Was bin ich?

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Gast

(Gelöschter Account)
Hallo liebe Community, ich hätt da mal ne Frage.

Ich (also der männliche Teil von uns).

Kurze Vorgeschichte:
Ich hab schon extrem früh begonnen. Also eigentlich mit allem. Ich hatte unzählige Frauenbekanntschaften, schon in jüngsten Jahren. Es ist mir, zum Glück, immer recht leicht gefallen Frauen kennenzulernen. Irgendwann wars aber nimmer der Reiz der "Abwechslung" den ich suchte, sondern neue Praktiken. Mit Anfang 20 in etwa, machte ich erste Erfahrungen mit Analspielen. Also an mir. Zuerst Rimjobs (Hat mich völlig aus der Bahn geworfen, kannte ich bis dahin nicht) und dann eben auch mal nen Finger etc. Irgendwann wars der Dildo. Natürlich brauchte ich ab da,... naja aufgeschlossenere Partnerinnen.

Normaler Sex juckte mich ab diesem Zeitpunkt dann nur noch wenig. Mit mitte 25 bemerkte ich, dass irgendwas nicht stimmte. Also zuerst dachte ich es wär nicht so schlimm und dass ich einfach keine Lust mehr auf "normalen", langweiligen Sex mehr hätte und deswegen kein Interesse mehr an Frauen zeige. Dann nahm das ganze aber immer mehr zu. Wenn mich beim Fortgehn bspw Frauen anquatschten, reagiert ich teils massiv abweisend und auch mal ziemlich gemein. Wie schon erwähnt, ich schob alles auf absolutes Desinteresse meinerseits. Im Grunde hatte ich nur noch Sex mit dem zweiten Part unseres Accounts. Und naja, da machten wir eben auch Erfahrungen mit Strapons etc.

Worauf ich hinaus will ist... Wenn ich ne schöne Frau sehe und daneben nen schönen Mann stelle, guck ich defintiv die Frau an bzw begehre diese. Aber immer wenn ich zb von homosexuellen angesprochen worden bin, hat mich das total gereizt. Ich weiß nicht genau was, aber es war extrem spannend für mich.

Irgendwann fand ich Ladyboys im Internet. Und das fühlte sich damals an wie meine absolute Erfüllung. Es war ziemlich krass, weil ich das Gefühl hatte "danach hast du schon immer gesucht".

Sprich, offenbar sehnt sich irgendetwas in mir tatsächlich nach nem, auf Deutsch, Schwanz. Als Zusatz sozusagen. Aber andererseits soll dieser Mann/Frau eben auch extrem feminin sein. Ich wünschte mir sogar oft so ne "Freundin" zu finden. Also das is jetzt nicht nur irgendne sexuelle Fantasie irgendwie.


Ich mach mir schon lang Gedanken darüber wie ich das einordnen soll. Bin ich homosexuell? Und ist der Wunsch, dass dieser "Mann" extrem feminin sein muss, nur ein Problem mit meinen gelernten Vorstellungen einer Partnerin? Sozusagen ein Gesellschaftliches Problem?



Ich bin da ziemlich verunsichert. Ich hatte früher schon mal öfters diverse Spielchen mit Jungs. Auch viele meiner Freunde warn da nicht wirklich abgeneigt. Was mich äußerst wunderte. Wobei man sagen muss, dass ich über Jahre hinweg ständig darauf angesprochen worden bin ob ich schwul sei. Also auch einfach so.



Gibt's hier vielleicht heterosexuelle Männer die das gleiche erleben, oder homosexuelle Männer die aus Erfahrung berichten können?

Danke!

LG
 
Ich mach mir schon lang Gedanken darüber wie ich das einordnen soll. Bin ich homosexuell?

Ist das nicht völlig wurscht? Mach, wonach dir der Sinn steht ohne auf irgendwelche Zuschreibungen zu achten.

Es ist dein Leben, deine Sexualität, dein Glück. ;)

Ich find Männer im allgemeinen nicht besonders anziehend. Selten läuft mir aber ein Schwanz über den Weg, der mich antörnt. Bin ich also bi? Oder "bi light"? Völlig egal. Hat keinerlei Bedeutung. Ausser, dass man immer zu dem stehen sollte, worauf mann Lust hat.
 
