Was zerstört die Lust der Frauen? Miese Dates oder Feminismus?

Auf jeden Fall, nicht nur in einer ;)
Ich stehe dann immer mit offenem Mund und denke mir: welch Großartigkeit. Und dabei überkommt mich ein Gefühl von Grenzenlosigkeit.

Ich auch. Aber angesichts des Prunks und der unendlichen Liebe und Demut, die mit der Kirche verbunden sind, kann ich nicht anders als zu denken: was wäre, wenn wir all das in zwischenmenschliche Liebe, Bildung, Bekämpfung von Armut und einen ressourcenschonenden Umgang mit dem Planeten investiert hätten, ansatt in die Anbetung eines Gottes, von dem es nicht mal sicher ist, dass es ihn gibt.
Verwehren wir uns vielleicht die wahrhaft paradiesischen Zustände auf der Erde mit unserem Glauben an ein Paradies im Jenseits, weil wir unsere eigene Endlichkeit nicht wahrhaben wollen?

seltsam, die meisten Frauen, die ich kenne oder lese und die allein sind, sind sehr glücklich darüber.

ich verstehe nicht, warum sich Männer immerzu über die einsamen Frauen Gedanken machen. Frauen haben im allgemeinen die Fähigkeit, ganz gut mit sich alleine zurecht zu kommen, im Gegensatz zu vielen Männern. das liegt schon allein daran, dass Frauen ihre Freundschaften besser pflegen.


Dazu fällt mir eine Szene aus der Serie "Die glückliche Familie" ein, die mich immer zum Schmunzeln bringt. Gespräch zwischen zwei Freunden, einer davon verheiratet:

"Ich wäre verloren ohne Maria, aber sie würde ohne mich wahrscheinlich ganz gut zurechtkommen"

"Besser sogar!"

Wobei das natürlich nicht nur Männer betrifft. Ich habe Angst, dass ich mich ohne meinen Partner sehr einsam fühlen würde und Deko-Utensilien (für die ich eine Schwäche haben) zu horten beginnen würde, um der Einsamkeit zu entgehen. Menschen, die Single sind und gut damit zurecht kommen, gilt ehrlich gesagt meine Bewunderung.
 
Mir gehen diese ganzen Klischees auf den Geist ... In allen Dimensionen... Auch und insbesondere jene die in die Rollenmuster "reinfallen" und dann nichts besseres zu tun haben als Herumzujammern und sich mit anderen Vertretern dieser Art virtuell oder real zusammenzutun ... Sich in ihrer Haltung und Sichtweise zu Radikalisieren, Gräben zu ziehen und sich und ihre Umwelt lautstark mit destruktiven Gedankengut zu vergiften.

Es geht um kritisches Hinterfragen der Verhaltensweisen der Vergangenheit ... Der Generationen vor uns .... Der Fehler und Schwächen deren Lebensmodelle und Strategien für ein positives, besseres Miteinander mit sich ergänzenden Eigenschaften und Wechselseitiger Unterstützung unter den heutigen Rahmenbedingungen.
 
Ob man das wohl noch mit furzen in einer Kirche toppen kann ...
Nur neben der richtigen Frau mit:
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wundert mich jetzt nicht, was man so öfter von alleinelebenden Frauen hört.

das kommt halt dann raus, wenn weniger paarungsbereite Frauen übrigbleiben.
;-)

ja was sollma machen.
(hat das irgendwas mit dem Patriarchat zu tun und ob sich das von selber abschafft? )
Bin ich eigentlich der einzige, den diese Frauen „freiwillig“ und Männer „unfreiwillig“ irritiert?

Was ich an Frauen kenne, die regelmäßig ganz dringend Sex wollen passt irgendwie mit dieser Logik nicht zusammen…
 
Ich auch. Aber angesichts des Prunks und der unendlichen Liebe und Demut, die mit der Kirche verbunden sind, kann ich nicht anders als zu denken: was wäre, wenn wir all das in zwischenmenschliche Liebe, Bildung, Bekämpfung von Armut und einen ressourcenschonenden Umgang mit dem Planeten investiert hätten, ansatt in die Anbetung eines Gottes, von dem es nicht mal sicher ist, dass es ihn gibt.
Verwehren wir uns vielleicht die wahrhaft paradiesischen Zustände auf der Erde mit unserem Glauben an ein Paradies im Jenseits, weil wir unsere eigene Endlichkeit nicht wahrhaben wollen?
Bin da ganz bei dir. Aber weißt, ich stelle es mir so vor wie bei der Entwicklung von Kindern. Da gibt es immer Phasen.
Bei meinen Kindern gab es die Schreiphase, die Trotzphase, die Angstphase, die Kuschelphase, die Papaphase, die Mamaphase, die Warumphase.

Auch mein Leben ist eine Aneinanderreihung von Phasen. Denn nicht nur Kinder, sondern auch wir Erwachsenen sind Wesen, die noch nicht fertig sind 🤭 »Alles fließt«, hat der griechische Philosoph Heraklit gesagt. Und er hatte recht. Nichts ist, nichts bleibt. Alles wird, alles entsteht und vergeht.

