Langzeitbeziehung & SexualitÀt

  • Ersteller Ersteller Gast
  • Erstellt am Erstellt am
also ich hatte eine 9 Jahresbeziehung und die sexuelle Lust war eigentlich bis zum. Schluss gegeben.

man muss halt immer dran arbeiten 😎
 
Servus zusammen!
Ich bin jetzt mit meiner Frau seit 24 Jahren zusammen, 19 Jahre davon verheiratet.
Die ersten Jahre lief unser Sexualleben großartig, wenn auch auf Grund unserer unterschiedlichen Arbeitszeiten Ă€ußerst unregelmĂ€ĂŸig.
Dann kam vor 16 Jahren unsere erste Tochter zur Welt, ab da wurde unser Sex das erste mal weniger, aber wenn wir Sex hatten war er sehr erfĂŒllend.
Dann kam 2 Jahre spĂ€ter die zweite Schwangerschaft, unseren Sohn verloren wir im 8. Schwangerschaftsmonat, unser "Sternenkind" musste im natĂŒrlichen Wege im Krankenhaus zur Welt gebracht werden.
Das war der erste richtige Knacks in unserem Sexualleben.
Vier Jahre spĂ€ter kam unsere 2. Tochter zur Welt, meine Frau wollte dieses Kind unbedingt, ihre fruchtbaren Tage waren immer die reinste Befruchtungs-Challenge, der Sex laut Terminplan war alles andere als sexy, zumal ich in dieser Zeit auch sehr viel in der Arbeit war und chronisch mĂŒde.

Nach der Geburt unserer Kleinen schlief unser Sexualleben in immer lĂ€ngeren AbstĂ€nden immer mehr ein, meine Frau begann zu studieren und lehnte Sex, spĂ€ter sogar intime BerĂŒhrungen vor etwa 5 Jahren schließlich ganz ab. Einen Grund nannte sie mir keinen... außer das obligatorische "Es liegt nicht an dir!"

Mitte Dezember habe ich meiner Frau schließlich (endlich) die Trennung, bzw unsere Scheidung in Aussicht gestellt. Seither ist sie nach einer Woche gefĂŒhltem durchweinen wie ausgewechselt.
Das neue Jahr begann sehr gut, sie rutschte letzte Woche von sich aus auf meine Bettseite herĂŒber und wir hatten seit 5 Jahren Sex. War keine Glanzleistung meinerseits... aber ich hoffe ich kann in nĂ€chster Zeit wieder öfter ĂŒben! ;-)
Mitte Februar beginnt sie ihre Therapie bei einer Psychiaterin, aber es schaut nicht schlecht aus wĂŒrde ich sagen.

Ich hatte die letzten 5 Jahre eine AffĂ€re die ĂŒber ein dreiviertel Jahr ging und die ersten 3 sexlosen Jahre gelegentlich einen ONS.
Heute wĂŒrde ich jedem raten nicht so lange zuzuwarten. Ich denke ich hĂ€tte spĂ€testens nach einem Jahr die Initiative ergreifen sollen...

Denjenigen den es in etwa genauso geht/ging wĂŒnsche ich alles Gute!
LG

Freut mich sehr fĂŒr dich ..EUCH !
 
Servus zusammen!
Ich bin jetzt mit meiner Frau seit 24 Jahren zusammen, 19 Jahre davon verheiratet.
Die ersten Jahre lief unser Sexualleben großartig, wenn auch auf Grund unserer unterschiedlichen Arbeitszeiten Ă€ußerst unregelmĂ€ĂŸig.
Dann kam vor 16 Jahren unsere erste Tochter zur Welt, ab da wurde unser Sex das erste mal weniger, aber wenn wir Sex hatten war er sehr erfĂŒllend.
Dann kam 2 Jahre spĂ€ter die zweite Schwangerschaft, unseren Sohn verloren wir im 8. Schwangerschaftsmonat, unser "Sternenkind" musste im natĂŒrlichen Wege im Krankenhaus zur Welt gebracht werden.
Das war der erste richtige Knacks in unserem Sexualleben.
Vier Jahre spĂ€ter kam unsere 2. Tochter zur Welt, meine Frau wollte dieses Kind unbedingt, ihre fruchtbaren Tage waren immer die reinste Befruchtungs-Challenge, der Sex laut Terminplan war alles andere als sexy, zumal ich in dieser Zeit auch sehr viel in der Arbeit war und chronisch mĂŒde.

