Wen wählst Du bei der Stichwahl?

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Wen wählst Du bei der Stichwahl?

  • Norbert Hofer

    Stimmen: 273 50,9%
  • Alexander van der Bellen

    Stimmen: 222 41,4%
  • Ich wähle ungültig

    Stimmen: 15 2,8%
  • Ich bin wahlberechtigt, aber gehe nicht zur Wahl

    Stimmen: 16 3,0%
  • Ich bin nicht wahlberechtigt

    Stimmen: 10 1,9%

  • Umfrageteilnehmer
    536
  • Umfrage geschlossen .
Status
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Sehr lesenswert: Experte: Migranten nicht schuld an Jobmisere

Osteuropäer oder Migranten vom Arbeitsmarkt auszugrenzen, würde keine Arbeitsplätze für Österreicher schaffen, da in Österreich vor allem sehr niedrig qualifizierte von Arbeitslosigkeit betroffen sind. Auch ohne Migranten am Arbeitsmarkt wäre die Wirtschafts- und Arbeitsmarktsituation schlecht.
 
nicht wirklich überraschend...
"Die große Mehrheit der Menschen in Europa will nicht diesen Wandel. Das ist jedoch eine stille Mehrheit, wenn sie akzeptiert, dass diejenigen, die die Grenzen wollen, die Wahlen gewinnen..."
Ob Schulz sich jemals die Frage gestellt hat ob die große Mehrheit seine Kommentare überhaupt hören will :schulterzuck:
 
Osteuropäer oder Migranten vom Arbeitsmarkt auszugrenzen, würde keine Arbeitsplätze für Österreicher schaffen, da in Österreich vor allem sehr niedrig qualifizierte von Arbeitslosigkeit betroffen sind.
Aja ...... weil aus Afghanistan, Pakistan und Marokko nur extrem hochqualifizierte Spezialisten zu uns kommen?

Schilderl spar ich mir.
 
Ja, und ich glaub genauso könnts wirklich kommen. Ich hoffe, wir werdens nicht erfahren ob ich recht habe. Übrigens... weil du grad die 30 er ins Spiel bringst, immer wird von der Krise und wie furchtbar alles ist geschwafelt .... im Vergleich zu den dreissigern (und auch der Zeit nach WWI ) ist das alles lachhaft. Ich war nicht dabei, ich kann mirs deshalb vermutlich gar nicht wirklich vorstellen, aber alleine die Zahlen verdeutlichen was damals los war.
Genau meine Einschätzung. Es sei denn die Welt hat dazugelernt, was ich immer mehr bezweifle. Da geht es nicht nur um Österreich, damals haben Faschisten einen großen Teil der Welt beherrscht, groß sind sie alle in schlechten Zeiten geworden. Heute geht es uns schlechter (wenn auch noch lange nicht so wie damals) und überall auf der Welt schießen Faschisten aus dem Boden. Natürlich sind die nicht gleich schlimm. Doch ein gemäßigter Faschist, wie Donald Trump hätte wohl größere Macht als ein Islamischer Staat. Natürlich könnten wir auch darüber streiten, unter welchen Merkmalen der Begriff "Faschist" gerechtfertigt ist, das ist primär Auslegungssache. Zusammengefasst fürchte ich mich vor anderen globalen Dingen mehr als vor der FPÖ. Mich ärgert es dennoch, dass Österreich nun auch immer mehr in diese Richtung geht.

Nun ja schon übertrieben formuliert von Ziggy. Glaub auch nicht, dass das passieren wird. Die Verknüpfung mit dem Gedankengut der Nationalsozialisten kann man, finde ich, jedoch schwer leugnen.
Richtig, ich glaube auch nicht dass die FPÖ "morgen" total schlimme Dinge tun würde. Doch wenn man sich ansieht wie die führenden Köpfe ticken, lässt sich zumindest ein Wille dazu erkennen. Auch das Parteiprogramm deutet diese Dinge unterschwellig an.

Diskriminiert würden unter einer FPÖ-Regierung nicht nur Ausländer. Die lehnen alle Maßnahmen zur Frauenförderung ab. "Ein Rechtsinstrument für Homosexuelle ist klar abzulehnen" damit würde man die eingetragene Partnerschaft wieder abschaffen, obwohl nach Meinungsumfragen eine Mehrheit der Bevölkerung für die Gleichstellung ist.

"Die große Mehrheit der Menschen in Europa will nicht diesen Wandel. Das ist jedoch eine stille Mehrheit, wenn sie akzeptiert, dass diejenigen, die die Grenzen wollen, die Wahlen gewinnen..."
Ob Schulz sich jemals die Frage gestellt hat ob die große Mehrheit seine Kommentare überhaupt hören will :schulterzuck:
Das glaube ich nicht, doch er hat recht und gleichzeitig unrecht. Denn nur sehr wollen die Grenzen, doch viele glauben, dass es momentan nicht anders geht - ich ebenso.
 