Der Glaube an ein paradiesisches Jenseits: Ich kann mich noch genau erinnern, vor drei Jahren, auf der Beerdigung des Sohnes meiner Freundin:

der Pfarrer predigt vom Paradies im Irgendwo-Nirgendwo. Hauptaugenmerk bei den Predigten der Kirchenväter scheint zu sein: niemals auf der Erde kann es diesen himmlischen Zustand geben :eek: :penguin:
Ich habe dann den Pfarrer auf Durchzug gestellt. Und wie ich so meinen Gedanken nachsinne ist es mir eingeschossen: Weshalb sollte ich darauf warten, ich fange jetzt damit an.
 
Frauen wollen von potenten Männern begehrt und bedient werden. Und nicht von impotenten Paschas wie ein Stück Vieh gehalten werden.
Kurzum, nein! Begehrt ja, aber kein Diener und kein Pascha. Wie wärs mit einem Partner auf Augenhöhe? Wo man sich die Dinge, die man füreinander tut nicht auf eine Rechnung stellt?
 
Wobei das natürlich nicht nur Männer betrifft. Ich habe Angst, dass ich mich ohne meinen Partner sehr einsam fühlen würde und Deko-Utensilien (für die ich eine Schwäche haben) zu horten beginnen würde, um der Einsamkeit zu entgehen. Menschen, die Single sind und gut damit zurecht kommen, gilt ehrlich gesagt meine Bewunderung.
Seit ich Single bin, lebe ich meine Kitschseite derart aus, dass es eine echte Freude ist. Kein Meckern oder Rumschieben meiner Staubfänger, kein Genörgel, dass ich schon wieder Geld für irgendwas ausgegeben hab (was ihm nicht interessiert). Was für ein Leben. Ich hab das Bett für mich allein und kann meine Miezen im Bett verteilen. Kann kochen, wann und was immer ich will (vor allem Sachen mit Käse - yummy) kann mich mit Freunden treffen, wann immer ich Bock habe, ohne einen eifersüchtigen Menschen bei mir zu haben, der mich mit Fragen löchert, mit wem ich was getan hab. Was für ne Freiheit! Und keine schiefen Blicke, wenn ich mal wieder meine Socken in der Wohnung verteile (ist ein Spleen von mir). Ich kann jeden Aspekt meines Wahnsinns im vollen Umfang ausleben und meine Nachbarn finden das klasse.
 
Seit ich Single bin
sag ich ja.
Früher, wenn man irgendwo bei diversen Veranstaltungen mit Frauen geplaudert hat, war der übliche Satz "ich hab einen Freund" oder"ich bin verlobt" oder so.
Jetzt kurz mal beim Einkaufen mit zwei Frauen ins Plaudern gekommen, beide "ich bin allein/ich lebe allein".
Obwohl ich gar nicht gefragt habe ;-) (früher hab ich auch nicht gefragt, aber irgendwie teilen das Frauen gerne ungefragt einem mit).
Zumindest mir fällt das auf.
Bin ich da der einzige?
Bin ich der einzige auf der Welt, dem das die Frauen laufend erzählen? ;-)
Was ich an Frauen kenne, die regelmäßig ganz dringend Sex wollen
wollen vielleicht ja schon aber irgendwie fehlt oft das passende Gegenüber..............und viele wollen sich halt ungewollte Schwangerschaften, diverse Geschlechtskrankheiten und die Gefahr einer (oder mehreren weiteren?) Vergewaltigung(en) oder eines Femizids nicht antun.

(und ja, das sagen die Frauen auch . Zumindest mir gelegentlich ;-) ).
 
sag ich ja.
Früher, wenn man irgendwo bei diversen Veranstaltungen mit Frauen geplaudert hat, war der übliche Satz "ich hab einen Freund" oder"ich bin verlobt" oder so.
Jetzt kurz mal beim Einkaufen mit zwei Frauen ins Plaudern gekommen, beide "ich bin allein/ich lebe allein".
Obwohl ich gar nicht gefragt habe ;-) (früher hab ich auch nicht gefragt, aber irgendwie teilen das Frauen gerne ungefragt einem mit).
Zumindest mir fällt das auf.
Bin ich da der einzige?
Bin ich der einzige auf der Welt, dem das die Frauen laufend erzählen? ;-)

Ist doch super, dann weißt gleich, wie die Lage ist. Wenn jemand gleich die Situation korrekt darstellt, sollts keine Missverständnisse geben in der Anbahnung bis zur Billakassa ;) ... die beiden Damen haben offenkundig ihr Interesse gezeigt. Besser könnts doch gar ned laufen, oder? Diese Frauen haben halt kein Problem damit, ihr Singledasein offen zu kommunizieren. Recht hammse.

Als ich noch ein junges Mädel von 19/20 war, waren die Antworten eher "Na, ich such noch!" oder "Hab den Richtigen noch nicht gefunden!" (Spoiler: Den Richtigen gabs natürlich nie ;))
 
wollen vielleicht ja schon aber irgendwie fehlt oft das passende Gegenüber..............und viele wollen sich halt ungewollte Schwangerschaften, diverse Geschlechtskrankheiten und die Gefahr einer (oder mehreren weiteren?) Vergewaltigung(en) oder eines Femizids nicht antun.

(und ja, das sagen die Frauen auch . Zumindest mir gelegentlich ;-) ).
Naja, die gefährlichste Zeit einer Beziehung für die Frau ist die Trennung. Dieser Satz kommt nicht von ungefähr.

Eine sehr liebe Freundin von mir hat sich vor acht Jahren nach 30 Jahren Ehe scheiden lassen und ihr Statement dazu: Nie wieder tu ich mir das an.
 
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