Ich bin da ziemlich verunsichert.

Es ist dein Leben, deine Sexualität, dein Glück.

Lieber Mr Duo,

Erstmal möchte ich dir meine Bewunderung aussprechen. Auch wenn wir hier in einem Forum sind in dem eigentlich ein breiter Grad von Toleranz vorhanden sein sollte, ist es trotzdem nicht einfach alle Themen zu besprechen und zu diskutieren.

Vorallem glaube ich dir, dass du sehr verunsichert bist. In unserer Gesellschaft ist es sehr wichtig zu wissen WER man ist und vorallem: WAS man ist.

Ich bin überzeugt, dass es doch einige Männer gibt die mit ihren Partnerinnen auch getauschte Rollen leben, was sicher auch viel mit Dominanz zu tun haben wird.

Das vorrangigste ist, dass du dich selbst so akzeptierst und dich nicht zwanghaft einer Kategorie einordnen versuchst. Ob Hetero, Schwul oder bi, ob du nun mit einer Frau leben möchtest oder eben mit einem Mann, der zwar männliche Geschlechtsorgane hat aber sich in Wirklichkeit als Frau fühlt, betrifft in Wirklichkeit nur dich. Und so kitschig wie das klingt: hör auf dein Herz. Solange es sich richtig anfühlt, ist es das auch. Nicht alles braucht einen Namen.

Alles liebe, Nicole
 
Rausfinden was man ist....

Das ist eine gute Frage...

Machen wir mal den Grundlagen Check:
Herz vorhanden? Denke mal Check
Seele... Auch, denn sonst wäre kein Gefühl in deinem Posting

Dahingehend sag ich mal du bist ein Mensch und als Solcher, be what you want to be.

Ich kann deine Emotionen und Gefühle in Teilen nachvolziehen. War ein rechter Schock als ich eines Tages Baily Jay fand und diese Moddell extremst erotisch fand, ich mich aber als durch und durch hetero bezeichnen würde. Heute genieße ich es jedoch. Erotik liegt im Auge des Betrachters / Teilnehmers. Du solltest dir weniger Sorgen machen (müssen) was andere über dich denken könnten und deinen Weg finden.
Manch einer wird dabei deinen Weg verurteilen und dich sogar bekehren wollen.... lass das nicht zu. Zu sein wer man wirklich ist, ist befreiend. Und ich spreche aus Erfahrung wenn ich sage: Jene Menschen die dann bei dir bleiben, sind jene die bis zum letzten Herzschlag bleiben.
Und denen ist es dann wirklich egal was du mit wem machst. Denen ist nur wichtig, dass du am Ende glücklich bist.
 
Na und?
Musst Du dich unbedingt in eine Schublade legen (Hetero/Schwul/Bi/"eigentlich hetero" ;-) )? Die Welt der Erotik geht von bis ... von vollkommen verklemmten Menschen, die extrem schmalspurig unterwegs sind (ich meine das jetzt nicht abwertend!!!), für die es nichts gibts ausser Sex am Samstag abend im Dunklen unter der Bettdecke, bis hin zu bunten und schillernden Typen, die vollkommen ausgeflippt und schräg auf der Regenbogenparade gegen die Fahrtrichtung fahren, und denen es vollkommen wurscht ist, ob sie als Mann, Frau, oder irgendwas dazwischen wahrgenommen werden. (Nochmals: ich meine verklemmt und schmalspurig nicht abwertend, sondern lediglich als einen Teil dieses Gegensatzpaares!)

Fühl in dich hinein. Wenn dich das Schwanzmädchen anlacht und ihr euch heiß findet, habt Spass miteinander. Das Leben ist echt zu kurz, um sich andauernd nach den Anderen zu richten. Du kannst sowieso nie "everybodies darling" sein. Also schau einfach, wer dir gut tut, und fühl dich frei! Wir leben in Mitteleuropa, im 21. Jahrhundert, und haben Gott sei dank die Möglichkeit, in dieser Hinsicht das leben zu können, was uns glücklich macht.
 
