert, ich kenne sie gut, die ist lieb, nutze die Chance.
Mit einem Cocktail mehr hätte ich mir einfach nur weniger Gedanken gemacht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hatte mich ja nicht wegen meiner Partnerin unter Kontrolle, sie zu bescheißen war nicht das Problem. Ich wollte lediglich meinen Freund nicht mit diesem Wissen belasten, das wäre aber überhaupt kein Thema gewesen, das hat er mir auch selbst gesagt. Er meinte...sei net so deppert, ich kenne sie gut, die ist lieb, nutze die Chance.
Mit einem Cocktail mehr hätte ich mir einfach nur weniger Gedanken gemacht.
Also wäre Alkohol dann doch eine Ausrede für dich gewesen, weil du grundsätzlich dazu bereit warst aber ein schlechtes Gewissen deinem Freund gegenüber gehabt hättest.
 
Also wäre Alkohol dann doch eine Ausrede für dich gewesen, weil du grundsätzlich dazu bereit warst aber ein schlechtes Gewissen deinem Freund gegenüber gehabt hättest.
Nein, ee wäre keine Ausrede gewesen, ich hätte mir einfach weniger Gedanken über mein Gewissen gemacht.
Aber gut zu wissen, dass auch hier wieder mit zweierlei Maß gemessen wird, wie so oft.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben