Obergrenze an Beziehungen?!

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(Gelöschter Account)
Weils mich aktuell beschäftigt:

Gibt's so etwas wie eine Obergrenze an ernsten (evtl. längeren) Liebesbeziehungen, welche man "seinen Eltern vorstellt" - sprich welche man in Freundeskreis/Verwandtschaft usw. als FreundIn deklariert und somit ins Leben der Anderen auch unweigerlich integriert. Seien es nur Feiern, Unternehmungen etc.

Es gibt einen Mensch in meinem Leben, den ich mittlerweile über 20 Jahre an meiner Seite habe, inklusive der jetzt
!12ten! Beziehung, die wieder solala anmutet... Beim Durchblättern des Fotobuchs (welches ich bei einer Party geschenkt bekam) fiel es irgendwie peinlich auf, dass bei fast jedem Geburtstag, Feier, Urlaub ein anderer Partner mit war. Leider auch wieder und wieder Überschneidungen wie Nachbar von uns, Kollege, Freunde, Verwandte usw. mit denen man vor und danach noch in Kontakt steht. Bei besagter Feierlichkeit waren dann noch dazu 5 der Ex-Partner eingeladen, aufgrund der "Überschneidungen". Das hat den aktuellen NEUEN natürlich dezent irritiert und es wurden Vorwürfe in den Raum geschmissen, was einen heftigen Streit vom Zaun brach...

Soweit zur Causa, aber reagiert der Neue über? Oder sind seine Zweifel berechtigt, dass es einfach zu viele "innige" Beziehungen in zu kurzer Zeit gab und nach durchschnittlich 2 Jahren das Ablaufdatum erreicht ist?
 
Man nennt diese Menschen übrigens Serienmonogamisten ... Ich hatte in meinem leben nur drei ernsthafte Beziehungen, also jene, die über drei Monate hinausgingen. Und bis auf Einen hab ich keinen meiner Partner und Freunde meinen Eltern vorgestellt. Warum auch.

Die Frage ist halt auch, wie werden diese Beziehungen wieder verlassen? Geht man von einer Blüte zur Nächsten oder hat man dazwischen auch Singlephasen? Eine Obergrenze gibts zu dem - für mich - nicht, sondern eher die Frage nach der Qualität und Intensität der Beziehung. Ob sie ein Monat oder 14 Jahre dauert, spielt mE keine Rolle ...
 
Weils mich aktuell beschäftigt:

Gibt's so etwas wie eine Obergrenze an ernsten (evtl. längeren) Liebesbeziehungen, welche man "seinen Eltern vorstellt" - sprich welche man in Freundeskreis/Verwandtschaft usw. als FreundIn deklariert und somit ins Leben der Anderen auch unweigerlich integriert. Seien es nur Feiern, Unternehmungen etc.

Es gibt einen Mensch in meinem Leben, den ich mittlerweile über 20 Jahre an meiner Seite habe, inklusive der jetzt
!12ten! Beziehung, die wieder solala anmutet... Beim Durchblättern des Fotobuchs (welches ich bei einer Party geschenkt bekam) fiel es irgendwie peinlich auf, dass bei fast jedem Geburtstag, Feier, Urlaub ein anderer Partner mit war. Leider auch wieder und wieder Überschneidungen wie Nachbar von uns, Kollege, Freunde, Verwandte usw. mit denen man vor und danach noch in Kontakt steht. Bei besagter Feierlichkeit waren dann noch dazu 5 der Ex-Partner eingeladen, aufgrund der "Überschneidungen". Das hat den aktuellen NEUEN natürlich dezent irritiert und es wurden Vorwürfe in den Raum geschmissen, was einen heftigen Streit vom Zaun brach...

Soweit zur Causa, aber reagiert der Neue über? Oder sind seine Zweifel berechtigt, dass es einfach zu viele "innige" Beziehungen in zu kurzer Zeit gab und nach durchschnittlich 2 Jahren das Ablaufdatum erreicht ist?

So Lala.
Verwandte würden mich auch irritieren...

Ansonsten, kann man wenn man denkt es wären zu viele gewesen, gerne die Beziehung beenden.
Wenn du nicht als "Kurva" da stehen willst, solltest nicht alle zu den offiziellen Feiern mitschleppen, schaut dann eben so aus wie es aussieht.
 
