Du sollst nicht Unkeuschheit treiben

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Ich seh` da keinen Widerspruch, meine Kritik richtet sich an Wikipedia als unfehlbaren Wissensquell! Die Recherche zum "Irakkrieg" z. b. orientiert sich, sagen wir`s so, sehr an den Interessen US amerikanischer Geschichtsschreibung. Objektiv ist Wikipidia hingegen, was die Botanik von Gänseblümchen oder die Theorien zu schwarzen Löchern betrifft. :)
nein da stimm ich dir eh zu.
ich kann ja 4 sprachen, und muss sagen, gerade bei politischen konflikten sind die artikel je nach sprache sehr unterschiedlich, fast schon widersprüchlich.
aber mir gings darum, dass die diskussionen der verfasser nachzulesen, durchaus hilft, den sogenannten "grain of salt" anzuwenden.
 
mit sicherheit sogar.

"na du teufel .... willst du mal ne runde mit diesem luxuskörper spielen?"
"nein danke, hatte grad eben deine nachbarin"

reizlos ;)

Kommt in dem Fall ganz auf den Luxuskörper und die Nachbarin an. :hahaha:

Nein...aber mal im Ernst...
Glaubst du, vieles "kickt" uns nur...oder hauptsächlich...weil es von der Gesellschaft "verpönt" ist? Weil es "sündiger" als Blümchensex ist?
Oder würde es uns nicht dennoch weiterhin anmachen...auch wenn es "gesellschaftsfähig(er)" wäre? :hmm:

Klar...das Verbotene hat nochmals einen zusätzlichen Reiz...unbestritten.
Aber ist dieser Reiz stärker als die eigentliche Vorliebe dafür? :schulterzuck:
 
Vorsicht! Wikipedia ist eine sehr gute Quelle, was naturwissenschaftliche Recherche betrifft, auch Kunst und Sport. Politik, Wirtschaft, Geschichte, Ethik mit Vorbehalt. Da ist mir von (bewussten?) Auslassungen über Geschichtsfälschung bis fake news schon so Einiges untergekommen.

Zum Begriff "Ethik" gibt es bei Wiki auch jede Menge weiterführende Links ( wie üblich ), die sicher geeignet sind, "Wahrheitsgehalte" zu überprüfen.

Und wenn du glaubst, eine Fälschung entdeckt zu haben, darfst du das gerne kundtun. :D
 
Glaubst du, vieles "kickt" uns nur...oder hauptsächlich...weil es von der Gesellschaft "verpönt" ist? Weil es "sündiger" als Blümchensex ist?
ja und nein.
ich denk wenn deine sexualität stark ausgeprägt und von dir deutlich "entdeckt" schon ist, ist das eher ein spielerischer reiz.
aber wie erklärst du dir, dass soviele priester plötzlich ein interesse dafür entwickeln, mit kleinen jungs intim zu werden?

das umfeld muss unweigerlich dafür eine gewisse verantwortung tragen ... und genau da spielt doch dieser moral gedanke so eine bedeutende rolle...
 
Kommt in dem Fall ganz auf den Luxuskörper und die Nachbarin an. :hahaha:

Nein...aber mal im Ernst...
Glaubst du, vieles "kickt" uns nur...oder hauptsächlich...weil es von der Gesellschaft "verpönt" ist? Weil es "sündiger" als Blümchensex ist?
Oder würde es uns nicht dennoch weiterhin anmachen...auch wenn es "gesellschaftsfähig(er)" wäre? :hmm:

Klar...das Verbotene hat nochmals einen zusätzlichen Reiz...unbestritten.
Aber ist dieser Reiz stärker als die eigentliche Vorliebe dafür? :schulterzuck:
Das ist ja ein gutes Beispiel dafür, dass in Wirklichkeit jeder seine eigene Moral hat. Eine, die er gegenüber jener der anderen für überlegen hält - daraus entsteht mE der Kick ;).
 
manche brauchen wahrscheinlich das abenteuerliche, grenzwertige als kick.
mh, du gehst da aber von denen aus, die immer wieder wiederholt diesen kick suchen.