Nach der Geburt unserer Kleinen schlief unser Sexualleben in immer lĂ€ngeren AbstĂ€nden immer mehr ein, meine Frau begann zu studieren und lehnte Sex, spĂ€ter sogar intime BerĂŒhrungen vor etwa 5 Jahren schließlich ganz ab. Einen Grund nannte sie mir keinen... außer das obligatorische "Es liegt nicht an dir!"

Mitte Dezember habe ich meiner Frau schließlich (endlich) die Trennung, bzw unsere Scheidung in Aussicht gestellt. Seither ist sie nach einer Woche gefĂŒhltem durchweinen wie ausgewechselt.
Das neue Jahr begann sehr gut, sie rutschte letzte Woche von sich aus auf meine Bettseite herĂŒber und wir hatten seit 5 Jahren Sex. War keine Glanzleistung meinerseits... aber ich hoffe ich kann in nĂ€chster Zeit wieder öfter ĂŒben! ;-)
Mitte Februar beginnt sie ihre Therapie bei einer Psychiaterin, aber es schaut nicht schlecht aus wĂŒrde ich sagen.

Ich hatte die letzten 5 Jahre eine AffĂ€re die ĂŒber ein dreiviertel Jahr ging und die ersten 3 sexlosen Jahre gelegentlich einen ONS.
Heute wĂŒrde ich jedem raten nicht so lange zuzuwarten. Ich denke ich hĂ€tte spĂ€testens nach einem Jahr die Initiative ergreifen sollen...

Denjenigen den es in etwa genauso geht/ging wĂŒnsche ich alles Gute!
LG

Danke dir....
Ich freu mich fĂŒr dich, dass eire Beziehung wieder Hoffnung bekommen hat und diese auch hoffentlich in der Zukunft Bestand haben wird.

FĂŒr mich selber ist auch das Jahr 2020 zum VerhĂ€ngnis geworden.
Zuerst Verlust meiner staek identitÀtsstiftenden Arbeit, danach hat sich die gesamte Familie gegen mich gestellt, und zwar mein Partner und von den 5 Kindern auf jeden Fall die 4 erwachsenen.
Das ganze ist fĂŒr mich zu einer gefĂ€hrlichen Talfahrt geworden.
Mein Mann verließ den gemeinsamen Haushalt zbd nahm sich eine Wohnung, nicht ohne mir trotzdem zuhause die Hölle heiß gemacht zu haben mit unglaublichen Abwertungen, Beschimpfungen, GeringschĂ€tzung und extremen Lieblosigkeiten.
Ich suchte mir eine neue Arbeit, die ich nun im JĂ€nner fernab vom Wohnort angetreten habe.

Ich hatte unendliche Angst vor Weihnachten und vor meinem Geburtstag zu Silvester.
Wider Erwarten bemĂŒhten sich alle, aber jetzt fragt einfach niemand nach, wie ich alleine und mit neuer Arbeit zurechtkomne, so, als ob ich gar nicht dazugehöre.

Nun, ich hab nun alleine zu leben gelernt, was nach 44 Jahren in Beziehung, mit 5 Kindern und 2 Enkelkindern gar nicht so leicht ist, und ich versuche nur ĂŒber " Nötiges" zu kommunizieren.
Mehr geht leider nicht (mehr).
Und ja, was da wirklich passiert ist, verstehe ich noch nicht ganz.
Ich bin in Therapie, und damit wirds langsam besser.
Inwieweit dies heilen kann, weiß ich noch nicht.
Dennoch hoffe ich einfach dennoch wieder auf einen Aufschwung, der zumindest zu hoffen wÀre, wenn man ganz unten ist.
 
Danke dir....
Ich freu mich fĂŒr dich, dass eire Beziehung wieder Hoffnung bekommen hat und diese auch hoffentlich in der Zukunft Bestand haben wird.

FĂŒr mich selber ist auch das Jahr 2020 zum VerhĂ€ngnis geworden.
Zuerst Verlust meiner staek identitÀtsstiftenden Arbeit, danach hat sich die gesamte Familie gegen mich gestellt, und zwar mein Partner und von den 5 Kindern auf jeden Fall die 4 erwachsenen.
Das ganze ist fĂŒr mich zu einer gefĂ€hrlichen Talfahrt geworden.
Mein Mann verließ den gemeinsamen Haushalt zbd nahm sich eine Wohnung, nicht ohne mir trotzdem zuhause die Hölle heiß gemacht zu haben mit unglaublichen Abwertungen, Beschimpfungen, GeringschĂ€tzung und extremen Lieblosigkeiten.
Ich suchte mir eine neue Arbeit, die ich nun im JĂ€nner fernab vom Wohnort angetreten habe.

