Konsens und Einvernehmlichkeit im BDSM

Ist okay - aber dann bin ich hier raus. 😏

Das ist mir zu eindimensional angesetzt.
Ich nahm an, wir diskutieren hier über solche Dinge im BDSM generell - und nicht nur über deine Befindlichkeiten.

Greetz,

Der Rabe
Du hast scheinbar immer noch nicht verstanden, worauf ich hinaus will. Ist aber auch okay. Geschrieben ist halt nicht wie face to face.
 
Vielleicht haben wir auch eine andere Ansicht von geistig gesund. Da sind mMn die wenigsten Menschen. Alle haben irgendwo einen "Knacks", die einen mehr die anderen weniger. Du hast deine Begründung gerade selbst geliefert. Unsicherheit.
Ich bin an der Stelle raus - ich benötige keine Ferndiagnosen und Psychoanalysen, weshalb ich welchen Kink auslebe.
Ich habe Freuds Essays hier, sollte es mich jucken. Danke.
 
Dein gutes Recht - gestehe jedoch jedem anderen zu, es anders handhaben zu dürfen.
Hab ich das irgendjemandem abgesprochen? Kann doch jeder machen was er will.
Hast Du die Qualifikation, über geistige Zustände anderer urteilen oder gar Diagnosen aussprechen zu dürfen? Da wäre ich ja vorsichtig mit.
Erlegen anderen doch bitte nicht Deine Traumata auf - so schrecklich sie auch sein mögen.
Sorry, aber ich hab keine Traumata. Vielleicht projizierst du auch.
 
Irgendwie kommts mir jetzt oft so vor, als würde man als sub befehlen, man soll dominiert, gequält, sexuell befriedigt und so weiter werden, mit einem klaren Plan, wie Top das jetzt machen sollte.
Und wenn man das nicht auf Punkt und Komma befolgt, wirds nix.
 
Selbst ein Gespräch über BDSM kann ja sehr an- und erregend sein. Ein erfahrener DOM kann allein durch Ankündigung dessen was er mit einer SUB machen wird eine devote SUB beherrschen/ erniedrigen und in Erregung versetzten. Ein DOM sagt nicht "ich möchte" sondern "ich werde". Auch ohne jeglichen Konsens. Und da kann selbst Angst sehr erregend wirken. Und, auch wenn es paradox klingt, sogar jeglichen Widerstand brechen und wesentlicher Bestandteil des Prozedere sein. Weil Angst auch lähmen kann. Und die Sub entpersönlicht und zu einem benutzbaren Objekt macht.

So ist es mir z.B. ergangen, als ich in einen BDSM-Keller geführt wurde und ich vor einem Stuhl mit einem darüber hängenden Galgenstrick stand. Ich sollte mich auf den Stuhl stellen, mir die Schlinge um den Hals lagen und mich dann "ein letztes mal" selbst befriedigen. Ich spürte sofort eine heftige Erregung in mir hochsteigen und tat es.
 
Zuletzt bearbeitet:
die Frage ist auch, ist Dom dazu da, die Wünsche von sub zu erfüllen, oder ist sub dazu da, die Wünsche des Dom zu erfüllen....
 
die Frage ist auch, ist Dom dazu da, die Wünsche von sub zu erfüllen, oder ist sub dazu da, die Wünsche des Dom zu erfüllen....

Eigentlich ist ja ein DOM kein Wunscherfüller der SUB, weil dann eher die SUB den DOM dominiert. Doch in einem eigespielten Verhältnis lässt es sich wohl nicht vermeiden, dass sich da sowas wie eine Wunscherfüllung einstellt. Oder gar eine Sucht nach bestimmten Arten von dominiert/ erniedrigt/ bestraft zu werden entsteht, wobei selbst Schmerzen als angenehm empfunden werden.

So ist bei mir z.B. aus einem anfänglich nur rituellem leichten Popo-Klatschen meines Partners als symbolische Bestrafung der Wunsch nach einer härteren Gangart entstanden und mich der bloße Gedanke daran schon erregt. Und dann, wenn er mal fester zuschlägt auch einen Orgasmus bekomme.