Ich denke nicht, dass es eine Obergrenze gibt. Er gibt nicht auf, versucht sein Glück immerwieder. Ich würde an seiner Stelle nur nicht immer im gleichen Umfeld suchen, hat leicht was von Inzucht ...
 
Ich hatte in jungen Jahren etliche Bekanntschaften, aber stets ohne Sex, und stellte meinen Eltern nur meine heutige Frau vor, da man damals in der Regel nur eine einzige intime Beziehung hatte, und diese dann auch heirtete.
Ganz anders bei unseren Kindern: Sie hatten wechselnde Beziehungen, um die wir uns nicht weiter kümmerten. Aber wir verlangten von ihnen, dass sie uns diese vorstellten, ehe sie in unserem Haus nächtigten.
 
Zuletzt bearbeitet:
gleichzeitig stelle ich mir mehrere beziehungen zu stressig vor. in serie wird es schon ok sein. aber: die frage ist schon, warum keine beziehung länger hält als 1-2 jahre? probleme, nähe zu zu lassen? von anfang an nicht wirklich verliebt gewesen? immer nur auf der suche nach den kick des frisch verliebt seins? ich habe auch einen bekannten, der in 5 jahren mind. 6 „ernste“ beziehungen hatte. normalerweise macht man sich ja die mühe, die freundinnen seiner freunde auch näher kennen lernen zu wollen, interesse an ihrem leben zu zeigen, sie ebenfalls einzuladen. er hat das schon recht strapaziert. richtig ernst nehme ich das nicht mehr, wenn er wieder eine neue zu einer party mit bringt. mir tun die dann eher leid, weil sie ja glauben, sie hätten einen guten fang an der angel, echte liebe, längerfristige beziehung usw... und nach spätestens einem jahr ist schluss. mit den fadenscheinigsten begründungen. es ist klar sein problem. will/kann sich nicht binden. dabei ist er schon anfang 40, also kein junger spring ins feld, wo das noch verständlicher wäre. arm, eigentlich.
 
Soweit zur Causa, aber reagiert der Neue über? Oder sind seine Zweifel berechtigt

Zweifel sind immer "berechtigt" aus der Sicht des Zweiflers, aber es ist SEIN Problem, SEINE Unsicherheit, die ihn zweifeln läßt.
Das "bin ich gut genug oder werde ich enden wie die anderen", "oh gott wie lange werden wir uns haben" usw. ist SEIN Hirn, SEIN Ego.
Er könnte auch in sich ruhen und sich sagen "ICH BIN DER RICHTIGE für sie (dich)" und wir werden zusammenbleiben.

Sein Streitmotiv ist SEIN Problem.

Aber: es gibt immer 2 Seiten. Und warum es nach 12 Anläufen nie länger gehalten hat als 2 Jahre ist auch sicher ein "Problemmuster", das wohl wiederholt zur Auflösung von Beziehungen führt.
Wer ständig rastlos Neues sucht und/oder schnell "ins solala" kippt, braucht vielleicht etwas von anderen, das man besser in sich sucht und findet.

WAS das ist, was einen "erdet", ist sehr unterschiedlich.

Eine "Zahl" denke ich gibt es nicht, aber den Eltern stellt man die Menschen vor, mit denen man fix zusammenbleiben/leben möchte, und bei Freunden ...hab ich noch nie nachgedacht, was man ihnen "zumutet". Da ist es eben wie es ist, aber wie auch immer lockerer Kontakt zu 5 "Exen" hätte mir bei jeder Partnerin bisher das Genick gebrochen, ich kenne keine Frau, die mir auch nur eine Ex "gutgeheißen" hätte, bzw. war das echt einmal "eine Ex" eine Ausnahme, ansonsten scheut man eigentlich intuitiv, sich (derart viel) gelebte Vergangenheit zuzumuten.

Bei 5 am Stück hätte ich mir wohl auch schwer getan, den stoischen Buddhisten raushängen zu lassen ;)

Was war das Party-Motto? "Wieviele Ex-Partner verträgt der Neue?" ...sorry, nicht bös sein, aber irgendwie versteh ich ihn...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich stelle meinen Freunden nur Menschen vor, mit denen ich mir mehr vorstellen kann

Meine Familie kennt nur 2 Männer von mir

Aber im Laufe des Lebens ist es irgendwie normal, dass man verschiedene Partner hat.
Obergrenze hätte ich keine.
 