Muss alles immer einen Namen haben oder eine Kategorie?:lalala:
Oder akzeptiert man einfach sich und andere, wie man ist/Sie sind, und lebt seine sexuellen Bedürfnisse im Bereich des Möglichen aus :):poppen::anspritzen::sandwich:
 
Vielen Dank für eure Antworten!


Ich weiß, dass die Versuchung mich selbst zu kategorisieren manchmal etwas problematisch ist. Ich analysiere mich einfach unheimlich gerne selbst. Manchmal ists gut, weil es meine Fähigkeit zur Selbstreflexion steigert und manchmal ists etwas belastend, weil ich nicht aufhöre darüber nachzudenken bis ich zu nem für mich sinnvollen Punkt gekommen bin.


Es is eben ein Punkt vor dem irgendetwas in mir offenbar ziemliche Angst hat. Eigentlich bin ich relativ mutig, probiere gerne neue Dinge aus. Aber sobalds um dieses Thema geht, zieh ich sprichwörtlich den Schwanz ein. Schon öfters hab ich das Internet durchstöbert auf der Suche nach Dates mit femininen Kerlen bzw hatte ich auch schon einige Male per Inet Kontakt. Aber schlussendlich hats nie für den "Abschluss" gereicht. Ich traute mich einfach nicht mich dann zu treffen und es einfach zu versuchen. Vl. hab ich auch einfach Angst vor dem Ergebnis. Vl. hab ich Angst zu bemerken, mich selbst möglicherweise wirklich als homosexuell zu titulieren. Ich weiß es nicht. Ich würd damit eben mein gesamtes bisheriges Bild über mich in Frage stellen. Nicht negativ jetzt, aber eben anders.


Vor 3 Jahren war ich mehrere Monate in Frankreich unterwegs, allein. Dort lernte ich zb auf ner Privatparty, zu der ich zufällig gestoßen bin, nen jungen unheimlich attraktiven Franzosen kennen. Romain. Er war eben schwul und versuchte echt alles um mich rumzukriegen. Ich spielte lange mit und fands ziemlich heiß. Als es dann aber zur Sache gehen sollte, bog ich von der Party ab und verschwand ohne ein Wort zu sagen. Bis heute kann ich mich an das Gefühl erinnern, welches ich danach hatte. Es fühlte sich weder richtig, noch falsch an abzuhauen. Es fühlte sich aber auch weder richtig, noch falsch an es genossen zu haben.
Noch Tage später war ich massiv verwirrt.


Vielen Dank auf alle Fälle für eure Antworten. Wsl. muss ichs einfach selbst rausfinden und lernen den Kopf auszuschalten wenns um dieses Thema geht.
 
Hallo liebe Community, ich hätt da mal ne Frage.


a045.gif Zu meiner Zeit sagte man einfach: "Du bist schwul!"

:schulterzuck: So einfach ist es ja heute nicht mehr, wahrscheinlich fällst jetzt unter die Sparte "eigentlich hetero, aber auf der Suche nach einem Schwanz zum .......:
a.) anschauen
b.) anfassen
c.) abwixen
d.) blasen
e.) arschficken"
 
Ich verstehe nicht, warum besonders Männer, nicht zu ihren bisexuellen Neigungen stehen?! :schulterzuck:

Wo ist den das Problem? Wenn ich als Mann gerne auch mal mit einem anderen Mann sexuell verkehren möchte, dann ist das in der heutigen Zeit doch kein Problem mehr?!

Aber nicht mal anonym hier im Forum ehrlich sein Profil auszufüllen und statt hetero bi anzugeben, wäre angebracht. Gerade, wenn man, wie der TE Kontakte sucht.
 
Ach, ist es nicht schön, dass wir alle die Mannigfaltigkeit der Sexualität wahrnehmen können und es auch offen leben dürfen? Diese Freiheit, dieser Genuss? Warum alles Benennen oder Kategorisieren? Sexualität und die einhergehenden Vorlieben sind nichts Statisches. Sie sind von unserem Erfahrungsschatz und Einflüssen durch andere belebt. Ob du eine Hete, Schwul, Bi oder Pan bist ... ist doch egal?! Liebe und lieben lassen ... denk nicht darüber nach, was du bist, sondern was es mit dir macht. Bereichert dich diese Erfahrung? Macht es dich glücklich? Macht es dein Gegenüber glücklich?

