Lustlose Frauen

  • Ersteller Ersteller Gast
  • Erstellt am Erstellt am
Ich lese hier oft von frustrierten Männern und ihren lustlosen Frauen. Es gibt sie wohl, die Menschen die wenig Interesse an Sex haben.Frage mich aber, warum sollte jemand auf dieses schöne Erlebnis verzichten. Egal, ob manchmal zu müde, oder ähnliches. Wer verzichtet schon freiwillig darauf? Mir schwant, was der tatsächliche Grund für die Lustlosigkeit ist:

Diese Männer können es einfach nicht.

Irgendwann haben die Frauen dann immer weniger, oder keine Lust darauf. Ich glaube ich kann das gut beurteilen. Nicht das ich mich damit rühmen möchte, aber habe ich doch in meinem Dasein schon etliche Männer erleben können. Wirklich wenige können mit Händen und Fingern umgehen, ein katastrophales Rumgestochere. Bei der französischen Variante verhält es sich nicht viel besser. Kurzum, das Kunst-Handwerk der körperlichen Liebe beherrschen nicht sehr viele gut.

Dazu kommt noch das „sich gehen lassen“ im Alltag und der Umgangston in der Beziehung, die Achtung des Gegenüber ….

Ich bin mir sicher, diese lustlosen Frauen würden bei den Männern, dies drauf haben, auftauen und Lust auf diese schönste Nebensache der Welt bekommen. Denn, wer verzichtet schon freiwillig auf dieses herrliche Gefühl?

Ich kenne hier so ein Exemplar, bei dem wohl jede Frau erfährt was wirklich himmlisch guter Sex ist und ihren Körper dabei neu kennen lernt. Den würde ich mir für so manche wünschen, damit sie wissen, was ihnen entgeht ….. Leider hat er nie Zeit (ach ihren Aussagen und oftmaligem Handeln) auch. Auch Sex mit mir hat sie jahrzehntelang wunderbar genossen - auch nach ihren eigenen Aussagen.
 
Ich schätze und verstehe Deine Argumente. Allein: die Realität entspricht oft nicht rationalen Argumenten. Ich liebe meine Frau, und sie tut es nach eigenen Aussagen (und oftmaligen Beweisen) auch. Auch hat ihr Sex mit mir nach eigenen Aussagen sehr gefallen. Kaum der Fall war es bei ihrem erstmaligen monatelangem Fremdgehen, da ließ sie sich zwar auf Sex mit mir ein, war aber dabei ziemlich lustlos. Sie sprach davon, dass ich berufsbedingt zu wenig Zeit für sie hätte. Das war die Zeit, wo ich neben Eigenbetrieb auch mehrmals auf Straßenstrich setzte, um meine Bedürfnisse halbwegs zu decken. etwa 20 Jahre später, als sie wieder ein Doppelleben mit unserem engsten Freund begann, reduzierte sich zwar der Sex mit mir, war aber immer noch beidseitig sehr befriedigend. Nach dem Tod meines Nebenbuhlers, als die mehrjährige Affäre aufgeflogen und wir in eine unglaubliche Ehekrise verfielen, reduzierte sich zunächst ihre Lust auf Sex von Monat zu Monat mehr. Über Sex zu reden, war für sie nie ein Thema, egal wie gefühlvoll oder auch erotisch es wäre. Da rutschte ihr dann eine Bemerkung heraus, die mich unglaublich erstaunen ließ: "Wenn du Sex willst, hast du genau drei Möglichkeiten: du machst es dir selber, suchst dir eine Freundin oder gehst zu einer Prostituierten." Ich fiel aus allen Wolken, weil wiegesagt, über Sex nie geredet werden durfte. Klar wusste sie, dass auch auch masturbierte, weil mir längst schon die gemeinsame Frequenz von höchstens einmal pro Woche zu wenig war, aber dass ich immer wieder (mehrere Jahre hindurch etwa einmal im Monat) verschiedene SW besuchte, davon hatte sie bis heute keine Ahnung. Eine Freundin zu suchen, kam für mich absolut nicht in Frage, weil ich erlebte, welche Lebenskatastrophe so ein auch emotional besetztes Doppelleben hervorrufen würde- ich habe es ja am eigenen Leib auf der anderen Seite erlebt.
Schließlich versperrte sie ihren Körper immer mehr und total für meine sexuellen Gefühle und Handlungen. Daran kiefle ich nun schon seit mehreren Jahren. Etwa einmal im Monat gelingt es mir, zärtlich zu ihr zu sein - selbstverständlich ohne jeglichen manuellen oder sonstigen Kontakt zu ihren Geschlechtsmerkmalen. Allein, der Hautkontakt gibt mir sehr viel und in dieser Frequenz wohl auch ihr. Ansonsten ist nur immer wieder bei Abschied und Ankommen jeweils ein kurzes Bussibussi das höchste der Gefühle. Sehr schade!!!
Ich habe mich damit abgefunden und zunächst regelmäßig ziemlich genau wöchentlich Sex in einem Laufhaus gesucht und fast immer sehr befriedigend auch gefunden. Altersbedingt habe ich diese Frequenz mittlerweile auf monatlich reduziert, freue mich jedoch immer wieder darauf, genieße diese Erlebnisse und behalte sie zwischendurch freudig in m einem Kopf (und oft auch bei der häufigen Selbstbefriedigung.
Natürlich weiß sie davon absolut nichts, offenbar bemerkt sie nicht einmal mein Wixen, selbst wenn es neben ihr im Bett geschieht, wenn sie schläft.
 
Zurück
Oben