Richtig, ich glaube auch nicht dass die FPÖ "morgen" total schlimme Dinge tun würde. Doch wenn man sich ansieht wie die führenden Köpfe ticken, lässt sich zumindest ein Wille dazu erkennen. Auch das Parteiprogramm deutet diese Dinge unterschwellig an.


die schlimmen dinge gehen vom volk aus. so stehts auf den plakaten geschrieben, ihr müsst sie nur lesen.

der österreicher sehnt sich nach einem autoritärem regime. leider. das erspart ihm das denken
 
Diskriminiert würden unter einer FPÖ-Regierung nicht nur Ausländer. Die lehnen alle Maßnahmen zur Frauenförderung ab. "Ein Rechtsinstrument für Homosexuelle ist klar abzulehnen" damit würde man die eingetragene Partnerschaft wieder abschaffen, obwohl nach Meinungsumfragen eine Mehrheit der Bevölkerung für die Gleichstellung ist.

erinnern wir uns an conchita. strache hat damals gegen ihre vertretung österreichs beim songcontest gewettert. und man muss conchita nicht mögen, aber was für ein schönes signal ging da raus nach europa!? wie wollen wir uns der weltöffentlichkeit präsentieren? als bockiges kleines land, das jetzt erst recht rechts wird...
 
erinnern wir uns an conchita.
Habe ich mir auch vor kurzem gedacht. In den USA, same story. Letzen Sommer hat dort ein Höchstgericht beschlossen, dass Homosexuellen die Ehe nicht verwehrt werden darf. In 14 Bundesstaaten war sie zuvor noch verboten. In war kurz nach dem Urteil dort, Regenbogenfahnen überall, das Land hat gefeiert und dann kandidiert ein Donald Trump. Hillary Clinton mag zwar unpopulär sein, dennoch Trump hat drüben selbst gegen sie kaum Chancen. Trump führt die konservativen Republikaner in die Krise, weil es ein Kandidat ist, der nur im äußeren Flügel punkten kann. In Österreich kannst du mit ähnlichen Positionen viel breiter Punkten und deshalb ist es nicht die FPÖ die in der Krise ist.
 
Trump hat gegenüber unseren Blauen das Handicap, dass er für allen Mist, den seine konservativen Vorgänger verbrochen haben, gradstehen muss. So wie wenn jetzt die Blauen ihre eigenen Fehler UND die der Schwarzen ausbaden müssten.
 
ich finde es heuchlerisch und opportun. die conchita mania hat soch gezeigt wie schnell die breite masse auf einen erfolgskurs aufspringt. gut, hat ausgedient, nicht mehr interessant. nun gehts um unseren wohlstand, der ist gefährdet, wegen der flüchtlinge. wen interessiert da noch toleranz, ein begriff der zum schimpfwort für linke verkommen ist. auch hofers glanz wird verblassen, nur interessiert ihn das dann nicht. sechs jahre können lang sein.
 
Trump hat gegenüber unseren Blauen das Handicap, dass er für allen Mist, den seine konservativen Vorgänger verbrochen haben, gradstehen muss. So wie wenn jetzt die Blauen ihre eigenen Fehler UND die der Schwarzen ausbaden müssten.

trump muss für überhaupt nichts gradstehen. der soll einfach seinen mund halten. was für bösartige menschen wollen da eigentlich macht übernehmen und die bevölkerung findet das unterstützenswert?
 
Trump hat gegenüber unseren Blauen das Handicap, dass er für allen Mist, den seine konservativen Vorgänger verbrochen haben, gradstehen muss. So wie wenn jetzt die Blauen ihre eigenen Fehler UND die der Schwarzen ausbaden müssten.
Ich glaube Trump hat selbst genug Mist verzapft um unwählbar zu sein. Er hat nicht gerade nette Dinge über Frauen, Hispanics, Schwarze und Moslems gesagt. Mit xenophoben weißen Männern alleine gewinnt man in den USA keine Wahlen mehr. Obama hat kürzlich gescherzt, so high war er seit seiner Collage-Zeit nicht mehr, gemeint war seine Popularitätswerte. Es ist noch nicht lange her als Schwarze in den USA diskriminiert wurden, in manchen Fällen werden sie es heute noch und nun hatte Amerika seinen ersten schwarzen Präsidenten. Obama hat vieles bewegt, die USA stehen nun wirtschaftlich deutlich besser da als Europa. Clinton ist erfahren doch fehlt ihr das Charisma. Mit einem gemäßigten republikanischen Kandidaten würde es wohl anders aussehen. Den würde man gerne auch aufstellen, wenn man könnte. Auf der anderen Seite muss man auch zugestehen, dass Trump niemand zugetraut hat überhaupt Kandidat zu werden. Die Wähler in den Primaries sind dennoch überhaupt nicht repräsentativ für das Land.
 
SPÖ sucht weiter Wege aus der tiefen Krise

ich hätte eine Lösung aber die suchen lieber weiter .
trump muss für überhaupt nichts gradstehen.
der Trump ist in Amerika sehr bekannt . Den kennt jeder und zwar seit Jahrzehnten. Er kann sich gut verkaufen und er ist sicher nicht auf den Kopf gefallen.

Und die Hillarious Clinton ? Ehrlich ? Mit der kann ich gar nichts anfangen - man wählt immer das kleinere Übel anscheinend .
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
ähmmm nein, aber...
Und du glaubst wirklich, was du da schreibst?

glaubst du ich saug mir das aus den fingern? zu diesen themen gibt es seit jahrzehnten meinungsumfragen. schau sie dir an. da sagen zwanzig prozent der leute dass sie mit der demokratie nichts anfangen können. sie sind mit dem system auf distanz und hätten nichts gegen ein autoritäres regime. das problem der demokratie ist, dass damit ein wenig verantwortung geknüpt ist, die über dem eigenen egoismus stehen sollte. das hofer ergebnis bestätigt die verantwortungslosigkeit wie mit der zukunft unserer kinder gespielt wird. nach dem motte, "ein versuch ist es wert" nein ist es nicht. mit demokratie spielt man nicht! zu zerbrechlich ist sie.
 
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