Weder noch. Dom und Sub leben gemeinsam die gegenseitigen Wünsche und Fantasien aus und im Idealfall sind das die gleichen bzw genau gegensätzlichen. Die Sub wird gerne versohlt der Dom versohlt gerne.
Ich schaue als Dom immer das die Sub auf Ihre Kosten kommt, außer die Verweigerung ist Teil des Spiels.
Es kann ja auch bei der bewussten Verweigerung eines Orgasmus die Spannung aufbauen, um sie dann bei der nächsten Session oder Stunden danach damit zu reizen und dann erst recht kommen zu lassen.
Ein Dom heißt ha gerade nicht, dass er tut was wer will. Das glauben nur die die meinen ein Dom hat Rücksichtlosen Sex und macht was er will. Als Dom trägt man die Verantwortung den Consens bzw die Limits die man besprochen hat einzuhalten, die/der Sub weiß dafür, dass er/sie sich komplett fallen und eben dem Spiel hingeben zu können, ohne befürchten zu müssen, dass was geschiet was man nicht will.
Das ist eine Variante, dass sich Beide in Ihren Wünschen komplementär deckungsgleich sind.
Doch Hingabe geht für mich zumindest weiter.
Sich freiwillig den Wünschen des Doms anzupassen. Deswegen können Bestrafungen sinnvoll sein und es dann irgendwie paradox.
Doch der Wunsch dem Dom perfekt zu dienen ist oft sehr viel stärker als eine eine unangenehme aber einprägsame Bestrafung.
Klar sollte es alle in einem vernünftigen Rahmen bleiben. Ein freiwilliger Sklave ist halt kein Sklave wie auf einer Galere.
Es sollte eben kein Vertrauen und Zuneigung zerstört werden.
Manche Sklaven wollen ihr Leben einfach nur vom Dom geregelt sehen, das sind dann für mich einfach nur Pflegefälle und die sind nicht wirklich interessant für einen Dom.
D.h. Der Sub sollte in der Lage sein sein Leben selbst in die Hand nehmen zu können UND zudem noch Ressourcen haben im dem Dom nützlich zu sein. Einfach ein normaler erwachsener Mensch, dem es Freude macht einem anderen Menschen nützlich zu sein.
Mit der Zeit bilden sich Gewohnheitsmuster die nicht mehr hinterfragt werden, die einfach wunderbar sind, wenn es beiden gut damit geht.
Ich schmunzele manchmal wenn ich ein älteres Ehepaar, die sich gut verstehen, so beobachte.