Frauen, die mehrere Jahre dieser Tätigkeit nachgingen, waren in der Regel kaputt und Geld, mit welchem sie ihre großen Träume realisieren wollten, war auch keines mehr da.
Redest du jetzt von Müttern und Hausfrauen?
Im Ernst - dieser verallgemeindernde Satz ist durchaus auf viele Frauen anzuwenden. Solche, die ihr Leben ihren Kindern und ihrem Mann gewidmet haben, zum Beispiel, und nie auf sich selbst geschaut haben, dann irgendwann vor den Trümmern ihrer Ehe stehen, weil er längst eine andere hat, und die Kinder sind auch aus dem Haus.
Oder Frauen (wie Männer), die nur ihre Karriere im Sinn hatten, jahrelang immer nur geschuftet haben und irgendwann will ihr Körper nimmer.
Und so weiter.
Man kann nicht einfach alles und jeden in ein Schubladerl stecken, auch wenn's scheinbar um so viel einfacher ist.
Aber gut, vielleicht kenn ja auch nur ich die große Ausnahme, wer weiß.
Dafür investierten sie also ihre Jugend, ihre Schönheit und ihren Stolz? Auf die seelischen Geschichten will ich hier nicht eingehen, aber nicht umsonst gibt es zahlreiche sozial-pädogogische Einrichtungen, die sich um abgestürzte Huren kümmern; apropos Huren: meines Wissens nach, nannten sich -zumindest noch vor einigen Jahren - Frauen, die dem horizontalen Gewerbe nachgingen mit STOLZ Huren und nicht SW (Sexworker - Kinder ist das lächerlich)
Es gibt auch genügend Einrichtungen, die sich um Manager mit Burn-out Syndrom kümmern. Oder um wen auch immer.
Natürlich wird es genug Prostiuierte geben, die irgendwann pyschisch am Ende sind, weil sie den Job eigentlich nur gemacht haben, weil das Geld gelockt hat. Oder weil sie keine andere Wahl hatten. Oder - ganz schlimm - weil sie gezwungen wurden.
Aber es gibt auch andere.
Genau so wie es glückliche Mütter gibt und Hausfrauen, die ihr Leben nicht nur nach den anderen ausrichten, und Manager, die trotz der Arbeit ein erfülltes Privatleben haben.
Dass ihr Euch gegenseitig den Rücken stärkt find ich gut. Schade, dass sich jedoch niemand das Herz fasst um Klartext zu reden, um Menschen (wie dem Threadersteller) die Augen zu öffnen.
Ich stärk hier niemandem den Rücken, ich schreibe nur auf Grund meiner (!) Erfahrungen. Und die sind halt anders als deine.
Und meine Erfahrung ist: man braucht vielleicht viel Geduld - aber die braucht man bei den meisten Frauen

- aber eine (ehemalige) Prostiuierte muss nicht anders sein als andere Frauen und man kann mit ihr sehr wohl eine Beziehung haben, die nicht auf ausnutzen basiert, sondern auf einer emotional tiefen Bindung.
Oder haben Prostiuierte kein Recht auf Liebe? Auf zwischenmenschliche Beziehungen?
Denn: die Biografien von Huren sind in der Regel leider: SEHR TRAURIG.
Da hast du scheinbar die beste "Biografie" noch nicht gelesen.
http://www.erotikforum.at/forum/tagebuch-callgirls-t16788.html?t=16788
Kann ich nur empfehlen
