Konsens und Einvernehmlichkeit im BDSM

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Männlich Hetero Österreich, Steiermark Dieser Benutzer hat 31 Checks Premium-Mitglied
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Ich habe dieses Thema gewählt weil es darüber oft Missverständnisse gibt.
Gerade wenn es um echte Bestrafung, geht hört bei vielen die Einvernehmlichkeit auf.
Ich möchte aber Vorweg klar sagen, dass ich nur an Kommentaren und Meinungen von Leuten interessiert bin,
die einvernehmlich BDSM betreiben.

Sind es wirklich alles Masochisten die nach einer Bestrafung lechsen?
Die dann logischerweise keine mehr ist.
Ein Sklave hat bedingungslos zu gehorchen, stimmt das?
Gibt es ein BDSM auch ganz ohne Schmerzen?

Ich freue mich auf eine spannende und sachliche Diskussion. Ich möchte einfach nur mehr gegenseitiges Verständnis generieren.
 
Stehen Deine Wünsche im Vordergrund oder zählen nur die Wünschen Deines Herren.
Wie geht Ihr mit Fehlleistungen um?
Ich bezeichne ihn weder als meinen Herren, noch meinen Dom oder sonst irgendwas dergleichen. Aber zum besseren Verständnis können wir das gerne so beibehalten.

Wir leben das nicht 24/7 als Machtgefälle. Welche Wünsche im Vordergrund stehen, ist eher situationsabhängig. Manchmal geplant, manchmal spontan. Während der D/s - Situation stehen immer seine Wünsche im Vordergrund, natürlich immer innerhalb des Konsens.

Ich bin perfekt und mache keine Fehler 😎
 
Ich erachte BDSM zunächst als das gemeinsame, sexuelle Ausleben eines Machtgefälles. Das impliziert nicht zwingend 24/7, das kann im Alltag durchaus eine Beziehung auf Augenhöhe bedeuten.
Explizite Bestrafung ist da nicht meins, ich bevorzuge da - so es einvernehmlich passt - die lustvoll ausgelebte, sexuell hierarische Begegnung. Ihre Unterordnung ist gleichermaßen Hingabe, wie meine (ihre) Benutzung ebenso Hingabe ist. Von außen betrachtet kann dann natürlich die ein oder andere Situation als Bestrafung anmuten. Speziell. wenn es sich um Menschen handelt, der diese Art der Begegnung fremd ist.
Die Rollen müssen vice versa nicht nur gewollt, sondern auch jeweils genussvoll erlebt werden können. Dann, erst dann, macht es Sinn und beide PartnerInnen können es schätzen und darin aufgehen. Und ja: Dann ist vieles möglich...
 
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