Libido der Frau - Männersache??

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Wenn wir in einer Welt leben in der die Aufgaben ~50/50 geteilt werden sollte dann nicht auch Frau i

  • Ja - ist Männersache

    Stimmen: 5 13,5%
  • Nein - da müssen beide mitarbeiten

    Stimmen: 32 86,5%

  • Umfrageteilnehmer
    37
  • Umfrage geschlossen .
M

Gast

(Gelöschter Account)
Hello zusammen,


gestern war es nach langer Zeit wieder einmal so weit und die Herrenrunde hat sich getroffen und bei einem Bier über das Leben sinniert. Natürlich wurde viel gescherzt, gelacht und gesudert mitunter über unser aller Sexualleben aber dennoch haben mich so manche Aussagen zum nachdenke gebracht und deshalb würde mich nur EURE Meinung dazu interessieren.


Fakt ist fast jeder Mann hätte gern öfter Sex als er jetzt hat und genauso viele sagen, dass die Frau einfach keine Lust dran hat. In unserer Männerrunde (mit und ohne Kinder / verheiratet - Single und vergeben) hat sich dennoch folgendes herauskristallisiert:


Jeder von uns übernimmt zwischen 40% und 80% vom Haushalt (Einkaufen, kochen, saugen, waschen, etc etc.). Jeder gibt sich auf seine Art mal mehr und ja auch mal weniger Mühe die angebetete in die Kiste zu bekommen. Das beginnt bei Blumen schenke und hört bei einer mit Kerzen umrandeten Badewanne auf. Also wirklich quer Beet um unsere liebsten zu entspannen und den Alltag vergessen zu lassen.

Und ja auch die Brechstangenmethode wie: "Bock zu fi****" und der gleichen wurden schon probiert.


Wenn wir es nun Ergebnisorientiert sehen würden kommt ein Schnitt von 1/10 bis 3/10 heraus.

Umgekehrt gibt es solche Bemühungen weniger weil oft reicht ja ein Griff oder ähnliches und wir "stehen" parat. :)


Um zur eigentlichen Frage zu kommen:


  • Wenn wir in einer Welt leben in der die Aufgaben ~50/50 geteilt werden sollte dann nicht auch Frau ihren Teil dazu beitragen ihre Libido in Fahrt zu bringen?? Oder ist es halt einfach so, dass das Männersache ist??

Ich hoffe das kommt nicht zu sehr gefrustet hinüber? Jeder liebt seinen Partner und ist grundsätzlich glücklich aber ihr kennt das ja vielleicht wenn man in einer Runde zusammensteht und so ergibt das eine das andere. :)


Also bitte keine "Versuch mal dies oder jenes" Diskussion daraus machen - Danke

Sollte es dieses Thema doch schon geben, dann Sorry für meine schlechte SUFU ability:D
 
na hawe dere ....
passiert mir eher selten .. aber jetzt bin ich sprachlos ...
obwohl... wenn ich länger darüber nachdenke .. ganz unrecht hast ja gar ned me1984
 
Doch, es kommt gefrustet rüber.
Und eventuell sollte man seiner Frau nicht nur des Fickens wegen im Haushalt helfen, die sind ja keine Hunde. "Wenn du lieb bist und mich ranlässt, putze ich die Fenster." Geiler Plan.
 
ich finde es schon eine Diskussion wert...
so lernt man die Standpunkte der anderen auch kennen...
 
Ich finde es immer recht mühsam Dinge zu vermischen und daraus dann eine Erwartungshaltung zu konstruieren.
Entweder man hat Bock auf Sex oder eben nicht....es würde vielen nicht schaden, alles etwas lockerer zu sehen und nicht um Sex zu betteln bzw Aufmerksamkeit und Unterstützung als unausgesprochenes Druckmittel einzusetzen, denn natürlich spürt Frau das und interessant ist das jedenfalls nicht.
Keine Ahnung warum ihr diese Art von Gesprächen führt, klingt nach Suderei und nichts anderes.
 
Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, heißt das, die Frauen sollen dafür sorgen, dass sie öfter Lust haben.... Und wie soll das bitte gehen? Man kann nicht etwas wollen wollen. Also entweder man will oder nicht. Vielleicht wollen eure Frauen auch einfach nicht das, was ihr zu bieten habt, darüber schon mal nachgedacht?
In meiner Beziehung stellt sich die Frage nicht, weil wir beide genau so viel Sex haben, wie wir brauchen bzw. wollen. Aber wenn die Wünsche und Bedürfnisse unterschiedlich sind, muss man das akzeptieren, denke ich mal.
Oder auch einmal drüber reden, auch das hilft manchmal, Frustrationen abzubauen und den anderen zu verstehen.
Übrigens - Sex nur dem Partner zuliebe über sich ergehen lassen, frustriert auch...
 
Fakt ist fast jeder Mann hätte gern öfter Sex als er jetzt hat
Das "fast" hat die Aussage gerade nochmal relativiert.
Also für mich nicht zutreffend, ich kann solche Zustände allerdings nachvollziehen.
Sudern und jammern (ja, du kommst leider so rüber) hilft gar nichts.
 
Es ist halt so, der eine will mehr, der andere weniger, und ab und an sogar gar nicht...

Zwei Persönlichkeiten, zwei Meinungen... entweder man redet miteinander und sucht einen Mittelweg der für beide passt, oder einer wird die Meinung des anderen annehmen.

Hatte auch mal einen Partner, dem es reichte so 3-5x im Monat sex zu haben, und die Initiative ging immer von mir aus, schlussendlich hab ich mich von ihm getrennt, da es mir schon sehr wichtig ist meinem partner so nahe zu sein, und ihm wars gleichgültig....
 
Es ist halt so, der eine will mehr, der andere weniger, und ab und an sogar gar nicht...

Zwei Persönlichkeiten, zwei Meinungen... entweder man redet miteinander und sucht einen Mittelweg der für beide passt, oder einer wird die Meinung des anderen annehmen.

Hatte auch mal einen Partner, dem es reichte so 3-5x im Monat sex zu haben, und die Initiative ging immer von mir aus, schlussendlich hab ich mich von ihm getrennt, da es mir schon sehr wichtig ist meinem partner so nahe zu sein, und ihm wars gleichgültig....

Dem würde ich mich anschließen. Wenn hier eine zu große Diskrepanz zwischen den Partnern vorliegt, wird das auf die Dauer nicht gut gehen, es sei denn, einer der Partner nimmt sich hier völlig zurück, was zu einer schleichenden Frustation führen dürfte...

Das bedeutet aber nicht, dass man nicht erst alle andere Möglichkeiten ausschöpfen sollte, insbesondere die Kommunikation mit dem Partner über die eigenen Wünsche und Bedürfnisse sind ja ohnehin essentiell in einer funktionierenden Beziehung.
 
Jeder von uns übernimmt zwischen 40% und 80% vom Haushalt (Einkaufen, kochen, saugen, waschen, etc etc.). Jeder gibt sich auf seine Art mal mehr und ja auch mal weniger Mühe die angebetete in die Kiste zu bekommen. .... Wenn wir es nun Ergebnisorientiert sehen würden kommt ein Schnitt von 1/10 bis 3/10 heraus.

na ja, dem beziehungskonzept "ich übernehm 40 - 80 % vom haushalt (wobei ich letzteres beim gros auch stark anzweifle - ich glaub eher, dass sie 40 - 80% vom haushalt gar nicht sehen/realisieren), dafür gibts auf schnippen sex" geb ich keine wirklich großen chancen im realen leben.

Ich finde es immer recht mühsam Dinge zu vermischen und daraus dann eine Erwartungshaltung zu konstruieren.
Entweder man hat Bock auf Sex oder eben nicht....

dem "sex gibts nur wenn ICH will - ganz egal wann/wie oft ich will - und sonst hats sichs der andere zu verkneifen oder rauszuschwitzen" aber leider auch nicht!

