Lügen über Lügen

Wenn Männer nicht wissen, wie alt sie sind, ist es dann auch eine Lüge? :hmm:

Nein, das ist keine Lüge, bestenfalls ein Irrtum.
Vorausgesetzt, jemand weiß tatsächlich sein Alter nicht, was zB im Zuge von Kriegswirren, verlorengegangenen Papieren usw durchaus der Fall sein kann.

Aber vermutlich hast du DAS nicht gemeint - wenngleich aber so hingeschrieben. ;-)
 
Zum Lügen gehören immer zwei.
Einer der es tut und einer des es glaubt.
Es gibt sweet little lies, die man(n) sich zu hören manchmal sogar wünscht. :rolleyes:
Und es gibt Lügen, die ein Mensch - nachdem er sie einmal gehört hat - nie mehr vergessen und verzeihen kann.
Gelogen wird immer und überall, es kommt halt nur drauf an wie´s gemeint ist und wie´s verstanden wird.
 
Gerade juristisch haben die meisten Gerichtsentscheidungen wenig mit der Wahrheit und damit auch Lüge zu tun. Rede mal mit Rechtsanwälten!

Das Recht haben und Recht bekommen zwei Paar Schuhe sind, ist nichts Neues. Allerdings habe ich nicht davon geschrieben, mir ging es um die Definition von Lüge.

Und was moralisch als Lüge gilt, so wie Ophira das beschrieben hat, ist eben juristisch noch lange keine Lüge.
 
Ganz einfach, die Stimme klingt (wird) höher, das Gegenüber schaut einem nicht in die Augen, auf Fragen wird mit ähm, oder ausweichend geantwortet etc. :up:


...Ganz einfach, die Stimme klingt (wird) höher, das Gegenüber schaut einem nicht in die Augen...

das muß kein Beleg dafür sein, daß der/ die Gesprächspartner lügen, oft zeigt sich darin auch mangelndes Selbstbewusstsein, Unsicherheit, aber nicht unbedingt das Anzeichen der Lüge. LG Martina
 
...Ganz einfach, die Stimme klingt (wird) höher, das Gegenüber schaut einem nicht in die Augen...

das muß kein Beleg dafür sein, daß der/ die Gesprächspartner lügen, oft zeigt sich darin auch mangelndes Selbstbewusstsein, Unsicherheit, aber nicht unbedingt das Anzeichen der Lüge. LG Martina

Außerdem...wird ein guter Lügner um diese "Erkennungszeichen" wissen und sie tunlichst vermeiden. :up:;)

Mit Lügen ist es wie mit Morden - nur die, die Fehler machen, werden erwischt.
Der Rest sind "vermisste Personen". :schulterzuck:
 
Die ganzen Lügen kommen von daher :
wir leben in einer verlogenen und minderwertigen Welt !

Zur Wahrheit oder einen Fehler zugeben , gehört einen gewisse Stärke !
Wer hat das heute noch ??:(

Ich bin sehr vorsichtig geworden gegenüber Menschen und glaube nicht sofort alles ,
erst wenn dieser Mensch einige " Proben" bestanden hat oder seine Glaubwürdigkeit erwiesen hat ,
kann man darüber nachdenken ,ob man ihm glaubt !

Dem "Einzigen" ,
den ich vertraue ist mein Hund ! :!:
 
"Die Wahrheit zu sagen bringt einem wahrscheinlich nicht viele Freunde, aber dafür die Richtigen" (John Lennon)
 
Eigentlich geht es mir um das Kennenlernen.
(Wobei ich die Prämisse Paar werden, wozu auch immer, nicht als einzige sehe.)
Hier heißt es so oft, "Alle Männer lügen" oder "Man muss lügen, dass man zum Stich kommt." etc.
Das kann man umdrehen.
Scheinbar sind ja etliche mitunter recht angepisst, wenn die Wahrheit wie oben gesagt ans Tageslicht kommt und ein Lebensjahr z.B. für ein Jahr mit einer Lüge total verschissen ist.