Ich hatte unendliche Angst vor Weihnachten und vor meinem Geburtstag zu Silvester.
Wider Erwarten bemĂŒhten sich alle, aber jetzt fragt einfach niemand nach, wie ich alleine und mit neuer Arbeit zurechtkomne, so, als ob ich gar nicht dazugehöre.

Nun, ich hab nun alleine zu leben gelernt, was nach 44 Jahren in Beziehung, mit 5 Kindern und 2 Enkelkindern gar nicht so leicht ist, und ich versuche nur ĂŒber " Nötiges" zu kommunizieren.
Mehr geht leider nicht (mehr).
Und ja, was da wirklich passiert ist, verstehe ich noch nicht ganz.
Ich bin in Therapie, und damit wirds langsam besser.
Inwieweit dies heilen kann, weiß ich noch nicht.
Dennoch hoffe ich einfach dennoch wieder auf einen Aufschwung, der zumindest zu hoffen wÀre, wenn man ganz unten ist.
Ich wĂŒnsche dir viel Kraft dass du dein Herz trotzdem wieder fĂŒr deine Familie öffnen kannst.
Die Zeit mit den Liebsten ist das kostbarste was wir haben, und die kann manchmal/oft schnell zu Ende gehen!
 
Danke euch.
Das sind ganz ganz liebe WĂŒnsche, die von Herzen kommen, das spĂŒre ich einfach
Ja, das wichtigste ist nun in die Zukunft zu schauen.
Ich wĂŒnsche dir viel Kraft dass du dein Herz trotzdem wieder fĂŒr deine Familie öffnen kannst.
Die Zeit mit den Liebsten ist das kostbarste was wir haben, und die kann manchmal/oft schnell zu Ende gehen!
@Mitglied #411667
Alles gute zum Geburtstag nachtrÀglich und
fĂŒr den Rest :zweisam:
 
Ich lese zum ersten Mal in diesem Thread und ich bin hin und hergerissen, es deckt sich soviel mit meiner Beziehung, extrem wie sich manches gleicht und doch wieder anders widerspiegelt.
Ganz viele liebe WĂŒnsche und GlĂŒck an alle, die hier schon gepostet haben, ihr seid wunderbare Menschen. ;) ;) ;) :bussal:
 
Ein Aspekt der hier ganz hÀufig bei vielen Themen mitschwingt: Paare sind nach 20 oder 25 Jahren meist nicht mehr geil aufeinander. Meist verweigert eine(r) völlig.
Kann man ĂŒberhaupt nach so langer Zeit, mit den BĂŒrden des Alltags und der Beziehung, noch geil aufeinander sein - oder ist das eine Illusion?
Sowohl Mann wie auch Frau können auch nach vielen Jahren der gemeinsamen Partnerschaft immer noch geil aufeinander sein.... warum sollten Sie das nicht können?
 
Danke dir....
Ich freu mich fĂŒr dich, dass eire Beziehung wieder Hoffnung bekommen hat und diese auch hoffentlich in der Zukunft Bestand haben wird.

FĂŒr mich selber ist auch das Jahr 2020 zum VerhĂ€ngnis geworden.
Zuerst Verlust meiner staek identitÀtsstiftenden Arbeit, danach hat sich die gesamte Familie gegen mich gestellt, und zwar mein Partner und von den 5 Kindern auf jeden Fall die 4 erwachsenen.
Das ganze ist fĂŒr mich zu einer gefĂ€hrlichen Talfahrt geworden.
Mein Mann verließ den gemeinsamen Haushalt zbd nahm sich eine Wohnung, nicht ohne mir trotzdem zuhause die Hölle heiß gemacht zu haben mit unglaublichen Abwertungen, Beschimpfungen, GeringschĂ€tzung und extremen Lieblosigkeiten.
Ich suchte mir eine neue Arbeit, die ich nun im JĂ€nner fernab vom Wohnort angetreten habe.