Genieß es einfach ...
 
Sprich, offenbar sehnt sich irgendetwas in mir tatsächlich nach nem, auf Deutsch, Schwanz. Als Zusatz sozusagen. Aber andererseits soll dieser Mann/Frau eben auch extrem feminin sein.
Hi,

ich denke mir geht es zwar nicht genau so wie dir, aber ähnlich. Grundsätzlich interessieren mich nur Frauen sexuell, bei Männern regt sich bei weder emotional noch körperlich

irgendetwas. AAAABER- der Gedanke von einer femininen Frau mit Schwanz bzw. einen extrem femininen Kerl mit Brüsten gefickt zu werden, während er mir einen

runterholt macht mich geil. Genauso der Gedanke ihn/sie zu ficken oder zu blasen.

Ich glaube bei mir ist es ist der Reiz des Ungewöhnlichen.

Shit, der Gedanke macht mich schon wieder scharf :poppen:
 
Wenn ich als Mann gerne auch mal mit einem anderen Mann sexuell verkehren möchte, dann ist das in der heutigen Zeit doch kein Problem mehr?!

Es entspricht halt nicht dem Männlichkeitsbild, mit dem viele aufgewachsen sind bzw. leben müssen.

In manchen Milieus ist es nicht einfach zu seinen Vorlieben zu stehen. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Es entspricht halt nicht dem Männlichkeitsbild, mit dem viele aufgewachsen sind bzw. leben müssen.

In manchen Milieus ist es nicht einfach zu seinen Vorlieben zu stehen. ;)

Völlig bei dir.

Ich meinte ja auch kein Outing vor Mama und Papa beim nächsten Familientreffen, sondern die Chance HIER zu nützen und seine Träume und Fantasien wenigstens mal anzudenken. Gibt ja jede Menge Gleichgesinnte, die allerdings bei einem hetero Profil sich nicht melden werden.
 
b
Gibt's hier vielleicht heterosexuelle Männer die das gleiche erleben, oder homosexuelle Männer die aus Erfahrung berichten können?
Mein lieber Freund
Du bist weder hetero- noch homosexuell veranlagt, sondern fühlst Dich, wie die Mehrzahl der Männer, von beiden Geschlechtern angezogen. Du lebst offenbar ein relativ unbeständiges Sexualleben, weil Du bisher noch keine Liebe erfahren hast und immer noch danach auf der Suche bist, auch wenn Du Dir dessen vielleicht nicht bewusst bist. Deshalb suchst Du immer wieder etwas Neues, noch Aufregenderes und findest dabei doch keine Erfüllung.
 
Hi,

ich denke mir geht es zwar nicht genau so wie dir, aber ähnlich. Grundsätzlich interessieren mich nur Frauen sexuell, bei Männern regt sich bei weder emotional noch körperlich

irgendetwas. AAAABER- der Gedanke von einer femininen Frau mit Schwanz bzw. einen extrem femininen Kerl mit Brüsten gefickt zu werden, während er mir einen

runterholt macht mich geil. Genauso der Gedanke ihn/sie zu ficken oder zu blasen.

Ich glaube bei mir ist es ist der Reiz des Ungewöhnlichen.

Shit, der Gedanke macht mich schon wieder scharf :poppen:
Bei Männern regt sich bei dir weder emotional, noch körperlich irgendetwas? Aber der Gedanke mit einem Mann zu ficken macht dich sehr geil?
:hmm:

Es entspricht halt nicht dem Männlichkeitsbild, mit dem viele aufgewachsen sind bzw. leben müssen.

In manchen Milieus ist es nicht einfach zu seinen Vorlieben zu stehen. ;)
Bisexuelle Frauen haben es deutlich leichter als bisexuelle Männer. (Leider) empfinde ich auch so, dass ein bisexueller Mann auf mich weniger männlich wirkt.
 
Hallo liebe Community, ich hätt da mal ne Frage.

Ich (also der männliche Teil von uns).

