Warum wollen viele das, was sie offiziell ablehnen?

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Im Alltag vertreten viele klare Werte und Grenzen – besonders bei Sexualität. Gleichzeitig zeigen Fantasien oder tatsächliches Verhalten oft ein ganz anderes Bild. Wie groß ist die Diskrepanz zwischen dem, was wir sagen, und dem, was uns wirklich reizt?
 
Was reizt am meisten?

Oft das was man nicht haben kann oder darf.

Ich hatte das Glück in den letzten 1 1/2 Jahren einige Sachen auszuprobieren was ich vorher nicht haben konnte, mit der Erkenntnis das der Reiz im Endeffekt größer war als im Endeffekt das Vergnügen.

Dafür bin ich jetzt da gelandet wo ich Glücklich bin und die Diskrepanz für mich nicht vorhandenen ist, und sollte die Diskrepanz irgendwann wieder auftreten bin ich mir sicher das wir sie gemeinsam schnell beseitigen können
 
Hi,

Im Alltag vertreten viele klare Werte und Grenzen – besonders bei Sexualität. Gleichzeitig zeigen Fantasien oder tatsächliches Verhalten oft ein ganz anderes Bild. Wie groß ist die Diskrepanz zwischen dem, was wir sagen, und dem, was uns wirklich reizt?

wenn das Verhalten nicht stimmt, ist es Bigotterie.

Phantasien darf man haben.

LG Tom
 
Im Alltag vertreten viele klare Werte und Grenzen – besonders bei Sexualität. Gleichzeitig zeigen Fantasien oder tatsächliches Verhalten oft ein ganz anderes Bild. Wie groß ist die Diskrepanz zwischen dem, was wir sagen, und dem, was uns wirklich reizt?

Das Wesen und das gute Recht der Phantasie ist es unter anderem Grenzen und Werte hinter sich zu lassen.....

Hier entsteht nicht zwangsläufig ein Widerspruch oder eine Diskrepanz.....
 
Im Alltag vertreten viele klare Werte und Grenzen – besonders bei Sexualität. Gleichzeitig zeigen Fantasien oder tatsächliches Verhalten oft ein ganz anderes Bild. Wie groß ist die Diskrepanz zwischen dem, was wir sagen, und dem, was uns wirklich reizt?

Zumindest hier (in dem Forum, in dem wir uns gerade befinden) ist das, was ich als reizvoll angebe, auch genau das, was ich wirklich will. :cool:

Ob ich es kriege, ist wieder eine andere Geschichte. :)

Daß ich es im richtigen Leben nicht auf die große Glocke hänge (würde sonst einen Mega-Streß auslösen, der nie endet), ist auch eine andere Geschichte. :oops:

Von Leuten, die glauben, ihre Meinung oder ihr Urteil wären ein allgemein gültiger Wertekompass halte ich mich lieber fern…

Wenn Leute selber nicht wissen, was sie wollen, hat's schon gar keinen Sinn.
 
Im Alltag vertreten viele klare Werte und Grenzen – besonders bei Sexualität. Gleichzeitig zeigen Fantasien oder tatsächliches Verhalten oft ein ganz anderes Bild. Wie groß ist die Diskrepanz zwischen dem, was wir sagen, und dem, was uns wirklich reizt?
Vielleicht gibt es aber ganz einfach auch Menschen, die ihre Sexualität im Alltag nicht jedem aufs Aug drücken wollen. Warum sollte man jemandem im Alltag erzählen, welche sexuellen Fantasien man hat?

Und nein - nur weil man nicht händeklatschend zustimmt, heißt das noch lange nicht, dass man etwas nicht mag.

Zusammengefasst: die Sexualität genießen viele Menschen einfach zu Hause, mit Menschen, mit denen das passt und nicht mit jedem Dahergelaufenen. Was im Alltag darüber geredet wird, hat mit der Realität oft nichts gemeinsam. Bei den zurückhaltenden Menschen ebenso wie bei den Großmäulern.
 
Es soll auch Menschen geben die gegensätzliche Bedürfnisse in ihr Leben integriert bekommen.
Im Alltag gern die Kontrolle haben, diese beim Sex aber gerne abgeben ist für mich kein Widerspruch.
 
Bei diesem Thema fällt mir irgendwie ein Phänomen ein, von dem ich kürzlich las.
Diese "Pädo-Hunter". Ist euch das ein Begriff? Ich fand es irgendwie beinahe verdächtig, mit welcher Durchdachtheit und mit welchem Aufwand da Selbstjustiz ausgeübt wird. Ich kann mich auch daran stören, dass die Strafen für Vergewaltiger hierzulande vielleicht zu niedrig sind für den gesunden Menschenverstand. Und dennoch würde ich nicht das Mittel wählen, das diese Menschen für sich gewählt haben. Fallen stellen... auf die Jagd gehen sozusagen. Da kam mir irgendwie genau dieser Gedanke, der hier im Thread besprochen wird... ganz vielleicht schwingt da ja auch ein Kampf gegen eigene Fantasien mit. Don't know...

Und abseits von sexuellen Zusammenhängen fand ich das überschäumende Mitgefühl für den gestrandeten Wal zuletzt total ähnlich bigott. Während täglich Millionen Tiere nach teilweise völlig unzumutbaren Haltungsmethoden billig aus der Discounter-Kühlung rasugekauft werden... Naja.