Ich hatte unendliche Angst vor Weihnachten und vor meinem Geburtstag zu Silvester.
Wider Erwarten bemĂŒhten sich alle, aber jetzt fragt einfach niemand nach, wie ich alleine und mit neuer Arbeit zurechtkomne, so, als ob ich gar nicht dazugehöre.

Nun, ich hab nun alleine zu leben gelernt, was nach 44 Jahren in Beziehung, mit 5 Kindern und 2 Enkelkindern gar nicht so leicht ist, und ich versuche nur ĂŒber " Nötiges" zu kommunizieren.
Mehr geht leider nicht (mehr).
Und ja, was da wirklich passiert ist, verstehe ich noch nicht ganz.
Ich bin in Therapie, und damit wirds langsam besser.
Inwieweit dies heilen kann, weiß ich noch nicht.
Dennoch hoffe ich einfach dennoch wieder auf einen Aufschwung, der zumindest zu hoffen wÀre, wenn man ganz unten ist.
FĂŒhl dich ganz fest auch von mir umarmt.
Es gibt Tage da frisst man den BĂ€ren und es gibt Tage da frisst der BĂ€r dich.

Ich war vor einigen Jahren ganz unten und hatte damals auch nicht gedacht, dass es ein Morgen gibt.
Und es gibt es doch !
 
Danke dir....
Ich freu mich fĂŒr dich, dass eire Beziehung wieder Hoffnung bekommen hat und diese auch hoffentlich in der Zukunft Bestand haben wird.

FĂŒr mich selber ist auch das Jahr 2020 zum VerhĂ€ngnis geworden.
Zuerst Verlust meiner staek identitÀtsstiftenden Arbeit, danach hat sich die gesamte Familie gegen mich gestellt, und zwar mein Partner und von den 5 Kindern auf jeden Fall die 4 erwachsenen.
Das ganze ist fĂŒr mich zu einer gefĂ€hrlichen Talfahrt geworden.
Mein Mann verließ den gemeinsamen Haushalt zbd nahm sich eine Wohnung, nicht ohne mir trotzdem zuhause die Hölle heiß gemacht zu haben mit unglaublichen Abwertungen, Beschimpfungen, GeringschĂ€tzung und extremen Lieblosigkeiten.
Ich suchte mir eine neue Arbeit, die ich nun im JĂ€nner fernab vom Wohnort angetreten habe.

Ich hatte unendliche Angst vor Weihnachten und vor meinem Geburtstag zu Silvester.
Wider Erwarten bemĂŒhten sich alle, aber jetzt fragt einfach niemand nach, wie ich alleine und mit neuer Arbeit zurechtkomne, so, als ob ich gar nicht dazugehöre.

Nun, ich hab nun alleine zu leben gelernt, was nach 44 Jahren in Beziehung, mit 5 Kindern und 2 Enkelkindern gar nicht so leicht ist, und ich versuche nur ĂŒber " Nötiges" zu kommunizieren.
Mehr geht leider nicht (mehr).
Und ja, was da wirklich passiert ist, verstehe ich noch nicht ganz.
Ich bin in Therapie, und damit wirds langsam besser.
Inwieweit dies heilen kann, weiß ich noch nicht.
Dennoch hoffe ich einfach dennoch wieder auf einen Aufschwung, der zumindest zu hoffen wÀre, wenn man ganz unten ist.
Servus...
Ich denke es geht vielen Paaren so...
Mal wirds wieder, mal eben nicht..
So oder so, das Leben geht, und muss weitergehen!
Der Phoenix steigt ja auch aus der Asche und nicht aus dem Federbett!
WĂŒnsch Dir alles Gute nachtrĂ€glich zum Geburtstag und besonders fĂŒr die kommende Zeit!
LG Chris
 
Danke dir....
Ich freu mich fĂŒr dich, dass eire Beziehung wieder Hoffnung bekommen hat und diese auch hoffentlich in der Zukunft Bestand haben wird.

FĂŒr mich selber ist auch das Jahr 2020 zum VerhĂ€ngnis geworden.
Zuerst Verlust meiner staek identitÀtsstiftenden Arbeit, danach hat sich die gesamte Familie gegen mich gestellt, und zwar mein Partner und von den 5 Kindern auf jeden Fall die 4 erwachsenen.
Das ganze ist fĂŒr mich zu einer gefĂ€hrlichen Talfahrt geworden.
Mein Mann verließ den gemeinsamen Haushalt zbd nahm sich eine Wohnung, nicht ohne mir trotzdem zuhause die Hölle heiß gemacht zu haben mit unglaublichen Abwertungen, Beschimpfungen, GeringschĂ€tzung und extremen Lieblosigkeiten.
Ich suchte mir eine neue Arbeit, die ich nun im JĂ€nner fernab vom Wohnort angetreten habe.

