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Man kann wohl einen Fehler machen, der alles ins wanken bringt.Eine langjährig verheiratete Ehefrau (anfang Vierzig) und Mutter, hatte eine längere Affäre und der Ehemann kam dahinter. Er hat ihr zwar verziehen und sie will auch bei ihm bleiben, aber er ist zum regelrechten Kontrollfreak geworden (auch noch nach einem Jahr als es aufkam). Er checkt das Handy regelmäßig, lässt sie auch alleine mit ihrem Kind keine Ausflüge machen, usw... Sie sagt es ist etwas besser geworden mit der Zeit als am Anfang, aber auch das es für sie wie ein "Gefängnis" geworden ist...
Man kann drüber reden und der andere VERSTEHT was dahinter stand und man fährt das System mit bereinigtem Fehler wieder hoch.
Nicht vergessen, denn es ist eine Krise, die man überwunden hat.
Oder man mimt den "Verzeihenden" und erlegt dem andere lebenslange Buße auf und eine tagtägliche Erinnerung daran, dass er SCHULDIG ist und bleibt.
Das sind Taten und Fakten.
Worte sind nett, aber auch nicht mehr als das.
Wenn man einen gravierenden Fehltritt hingelegt hat, der Partner offensichtlich damit so umgehen will, dass er einen dafür leiden lassen will, ist auch das ein durchaus verständlicher Trennungsgrund.
(Perfekt wird das nicht, denn einer der beiden will RRRRache, wenn er die in Beziehung nicht ausleben kann, dann wird er es bei der Trennung tun.)

