Das perfekte Ende

Was aus privaten Freundeskreis:
Eine langjährig verheiratete Ehefrau (anfang Vierzig) und Mutter, hatte eine längere Affäre und der Ehemann kam dahinter. Er hat ihr zwar verziehen und sie will auch bei ihm bleiben, aber er ist zum regelrechten Kontrollfreak geworden (auch noch nach einem Jahr als es aufkam). Er checkt das Handy regelmäßig, lässt sie auch alleine mit ihrem Kind keine Ausflüge machen, usw... Sie sagt es ist etwas besser geworden mit der Zeit als am Anfang, aber auch das es für sie wie ein "Gefängnis" geworden ist...

Wir (einige Freunde die Bescheid wissen) sehen das ganze sehr, sehr skeptisch...quasi schon der Anfang vom Ende
Was sagt ihr dazu? Kann sowas noch gut gehen?
 
Eine langjährig verheiratete Ehefrau (anfang Vierzig) und Mutter, hatte eine längere Affäre und der Ehemann kam dahinter. Er hat ihr zwar verziehen und sie will auch bei ihm bleiben, aber er ist zum regelrechten Kontrollfreak geworden (auch noch nach einem Jahr als es aufkam). Er checkt das Handy regelmäßig, lässt sie auch alleine mit ihrem Kind keine Ausflüge machen, usw... Sie sagt es ist etwas besser geworden mit der Zeit als am Anfang, aber auch das es für sie wie ein "Gefängnis" geworden ist...
Man kann wohl einen Fehler machen, der alles ins wanken bringt.
Man kann drüber reden und der andere VERSTEHT was dahinter stand und man fährt das System mit bereinigtem Fehler wieder hoch.
Nicht vergessen, denn es ist eine Krise, die man überwunden hat.

Oder man mimt den "Verzeihenden" und erlegt dem andere lebenslange Buße auf und eine tagtägliche Erinnerung daran, dass er SCHULDIG ist und bleibt.

Das sind Taten und Fakten.
Worte sind nett, aber auch nicht mehr als das.

Wenn man einen gravierenden Fehltritt hingelegt hat, der Partner offensichtlich damit so umgehen will, dass er einen dafür leiden lassen will, ist auch das ein durchaus verständlicher Trennungsgrund.

(Perfekt wird das nicht, denn einer der beiden will RRRRache, wenn er die in Beziehung nicht ausleben kann, dann wird er es bei der Trennung tun.)
 
Was sagt ihr dazu? Kann sowas noch gut gehen?
Edit:
Sorry: Nein.

Denn, das Verhalten von ihm, ist wie eine Schuld gegen eine andere setzen - das ist eine Spirale - da kann man sich nur auf ewig gegenseitig bewußt auf die Füße treten.

Aber ja, es gibt Paare, die sich in derartiger Dynamik durchaus gut zurecht finden und wohl fühlen. (Streit/Versöhnung/Trennung/Versöhnung/on/off)
Das schaut in diesem Fall net grad so aus von außen und den paar Worten dazu betrachtet.
 
Hmm, also die perfekte Trennung wäre wenn Gott er/sie/es auf natürlicher Weise zu sich holt :hahaha:
Warum perfekt? Keine Diskussionen, Streitereien, Schuldzuweisungen, keine Rückfallquote.... erledigt :mrgreen:
Du weißt nicht wie schmerzhaft das ist einen Partner, den man liebt , durch Tod zu verlieren.
Gut wenn Du solche Dinge mit Arsen löst , dann ist Dir nicht mehr zu helfen.
 
Du weißt nicht wie schmerzhaft das ist einen Partner, den man liebt , durch Tod zu verlieren.
Es ging um bewusste Trennung durch gewünschten Tod zur Lösung eigener Probleme (da sind wir ganz nah an Beziehungsmord)
Um den Verlauf des Lebens und den Schicksalsschlag, der erlitten wird, ging es Poster nicht.

Menschen, die aus Eigennutz und tiefen Gelüsten ihr Glück daran sehen, auf Gräber derer zu tanzen, von denen sie geliebt wurden - sehen wir leider viel zu häufig. (Leider oft nicht, da die Gerichtsmedizin in A absolut überlastet ist und einiges durchrutscht.)

:(
 
In meiner Jugend diverse Versuche durchgeführt. Kein Szenario war so wirklich übezeugend.

Die klassische ich hebe nicht mehr ab Methode bzw. man macht telefonisch schluss und hebt danach nicht mehr ab.
Das war ohne Smartphone und Messenger / Social Media und nur mit Haustelefon damals tatsächlich noch möglich. Aber meistens tauchten dann wütende Mädels vor der Haustüre auf. Definitiv nur etwas was man mit 16 oder 17 versucht. Unhöflich und kann ziemlich starke und aggressive Reaktionen verursachen.

Die öffentliche Aussprache im Lokal. Man meint oft es würde wirklich funktionieren um eine Szene zu vermeiden. Aber eigentlich wird die Szene in der Öffentlichkeit nur umso schlimmer. Dazu sind diverse Wurfgegenstände wie Gläser am Tisch! Absolut keine gute Idee und am Ende steht vielleicht noch die Polizei da.

Ein eher intimes Gespräch zu zweit. Endet meistens mit Tränen und dann fühlt man sich selbst auch nicht besser als würde man verlassen werden. Also ich bin dafür definitiv zu emotional. Das ist so angenehm wie die Szene in der Bambis Mutter stirbt.

Etwas besser funktioniert es sich in der Beziehung unbeliebt zu machen. Sollte den meisten Männern vielleicht gar nicht so schwer fallen sich wie Sau aufzuführen.
Aber manche Frauen sind da trotzdem recht energisch dabei solche Zustände dann wieder zu beheben, zu überspielen und wieder andere akzeptieren so ein Verhalten sogar.

Wenn alle Stricke reißen kann man eigentlich nur mehr einen Vorfall provozieren wo sie schluss machen will. Aber auf gar keinen Fall sollte man dazu Betrug in das Spiel bringen, sonst weckt man nur die Eifersucht und dann kann wirklich sein das man mit Rattengift im Tee konfrontiert ist.
Besser man behauptet ein schwuler Mormone zu sein der keine Kinder haben will und aus religiösen Gründen nur Star Trek im TV ansieht und sich ausschließlich von roter Grütze ernährt. Creepy zu sein vergrault eigentlich recht zuverlässig.

Grundsätzlich kann man sich diese unangenehmen Situationen aber alle ersparen indem man die Partner besser auswählt und höhere Ansprüche zur Norm macht oder mehr der wahren Liebe als der Lust folgt.
 
Es ging um bewusste Trennung durch gewünschten Tod zur Lösung eigener Probleme (da sind wir ganz nah an Beziehungsmord)
Um den Verlauf des Lebens und den Schicksalsschlag, der erlitten wird, ging es Poster nicht.

Menschen, die aus Eigennutz und tiefen Gelüsten ihr Glück daran sehen, auf Gräber derer zu tanzen, von denen sie geliebt wurden - sehen wir leider viel zu häufig. (Leider oft nicht, da die Gerichtsmedizin in A absolut überlastet ist und einiges durchrutscht.)

:(
Es gibt sehr viele solche Fälle, mit einer hohen Dunkelziffer.
Also eine Trennung ist immer etwas ungutes.
Aber wie fürchterlich muss es sein einen Menschen den man geliebt hat umzubringen.
Wie dumm sind die Menschen, dass sie keine liebevolle Lösung finden.
 
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