Sorry, lyncht mich nicht. Kann mir vorstellen, dass das provokante Thesen oder Überlegungen sind. Ich will niemandem etwas böses.
Mein Wunsch wäre lediglich, dass Menschen sich selbst gegenüber ehrlich und aufrichtig sein könnten. Dann würden solche moralischen Widersprüche, die ja bestimmt viele in sich tragen, vielleicht weniger zu Hass aufeinander führen.
 
Im Alltag vertreten viele klare Werte und Grenzen – besonders bei Sexualität. Gleichzeitig zeigen Fantasien oder tatsächliches Verhalten oft ein ganz anderes Bild. Wie groß ist die Diskrepanz zwischen dem, was wir sagen, und dem, was uns wirklich reizt?
Wie groß die "Diskrepanz" ist, hängt meiner Meinung vom Vertrauen ab. Ist das Vertrauen zu sich selbst oder dem Partner vollständig vorhanden, dann gibt es im sexuellen auch keine Missverständnisse :joyful:.
Wenn man natürlich an sich oder der Beziehung zweifelt, dann entsteht der Zwiespalt.
 
Bei diesem Thema fällt mir irgendwie ein Phänomen ein, von dem ich kürzlich las.
Diese "Pädo-Hunter". Ist euch das ein Begriff? Ich fand es irgendwie beinahe verdächtig, mit welcher Durchdachtheit und mit welchem Aufwand da Selbstjustiz ausgeübt wird. Ich kann mich auch daran stören, dass die Strafen für Vergewaltiger hierzulande vielleicht zu niedrig sind für den gesunden Menschenverstand. Und dennoch würde ich nicht das Mittel wählen, das diese Menschen für sich gewählt haben. Fallen stellen... auf die Jagd gehen sozusagen. Da kam mir irgendwie genau dieser Gedanke, der hier im Thread besprochen wird... ganz vielleicht schwingt da ja auch ein Kampf gegen eigene Fantasien mit. Don't know...
Ich bin selber Überlebender von jahrelangem sexuellen Missbrauch in meiner Kindheit/Jugend. Ich hätte mir so gewünscht, dass ein Pädohunter kommt und mir hilft. Gabs halt damals leider nicht.
Wenn du da was dagegen hast, frag ich mich eher, ob es nicht einzig und allein daran liegt, dass dir der Arsch auf Grundeis geht, weil du siehst, was mit Leuten passiert, die vielleicht ähnlich Fantasien haben, wie du?
 
Nope, genereller.
Quasi: "Hab nichts mit anderen (zB.) das ist aus der Norm." Und es dann selbst praktiziert, das wäre ein Beispiel dafür.
Wie @Mitglied #599665 schon schrieb, warum sollten die anderen Leuten auf die Nase binden, dass sie Fremdgehen nicht verwerflich finden? Das würde in den meisten Fällen doch nur zu Diskussionen führen.
Warum sollte man seine Sexualität nach außen hin tragen? Geht doch außer dem Partner niemanden etwas an.
 
Bei diesem Thema fällt mir irgendwie ein Phänomen ein, von dem ich kürzlich las.
Diese "Pädo-Hunter". Ist euch das ein Begriff? Ich fand es irgendwie beinahe verdächtig, mit welcher Durchdachtheit und mit welchem Aufwand da Selbstjustiz ausgeübt wird. Ich kann mich auch daran stören, dass die Strafen für Vergewaltiger hierzulande vielleicht zu niedrig sind für den gesunden Menschenverstand. Und dennoch würde ich nicht das Mittel wählen, das diese Menschen für sich gewählt haben. Fallen stellen... auf die Jagd gehen sozusagen. Da kam mir irgendwie genau dieser Gedanke, der hier im Thread besprochen wird... ganz vielleicht schwingt da ja auch ein Kampf gegen eigene Fantasien mit. Don't know...
Klingt mir eher nach getroffenem Hund...
Es gibt Pädo-Hunter, die mit der Polizei zusammen arbeiten und die Pädos dieser übergeben, ohne die zu verprügeln. Gewalt finde ich auch nicht in Ordnung, aber diese Typen ermitteln und festsetzen, auch durch Privatpersonen, finde ich völlig in Ordnung!
 
Ich bin selber Überlebender von jahrelangem sexuellen Missbrauch in meiner Kindheit/Jugend. Ich hätte mir so gewünscht, dass ein Pädohunter kommt und mir hilft. Gabs halt damals leider nicht.
Wenn du da was dagegen hast, frag ich mich eher, ob es nicht einzig und allein daran liegt, dass dir der Arsch auf Grundeis geht, weil du siehst, was mit Leuten passiert, die vielleicht ähnlich Fantasien haben, wie du?
Oha, tut mir leid, was du offenbar erleben musstest. Von der Seite hab ich es noch nicht gesehen. Hab Verständnis für deine Meinung!

Und nein, ich habe keine Angst vor Fallen, da ich sie nie suchen würde.
 
Ich denke das viele Menschen bei weitem nicht so prüde wären, wenn nicht alltäglich die Werte der Kirche als normal bzw. Das einzig richtige dargestellt werden würde…
Ich weis von einigen die gern in Swinger Clubs gehn würden aber Angst haben erkannt zu werden und dann quasi an den pranger geraten könnten ( ganz abgesehen davon wenn man im SW Club erkannt wird, wo ist dann der Erkenner) 🤣
Aber viele haben Angst vor gesellschaftlichen oder auch Familiären (Eltern Großeltern usw. Sind gemeint) Problemen, was ich auch versteh… Gerade in ländlicheren Gegenden… in Großstädten ist das denk ich weniger ein Thema durch die Anonymität…
 
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