Mindestalter in der Prostitution auf 21 Jahre anheben?

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Was hat es jetzt nochmal mit der EU zu tun wenn deutsche Politiker eine Gesetzesänderung in Deutschland anstreben?

Rhetorische Frage?

Weil ein generelles Verbot der Prostitution, analog zum schwedischen Modell, vor wenigen Wochen von Seiten der EU-Kommussion angedacht wurde, aber, wie immer, nach Protest und Eigeninteresse der Beteiligten (die meisten Politiker sind geile alte Böcke), wieder "schwupps" in der Schublade verschwunden ist. :mrgreen:
 
Es gibt viele Berufe die erst ab einem späteren Alter ausgeübt werden können.

Ausbildung und Praxis notwendig, bevor man eigenständig, gar selbstständig arbeitet.
(z.B. Lehre, Studium - bis zu Ausübung des Berufes in eigener und voller Verantwortung ist der Weg etwas länger)

Da hier ein Gewerbe sehr frei ausgeübt werden kann ohne erforderliches Basiswissen, finde ich definitiv nicht in Ordnung.
Bei vielen Gewerbeanmeldungen und Ausübung in Selbstständigkeit ist eine Unternehmensprüfung abzulegen, wenn die notwendige Praxis oder Vorbildung fehlt.

Wenn man diesen Beruf als solchen sehen will, würde er auch reglementiert gehören, wie alle anderen auch.
Auch die Frau mit dem Pedikür-Salon, macht sich nicht lustig an die Füße ran, weil sie ihrem Freund zu Hause ja auch immer die Füße selbst macht.

Die Deutschen, haben soweit ich mich erinnere 2017 schon etliches geändert, AO verboten und die Last bei Praktizierung dem Freier und nicht der Gewerbetreibenden zu Lasten gelegt.

Ob das etwas real bringt? Momentan sicher nicht, aber es ist ein Schritt in die richtige Richtung.
Selbstständig arbeiten heißt Entscheidungen fürs künftige Leben und für den Geschäftserfolg entscheiden zu können und zu wollen.

Das Berufsbild "Die muss ja, weil sie nix anders als ficken kann" kann und will ich so nicht stehen lassen.
Jeder der selbst Kinder hat, weiß sehr genau wie die mit 18 im Leben stehen. :D
Bereit sich selbstständig zu machen, genügend Rüstzeug um die Risiken zu kennen und klar einzuschätzen?
Standfest genug, sich nicht "Kundenwünschen" zu beugen sondern klare Ansagen zu machen?
Ich denke, dass eine 18jährige Frau gegen ihre Interessen von einem geistig und/oder finanziell weitaus stärkeren Freier, sehr leicht manipuliert oder über den Tisch gezogen werden kann.

o.t. Ich finde es ziemlich oa..., dass durchaus liquide Firmen durch Förderungen im Vorjahr mitunter ihr bestes Geschäftsjahr seit Jahren schreiben können.
Dass die Frauen in diesem Gewerbe, man belehre mich wenn es anders ist, von Förderungen und Hilfestellungen der Regierung stiefmütterlich behandelt wurden, finde ich nicht in Ordnung. (Da gibt es doch einige, die mittlerweile schlimmst am Hungertuche nagen.
 
in linz wurde der strassenstrich verboten. durch das beschissene neue musiktheater glaubt man jetzt so fein zu sein und man kann den besuchern nicht zumuten dass irgendwo eine am strich geht.
 
Rhetorische Frage?

Weil ein generelles Verbot der Prostitution, analog zum schwedischen Modell, vor wenigen Wochen von Seiten der EU-Kommussion angedacht wurde, aber, wie immer, nach Protest und Eigeninteresse der Beteiligten (die meisten Politiker sind geile alte Böcke), wieder "schwupps" in der Schublade verschwunden ist. :mrgreen:

Das finde ich nicht fair, Politikern ihre Sexualität anzukreiden. Das sind genauso Menschen mit ihrer Sexualität, nur dass sie im Gegensatz zu Otto Normalverbraucher eben nicht schnell mal ins Laufhaus gehen können.

Ihr sucht doch selber nach Freundschaft + und lebt so Eure Sexualität nach Euren Wünschen aus (ist natürlich leichter für ein Paar als für einen Solo-Mann) habt Ihr Euch deswegen etwa schon beschimpfen lassen müssen?

Abgesehen davon wären auch viele Existenten direkt oder indirekt von einem Verbot betroffen, vom unerwünschten Abgleiten in die Illegalität ganz zu schweigen.
 
..Abgesehen davon wären auch viele Existenten direkt oder indirekt von einem Verbot betroffen, vom unerwünschten Abgleiten in die Illegalität ganz zu schweigen.
Mein Ansatz wäre es- gerade, aber nicht nur hier, die Rahmenbedingungen dergestalt zu Ändern, dass Prostitution aus purer finanzieller Not heraus nicht mehr Notwendig ist - sowie ein hartes, nachhaltiges Vorgehen gegen moderne Sklaverei in dem Sektor - Prostitution ist aber generell natürlich nur ein Fragment in dem ganzen.

LG Bär
 
Das finde ich nicht fair, Politikern ihre Sexualität anzukreiden. Das sind genauso Menschen mit ihrer Sexualität, nur dass sie im Gegensatz zu Otto Normalverbraucher eben nicht schnell mal ins Laufhaus gehen können.

