Ja und man wählt.
Lange falsche Fingernägel, extreme Haare, sowie Tattoos und Piercing gehen in manchen Jobs nicht.
Beim Einstellungsgespräch ist es hier vorbei.
Wobei eine junge Frau habe ich damals genommen, stark tätowiert und etlichen Gesichtspiercing.
Sie war super, hatte die tollste Einstellung zum Job und total mit dem Unternehmen identifizieren können.
Solange man es da nicht sah, war es absolut egal. Richtig.
Ansonsten gibt es einfach eine Absage, wie begeistert man von der Qualifikation war, jedoch leider ein anderer Mitbewerben noch besser ins Profil gepasst hat und wünscht für die weitere Zukunft alles Gute und viel Erfolg.
Sollte die Verwandlung im laufend Arbeitsverhältnis statt finden, spricht man unter vier Augen mit dem Angestellten. Man bemüht sich wirklich, überhaupt wenn man mit der Leistung zufrieden ist. (Stellenausschreibung, Vorstellungsgespräche, Einschulungen sind zach und teuer).
Ist weder Einsicht noch Rücksicht auf die firmeninternen Gepflogenheiten zu erkennen und/oder mit Arbeitsgericht gedroht, dann wird es ungemütlich für alle. Sehr ungemütlich.

Es setzt eine Dynamik ein, besonders von Kollegen Seite her, die selbst in Führung kaum zu bremsen ist.

Da ist die Führung oft noch willig zuzuwarten, dem Angestellten Zeit zu geben zu überlegen, da kann schon ohne dass man es gleich bemerkt (denn das ist das Schlimme) Mobbing einsetzen.
Ob Aussehen oder Verhalten außerhalb der Firmengesinnung und in Folge dem herrschenden Teamgeist gegensteuert, macht böses Blut und endet soweit ich mich erinnere niemals gut, weder für das Unternehmen (neue Mitarbeitersuche, Verseuchung der Atmosphäre) noch für den Angestellten der seinen Lebensstil auf Biegen und Brechen an seinem Arbeitsplatz populär machen will.
Arbeiter und Angestellte werden stark geschützt und das ist bis zu einem gewissen Grad auch sehr richtig so.
Anderseits sind sie oft schon derartig geschützt, dass man sich als Unternehmen überlegt bestimmte Personengruppen aufzunehmen.
Da kann 1000 mal geschrieben werden müssen: Suche Mitarbeiter m/w/d.
Wenn Du z.B. einen Mann für den Job haben willst, dann wirst Du einen nehmen und den anderen absagen.
Dazu werden Unternehmen gezwungen sowie die wirklich bedauernswerten und hoffenden Frauen ihre Bewerbung, Motivationsschreiben, Lebenslauf etc (kann schon, wenn gut über 4 Stunden Arbeit sein) komplett umsonst schreiben.
Tja so ist die Welt, ich hab sie nicht gemacht, das sind die Regeln und die Gesetze und die Art wie damit umgegangen wird, wenn jemand innerhalb einer Gruppe sich abheben und störend gegen den Strom schwimmen will. (Das kostet nämlich tatsächlich Arbeitszeit, Arbeitseinsatz und somit richtig Geld).
Falls es jemand interessiert wie es auf der anderen Seite so aussieht - net so lustig und immer extrem unangenehm, oft sehr bedauerlich.
Entscheidungen sind zu treffen im Sinne des Unternehmens, sonst sind bald alle arbeitslos, wenn nicht mind. einer Entscheidungskraft hat.