Ich denke, ich weiß wie du es meinst, zumindest so halbwegs

Aber so richtig nachvollziehen kann ich es nicht, weil für mich zwischen "Sex" und "sexueller Handlung" ein sehr gravierender Unterschied ist. Sex gibt es nicht ohne die Einvernehmlichkeit. Eine sexuelle Handlung schon.
Beispiel: mein Mann hat mich neulich in einer einsamen Gasse an eine Wand gedrückt, mit einer Hand meine Arme gegen die Wand gedrückt, mit der anderen unter meinen Rock gegriffen und mich dabei geküsst. So, ganz klar eine sexuelle Handlung, aber für mich kein Sex. Und ich denke die meisten Menschen würden so eine Handlung nicht als "ich hatte Sex" bezeichnen.
Nun, würde diese exakt gleiche sexuelle Handlung nicht einvernehmlich stattfinden, so wäre das für mich auch keine Vergewaltigung, sondern sexuelle Nötigung. Und offensichtlich vor dem Gesetz auch.
Es geht mir hier nicht darum wer "recht" hat, sondern darum, dass ich nicht in Frage in Stelle was die Person X als Sex definiert - und im Gegenzug habe ich es nicht gerne, wenn man das abwertet was ich als Sex empfinde. Es geht jetzt nicht um dich, sondern generell. Wäre es so eine ganz klare Sache, hätte der TE bestimmt auch nicht die Frage nach dem subjektiven Empfinden stellen, findest du nicht?