Sex bei einer Art WG

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sucht doch mal ganz einfach mit google "wohnung gegen sex vermieten" oder "sex statt miete". da findet ihr genug infos das es nicht legal ist.
 
Verträge, die sittenwidrig zustandegekommen sind, auch einvernehmlich, sind ungültig. Hier liegt quasi eine Art Prostitution vor.

Interessant ist es dann eben, inwiefern die Mieterin dann noch dagegen geschützt ist, dass sie nicht auf die Minute ausziehen muss. Vertrag ist ja nichtig, auf den kann sie sich nicht berufen. Und jetzt wirds dann auf einmal nimmer so einfach. Für beide Seiten.
 
Prostitution ist in Österreich nicht verboten.

Mal abgsehen davon, das ich diese Idee absolut zum :kotzen:finde. Hoffentlich niemand in eine Situation kommt so etwas machen zu müssen nur um ein Dach übern Kopf zu haben.
Der TE wird auch niemand finden, zumindest zu den genannten Bedingungen.

Es gibt sicher Frauen die es reizvoll finden, diese Situation als Spiel ins Sexualleben einzubinden.
Aber eben aus Lust am Spiel, und nicht aus einer Notsituation herraus
 
Also ich bin bestimmt nicht prüde, aber allein der Gedanke dass da (und so würde es wahrscheinlich sein) eine Notsituation ausgenutzt wird, ist für mich ein absolutes NoGo.
 
eine Notsituation ausgenutzt wird, ist für mich ein absolutes NoGo.

Naja, aber wo ziehst du die Trennlinie? Wie ist das mit Frauen die sich aufgrund von finanziellen Schwierigkeiten auf herkömmlichen Weg prostituieren? Defakto ist es das Gleiche in Grün.
Versteh mich nicht falsch, ich bin da vollkommen deiner Meinung, dass es höchst unmoralisch wäre, wenn man eine Frau auf diese Art und Weise ausnutzt und ausbeutet, aber ich weiß auch ganz ehrlich nicht, ab welchem Missverhältnis zwischen Leistung und monetärer Gegenleistung man dann die Grenze zieht und es als moralisch weniger verwerflich ansehen kann.
 
Interessant ist es dann eben, inwiefern die Mieterin dann noch dagegen geschützt ist, dass sie nicht auf die Minute ausziehen muss. Vertrag ist ja nichtig, auf den kann sie sich nicht berufen. Und jetzt wirds dann auf einmal nimmer so einfach. Für beide Seiten.

Ich denke, ist ein ordentlicher Mietvertrag vorhanden, ist nur die "stille" Vereinbarung "Sex statt Geld" nichtig. Aber das kann schon kompliziert sein und ein Fall für den Anwalt werden.
 
Naja, aber wo ziehst du die Trennlinie? Wie ist das mit Frauen die sich aufgrund von finanziellen Schwierigkeiten auf herkömmlichen Weg prostituieren? Defakto ist es das Gleiche in Grün.
Versteh mich nicht falsch, ich bin da vollkommen deiner Meinung, dass es höchst unmoralisch wäre, wenn man eine Frau auf diese Art und Weise ausnutzt und ausbeutet, aber ich weiß auch ganz ehrlich nicht, ab welchem Missverhältnis zwischen Leistung und monetärer Gegenleistung man dann die Grenze zieht und es als moralisch weniger verwerflich ansehen kann.
Selbstbestimmung!
Als Prostituierte hat eine Frau leichter die Gelegenheit nein zu sagen und muss nicht damit rechnen von einer Minute auf die andere auf der Straße zu sitzen
 
