Libido der Frau - Männersache??

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Wenn wir in einer Welt leben in der die Aufgaben ~50/50 geteilt werden sollte dann nicht auch Frau i

  • Ja - ist Männersache

    Stimmen: 5 13,5%
  • Nein - da müssen beide mitarbeiten

    Stimmen: 32 86,5%

  • Umfrageteilnehmer
    37
  • Umfrage geschlossen .
40 bis 60% müsste es eigentlich heißen, weil wenn einer 80% leistet, gehen sich für den anderen keine 40% mehr aus .....
Im Haushalt hast du bei 95% sicher recht, dass die Aufteilung nicht ganz fair ist, wenn wir aber Haus & Garten, also alles komplett, betrachten, denke ich, dass es bei uns schon so ca. passt. Da es sich aber um mein subjektives Empfinden handelt, müssten wir bei @Mitglied #80895 um ihre Meinung fragen.....

Ich finde du hilfst sehr viel und das freut mich. Über Haupt weil du das freiwillig machst :liebe::bussal::herzen:
 
Es würd reichen das Zitat zu lesen, auf das ich mich bezogen hab. Dann könntest dir deine kruden Gedanken sparen.

Wenn du was von "vorgeblich" liebevoll und "kaufen" schreibst, wenn ein Mann seiner Frau Blumen schenkt, unterstellst du damit ein unlauteres Verhalten.

Sich durch eine vorgeblich liebevolle Geste Sex zu kaufen.

Davon mal ganz abgesehen, ist solche Gedankengänge ohnehin hirnrissig. Hier ist doch nun mehrfach zum Ausdruck gekommen, dass niemand, NUR um sich Sex bei der Partnerin zu "kaufen", Blumen schenkt. Aber es ist ebenso unbestritten, das solche Aufmerksamkeiten der Liebe und damit auch dem Sex förderlich sind.

Hier wird mal wieder kräftigst die Moralkeule geschwungen. Sonst nichts.
 
Wenn du was von "vorgeblich" liebevoll und "kaufen" schreibst, wenn ein Mann seiner Frau Blumen schenkt, unterstellst du damit ein unlauteres Verhalten.

Du solltest vögeln, das senkt den Hormonschleier vor deinen Augen und hilft sinnerfassend zu lesen. :bussal:

Aber eins muss man dir lassen: Du bist wirklich gut im Beiträge verdrehen. :hahaha:
 
Na da hab ich ja eine Büchse geöffnet :)

Ich muss zugeben das eine oder andere war scheinbar nicht richtig ausformuliert bzw. kam etwas falsch rüber.
Daher versuche dies ein wenig zu korrigieren bzw. auch zu ergänzen.




Der gesellschaftliche Tenor ist ja wie folgt:
Du Mann hilf deiner Frau den Kopf frei von Ballast (Kinder, Haushalt, Arbeite, etc.) zu bekommen. Zeig ihr wie sehr du sie leibst und begehrst und erkenne ihre Wünsche und Sehnsüchte.
Natürlich sollte dies selbstlos und ehrlich sein obwohl manche dies sicher auch sehr gut könne.
Wenn die Dame der Schöpfung dann gnädig ist „empfängt“ sie dich dann auch.

Deshalb bleib ich auch bei der Aussage, dass Frau auch ein wenig daran „arbeiten“ soll ihre Libido zu steigern und nicht diese Aufgabe dem Mann zu übertragen.


Und steinigt mich nicht verbal – mir ist durchaus klar, dass jede Frau unterschiedlich ist manche mögen den ganze Rosenkitsch nicht und manche stehen drauf – manche brauchen einen Ball in den Mund und manche in den Arsch.

Danke dir für das öffnen dieser Büchse - es ist etwas das mich sehr beschäftigt, aus unterschiedlichen Standpunkten heraus....

Meine vorläufige Zwischenbilanz ist das unsere Gesellschaft noch sehr in dem "Heilige&Hure" Dilemma steckt - sowohl was Selbst/Rollenbild der Frauen betrifft als auch die Grundkonzepte der Männer....

Das mag streckenweise schon ganz gut funktionieren aber bei Veränderungen im Lebenslauf (Heirat, Kinder etc ) kommt es womöglich unbewußt zu trage (jetzt als verheiratete Frau....)

Ein anderes Indiz in die Richtung ist die Ausrichtung der Sex-Sells Maschinerie in Richtung männliche Bedürfnisse

Und auch die Preisgestaltung im Erotikbereich signalisiert - um die weibliche Sexualität muß man sich bemühen und locken, männliche Sexualität ist wertlos.