Ich hatte unendliche Angst vor Weihnachten und vor meinem Geburtstag zu Silvester.
Wider Erwarten bemĂŒhten sich alle, aber jetzt fragt einfach niemand nach, wie ich alleine und mit neuer Arbeit zurechtkomne, so, als ob ich gar nicht dazugehöre.

Nun, ich hab nun alleine zu leben gelernt, was nach 44 Jahren in Beziehung, mit 5 Kindern und 2 Enkelkindern gar nicht so leicht ist, und ich versuche nur ĂŒber " Nötiges" zu kommunizieren.
Mehr geht leider nicht (mehr).
Und ja, was da wirklich passiert ist, verstehe ich noch nicht ganz.
Ich bin in Therapie, und damit wirds langsam besser.
Inwieweit dies heilen kann, weiß ich noch nicht.
Dennoch hoffe ich einfach dennoch wieder auf einen Aufschwung, der zumindest zu hoffen wÀre, wenn man ganz unten ist.
Erstens, alles Gute nachtrÀglich zum Geburtstag.
Aber da hast du auch einiges mitgemacht 2020. Ja dieses Jahr prÀgt uns alle.
Aber ich will mich fĂŒr deine offenen Worte bedanken. Aber du nimmst dein Leben in die Hand und kĂ€mpfst, das gefĂ€llt mir. Ich wĂŒnsche dir auf deinen weiteren Weg viel GlĂŒck.
 
Servus zusammen!
Ich bin jetzt mit meiner Frau seit 24 Jahren zusammen, 19 Jahre davon verheiratet.
Die ersten Jahre lief unser Sexualleben großartig, wenn auch auf Grund unserer unterschiedlichen Arbeitszeiten Ă€ußerst unregelmĂ€ĂŸig.
Dann kam vor 16 Jahren unsere erste Tochter zur Welt, ab da wurde unser Sex das erste mal weniger, aber wenn wir Sex hatten war er sehr erfĂŒllend.
Dann kam 2 Jahre spĂ€ter die zweite Schwangerschaft, unseren Sohn verloren wir im 8. Schwangerschaftsmonat, unser "Sternenkind" musste im natĂŒrlichen Wege im Krankenhaus zur Welt gebracht werden.
Das war der erste richtige Knacks in unserem Sexualleben.
Vier Jahre spĂ€ter kam unsere 2. Tochter zur Welt, meine Frau wollte dieses Kind unbedingt, ihre fruchtbaren Tage waren immer die reinste Befruchtungs-Challenge, der Sex laut Terminplan war alles andere als sexy, zumal ich in dieser Zeit auch sehr viel in der Arbeit war und chronisch mĂŒde.

Nach der Geburt unserer Kleinen schlief unser Sexualleben in immer lĂ€ngeren AbstĂ€nden immer mehr ein, meine Frau begann zu studieren und lehnte Sex, spĂ€ter sogar intime BerĂŒhrungen vor etwa 5 Jahren schließlich ganz ab. Einen Grund nannte sie mir keinen... außer das obligatorische "Es liegt nicht an dir!"

Mitte Dezember habe ich meiner Frau schließlich (endlich) die Trennung, bzw unsere Scheidung in Aussicht gestellt. Seither ist sie nach einer Woche gefĂŒhltem durchweinen wie ausgewechselt.
Das neue Jahr begann sehr gut, sie rutschte letzte Woche von sich aus auf meine Bettseite herĂŒber und wir hatten seit 5 Jahren Sex. War keine Glanzleistung meinerseits... aber ich hoffe ich kann in nĂ€chster Zeit wieder öfter ĂŒben! ;-)
Mitte Februar beginnt sie ihre Therapie bei einer Psychiaterin, aber es schaut nicht schlecht aus wĂŒrde ich sagen.

