- Registriert
- 30.12.2023
- Beiträge
- 426
- Reaktionen
- 1.924
ganz ehrlich: Ich hab Angst vor Menschen, die immer glücklich sind - das fühlt sich nicht normal an!Ich bin nicht immer glücklich und das ist mMn. auch kein natürlicher Zustand.
Das klingt schon fast wie ein allgemeingültiges Gesetz. Ich feier das irgendwie, wenn man nach einer Theorie lebt, die so abseits von "Normalität" ist, aber trotzdem funktioniert. Die einzige Frage, die ich dazu hätte: Muss Fortschritt wirklich immer aus Unzufriedenheit entstehen?Den so mein lebensbegleiternde Spruch - in der Unzufriedenheit liegt der Fortschritt - und dann entsteht wiederum im Fortschritt ein Gefühl von glücklich sein. Tja die Kunst darin ist es, diese Fortschritte zu erkennen, reflektieren und wahrnehmen. Je besser das klappt, entsteht eine tiefgründige Zufriedenheit.
Weil meiner Meinung nach entwickeln sich ja viele auch zum Beispiel aus Liebe, Begeisterung oder Neugier - dann wäre der Motor nicht Unzufriedenheit, sondern Freude.
Ich versuch mich mal etwas philosophischer und hoffe das ich nicht komplett verkacke und @Mitglied #490845 oder @Mitglied #565215 mir den Kopf abreissen:
Statt "in der Unzufriedenheit liegt der Fortschritt" könnte man auch sagen: "Entwicklung entsteht oft aus einer Spannung zwischen dem, was ist, und dem, was sein könnte"
Ach.. und mir gefällt besonders der Gedanke, von jedem Menschen etwas lernen zu wollen. Das wirkt auf mich sehr demütig und gleichzeitig offen fürs Leben. Vielleicht ist genau das ja auch eine Form von Weiterentwicklung, ohne ständig einem größeren Ziel hinterherzulaufen.

