Seit wann ist "eigentlich hetero" so modern?

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Heute ist wieder so ein Tag. :rolleyes:

Fast überall wo ich im Forum mitlese, wimmelt es nur so von hetero Männern, die gerne mal aktiv/passiv blasen. Analverkehr. Brojobs. Von/mit einem Mann.

Ist hier der Anteil an "eigentlich hetero" wirklich so groß? Ist das jetzt Trend? Warum steh man(n) nicht dazu bi zu sein?

Ich seh das eher als "Ausnahmen bestätigen die Regel" .
Weil "Eigentlich" mögen gewisse Leute ja auch keine ONS, aber bei zeitabhängig dem/der Richtigen.. ?
Wer weiss das eigentlich schon .. *gg*
 
Große Buben haben die Stärke, jemanden einfach zu ignorieren, wenn sie Meinung sind, er/ sie hätte nicht alle Tassen im Schrank. :D

Kommt drauf an, wie beratungsresistent der Tassenschrank ist..
Aber, um Schlimmeres zu verhindern, sagt man dem Schrank das, BEVOR Mann selber emotional beteiligt ist.
Sonst kanns übel ausgehen, für den Schrank :haha:
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich kann natürlich nicht für andere sprechen... aber in meinem Fall habe ich zum Beispiel auch im Thread Seid ihr euch eurer sexuellen Ausrichtung 100% sicher? schon meinen Standpunkt recht klar gemacht. Lustigerweise praktischerweise der gleiche Thread von der gleichen TE... und die Diskussion läuft auch ähnlich ab.

Aber nochmal meine Seite: NEIN! Bin ich mir nicht.
Ich schließe sexuelle Erfahrungen mit Männern nicht grundsätzlich aus. Auch gab es verzweifelte Phasen wo ich aus mehr als wissenschaftlicher Neugier den ER sucht ER durgeschaut habe. Aber selbst in diesen Phasen fand ich 99% der Kontaktanzeigen dort unbrauchbar bis abstoßend. Abgesehen von diesen verzweifelten Phasen hatte ich in meinem Leben EINMAL wirkliche Fantasien mit einem Mann den ich real kannte und natürlich der gelegentliche Schwulenporno wenn Heteropornos mal faad wurden und eine Phase lang in der Jugend.
Ist alles bei mir gegeben. Und vielleicht ergibt sich irgendwann was mit einem Mann wenn ich in einer experimentierfreudigen Phase bin oder falls ich nochmal in eine solche verzweifelte Phase abrutsche. Das sind alles Geistesmomente und ich kann nicht sagen was in 5 Jahren ist.

Ich habe aber BI nicht mehr im Profil angegeben (hatte ich eine Zeit lang) weil es einfach nicht der Realität entspricht in meinen Augen. Denn ehrlich gesagt kann ich an Männerkörpern keine Merkmale festmachen die ich attraktiv fände bzw die mir wirklich Lust machen würden sie zu streicheln oder gar küssen (wie das bei Frauenkörpern sehr wohl der Fall ist... auch in einem recht breiten Spektrum von Figur, Alter uÄ her). Ich war heut wieder im Calisthenics Park und habe mit 3 Typen trainiert die beeindruckende Körper hatten. BEEINDRUCKEND... das heißt für mich: Bei einem davon Neid für den Körper, bei einem anderen etwas Neid für die Leistung an den Stangen aber deffinitiv keinerlei Gedanken daran was man mit irgendeinem davon in intimer Hinsicht anfangen könnte.

BI habe ich also einfach nicht mehr im Profil weil ich noch nie eine sexuelle Erfahrung mit einem Mann gemacht habe. Und auch in keiner Phase bin wo ich mir so eine Erfahrung aktiv wünschen würde. Aus reiner Neugier, falls sich eine Gelegenheit wie von selbst ergeben würde (BITTE jetzt keine PN's!) wäre ich vielleicht offen für Experimente in die Richtung. Aber da ich weder eine Geschichte mit der Sache noch Pläne oder Wünsche diesbezüglich habe bin ich derzeit wohl Hetero.
Und ehrlich gesagt wäre das EF auch nicht der Ort wo ich nach soetwas suchen würde... dafür ist mir der Er sucht Ihn einfach ein wenig zu... naja: die Kontaktanzeigen dort haben was eigenes.

Es geht mir hier aber nicht um Experimente mit dem gleichen Geschlecht.

Die sollte mMn jeder/e gemacht haben. Auch mehrmals. Oder das Ausleben einer Fantasie wo mal ein weitere Schwanz mit im Spiel ist.

Ich beziehe "eigentlich hetero" auf jene, die sich gerne in den Bundesländer Threads tummeln, wo irgendwelche Parkplatztreffs gepostet werden. Zum schnellen Druck ablassen. Jene, die oft in einer Beziehung zu einer Frau leben, sich aber trotzdem gerne von einem Mann verwöhnen lassen. Aber Bi, sind sie natürlich nicht.