Naja, aber wo ziehst du die Trennlinie? Wie ist das mit Frauen die sich aufgrund von finanziellen Schwierigkeiten auf herkömmlichen Weg prostituieren? Defakto ist es das Gleiche in Grün.
Versteh mich nicht falsch, ich bin da vollkommen deiner Meinung, dass es höchst unmoralisch wäre, wenn man eine Frau auf diese Art und Weise ausnutzt und ausbeutet, aber ich weiß auch ganz ehrlich nicht, ab welchem Missverhältnis zwischen Leistung und monetärer Gegenleistung man dann die Grenze zieht und es als moralisch weniger verwerflich ansehen kann.
Frauen, die sich aus einer Notsituation prostituieren (müssen) tun mir leid, weil sie verkaufen damit leider auch ihre Seele. Für Männer, die wissentlich Sex mit diesen Frauen kaufen habe ich ein Wort, aber das würde sogar hier vielleicht zensiert werden.
Gegen freiwillige Prostitution habe ich gar nichts, kann und soll jeder selber entscheiden.
 
Ein WG Zimmer kostet 300, meinetwegen auch 400 Euro. Das blätter ich tausend Mal lieber hin, als mich von jemandem als seine Sexpuppe behandeln zu lassen.
 
Aber die Nötigung zur Prostitution. Und genau das passiert hier.
Inwiefern?
Wenn die Mieterin anfangs damit freiwillig einverstanden ist, ist es keine Nötigung.
Sie weiß, sie bekommt die Wohnung nur gegen Sex.
Nötigung wird es wenn gewisser zwang dahinter steht, - wenn sie nicht jeden Tag 2x kann (Zeitmangel) er aber drauf besteht
 
Für Männer, die wissentlich Sex mit diesen Frauen kaufen habe ich ein Wort, aber das würde sogar hier vielleicht zensiert werden.
Gegen freiwillige Prostitution habe ich gar nichts, kann und soll jeder selber entscheiden.

Tja, wo endet die Freiwilligkeit und wo beginnt die wirtschaftliche Not? Wo zieht man die Grenze? Das wollte ich damit ausdrücken, ich kann es dir nämlich auch nicht beantworten.
 
Inwiefern?
Wenn die Mieterin anfangs damit freiwillig einverstanden ist, ist es keine Nötigung.
Sie weiß, sie bekommt die Wohnung nur gegen Sex.
Nötigung wird es wenn gewisser zwang dahinter steht, - wenn sie nicht jeden Tag 2x kann (Zeitmangel) er aber drauf besteht

Schau dir das Video oben an. Die letzten 30 Sekunden.

Deine "Rechtsauffassung" zu Nötigung ist falsch.

>>>>>Sie weiß, sie bekommt die Wohnung nur gegen Sex. <<<<< Weil sie eben nur unter dieser Bedingung die Wohnung bekommt, ist es Nötigung und strafbar.
 
Also mal generell im Geschäftsleben. Wenn man sich miteinander was ausmacht und der eine Geschäftspartner dann dies nicht einhält, wird ja der Vertrag aufgekündigt. Hm, von Nötigung wird ja dann geredet.
Und, an die User, die dann etwas mit Miete usw gerechnet haben, warum verwendet ihr nicht auch meinen zweiten Teil dazu, denn hier:
Dann wird es sicher welche geben, die dann meinen, es muss zusätzlich was dazugezahlt werden, aber wie viel genau?
Ich hab ja eine Diskussion anregen wollen. War ja nirgends die Rede, dass es hier zu einer Sklaverei kommt.
 
Tja, wo endet die Freiwilligkeit und wo beginnt die wirtschaftliche Not? Wo zieht man die Grenze? Das wollte ich damit ausdrücken, ich kann es dir nämlich auch nicht beantworten.
Die Freiwilligkeit endet meiner Meinung genau dann, wenn Frau es eben nicht "freiwillig" macht, sondern eben aus einer wirtschaftlichen Not heraus. Und wenn sie bei ihrem "Tun" einen seelischen Schaden erleidet.
Mir ist schon klar, dass es sehr schwierig ist bei diesem Thema genaue Grenzen zu ziehen. Vielleicht kann diese Grenze nur de Person ziehen, ie es persönlich betrifft.
 
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