Was ich aber an Serienmonogamisten sehr mag ist, sie sind immer optimistisch. Sie versuchen es immer wieder aufs neue. Das bewundere ich total.
 
Soweit zur Causa, aber reagiert der Neue über? Oder sind seine Zweifel berechtigt, dass es einfach zu viele "innige" Beziehungen in zu kurzer Zeit gab und nach durchschnittlich 2 Jahren das Ablaufdatum erreicht ist?
Ich denk wenn ich deine Worte les:
!12ten! Beziehung, die wieder solala anmutet...
...dass seine Zweifel absolut berechtigt sein könnten!

Du scheinst zu den Menschen zu gehören die schnell mal in eine “Beziehung“ gehen, und ebenso schnell wieder raus.

Seine Zweifel sind in dem Fall sein Problem. Deine Muster allerdings vielleicht dein Problem. Wenn du irgendeinen Form von Leidensdruck hast würd ich an deiner Stelle diese Muster analysieren und was ändern...vielleicht mal eine längere Singlephase? Oder einfach aufhören alles als “Beziehung“ zu deklarieren und F+ dazu sagen um bei Männern (und dir) keine falschen Assoziationen aufkommen zu lassen?

Ein feststehendes “zu viel“ gibt es aber nicht. Trotzdem kann Kpntakt mit Ex (sexual-)Partnern neue Partner natürlich verwirren. Viele trennen sich lieber permanent oder erst wenn soviel Negativität da ist dass kein Kontakt mehr möglich oder sinnvoll ist. Und wer das nicht tut wirkt für andere oftmals strange.
 
Gibt's so etwas wie eine Obergrenze an ernsten (evtl. längeren) Liebesbeziehungen, welche man "seinen Eltern vorstellt"
Für mich nicht.
Also jetzt mal abgesehen davon, dass ich keine Familie mehr habe, der ich irgendwen vorstellen könnte.
Ansonsten ist es einzig und alleine die Entscheidung der jeweils Beteiligten ob sie irgendwelche familiären Anhängsel kennen lernen wollen, oder eben nicht.
Ich habe das "Elternhaus" mit 18 verlassen und bin nie wieder dauerhaft näher als etwa 400 km Luftlinie dorthin zurückgekehrt, insofern haben meine Eltern eh kaum eine meiner Freundinnen kennen gelernt. Aber selbst wenn, es ist mein Leben, und nicht das irgendwelcher anderen Menschen.
Und es ist auch meine Entscheidung wie viele Beziehungen im Leben ich eingehen möchte, sollte da, wie im obigen Beispiel eine potentielle Partnerin ein Problem haben, dann ist es ihres, um das sie sich alleine kümmern kann.
Nicht jeder Mensch der viele aufeinanderfolgende Beziehungen führt hat nämlich ein Problem. Manch einer will das so, ganz ohne, dass sich da ein "Leidensdruck" ergibt.
Das mag für viele Andere nicht verständlich sein, aber wie gesagt, das ist dann deren Problem.
 
Nun ja, in meinem Leben gab es zwei Beziehungen, die über ein Jahr hinausgingen - eine Beziehung über 3 Jahre und die jetzige mit meinem Mann. Familie ist nicht, aber meinen Freunden habe ich gelegentlich auch mal kurze Liebeleien vorgestellt, wenn sich's ergab - gemeinsames Ausgehen z.B. Weiter wäre ich nicht gegangen, weil das Vorstellen auch so etwas wie Verbindlichkeit signalisiert, und das sehe ich bei kürzeren Beziehungen, die noch in der Kennenlern- und Ausprobierphase sind, nicht.

Ob der aktuelle Partner überreagiert: nein. Von dem ausgehend, was "üblicherweise" erwartet werden kann, kann ich nachvollziehen, wenn er sauer wird. Wenn ihm das nicht vorher gesagt worden ist, brauchte er nicht damit rechnen, über mehrere "Exen" zu stolpern.

Ob häufige Wechsel grundsätzlich auf einen unsteten Charakter hindeuten, der nie dauerhaft liiert sein wird... tja. Ich bin mittlerweile domestiziert. Wenn der oder die Richtige einloggt, ist das Vorleben nicht so entscheidend. Wann und mit wem es das tut ist nicht vorhersehbar.