Allerdings merke ich auch, dass dieses Verhältnis von Partnerschaft, Ungehorsamkeit und Bestrafung eine Beziehung auch gefährdet und gehe daher auch schon mal leihweise in einen privaten BDSM-Club. Wo mein Partner nur Zuschauer ist. Und mir auch mal das Händchen hält, wenn es richtig schmerzt und ich dabei einen Orgasmus habe.
 
die Frage ist auch, ist Dom dazu da, die Wünsche von sub zu erfüllen, oder ist sub dazu da, die Wünsche des Dom zu erfüllen....
Weder noch. Dom und Sub leben gemeinsam die gegenseitigen Wünsche und Fantasien aus und im Idealfall sind das die gleichen bzw genau gegensätzlichen. Die Sub wird gerne versohlt der Dom versohlt gerne.
Ich schaue als Dom immer das die Sub auf Ihre Kosten kommt, außer die Verweigerung ist Teil des Spiels.
Es kann ja auch bei der bewussten Verweigerung eines Orgasmus die Spannung aufbauen, um sie dann bei der nächsten Session oder Stunden danach damit zu reizen und dann erst recht kommen zu lassen.
Ein Dom heißt ha gerade nicht, dass er tut was wer will. Das glauben nur die die meinen ein Dom hat Rücksichtlosen Sex und macht was er will. Als Dom trägt man die Verantwortung den Consens bzw die Limits die man besprochen hat einzuhalten, die/der Sub weiß dafür, dass er/sie sich komplett fallen und eben dem Spiel hingeben zu können, ohne befürchten zu müssen, dass was geschiet was man nicht will.
 
Weder noch. Dom und Sub leben gemeinsam die gegenseitigen Wünsche und Fantasien aus und im Idealfall sind das die gleichen bzw genau gegensätzlichen. Die Sub wird gerne versohlt der Dom versohlt gerne.
Ich schaue als Dom immer das die Sub auf Ihre Kosten kommt, außer die Verweigerung ist Teil des Spiels.
Es kann ja auch bei der bewussten Verweigerung eines Orgasmus die Spannung aufbauen, um sie dann bei der nächsten Session oder Stunden danach damit zu reizen und dann erst recht kommen zu lassen.
Ein Dom heißt ha gerade nicht, dass er tut was wer will. Das glauben nur die die meinen ein Dom hat Rücksichtlosen Sex und macht was er will. Als Dom trägt man die Verantwortung den Consens bzw die Limits die man besprochen hat einzuhalten, die/der Sub weiß dafür, dass er/sie sich komplett fallen und eben dem Spiel hingeben zu können, ohne befürchten zu müssen, dass was geschiet was man nicht will.
Das ist eine Variante, dass sich Beide in Ihren Wünschen komplementär deckungsgleich sind.
Doch Hingabe geht für mich zumindest weiter.
Sich freiwillig den Wünschen des Doms anzupassen. Deswegen können Bestrafungen sinnvoll sein und es dann irgendwie paradox.
Doch der Wunsch dem Dom perfekt zu dienen ist oft sehr viel stärker als eine eine unangenehme aber einprägsame Bestrafung.
Klar sollte es alle in einem vernünftigen Rahmen bleiben. Ein freiwilliger Sklave ist halt kein Sklave wie auf einer Galere.
Es sollte eben kein Vertrauen und Zuneigung zerstört werden.

Manche Sklaven wollen ihr Leben einfach nur vom Dom geregelt sehen, das sind dann für mich einfach nur Pflegefälle und die sind nicht wirklich interessant für einen Dom.

D.h. Der Sub sollte in der Lage sein sein Leben selbst in die Hand nehmen zu können UND zudem noch Ressourcen haben im dem Dom nützlich zu sein. Einfach ein normaler erwachsener Mensch, dem es Freude macht einem anderen Menschen nützlich zu sein.

Mit der Zeit bilden sich Gewohnheitsmuster die nicht mehr hinterfragt werden, die einfach wunderbar sind, wenn es beiden gut damit geht.
Ich schmunzele manchmal wenn ich ein älteres Ehepaar, die sich gut verstehen, so beobachte.
 
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