Auf der welt werden stets mehr frauen geboren, als männer. nicht viel, aber immerhin einige. Von der Natur ist es wohl vorgesehen, dass mehr Jungen als Mädchen geboren werden, weil Jungen medizinisch anfälliger sind, das Sterberisiko also größer ist als bei Mädchen.
Der zweite Satz stimmt, der erste muss natuerlich lauten "... mehr Maenner geboren als Frauen ..." (bzw. in dem Alter mehr Knaben als Maedchen). Dafuer sterben die Maenner frueher - an ungesunder Lebensweise, Unfaellen (haeufigste Todesursache im Jugendalter), Kriegen und moeglicherweise auch allgemeinen Faktoren. Auch im hoechsten Alter (> 85) ist allerdings das Verhaeltnis Frauen:Maenner hoechstens 3:1 (und ich habe den Verdacht, der Originalposter hat von einer deutlich juengeren Population gesprochen, wo das Verhaeltnis nicht viel ueber 1 liegt)
(Grundsätzlich hängt das Geschlecht von vielen Dingen ab - Umwelteinflüsse, die persönliche Situation der Mutter (ihr Gewicht, ihre Gesundheit), aber auch die allgemeine Situation, in der sich eine Mutter befindet. Offenbar ist es so, dass nach Naturkatastrophen mehr Mädchen geboren werden als Jungen.)
Jo. Wirkt sich aber maximal im Prozentbereich aus, ebenso wie die Strategien, Jungen/Maedchen zu zeugen durch Geschlechtsverkehr vor/nach dem Eisprung.
So: nun ist es aber so dass immer die MÄNNER vermehrt Sex suchen (kontaktanzeigen, prostituierte, alter und aussehen egal, mal nen mann nehmen obwohl man hetero ist hauptsache ein blowjob, in der lobau oder sonstwo: immer wichsende und gaffende männer, keine frau die im wald steht und ihre klit bearbeitet, auf frauen wird dort gewartet, laufhäuser, bordelle, straßenstrich immer nur für männer, PMs hier an unzählige frauen oder auch männer schéiß drauf dass die hetero sind, man kann sie ja umstimmen, usw. .............)
Die Frauen weit weniger. Nur: wie kommts?
Erziehung und Schicklichkeit determinieren beim Balzritual noch mehr als in anderen Bereichen die Geschlechterrollen - Frauen gelten als Schlampen, wenn sie den aktiven Part uebernehmen, und je passiver sie sind, desto lauter/penetranter muessen die Maenner sein, um eine Chance zu haben. Insoferne propagieren Pornographie und Prostitution die klassischen Geschlechterrollen, sofern sie die Maenner in ihrer Funkton als aktiven Part bestaerken (andererseits sind sie auch Instrumente zur Liberalisierung und Deregulierung der Sexualitaet - aber so lange Maenner als offener als Frauen kommerzialisierte Formen von Sexualitaet konsumieren, ist eine Aenderung ziemlich ausgeschlossen).
Ich finde das thema interessant und mich gifts schon langsam dass fast jedes thema hier nur ironisch beantwortet wird.
Der Originalbeitrag war mit Verlaub nicht gerade spannend formuliert - es hat mich gewundert, dass der Thread nicht gleich im Mistkuebel verschwunden ist
Weiters ist es in unserer Gesellschaft eher üblich, dass sich ein älterer Mann mit einer jüngeren Frau zusammentut.
Es bleiben also auf der einen Seite, verzeiht mir die Formulierung, alte Frauen über, die an Sex nicht (mehr) interessiert sind, und auf der anderen Seite rennen die jungen Burschen mit dickgeschwollenen Eiern auf der Suche nach einer Sexpartnerin herum.
... und dass die "alten" Frauen nicht mehr an Sexualitaet interessiert sind, ist auch wieder so eine anerzogene Sache: viele waren es von Jugend auf nicht, weil es fuer Frauen halt unschicklich ist, und jetzt mit den niedrigen Oestrogenwerten der trockenen
Vagina erst recht, also wieder eine Frage der gesellschaftlichen Gepflogenheiten (Erziehung, Memes, Schule, ...)
Zur Frage WARUM?
Wir müssen akzeptieren (nicht verstehen), dass Frauen und Männer grundlegend verschieden sind, in ihrere Art des Denkens, der Logik, der Gefühlswelt und auch im Sexualverhalten.
Warum? Es ist doch viel spannender, die Ursachen fuer diese vermeintlich festgeschriebenen Tatsachen herauszufinden (nature vs nurture - Gene vs Erziehung), und es gibt paar ganz gute Ideen dazu. Oder hast du Angst, dass sich etwas aendern koennte, die alte Rollenverteilung aufbricht und Maenner auf einmal wirklich in Karenz gehen koennen, ohne um ihre Karriere fuerchten zu muessen?
Ich denk mir immer wieder: 90% der Männer betrügen ihre Frauen (Quelle: Emma). Frauen sind fast alle treu (Quelle: Frauen aus meinem Bekanntenkreis).
Mich würde interessieren, mit wem die 90% ihre Frauen betrügen. Da muss es ein paar ganz wenige geben, die verdammt viel Spaß haben *lool*
Ja, das koennte sein. Es gibt aber noch skurrilere Zahlen, bei der Maenner und Frauen nach der durchschnittlichen Zahl von SexualpartnerInnen befragt wurden und die Maenner eine deutlich hoehere Zahl angaben - das geht sich tatsaechlich nicht aus, da ist offenbar der Wunsch die Mutter der Gedanken.
Ernsthafterer Versuch: Tänzerin, ich denke, Männer und Frauen haben im Prinzip die selben Probleme. Männer und Frauen gehen sie nur verschieden an. Vermutlich ist es absolut nicht zeitgemäß, wenn ich jetzt schreibe, Männer sind die werbenden, Frauen die umworbenen. Aber ist das Leben zeitgemäß? Ich denke, es ist nunmal so.