Für eine langfristige, erfüllende und befriedigende Beziehung müssen BEIDE dran arbeiten

genau DA liegt der schlüssel: gemeinsam zu einem für BEIDE zufriedenstellenden zusammenleben finden - und gemeinsam zu einem für BEIDE zufriedenstellenden sexualleben. das erfordert in JEDER dimension beiträge von BEIDEN.
 
finde ich ein durchaus ein interessantes Thema. Ich selbst bin natürlich nicht representativ, aber deine Beschreibung entspricht auch in weiten Teilen meiner Erfahrung.

Allerdings, Achtung - Falle: Hausarbeit, Kinder, Diskrimminierung, Geschlechtergerechtigkeit, etc. solltest du nicht in direkten Zusammenhang mit Sex bringen. Anstrebenswert sind all diese Dinge natürlich trotzdem!
(Das mit Haushalt und Kinder steht zwar in vielen Ratgebern und wird von manchen Damen behauptet, hat aber noch keiner empirischen Überprüfung länger als 2 Wochen standgehalten.)


Bei deinem/meinem Grundproblem, die Libido der Frauen betreffend, kann ich leider auch nicht helfen (die Frau, das ewige Mysterium :nix-ahn:).
Es gibt wohl auch einige Damen mit viel Appetit auf guten Sex, aber der in Summe ist deine Einschätzung zumindest tendenziell wohl richtig.

Wos? :haha:
Es ist genauso seine Wohnung und sein Haushalt, warum muss sie ihn belohnen fürs helfen?

Frag nach bei Bernhard Ludwig: "Anleitung zur sexuellen Unzufriedenheit"; :D Das Kaberett hab ich zwar nicht gesehen, aber das Buch gelesen.
(Wobei die Praxis halt dann doch wieder auschaut, vgl. meine Anmerkung zu den Ratgebern oben)

Im übrigen will ich hier keine moralische Sex gegen Ware/Geld Diskussion starten, aber Sex war auch schon immer ein Tauschmittel, warum auch nicht. Und ja, ich weiß natürlich, Lust oder Geühle etc. kann man nicht kaufen. Wenn ER sich besonders bemüht (wir sprechen ja nicht davon, dass er einfach auch nur seinen Teil beiträgt), ist eine Wertschätzung, ein Dankeschön doch einmal drin. Warum nicht mit Sex?
 
Wenn ER sich besonders bemüht (wir sprechen ja nicht davon, dass er einfach auch nur seinen Teil beiträgt), ist eine Wertschätzung, ein Dankeschön doch einmal drin. Warum nicht mit Sex?

Dieses Beispiel wäre für mich schon ein leichtes Indiz für eine Fehlentwicklung in der Beziehung, sollte das ein wiederkehrendes Muster werden.

Sex ist nicht etwas, was Frau dem Mann schenkt. Wer so denkt, begibt sich in eine Position der Selbsterniedrigung, die ich niemandem empfehlen möchte.
 
in die Kiste zu bekommen
Und wenn das die Intention ist warum man

...
[Badewanne] mit Kerzen umrandet

das macht es für beide frustrierend.
Wenn man das öfter macht mit dem Hintergedanken "Dann hab ich ihr was gutes getan und dafür tut sie mir auch was gutes", scheiß ich auf solche Aufmerksamkeiten. Das kann man dann nur annehmen mit dem Wissen dass der andere eine Gegenleistung dafür möchte.
Eine Beziehung bzw. der Sex darin ist nicht wie ein Markt bei dem Angebot und Nachfrage zusammenkommen und einer was für eine Gegenleistung bekommt...

Wenn wir in einer Welt leben in der die Aufgaben ~50/50 geteilt werden sollte dann nicht auch Frau ihren Teil dazu beitragen ihre Libido in Fahrt zu bringen??
Das find' ich schon sehr hart.
Sex ist also eine Aufgabe?



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Sex ist Hingabe.
 
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