Es geht mir um das Verleugnen von Tatsachen, wer sich regelmässig mit dem eigenen Geschlecht für sexuelle Handlungen trifft, ist nicht hetero. Punkt. Aus.
 
Heute ist wieder so ein Tag. :rolleyes:

Fast überall wo ich im Forum mitlese, wimmelt es nur so von hetero Männern, die gerne mal aktiv/passiv blasen. Analverkehr. Brojobs. Von/mit einem Mann.

Ist hier der Anteil an "eigentlich hetero" wirklich so groß? Ist das jetzt Trend? Warum steh man(n) nicht dazu bi zu sein?
Ich würde mal vermuten, dass der Anteil dieser Männer den Löwenanteil ausmacht. Was allerdings im Gegensatz zu jenen steht die aktiv schreiben und deswegen nicht so der Eindruck entsteht!
 
Auffallend ist auch, das Anfeindungen wegen Bi- oder Homosexualität, oder bloßem Verdacht darauf, fast ausnahmslos von "Hetero"-Männern kommen, egal ob das andere Männer oder Frauen betrifft.
 
ich glaub,die meisten beiträge bei er sucht ihn,sprechen bände.und auch was die threads angeht,die tendenz ist erschreckend.lese auch kaum von heteros so intelligente beiträge,wer ist da,wann ist wer da,ect.....,deshalb diese anfeindungen.und ich bin mir sicher,es wird noch viel,viel schlimmer,fast wie eine revolution ;)
 
Auffallend ist auch, das Anfeindungen wegen Bi- oder Homosexualität, oder bloßem Verdacht darauf, fast ausnahmslos von "Hetero"-Männern kommen, egal ob das andere Männer oder Frauen betrifft.

Und ich behaupte das diese Hetero Männer mehr homo oder BI sind als sie sich eingestehen.

Jeder hat schon mal gesagt " sei nicht so eine Schwuchtel" oder etwas in die Richtung aber eig. Will man damit gar nicht jemanden beleidigen der homo ,BI oder sonst etwas ist. Man will seinem gegenüber klar machen das man ihn als Mann nicht ernst nimmt. Obwohl ich nicht verstehe warum ein schwuler Mann nicht männlich sein soll?
(Ich bin nicht schwul jetzt versteht das nicht so)
 
Ich beziehe "eigentlich hetero" auf jene, die sich gerne in den Bundesländer Threads tummeln, wo irgendwelche Parkplatztreffs gepostet werden. Zum schnellen Druck ablassen. Jene, die oft in einer Beziehung zu einer Frau leben, sich aber trotzdem gerne von einem Mann verwöhnen lassen. Aber Bi, sind sie natürlich nicht.

Es geht mir um das Verleugnen von Tatsachen, wer sich regelmässig mit dem eigenen Geschlecht für sexuelle Handlungen trifft, ist nicht hetero. Punkt. Aus.

Das sind aber die die nicht nur ihre sexuelle Ausrichtung verleugnen sondern die die auch nicht zugeben würden das sie hier angemeldet sind, Pornos schauen, Frauen auf den Hintern schauen... oder sonst etwas außer dem Blümchensex mit der Gattin machen!

Wenn die mit ihrer Sexualität umgehen könnten und auch drüber reden würden dann gäbe es "eigentlich hetero" nicht!
 
Es geht mir um das Verleugnen von Tatsachen, wer sich regelmässig mit dem eigenen Geschlecht für sexuelle Handlungen trifft, ist nicht hetero. Punkt. Aus.

:up:

Wenn die mit ihrer Sexualität umgehen könnten und auch drüber reden würden dann gäbe es "eigentlich hetero" nicht!

:down:

Das Problem sind die offenen Anfeindungen und unterschwelligen Diskriminierungen:

Es nicht exakt definieren zu können ist ja genau das Problem bei der Bisexualität. Wer sich outet, eine ( gelegentliche ) Vorliebe zu gleichgeschlechtlichen Handlungen zu haben ( wie hier die "eigentlich" heterosexuellen ) muss immer mit Assoziationen zur Homosexualität und Anfeindungen rechnen. Deshalb leugnen oder verdrängen die meisten ihre Gefühle und / oder ihre Gedanken dazu lieber. Eigentlich traurig, dass es heutzutag immer noch so ist. Und selbst die allgemein gehaltene Erwähnung der Möglichkeit einer nur latent vorhandenen Neigung, also einer unbewussten, im Verborgenen liegenden, oder auch nur temporären, führt zu heftigen Abwehrreaktionen. Ich sehe darin eine immer noch tief verwurzelte Diskriminierung der Homosexualität, der sich selbst die sich ach so tolerant gebenden oft gar nicht bewusst sind, also selbst unter einer gewissen Latenz leiden.
 
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