Sexkaufverbot und Sextourismus!!!

Es geht mir nicht darum jemanden zu kriminalisieren, aber wenn die Regeln zu sehr aufgeweicht werden
Ich will jetzt keine Grundsatzdiskussion anzetteln... aber hierorts werden oft kontraproduktive und nicht durchdachte "Regeln", Gesetze, Verordnungen erlassen... egal. Lassn wirs, dass ich von unserer Verwaltung nichts halte ist eh hinlänglich bekannt.
 
Ich will jetzt keine Grundsatzdiskussion anzetteln... aber hierorts werden oft kontraproduktive und nicht durchdachte "Regeln", Gesetze, Verordnungen erlassen... egal. Lassn wirs, dass ich von unserer Verwaltung nichts halte ist eh hinlänglich bekannt.
Habe schon weiter oben geschrieben, weiß auch nicht wie umsetzen, ist auch nicht meine Aufgabe.
Aber einfach, des war eh schon immer so ist auch keine Lösung.
 

Das ganze drum herum, wenn man Sex arbeitet als normale Arbeit anerkennen will sollte dafür gesorgt werden dass die Bedingungen normal sind.
Wie dass umzusetzen ist ist mir Wurst, entweder man bringt es auf die Reihe oder man verbietet es.
Auch wenn damit sehr viele kriminalisiert werden die es nicht verdient haben.
 
Das ganze drum herum, wenn man Sex arbeitet als normale Arbeit anerkennen will sollte dafür gesorgt werden dass die Bedingungen normal sind.
Wie dass umzusetzen ist ist mir Wurst, entweder man bringt es auf die Reihe oder man verbietet es.
Auch wenn damit sehr viele kriminalisiert werden die es nicht verdient haben.

(Organisierte) Kriminalität bringt man eben nicht so leicht "auf die Reihe".
Es gibt zum Beispiel auch Hausangestellte, die unter sklavenähnlichen Bedingungen arbeiten müssen, trotzdem würde deswegen niemand auf die Idee kommen, Reinigungsjobs zu illegalisieren.
 
(Organisierte) Kriminalität bringt man eben nicht so leicht "auf die Reihe".
Es gibt zum Beispiel auch Hausangestellte, die unter sklavenähnlichen Bedingungen arbeiten müssen, trotzdem würde deswegen niemand auf die Idee kommen, Reinigungsjobs zu illegalisieren.
Das nenne ich mal ein Argument, am besten Mord und Totschlag legalisieren.
 
Vielleicht geht's im folgenden Thread etwas "vernünftiger" zu?
 
Vielleicht geht's im folgenden Thread etwas "vernünftiger" zu?
mich interessiert kein schwedisches oder nordisches model.....was soll das? wird jetzt ficken gegen bezahlung auch kriminalisiert?....so ein scheiß aber auch....als ob es nicht andere probleme gäbe :schulterzuck:
 
doch - aber die will und kann keiner lösen :haha::winke:
Berichte, Empfehlungen, auch das letzte Positionspapier zum Sexverkaufsverbot hier:

Korrekt, es will keiner angreifen.

Ich möchte am Rand und hier wahrscheinlich weniger von Interesse darauf hinweisen, dass auch Männer vom Menschenhandel betroffen sind, auch in der Prostitution.
 
Berichte, Empfehlungen, auch das letzte Positionspapier zum Sexverkaufsverbot hier:

Korrekt, es will keiner angreifen.

Ich möchte am Rand und hier wahrscheinlich weniger von Interesse darauf hinweisen, dass auch Männer vom Menschenhandel betroffen sind, auch in der Prostitution.
mag alles sein - aber die gesetze sind eben ein husch pfusch - eben a faschingsscherz :mrgreen:
 
Ja wir Deutschen sind mal wieder die Vorreiter wenn es darum geht irgendeinen Schwachsinn der in Brüssel und anderswo Ausgebrütet wird umzusetzen. Klappt es bei uns ziehen die anderen Länder nach. Und ja auch wir sehen sehr deutlich dass sie versuchen uns umzuformen. Alle Medien sind gleichgeschaltet und zeigen nur noch Bunte verhüllte Vielfalt. Nur ein Beispiel. Raumschiff Enterprise, original Ultra Minis heute Hosenanzüge.
 
Am 24. Juni 2025 legte das Deutsche Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend die Ergebnisse der unabhängigen Evaluierung des Prostitutionsschutzgesetzes (ProstSchG) dem Bundestag vor. Die Studie wurde vom Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen (KFN) durchgeführt und basiert auf umfangreichen Datenerhebungen unter anderem von Behörden, spezialisierten Beratungsstellen und den Sexarbeiter:innen selbst.

Der Evaluationsbericht zeigt deutlich, dass das Gesetz sowohl vernünftige Ansätze als auch erhebliche Schwächen enthält. So wird etwa die Grundidee, den Gesundheitsschutz und die Beratung für Sexarbeiter:innen zu verbessern, positiv bewertet. Gleichzeitig wird jedoch kritisiert, dass viele Regelungen wie die Anmeldepflicht oder Ausweispflicht stigmatisierend und abschreckend wirken. Laut Bericht führen diese Pflichten für die Sexarbeiter:innen in der Praxis häufig eher zu einer Rückkehr in die Illegalität, statt Schutz zu gewährleisten.

Zudem zeigen die Ergebnisse, dass das Gesetz bisher sein Ziel, Zwangsprostitution und Menschenhandel effektiv zu bekämpfen, verfehlt hat. Im Evaluationsbericht werden daher konkrete Reformen gefordert:
  • Abschaffung der “Prostitutionsausweis“
  • Freiwillige statt verpflichtende Beratung
  • Mehr Personal und Ressourcen für spezialisierte Beratungsstellen
  • Eine menschenrechtsbasierte und entstigmatisierende Neuausrichtung des Gesetzes
  • Aktive Beteiligung der Sexarbeiter:innen an politischen Prozessen

Ich interpretiere daraus, dass das Risiko eines Sexkaufverbots in Deutschland derzeit nicht besteht, da die SPD niemals der Forderung von CDU/CSU zustimmen wird, wenn die Evaluierung zu dem Ergebnis kommt, dass die Rechte der Sexarbeiter:innen gestärkt, die Stigmatisierung des Berufs reduziert und ihre politische Mitwirkung gefördert werden soll. Außerdem darf man nicht vergessen, dass auch AfD, Grüne und Linke gegen das Nordische Modell sind, bei einer Abstimmung im Bundestag würden 420 Mandate gegen und 208 Mandate für ein Sexkaufverbot stimmen.

Quelle: Evaluation des Gesetzes zur Regulierung des Prostitutionsgewerbes sowie zum Schutz von in der Prostitution tätigen Personen (Prostituiertenschutzgesetz – ProstSchG)
 
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