An Sexualität wie in einem Erotikforum interessiert zu sein, sagt nichts über Lebensanschauungen, -konzepten oder -einstellungen aus.
Nur weil Erotik drauf steht, heißt das nicht, das Entgleisungen willkommen oder goutiert werden.
Man sieht sogar, dass Threads, die zu einem Thema eröffnet werden, das nicht die breite Masse betrifft zerrissen werden, ohne dass es dafür tatsächlich einen Grund gibt. (es schadet niemanden und ob die Leute je eine/n Partner/in für ihre speziellen Vorlieben finden, bleibt fraglich).
Wenn man Dinge, die moralisch so bedenklich sind und Schaden anderer Personen billigend in Kauf nehmen, das tatsächlich denkt aussprechen zu müssen, könnte man zumindest so schlau sein sich einen Tor-Browser runter laden und sich wie die "anderen" dort austauschen..
Die Leute hier teilen zum Großteil die Ansichten von TE nicht.
Dass es etliche gibt, die sehr wohl seiner Meinung sind, genügend schlau sind zu wissen, dass das nicht salonfähig ist und eine normales Schamgefühl, ob ihre Ansichten haben, bezweifle ich gar nicht.
Er hat sich etwas anderes erwartet, was zum Teil der unnötig derben Wortwahl hier geschuldet sein mag.
Gut es ist ein TE, der versuchte seine Sicht der Dinge klar zu legen.
Er ist auf Widerstand von Personen gestoßen, die nicht seiner Ansicht sind.
Worauf begründet sich das Interesse an einem tagtäglich normalen Vorgang zwischen Menschen?
Was mir persönlich nicht gefällt: Selbst wenn es nur an der Oberfläche hier sein kann, könnte man denken in einem Juristenforum zu sein. Selbst wenn irgendwer verurteilt würde (wer soll sich fürchten

), was brächte das dem Opfer und dem Umfeld des Opfers und des Täters (denn die sind beide betroffen).
Nach der Rechtsprechung (die in ihrer Umsetzung weder Linderung noch Erleichterung bringen kann), was dann?
Mehr als Genugtuung und kurzfristige Bestätigung durch ein Urteil ist es nicht.
Das ist so rasch emotional verpufft.
Der Verlauf sovieler Leben wird geändert - die Gesetz-Ruferei in einer Diskussion ist sowas von uninteressant und süß - sowas von weit weg jeder Realität eines tatsächlichen Gerichtsverfahrens. (außer natürlich denen im Fernsehen und wie der kleine Burli sich das vorstellt. Es ist doch nicht mal die Zeit da, dass sich irgendwer ernsthaft damit auseinandersetzt, Termine wegen Überlastung verschoben, vertagt über Jahre - keine Möglichkeit zur Ruhe zu kommen und vorwärts kommen. In vielen Fällen wird das Opfer noch mal zum Opfer oder über Jahre und ein traumatisierendes Verfahren noch mal an Lebenszeit, die für die Genesung so wichtig wäre beraubt.)
Was Anstand ist sollte jeder wissen, auch ohne Gesetzbuch.
Ein gesellschaftlich kleinster gemeinsamer Nenner, ist vorhanden.
Den kennt jeder.
Ist sicher in vielen Männerköpfen präsent.
Ja.
Vergiss die Frauen nicht.
Auch in vielen Frauenköpfen ist es genauso drin.
Die Problematik liegt auch genau da drin.
Mann und Frau halten an anerzogenen Konventionen fest. Beide sind wahrscheinlich nicht immer glücklich darüber, aber es "gehört sich eben so".
Menschen, die sich nicht weiterentwickeln wollen, das Leben so einfach wie möglich, mit so wenig Einsatz wie notwendig, Grenzen lieber umgehen als sich zu stellen - tja - ohne Fress- und Scheißmaschinen wäre die Wirtschaft arm dran.
Lieber schön im Trott bleiben, der einem irgendwann mal beigebracht wurde, wo es hingeht und wie die Welt tickt, kann man im "Heute" nachlesen.
Ängstliche Menschen halt - die gehören auch dazu.
(damit ich auch mal etwas "Böses" gesagt habe

)