Kurze Vorgeschichte:
Ich hab schon extrem früh begonnen. Also eigentlich mit allem. Ich hatte unzählige Frauenbekanntschaften, schon in jüngsten Jahren. Es ist mir, zum Glück, immer recht leicht gefallen Frauen kennenzulernen. Irgendwann wars aber nimmer der Reiz der "Abwechslung" den ich suchte, sondern neue Praktiken. Mit Anfang 20 in etwa, machte ich erste Erfahrungen mit Analspielen. Also an mir. Zuerst Rimjobs (Hat mich völlig aus der Bahn geworfen, kannte ich bis dahin nicht) und dann eben auch mal nen Finger etc. Irgendwann wars der Dildo. Natürlich brauchte ich ab da,... naja aufgeschlossenere Partnerinnen.

Normaler Sex juckte mich ab diesem Zeitpunkt dann nur noch wenig. Mit mitte 25 bemerkte ich, dass irgendwas nicht stimmte. Also zuerst dachte ich es wär nicht so schlimm und dass ich einfach keine Lust mehr auf "normalen", langweiligen Sex mehr hätte und deswegen kein Interesse mehr an Frauen zeige. Dann nahm das ganze aber immer mehr zu. Wenn mich beim Fortgehn bspw Frauen anquatschten, reagiert ich teils massiv abweisend und auch mal ziemlich gemein. Wie schon erwähnt, ich schob alles auf absolutes Desinteresse meinerseits. Im Grunde hatte ich nur noch Sex mit dem zweiten Part unseres Accounts. Und naja, da machten wir eben auch Erfahrungen mit Strapons etc.

Worauf ich hinaus will ist... Wenn ich ne schöne Frau sehe und daneben nen schönen Mann stelle, guck ich defintiv die Frau an bzw begehre diese. Aber immer wenn ich zb von homosexuellen angesprochen worden bin, hat mich das total gereizt. Ich weiß nicht genau was, aber es war extrem spannend für mich.

Irgendwann fand ich Ladyboys im Internet. Und das fühlte sich damals an wie meine absolute Erfüllung. Es war ziemlich krass, weil ich das Gefühl hatte "danach hast du schon immer gesucht".

Sprich, offenbar sehnt sich irgendetwas in mir tatsächlich nach nem, auf Deutsch, Schwanz. Als Zusatz sozusagen. Aber andererseits soll dieser Mann/Frau eben auch extrem feminin sein. Ich wünschte mir sogar oft so ne "Freundin" zu finden. Also das is jetzt nicht nur irgendne sexuelle Fantasie irgendwie.


Ich mach mir schon lang Gedanken darüber wie ich das einordnen soll. Bin ich homosexuell? Und ist der Wunsch, dass dieser "Mann" extrem feminin sein muss, nur ein Problem mit meinen gelernten Vorstellungen einer Partnerin? Sozusagen ein Gesellschaftliches Problem?



Ich bin da ziemlich verunsichert. Ich hatte früher schon mal öfters diverse Spielchen mit Jungs. Auch viele meiner Freunde warn da nicht wirklich abgeneigt. Was mich äußerst wunderte. Wobei man sagen muss, dass ich über Jahre hinweg ständig darauf angesprochen worden bin ob ich schwul sei. Also auch einfach so.



Gibt's hier vielleicht heterosexuelle Männer die das gleiche erleben, oder homosexuelle Männer die aus Erfahrung berichten können?

Danke!

LG

Du bist einfach ... Du. Punkt.
 
Ich verstehe nicht, warum besonders Männer, nicht zu ihren bisexuellen Neigungen stehen?! :schulterzuck:
Weil wir, zumindest noch in meiner Generation gelernt haben, dass dies das absolut Letzte ist. Des nette Schimpfwort „Schwuchtel“ haben wir von klein auf als Synonym für alles gehört, was man als Mann eigentlich niemals sein möchte. Was nicht sein darf kann einfach nicht sein. Ich glaube es ist als Mann sehr schwer sich selbst einzugestehen dass man solche Neigungen hat, vom Umfeld erst gar nicht zu reden. Als Frau hingegen ein bisschen Bi zu sein gehört ja schon fast zum guten Ton...und regt die Fantasie jedes Mannes an, und so mancher Frau.
 
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