Genau. Und das muesste nicht so sein.
aber: trotz unterschiede sollten doch nicht so viele unbefriedigt bleiben

oder?
Es sind gemachte Unterschiede, aber, ja, sie wirken sich auch so aus.
Ok also du meinst es gibt unter männern einfach mehr pfeifen als unter frauen

Und da es nur wenige "gute" männer gibt ham die dann eh die auswahl? Hmmm

das kann gut sein....
Hihi

Moeglich ... aber wenn dann nur, weil die Gesellschaft maennliche "Pfeifen" ebenso wie weibliche "Schlampen" foerdert
Warum Frauen nicht spannen gehen weiß ich nicht. Ich hab halt öfters das Gefühl, dass Männer stärker auf weibliche Reize anspringen, als es umgekehrt der Phall ist. Vielleicht motiviert das die Männer stärker zum Spannen als die Frauen. Aber ich kenne auch Frauen, die gerne spannen. Apropos spannen: Frauenzeitungen wie "die neue Post" etc. sind ja streng genommen auch für Spanner: da wird das Privatleben von irgendwelchen "Promis" durch den Kakao gezogen. Da wird geseufzt vor Wonne (und die Mösen werden so feucht, wie die Schwänze in der Lobau hart), wenn Boris Becker wieder einmal ein neues Schokoengele hat, da wird mit Mörtel Lugner mitgelitten, wenn er wieder einmal ohnmausig dasteht und mit Dieter Bohlen aufn Opernball muss.
Ueber den maennlichen Blick sind ebenso wie ueber den weiblichen Koerper als Kunstobjekt auch schon dicke Buecher geschrieben worden (z. B. Hassauer/Roos: Félicien Rops - Der weibliche Koerper, der maennliche Blick, Lacqueur: "Making Sex" oder diverses von Judith Butler). Dass du hier Sozialpornos einbringst, gefaellt mir - wo bleibt eigentlich deine Vorstellung? ;-)
na DIE Liste!
Ah, eine Wissende
