erotik in der Öffentlichkeit

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Die Welt wird durch Nacktheit und öffentlichem Sex nicht offener und/oder toleranter....auch, wenn man es sich wünscht.

Für mich würde sehr viel verloren gehen, würde jeder nackt herumlaufen und man an jeder Ecke mit Sex konfrontiert werden.
Intimität zu meinem Körper oder zwischen Partnern ist (für mich) etwas mit dem man behutsam umgehen sollte...Kleidung kann so viel aussagen und das ohne Worte, wir können uns hinter ihr verstecken und zeigen uns denen, die wir teilhaben lassen wollen, so wie wir sind...die einen tun dies indem sie sich FKK Plätze suchen und die anderen in dem sie sich wirklich nur wenigen nackt zeigen und mit Nacktheit auch nicht konfrontiert werden wollen - warum das so ist, ist egal, weil der Rahmen mMn für alle ausreichend Möglichkeiten bietet.
 
Die Welt wird durch Nacktheit und öffentlichem Sex nicht offener und/oder toleranter....auch, wenn man es sich wünscht.

So herum ist es vermutlich tatsächlich nicht, aber umgekehrt betrachtet konnte man bspw. bei der 68er Bewegung sehen, das Nacktheit Teil der gelebten Toleranz war.

Auch empfand ich Menschen auf FKK-Campingplatzen oftmals als außergewöhnlich tolerant, um noch eine subjektive Erfahrung miteinfließen zu lassen.
 
OT: eine welt mit nur nackten und enttabuisiertem, offenem sexuellen ausleben wäre m.e. sicher ganz anders - auch in anderen gesellschaftlichen bereichen - als die, die wir kennen.
 
OT: eine welt mit nur nackten und enttabuisiertem, offenem sexuellen ausleben wäre m.e. sicher ganz anders - auch in anderen gesellschaftlichen bereichen - als die, die wir kennen.

Nur auf das Thema Nacktheit zentriert hört sich das eher seltsam an, aber eine Gesellschaft, die derart tolerant wäre, dass das von dir Benannte Teil des Alltäglichen wäre, wäre vermutlich einige Stufen über der unseren... ;)
 
Inwiefern sollten wir abstumpfen? Denkst du, Kleidung wurde eingeführt um uns vor der Abstumpfung zu retten? ;)
Bezogen auf den Intimitätsgedanken.
Und meine Frage ist durchaus berechtigt, weil sich etwas "Besonderes" - den Moment betreffend, dann dreht und wir eventuell mit einer gewissen Sättigung konfrontiert sein würden.
 
In einer Welt voller Nackter gäbe es keinen Harris Tweed..., und keine Savile Row..., eine erschreckende Vorstellung...:verwirrt:
 
Bezogen auf den Intimitätsgedanken.
Und meine Frage ist durchaus berechtigt, weil sich etwas "Besonderes" - den Moment betreffend, dann dreht und wir eventuell mit einer gewissen Sättigung konfrontiert sein würden.

Die Betrachtungsweise ist aus meiner Sicht falsch aufgezäumt, da Nacktheit und Sexualität der Ursprung, der Normalzustand waren. Kleidung und Sex hinter verschlossenen Türen dagegen ist gesellschaftliches, also künstliches "Update".
 
Die Betrachtungsweise ist aus meiner Sicht falsch aufgezäumt, da Nacktheit und Sexualität der Ursprung, der Normalzustand waren. Kleidung und Sex hinter verschlossenen Türen dagegen ist gesellschaftliches, also künstliches "Update".
Wir befinden uns aber im hier und jetzt, inkl. all unserer Unzulänglichkeiten und Prägungen.
 
Nur auf das Thema Nacktheit zentriert hört sich das eher seltsam an, aber eine Gesellschaft, die derart tolerant wäre, dass das von dir Benannte Teil des Alltäglichen wäre, wäre vermutlich einige Stufen über der unseren... ;)

Das sind Utopien von einer idealen Welt.

Was wäre denn eine Gesellschaft "einige Stufen über der unseren" ?
 
Die Welt wird durch Nacktheit und öffentlichem Sex nicht offener und/oder toleranter....auch, wenn man es sich wünscht.
Eine Gesellschaft, die gegenüber allem und jedem tolerant ist, wird es nie geben. Eine Welt voller Nacktheit und öffentlichem Sex (was ja einmal zwei verschiedene Paar Schuhe sind) wäre v.a. toleranter gegenüber Nacktheit und öffentlichem Sex ;). Ob dies auch mehr Toleranz in anderen Bereichen zur Folge hätte, und wenn ja in welchen, kann schwer abgeschätzt werden. Die gesellschaftliche Liberalisierungsbewegung seit Ende der 1960er hat jedenfalls zu mehr Toleranz in vielen Bereichen geführt, gegenüber Beziehungsformen, sexuellen Vorlieben, Familienplanung, auch was das tolerierte Aussehen/Auftreten/Kleidung in der Öffentlichkeit betrifft. Vieles, was wir heute an Freiheiten für selbstverständlich nehmen, hat seinen Ursprung in dieser Zeit. Das Wichtige war/ist MMN zu fragen, warum man etwas ablehnt. Und wenn die Antwort nicht wirklich begründbar ist, ist es das beste Zeichen, dass man auf dem falschen Dampfer ist.
Dass öffentliche Nacktheit grundsätzlich abzulehnen ist, und noch mehr öffentlicher Sex, ist aber als gesellschaftlicher Konsens geblieben.
 
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