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Wenn es wesentlich komplexer ist finde ich das ja sogar gut! Wenn es Dinge gibt mit denen man die Lust beim anderen wieder anfachen kann dann hat man ja zumindest die Möglichkeit daran zu arbeiten und gemeinsam eine Lösung zu finden. Würde ich jetzt nicht automatisch als Schuldzuweisung abtun, bzw eher positiv betrachten... DANN gibt es vielleicht Wege wie man in der Beziehung wieder mehr zueinander finden kann.Das ist wesentlich komplexer... "Ich hätte ja sicher Lust wenn du das oder das machen würdest/ dich ändern würdest/... "
Damit ist deine Argumentation nur ein Ausgangspunkt für gegenseitige Schuldzuweisungen.
Problematischer wird das halt dort wo wirklich keine Lust vorhanden ist oder jemals wirklich vorhanden war. Kommt auch vor. Da kann Liebe und Zuneigung sein aber halt keine Lust auf Sex oder körperliche oder psychische Einschränkungen die Sex kompliziert machen. In dem Fall würde es mir eben sinnvoll erscheinen eine gewissene Offenheit was Sex betrifft zu diskutieren. Dann muss sich der lustlose Part nicht zu etwas zwingen was er/sie nicht will und der lüsterne Part muss nicht jahrelang verzichten und seine Bedürfnisse unterdrücken.
Und ja auch in Beziehungen halte ich es für wichtig manchmal einfach zu sagen was einen stört. Ich zum Beispiel rauche und weiß dass meine Freundin das insofern stört dass spontane Küsse halt eher selten sind... da geh ich vorher schnell eine Mundspülung machen und dann geht eh alles. Aber solche Störfaktoren muss man halt kennen und auch offen ansprechen können. Würde ich jetzt nicht als Schuldzuweisung sehen, sondern ist halt einfach so. Und ist auch ihr gutes Recht den Geschmack von Rauch nicht zu mögen