Etwas nicht zu sagen sehe ich noch nicht zwangsläufig als Lüge, vielmehr als "nicht die Wahrheit sagen"
Eine Lüge ist das bewusste, vorsätzliche die Unwahrheit sagen.

Soso.
:D
Jemanden im Glauben zu lassen, der aufgrund seiner Annahme Entscheidungen trifft, ist aber net der feine Zug. ;)
Oft will man jemanden nicht zu nahe treten und höflich sein, denkt sich, wer würde es mir ja sagen - kann auch ein Fehler sein.

Nichts ist in Stein gemeißelt.

Der Ist-Stand wäre schon ganz fein, wenn man ihn denn hören will.

Moralisch hast Du recht, juristisch nicht.

Danke.
Das sehe ich ganz exakt so.

Tja und juristisch ist mir sowieso egal, meine Sachen regle ich mir selbst.
Das habe ich selbst bei der Scheidung so gehalten, wichtig war, dass es juristisch hält, sodass mir kein Jugendamt z.B. in die Suppe spucken kann.

Ich persönlich finde es nicht schlimm, wenn wer lügt, es sei denn es ist mit betrügerischer Absicht.
Prinzipiell gehe ich weder davon aus, dass jemand die Wahrheit sagt oder eben nicht.
Zuerst interessiert mich der Mensch, wie er tickt und ob er ehrlich ist oder nicht, merkt man sowas von zügig.
Manche sind sehr charmant mit ihren Geschichten, muss ich sagen, kann durchaus unterhaltsam und amüsant sein - mehr als die nackte, platte und öde Wahrheit. :D

Es gehören ja immer zwei dazu.

Einer der es tut. Und einer der es schluckt. :)


Mal ehrlich ich würde es gar nicht schaffen die ganze Wahrheit zu erzählen, net weil ich nicht will, sondern weil´s einfach zu lange ist.
Manches kann man abkürzen.

Z.B. wenn ich jemanden kennen lerne (a wieder net unbedingt paarorientiert) und ich erzähl so locker flockig, dass mein geschiedener Mann in meinem Haus lebt, dann kann ich da drüber reden und komm aus der Nummer die für mich durchgekaut ist, nimmer raus...…..muss das erzählen, wie es dazu kam, das braucht locker abgekürzt eine halbe Stunde damit es halbwegs wahrheitsgemäß verständlich ist. Das lass ich z.B. gern aus, es sei denn es kommt die Sprache drauf. Ist ja eh kein Geheimnis, aber sowas von zach beim Erzählen.

Kinder sind auch so ein Thema, wenn ich weg bin, mag ich nicht über Kinderkacke stundenlang diskutieren, die lebe bzw. habe sie lang genug gelebt. Das sind so einzigartige Personen, das und wie das Verhältnis ist, ist sowas von zach zum Erzählen und spielt dennoch eine große Rolle.

Was will ich sagen *kopfkratz*

Wenn man jemanden kennen lernt ist es unmöglich in zwei Stunden die ganze Wahrheit rein zu packen.

Es ist irgendwie die Aufgabe des Gegenübers dort Fragen zu stellen, wo sein Interesse liegt.
(wie umgekehrt - so lernt man jemanden kennen - an seinen Fragen)

Sich hinzusetzen und zu sagen: "Und was machst Du so?" - da könnte ich persönlich nicht drauf antworten und ein gerades Bild von meinem Leben zeichnen.

Bösartig wäre es zu sagen, ich mache 9 to 5, habe keine Kinder, war immer ledig, wohne in einer Gemeindewohnung, gehe Samstags zum Ikea Mittag essen und ansonsten will ich nur an einer strammen Nudel saugen. :D


Das mit dem in die Augen schauen/Wahrheit erkennen und so glaub ich nicht. Wenn man es halbwegs kann, lügt man einem jeden ins Gesicht, wenn man will.
Wenn man bei genügend Elternabenden und Sprechstunden war, ist man bald in der Profiliga.
Tja und wenn man beruflich taktieren muss, kann man es ebenso.