Ist's aber auch mit 'ner Jungfrau nicht. :D
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Beim Durchblättern des Fotobuchs (welches ich bei einer Party geschenkt bekam) fiel es irgendwie peinlich auf, dass bei fast jedem Geburtstag, Feier, Urlaub ein anderer Partner mit war. Leider auch wieder und wieder Überschneidungen wie Nachbar von uns, Kollege, Freunde, Verwandte usw. mit denen man vor und danach noch in Kontakt steht. Bei besagter Feierlichkeit waren dann noch dazu 5 der Ex-Partner eingeladen, aufgrund der "Überschneidungen".

:haha::haha::haha:

Ich hoffe, es gab genug Alkohol :D

:undweg:

Ich kann da nicht mitreden. Mit 2 Partner in meinem Leben. Alle anderen werden nicht vorgestellt und kommen schon gar nicht ins fotoalbum. :D:lalala:
 
...zu besagtem "Problemmuster mit den 2 Jahren", würde ich eventuell aus dem Bauch überlegen, ob man hier vielleicht unbewußt dem Partner die Aufgabe umhängt, die Beziehung lebendig zu halten und beständig für "neue Anreize" zu sorgen.

Mich erinnert das an eine Beziehung, wo frau mal meinte, ich müsse schon der sein, der dafür sorgt, dass sie Dinge tut, sieht, erlebt, entdeckt usw. die sie ohne mich von selbst nicht würde. Das kann auch unbewußt passieren, und wenn dann die Verliebtheit abebbt und der Alltag einsetzt und der Partner dann keine "Impulse" liefert, dass man dann "unbefriedigt bis gelangweilt" ist, es als solala empfindet und Neues lieber beim Neuen sucht... das klappt natürlich nie, weil alles irgendwann "alt(bekannt)" wird. Und: es ist nicht Aufgabe des Partners, sondern die eigene für sich zu sorgen.

Vielleicht fehlt hier noch die Sichtweise, sich grad in den alltäglichen Dingen einer Beziehung dauerhaft zu erden, und in der "Unaufgeregtheit des Solalas" geborgen und wohl zu fühlen, und 100% für sein Gleichgewicht zu sorgen.

(nur mal so dahingesponnen)
;)
 
Ich denke, dass bei deinem Neuen sein Selbstbewusstsein nicht so stark ist, dass er glaubt was `Besseres´ zu sein wie seine Vorgänger und wenn das übliche Ablaufdatum kommt, dass du ihn dann auch abservierst. Er wird sich Gedanken machen, was der Grund ist und ob es ihn dann ebenso treffen wird. Wie sinnvoll ist es die verbleibende Zeit noch in dich zu investieren?

Um deine Freunde, Verwandte und Bekannte brauchst du dir weniger Sorgen zu machen, die wissen schon Bescheid, dass der aktuelle Mann nur ein Lebensabschnittspartner in diesem Zeitraum ist...
 
Lass mich raten, es geht um eine Frau? Vermutlich gäbe es bei einem Mann viel weniger gschiss darum. Was mich wirklich stören würde, dass all diese exen einen oder mehrere gemeinsame Nenner haben ... Was sind das denn für aussichten, wenn man so viele ständig vor der nase hat? Einer, ein paar, aber bitte nicht viele ;)

Ist nicht @Mitglied #67897 unser forumsserienmonogamist?
 
Denke es gibt keine Obergrenze.
Obwohl 5 Ex auf einer Party so manches Selbstbewusstsein anknacksen können ;)
Hatte bzw habe in den letzten 20 Jahren nur 2 ernsthafte Beziehungen (eine 6 und die jetzige 12 Jahre mit meiner Frau)
Dafür spiele ich nicht :D
 
Obwohl 5 Ex auf einer Party so manches Selbstbewusstsein anknacksen können
Das ist ja so eine Sache, die ich nie verstehen werde. Warum zum Geier lädt man irgendwelche Exen auf eine Familienfeier ein?
Eh klar, "wir sind als Freunde auseinander gegangen, und alles ist tippitoppi".
Aber abgesehen von dieser, in meinen Augen kindlichen Sicht der Welt, kann ich keinen vernünftigen Grund für so eine Aktion erkennen.
Ich habe jedenfalls mit keiner einzigen Ex noch auch nur annähernd irgendwie Kontakt. Vergangenes mit sich rumzuschleppen halte ich für dumm.
 
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