Ich hatte die letzten 5 Jahre eine AffĂ€re die ĂŒber ein dreiviertel Jahr ging und die ersten 3 sexlosen Jahre gelegentlich einen ONS.
Heute wĂŒrde ich jedem raten nicht so lange zuzuwarten. Ich denke ich hĂ€tte spĂ€testens nach einem Jahr die Initiative ergreifen sollen...

Denjenigen den es in etwa genauso geht/ging wĂŒnsche ich alles Gute!
LG

Na dein Beitrag Àhnelt wirklich vielen.
ja kann aus eigener Erfahrung Ähnliches Berichten.
Aber dein Beitrag stÀrkt einen und macht auch Mut nicht aufzugeben.
Du hast alles richtig gemacht.
WĂŒnsche dir viel GlĂŒck fĂŒr die Zukunft.
 
Nun, ich hab nun alleine zu leben gelernt, was nach 44 Jahren in Beziehung, mit 5 Kindern und 2 Enkelkindern gar nicht so leicht ist, und ich versuche nur ĂŒber " Nötiges" zu kommunizieren.
Mehr geht leider nicht (mehr).
Und ja, was da wirklich passiert ist, verstehe ich noch nicht ganz.
Ich bin in Therapie, und damit wirds langsam besser.
Inwieweit dies heilen kann, weiß ich noch nicht.
Es ist in meinen Augen das Heftigste was einem passieren kann, wenn einem die wichtigsten SĂ€ulen im Leben wegfallen.
Hab das auch schon sehr Àhnlich erlebt in meinem Leben und kann das sehr gut nachvollziehen.
FĂŒhle dich gedrĂŒckt und gesehen.
Manchmal sieht man nichts mehr, ob es voran geht und vor allem wie. Aber es geht.
Alles liebe von mir.
 
Das was viele Paare versÀumen ist der Erhalt der Verliebtheit.

Das hat nichts mit der innigen Liebe, die sich in einer langjÀhrigen Partnerschaft entwickeln kann,
wo man gemeinsam durch Dick und DĂŒnn und durch den Wahnsinn des Alltags mit Kindern, Beruf, finanziellen Nöten etc. geht.

Was bedeutet Verliebtheit?
Man setzt die rosa Brille auf, versucht sich möglichst attraktiv fĂŒr den Partner zu machen,
man hat Ideen, wie man den Partner ĂŒberraschen und verwöhnen kann, man strengt sich einfach an.

Wenn man das ĂŒber die Jahre weiterfĂŒhrt, bleibt, oder wie in meinem Fall beginnt erst dann die Verliebtheit.

Ich war 38 Jahre bis zum Tod meiner Frau in sie verliebt.
 
Kann man ĂŒberhaupt nach so langer Zeit, mit den BĂŒrden des Alltags und der Beziehung, noch geil aufeinander sein - oder ist das eine Illusion?

Ja, kann man definitiv, auch wenn es harte Arbeit ist. Eine Beziehung ist im Grunde genommen immer ein an sich Arbeiten. Um diese zu erhalten und weiterzuentwickeln, wenn es so gewollt wird, muss man bereit sein, sich selbst und gemeinsam als Paar weiter zu entwickeln. Die HĂŒrde dabei ist m.m.n. der Alltag und die Herausforderungen des Lebens. Es ist machbar + ich weiß wovon ich rede đŸ„°
 
Nach 18 Jahren, 4 Kinder, einigen Höhen und Tiefen, kann ich sagen - meine Frau war noch nie so begehrenswert wie jetzt.
Es passt einfach, das Geistige und Körperliche ist bei uns auf einer WellenlÀnge
 
Ich bin auch der Meinung wenn man die Liebe zum Partner hĂŒtet wie einen Schatz..
Zusammen daran arbeitet sich nicht zu verlieren....
Im GesprĂ€ch nicht nur ĂŒber allfĂ€lliges bleibt, sondern auch die Beziehung und SexualitĂ€t betreffend
Und dazu zĂ€hlen fĂŒr mich genau so optisch ansprechend zu bleiben
Und sollte sich die SexualitÀt betreffend eine Schieflage ergeben, dass man GEMEINSAM daran arbeitet.

Toller Beitrag.
Da kann ich auch was fĂŒr meine Zukunft & fĂŒr meine zukĂŒnftige Partnerschaft was lernen.

Gruß 😊
 
Tolle BeitrÀge.
Bei einigen BeitrÀgen konnte ich schon was Lernen.
Danke.

Gruß 😊
 
ZurĂŒck
Oben