Ist es wirklich so das es mehr wert ist wenn ich geil bin als wenn mein Sub geil ist?

Die wenigsten setzen sich mit diesen subtilen Signalen bewußt auseinander, aber es wird permanent irgendwo suggeriert - Frauen wollen eigentlich keinen Sex, und die Frauen die Sex wollen sind doch irgendwie Schlampen oder Prostituierte.....

Auch das weibliche Lustlosigkeit medizinisch nicht thematisiert wird, männliche aber der Pharma/med Industrie sehr wichtig erscheint zielt in diese Richtung

Als ich nach der Geburt meines Sohnes jahrelang kaum bis überhaupt keine Lust mehr hatte und nach mehreren Jahren zu meinem Gyn sagte, dass das nun auch für die Beziehung allmählich problematisch wird winkte er nur ab und meinte das sei bei jungen Müttern normal.

Ein Mann der nach mehreren Jahren Lustlosigkeit zum Urologen/Andrologen geht und sagt es ist für ihn und seine Beziehung problematisch wird mit seinem Anliegen bestimmt ernster genommen.

Ein weiterer Faktor ist das imho männliche Sexualität anders getriggert wird als weibliche Sexualität....

Weibliche Sex ist schon einmal Zyklusabhängig.... um die Mitte des Zyklus wird Frau viel eher Lust haben.... Voraussetzung dafür ist ein funktionierender Zyklus.... Da wird aber von der Verhütungs/Pharmaindustrie recht sorglos damit umgegangen welche Auswirkungen die Verhütungsmittel auf Gesundheit u Libido haben.... (erhöhtes Krebsrisiko, erhöhte Thrombosegefahr, Lustlosigkeit, Depressionen etc)

Männer springen meist schon bei optischen Reizen an, die können ja auch sehr "distanziert" sein.... z.B. Plakate etc. Wiederum ist da die Wahrnehmung oftmals gar nicht bewußt, steigert aber die Lust, Bereitschaft schon....

Frauen reagieren oftmals auf andere Reize wie Geruch, Stimme (hmmm, ich überlege gerade ob das vielleicht darin begründet sein könnte weil Geruch so manches über die körperliche Verfassung und genetische Kompatibilität aussagen? - UND: meinem Wissen nach verändert sich das was Frau gerne riecht mit dem Hormonstatus... zum Eisprung anderes als zur Mens hin als während der Schwangerschaft als während hormoneller Verhütung...)
 
Die Libido kann eine Frau nur um ihrer Selbst Willen entwickeln , nicht um den Willen einer Partnerschaft und erst recht nicht, um einen Mann zufriedenzustellen.
Sie kann das dann machen , wenn sie selbst sich das wert ist , die Erlebnisqualitaet in ihrem Leben erfahren zu wollen oder auch nicht.
Dabei kann die Genetik und auch die Epigenetik hilfreich oder blockierend sein.

Ich selber habe zB hormonelle Verhütung als sehr dämpfend erlebt.
 
Wenn die Männer besser im Bett wären, hätten ihre Frauen auch mehr Lust auf Sex. Welche Frau wird nicht gerne gestreichelt, geküsst, geleckt, gevögelt? Ausser es sind Grobmotoriker am Werk. Ich persönlich hab auch kein Problem damit, manchmal meinen Mann einfach mal "gewähren" zu lassen, wenn ich mal keine Lust habe. Tut ja nicht weh. Dann leg ich mich einfach auf den Bauch und er nimmt mich von hinten. Wir haben ca 4 mal die Woche Sex (nach 20 Jahren)
 
Ich weiß nicht wie eure Wohnsituation ist, aber wenn ihr gemeinsam wohnt finde ich es befremdlich Haushaltsarbeit als helfen einzuordnen
Naja, in Anbetracht der Tatsache, dass ich bei einem funktionierenden Haushalt dazugekommen bin, ist es meines Erachtens schon als Unterstützung bzw. Hilfe zu sehen, wenn ich ihr Arbeiten, die sie vorher allein erledigt hat, abnehme oder ihr dabei helfe!
Man kann natürlich auch sagen, dass wir das jetzt gemeinsam bewältigen, wobei ich mich mehr ums Haus beschäftige und die handwerklichen Dinge erledige, aber manchmal auch koche, abspüle, Wäsche aufhänge ......
 
Wenn ich mit jemandem Sex habe dann deshalb weil ich die Nähe mag und die Reaktionen aufeinander einen gegenseitig positiven Effekt haben...

Mah klingt des gschwollen

Wie kann ich es anders formulieren?

