Warum?

Dann bist Du wahrscheinlich nicht Ă€ngstlich 😉

Nicht mehr. Ich war den grĂ¶ĂŸten Teil meines Lebens depressiv und Ă€ngstlich. Dann habe ich begonnen, an mir selbst zu arbeiten. Jetzt bin ich dabei, eine SM-Novelle auf Amazon zu veröffentlichen, was ich mich vor 3 Monaten noch nicht getraut habe.

Vermutlich werde ich es bereuen, das hier zu erzĂ€hlen, aber was soll’s 😉 Ich reite - ja richtig: Pferde 😂 - und gebe Reitunterricht.

Du meinst, jetzt kommen wahrscheinlich die tollen SprĂŒche von wegen "unterrichte mich, ich zahle in Proteinshakes"? Naja. Wie gesagt, MĂ€nner sind Schweine.

Warum man es lernen möchte, weiß ich nicht, aber es gibt sehr Ă€ngstliche Menschen, die dann auf 700 kg Pferd sitzen und in Schockstarre verfallen. Hier hilft Wut ins Handeln zu kommen und nicht nur Passagier zu sein.

Ja, richtig! Wenn es darum geht, schnell eine Entscheidung zu treffen, ist Wut hilfreich. Blöd ist es nur, wenn man lÀngerfristige Entscheidungen in der Wut trifft. Ganz besonders blöd ist es, in der Wut mit Freunden zu reden.

Henne-Ei-Prinzip: 😉 Der Impuls war meiner Meinung nach intrinsisch motiviert. Soll heißen, die Entscheidung hast Du zuerst getroffen bist dann hingegangen. 😉

Letztlich, natĂŒrlich...

Lass mich nochmal versuchen, richtig auszudrĂŒcken, worauf ich hinauswill:

Es gibt einen Mythos, dass man zuerst die Motivation haben muss, um dann etwas zu tun. Aber das stimmt nicht. Ja, man kann an der Motivation arbeiten, aber wenn man auf die Motivation wartet, bleibt man ewig deprimiert und passiv.

Motivation und Aktion verstĂ€rken sich nĂ€mlich gegenseitig. Je mehr du ins Handeln kommst, desto mehr Selbstvertrauen und Kraft hast du, also wieder mehr Motivation. Auch wenn die Handlung momentan nicht direkt aufs Ziel hin fĂŒhrt.

Sprich, wenn du dich mal ĂŒberwunden hast, zumindest einmal am Tag ums Haus zu gehen, entsteht dadurch mehr Motivation... dann gehst du 5000 Schritte am Tag und irgendwann bist ein Gym Bro (bzw eher Sis, in deinem Fall ;-) ).

Ich hÀtte vor 2 Jahren nicht im Traum daran gedacht, dass ich irgendwann 4 mal pro Woche ins Gym gehen könnte. Jetzt tue ich das. Weil ich damals gesagt habe, okay, so gehts nicht weiter, ich Àndere mal die ErnÀhrung, ich mache daheim 15min pro Tag ein bisschen Gymnastik, ich gehe zumindest ein bisschen spazieren.

Doch stimmt man kann sich durch Taten selbst austricksen: wenn du lachst, auch wenn Dir nicht zum Lachen ist, bist Du besser drauf.

Du kannst sogar GefĂŒhle wie Spaß, Mut, Stolz und sexuelle Erregung ganz ohne Ă€ußere Reize erzeugen. Es braucht Wissen, Wollen, Technik, VIEL Übung, und du musst gut ausgeschlafen sein und dich vernĂŒnftig ernĂ€hren. Wenn ich darin Meister bin, werde ich das Wissen weitergeben.

Eine Übung, die ich allen empfehlen kann, ist, sich selbst zu danken, wenn man etwas gut gemacht hat, auch bei Kleinigkeiten. "Danke fĂŒrs WĂ€sche aufhĂ€ngen" etc.

Womit wir den Bogen zum Wesentlichen gespannt haben 😂

Meinst, wir waren zwischendurch ein bisschen off-topic? :cool:

Vermutlich sollte ich dich jetzt mal ganz derb per PN anmachen, damit endlich der Forumsfrieden wiederhergestellt ist...
 
Sorry, aber ich glaube keiner Frau, die sagt, sie zieht ausschließlich fĂŒr sich kurze Kleidung an oder etwas mit viel Ausschnitt und sie stylt sich nur fĂŒr sich selber. Daheim mach ich das nĂ€mlich nicht (bzw schon, aber dann auch fĂŒr meinen Mann und nicht nur fĂŒr mich) - und wieso nicht? Weil es keiner sieht. NatĂŒrlich will man die Anerkennung von Anderen und das ist auch ganz normal so.

Seh ich nicht ganz so. Zumindest nicht zwangslÀufig.

Also ich liebe, liebe, liebe es ganz laut Musik zu hören, meinen ganzen Kleiderschrank durchzuprobieren und dabei glĂŒcklich zu sein.
Das sind Momente, die mir gehören. Das mache ich fĂŒr mich und mein Seelenheil.
Gut, so viel knappes Zeug hab ich nicht, mich machen auch Strick und Birkenstock glĂŒcklich. 😁 Und ich trage dann auch irgendetwas spazieren
. fĂŒr mich!
 
Also ich liebe, liebe, liebe es ganz laut Musik zu hören, meinen ganzen Kleiderschrank durchzuprobieren und dabei glĂŒcklich zu sein.
Das sind Momente, die mir gehören. Das mache ich fĂŒr mich und mein Seelenheil.
Gut, so viel knappes Zeug hab ich nicht, mich machen auch Strick und Birkenstock glĂŒcklich. 😁 Und ich trage dann auch irgendetwas spazieren
. fĂŒr mich!
Bist du sicher, dass du da ganz alleine bist? :mrgreen:
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ich liebe, liebe, liebe es ganz laut Musik zu hören, meinen ganzen Kleiderschrank durchzuprobieren und dabei glĂŒcklich zu sein.

Ich hoffe sehr, dass hier niemand behauptet, dass das ĂŒberhaupt gar nie nicht niemals passiert.

Andererseits ist es auch Unfug, zu behaupten, dass keine Frau sich jemals fĂŒr einen Mann herausputzt.

Ich frage mich ja, ob diejenigen, die diese Möglichkeit ganz laut verneinen, auch genauso laut verneinen, dass eine Frau sich möglicherweise fĂŒr eine andere Frau herausputzen könnte. Oder ein Mann fĂŒr andere MĂ€nner. Oder gar nichtbinĂ€re EntitĂ€ten!

Menschen sind halt unterschiedlich.

Dass letztlich hinter jedem Benehmen auch eine biologische RealitĂ€t steht, die immer irgendwie mit ErnĂ€hrung und Vermehrung zu tun hat, halte ich fĂŒr selbstverstĂ€ndlich.
 

Die Darmflora beeinflusst unsere Entscheidungen, unser Immunsystem und unsere Stimmungen. Dazu gibts mittlerweile ein bisschen Forschung, wenn auch noch viel zu wenig.

Wenn du stÀndig Fast Food isst, gewöhnt sich deine Darmflora daran, und du wirst dich immer wieder dazu entscheiden, Fast Food zu essen - und umgekehrt, wenn du dich gesund ernÀhrst.

Ich finde das faszinierend. Es hat mir enorm geholfen, als ich es endlich kapiert habe.

Und ich frage mich, was noch alles an unseren Entscheidungen beteiligt ist, vom Hirn abgesehen. Es wĂŒrde mich nicht wundern, wenn unsere Wissenschaft irgendwann ausschaut wie ein hinduistisches Yoga-BĂŒchel. :)
 
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