Will man dann aber witzigerweise fast militant im privaten Umfeld nicht.
 
Dem "Einzigen" ,
den ich vertraue ist mein Hund ! :!:

Klar, wenn es menschelt ist man auf einer Ebene.

Das ist übrigens ein interessantes Thema: "Menschen, die ein Tier als besten Freund betrachten" oder "Menschen enttäuschen mich immer, mein Tier nie."
brrrr….nö ist mir zu gruselig....
 
Jemanden die Wahrheit vorzuenthalten, ist eine Lüge.

Lassen wir das mal für einen Moment so stehen.

Viel spannender ist für mich ob du einen moralischen Unterschied zwischen bewussten Lügen und vorsätzlichen nicht die Wahrheit sagen siehst.

Stell dir einmal folgendes vor :

Ein Ehepaar , 55 Jahre verheiratet.
Plötzlich wird der Mann schwer krank, ohne Aussicht auf Verbesserung seines Zustandes mit einer Lebenserwartung von 5-6 Jahren.

Die Kinder des Ehepaares erkennen sofort den Ernst der Lage, die Ehefrau jedoch glaubt, weil sie ihren Mann liebt, dass er wieder gesund wird.
Verdrängung ist ihr Heilmittel.

Die Kinder belassen ihre Mutter eine Zeitlang in dem Glauben.
Nicht aus Feigheit, viel mehr aus Liebe.

Im Laufe der weiteren Jahren führen sie ihre Mutter Schritt für Schritt an die brutale bittere Wahrheit heran.

Haben diese Kinder deiner Meinung nach gelogen ?

Hättest Du die Wahrheit verschwiegen ?

PS:
Süß bin ich nicht, nur manchmal etwas zartbitter.
 
Stellt euch einfach mal vor, wie es wäre, wenn jeder immer die Wahrheit sagen würde.
Gar, wie @Mitglied #247512 es wünscht, sogar ungefragt ... :hmm:

Nönö, lieber ein charmanter Lügner gegenüber, als ein fader Zipf. :D
Gell, missversteh mich nicht.

Das hier ist begründet auf den vielen Enttäuschungen hierforums.

Wobei da ja eh schon drinnen ist, dass sich irgendwer täuschen hat lassen. :D
 
Hättest Du die Wahrheit verschwiegen ?

Ich bin kein Verfechter der Wahrheit, gell?

Selbst sollte man wissen, was man tut und wo man schaden könnte.
Ich bin ja nicht blöde - beim Menschenkennenlernen ist es doof.

In Verantwortung muss man immer wissen, wie ein Schiff auf Kurs zu halten ist (auch auf Dein Beispiel bezogen) so dass alle Mann möglichst gesund an Bord bleiben. :)
Da macht es durchaus Sinn, das kann man verantworten, selbst wenn man eine Lüge mal relativiert.
Ist ja nix dabei zu sagen: "Ich habe Dir damals die Wahrheit nicht gesagt, weil...….", wenn es begründet und verständlich, nicht zum Schaden war. ;)

Süß bin ich nicht, nur manchmal etwas zartbitter.

Bist Du wohl, ungelogen. :D
 
wir leben in einer verlogenen und minderwertigen Welt !

Nicht vergessen.
Die Wahrheit braucht oft Zeit und Muße um das Tageslicht zu erblicken.

Die Lüge geht gschwind und macht vieles unkompliziert.


Man darf sich ruhig überlegen, wenn es um nix geht, die Lüge zu nehmen - warum nicht?
Da tät man ja deppert werden, wenn man ausholen muss.

So in Frauenrunden, hab ich schon oft auf die Frage "Hast Du Kinder?" mit "Nein, ich bin unfruchtbar." geantwortet, weil ich mir die ganzen Geburtsgschichtln, Pubertätsdramen anderer Leut ersparen wollte.
 
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