Wenn nur einer Spaß daran hat, dann ist es ein benutzen des anderen. Je nachdem wie man mit sich selber umgeht wird man es womöglich aushalten.... in meinem Empfinden sind wir aber da hart an der Grenze zur Vergewaltigung, nur das die Einwilligung halt auf der rationalen Ebene gegeben wurde....

Ich kenne - glücklicherweise! - fast nur mehr Männer die so gar nicht könnten, weil sie die Erregung der Frau brauchen damit ihre Erregung erhalten bleibt.

Körper, Emotion und Intellekt können zwar manchmal gegenteilig agieren aber gesund ist das nicht.... man spaltet quasi etwas ab. Und wenn keine Erregung da ist dann zeigt sich zumindest auf körperlicher Ebene das es eben gerade nicht dem eigentlichen Willen entspricht...

Es gibt ja auch das gegenteilige Phänomen das man aus rationalen Gründen sagt, man möchte mit jemandem lieber keinen Sex haben aber sowohl Gefühl als auch Körper reagieren unmittelbar auf den anderen und es ist schwer der Lust nicht nachzugeben.....

Mittlerweile nehme ich mich und meine Empfindungen für wichtig und wertvoll genug das ich das vehement vertrete.... wenn ich keine Lust habe dann habe ich keine.... ich kann bereit sein mich verführen zu lassen, wenn die Lust von mir aus nicht da ist, aber wenn sie nicht geweckt werden kann dann ist das so und gefälligst zu akzeptieren.
 
Wenn ich mit jemandem Sex habe dann deshalb weil ich die Nähe mag und die Reaktionen aufeinander einen gegenseitig positiven Effekt haben...

Mah klingt des gschwollen

Wie kann ich es anders formulieren?

Wenn nur einer Spaß daran hat, dann ist es ein benutzen des anderen. Je nachdem wie man mit sich selber umgeht wird man es womöglich aushalten.... in meinem Empfinden sind wir aber da hart an der Grenze zur Vergewaltigung, nur das die Einwilligung halt auf der rationalen Ebene gegeben wurde....

Ich kenne - glücklicherweise! - fast nur mehr Männer die so gar nicht könnten, weil sie die Erregung der Frau brauchen damit ihre Erregung erhalten bleibt.

Körper, Emotion und Intellekt können zwar manchmal gegenteilig agieren aber gesund ist das nicht.... man spaltet quasi etwas ab. Und wenn keine Erregung da ist dann zeigt sich zumindest auf körperlicher Ebene das es eben gerade nicht dem eigentlichen Willen entspricht...

Es gibt ja auch das gegenteilige Phänomen das man aus rationalen Gründen sagt, man möchte mit jemandem lieber keinen Sex haben aber sowohl Gefühl als auch Körper reagieren unmittelbar auf den anderen und es ist schwer der Lust nicht nachzugeben.....

Mittlerweile nehme ich mich und meine Empfindungen für wichtig und wertvoll genug das ich das vehement vertrete.... wenn ich keine Lust habe dann habe ich keine.... ich kann bereit sein mich verführen zu lassen, wenn die Lust von mir aus nicht da ist, aber wenn sie nicht geweckt werden kann dann ist das so und gefälligst zu akzeptieren.

Alles gut, vieles davon sehe ich sehr ähnlich. Ich fand das Wort "gruselig" etwas seltsam, insbesondere deshalb, weil sie nur sehr skizzenhaft über den Vorgang berichtet hat und viele Details, die du selber hier gerade angeführt hast, dir gar nicht klar sein können.
 
Ich finde es immer recht mühsam Dinge zu vermischen und daraus dann eine Erwartungshaltung zu konstruieren.

Entweder man hat Bock auf Sex oder eben nicht....es würde vielen nicht schaden, alles etwas lockerer zu sehen und nicht um Sex zu betteln bzw Aufmerksamkeit und Unterstützung als unausgesprochenes Druckmittel einzusetzen, denn natürlich spürt Frau das und interessant ist das jedenfalls nicht.


Ist denn nicht das ganze Leben eine einzige „Erwartungshaltung?“ :schulterzuck:

Das sich unterdruck setzten ist ja auch nichts neues. Einziger Unterschied Mädls drücken nun halt auch schon ordentlich dagegen. Hilft halt beiden dann auch nicht viel weiter.
:lalala:
Ein paar wenige schaffen es sich aber doch sich so auszutauschen, das es kreativ, befruchtend wird. Doch eine nicht unwestliche Menge frustet halt dann so dahin. Man liest es ja auch hier im Forum immer wieder. Sudern, jammern, aber wirklich „verstehen“ können hier die wenigsten die jeweils andern:(:roll:

Völlig belanglos ob Mannderl oder Weiberl
 
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