Ihr sucht doch selber nach Freundschaft + und lebt so Eure Sexualität nach Euren Wünschen aus (ist natürlich leichter für ein Paar als für einen Solo-Mann) habt Ihr Euch deswegen etwa schon beschimpfen lassen müssen?

Abgesehen davon wären auch viele Existenten direkt oder indirekt von einem Verbot betroffen, vom unerwünschten Abgleiten in die Illegalität ganz zu schweigen.

(y)

Diese andauernden Versuche eines Eingriffes in das grundgesetzlich verbriefte Recht der "Erwerbsfreiheit" (BVG Art 6 Abs 1) finden derzeit nicht nur, was "Sexarbeit" betrifft, sondern in vielen anderen Berufen statt. Egal, ob das "Bestellerprinzip" bei Maklern, welches den Makler zu einem "Verkäufer" degradiert und somit ein Berufsbild auslöscht, sondern auch im Gesundheitswesen, den Rechten und Pflichten in Pflegeberufen, bei Architekten die mit Baumeistern gleichgestellt werden, Gerichtsgutachtern deren Honorare man z. T. seit 1996 nicht mehr valorisiert hat, Hanfbauern und viele mehr. Meist unbeachtet von der Öffentlichkeit oder in verhetzender Art und Weise (durch das mediale Schüren von Lügen und Neiddebatten). Wir fühlen uns mit jeder Sexarbeiterin solidarisch, über die der Staat "selbstverständlich nur zu ihrem Schutze" drüberfährt. Die Politik der EU geht komplett in eine falsche Richtung und die Menschen spüren das, so sehr man auch versucht, sie gegeneinander aufzuhetzen.
 
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Mein Ansatz wäre es- gerade, aber nicht nur hier, die Rahmenbedingungen dergestalt zu Ändern, dass Prostitution aus purer finanzieller Not heraus nicht mehr Notwendig ist - sowie ein hartes, nachhaltiges Vorgehen gegen moderne Sklaverei in dem Sektor - Prostitution ist aber generell natürlich nur ein Fragment in dem ganzen.

LG Bär

So ein Quatsch! Stellt Euch nur mal vor, man würde die von Euch favorisierten Maßstäbe (arbeiten müssen aus finanzeller Not heraus) an jede Berufsausübung anlegen, dann hätten wir spätmittelalterliche Verhältnisse und ein Feudalsystem oder das "bedingungslose Grundeinkommen" ala DDR.

Wenn eine Frau ab 18 der Meinung ist, ihr wäre jede Geschäftsfähigkeit abzusprechen, sollte sie sich besachwalten lassen, dann nehmen Kompetentere (meistens alte Männer) ihre Interessen war. Wäre das eine Alternative für Euch?
 
So ein Quatsch! Stellt Euch nur mal vor, man würde die von Euch favorisierten Maßstäbe (arbeiten müssen aus finanzeller Not heraus) an jede Berufsausübung anlegen, dann hätten wir spätmittelalterliche Verhältnisse und ein Feudalsystem oder das "bedingungslose Grundeinkommen" ala DDR.

Wenn eine Frau ab 18 der Meinung ist, ihr wäre jede Geschäftsfähigkeit abzusprechen, sollte sie sich besachwalten lassen, dann nehmen Kompetentere (meistens alte Männer) ihre Interessen war. Wäre das eine Alternative für Euch?
Ich will ja dein sicherlich wohlüberlegtes und wissenschaftlich fundiertes Statement nicht abwerten, allerdings ist BGE ist ein Thema, das aufgrund der sich ändernden Rahmenbedingungen in einem immer höheren Ausmaß von zahlreichen tatsächlich Fachkundigen intensiv diskutiert und als mögliche, wenn nicht gar zukünftig erforderliche Variante sehr wohl in den Raum gestellt wird.

LG Bär
 
in linz wurde der strassenstrich verboten. durch das beschissene neue musiktheater glaubt man jetzt so fein zu sein und man kann den besuchern nicht zumuten dass irgendwo eine am strich geht.
im blödsinn verzapfen bist du weltmeister. der strassenstrich wurde in linz verboten, im gegenzug dazu wurde die wohnungsprostitution erlaubt.
 
Ich will ja dein sicherlich wohlüberlegtes und wissenschaftlich fundiertes Statement nicht abwerten, allerdings ist BGE ist ein Thema, das aufgrund der sich ändernden Rahmenbedingungen in einem immer höheren Ausmaß von zahlreichen tatsächlich Fachkundigen intensiv diskutiert und als mögliche, wenn nicht gar zukünftig erforderliche Variante sehr wohl in den Raum gestellt wird.

LG Bär

Klar, weil Nichts einen Menschen so sehr entmündigt und demütigt (außer die politisch motivierte Haft) als ein bedingungsloses Grundeinkommen durch den Staat (früher von unseren Herren "Almosen" genannt). Diese Forderung nach einem BGE ist eine Kriegserklärung an den Mittelstand und an jeden, der noch mehr besitzt als sein Nachbar. :)
 
herzzerreißend .... es geht sehr vielen sehr schlecht
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Klar, weil Nichts einen Menschen so sehr entmündigt und demütigt (außer die politisch motivierte Haft) als ein bedingungsloses Grundeinkommen durch den Staat (früher von unseren Herren "Almosen" genannt). Diese Forderung nach einem BGE ist eine Kriegserklärung an den Mittelstand und an jeden, der noch mehr besitzt als sein Nachbar. :)
Die Schlichtheit deiner Sichtweise ist nahezu Erfrischend :fies: ..

LG Bär
 
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