ich denk da eher an den biederen jungen mann, der sich total an seine hochgezüchteten moralischen prinzipien hält (kein sex vor der ehe, yada yada) , und dann das erste mal damit konfrontiert wird, wie ihn eine prostituierte mit ihren besten tricks angeln will ...

poor helpless boy .... :lol:
 
Nein...aber mal im Ernst...
Glaubst du, vieles "kickt" uns nur...oder hauptsächlich...weil es von der Gesellschaft "verpönt" ist? Weil es "sündiger" als Blümchensex ist?
Oder würde es uns nicht dennoch weiterhin anmachen...auch wenn es "gesellschaftsfähig(er)" wäre? :hmm:

Klar...das Verbotene hat nochmals einen zusätzlichen Reiz...unbestritten.
Aber ist dieser Reiz stärker als die eigentliche Vorliebe dafür? :schulterzuck:

Eigentlich ein Thema für sich. Ich bin auch immer wieder erstaunt bis entsetzt, was ein Mensch alles als sexuell erregend empfinden kann. Da kann man nur hoffen, dass da so manches nicht "gesellschaftsfähig" wird.

Wohl die dunkelste Seite menschlicher Seele.
 
Eigentlich ein Thema für sich. Ich bin auch immer wieder erstaunt bis entsetzt, was ein Mensch alles als sexuell erregend empfinden kann. Da kann man nur hoffen, dass da so manches nicht "gesellschaftsfähig" wird.
Nein, man kann nur hoffen, dass die Gesellschaft keine Sexpraktiken verbietet, die nach dem Willen aller Beteiligten sind, aber andererseits auch jegliches Nein anstandslos akzeptiert.

Wohl die dunkelste Seite menschlicher Seele.
Sehe ich anders. Neben der von @Mitglied #266594 genannten Mord- und Kriegslust, die Menschen leider immer wieder überkommt, sehe ich v.a. Missgunst und Zerstörungswut als dunkelste Seiten menschlicher Seele; oder auch den Drang, den Willen anderer zu brechen. Einvernehmlicher Sex, egal in welcher Variation, ist hingegen in Wirklichkeit nie problematisch und somit auch kein Zeichen einer "kranken" Seele.
 
wirklich?

ich hätt die mordeslust, die menschen ertappt, wenn sie in kriegssituationen gelangen, viel viel dunkler empfunden ...

Dann schau dir mal "dark-fetish" Seiten an. Da gibt es genau sowas als Porno. Hinrichtungen jeglicher Art. Und die BDSM-Szene spielt Folter/ Gewalt einvernehmlich nach. Und unter "Bizarr" fressen Monster Menschen. Und Menschen Scheiße.
 
Es hat ja jeder die Freiheit, im privaten zu machen was er will. Gesellschaftlich konsensfähig ist da vieles Gott sei Dank nicht.
Was macht das für einen Unterschied? Wenn ich eine Frau frage, ob sie mit mir in der Missionarsstellung ficken möchte, und sie lehnt ab, bringt es mir überhaupt nix, dass dieser Sex vermutlich gesellschaftlich konsensfähig wäre. Gehe ich hingegen auf eine Natursektparty und es sind genau drei weitere Leute mit Lust und Begeisterung dabei, ist es kein Hindernis, dass diese Spielart vermutlich nicht "konsensfähig" ist.

Beim Sex ist die "gesellschaftliche Konsensfähigkeit" daher weitgehend irrelevant.
 
Beim Sex ist die "gesellschaftliche Konsensfähigkeit" daher weitgehend irrelevant.

Ja, dann muss man auch den privaten Sex nicht öffentlich zur Schau stellen und um "Konsens" buhlen oder unterstellen, dass jegliche Perversionen das normalste der Welt wären.

Und eine Korrelation zwischen "kranker Seele" und abnormalem Sexualverhalten gibt es unbestritten, wobei Sexualität sowohl Ursache als auch Folge einer Erkrankung sein kann.
 
Dann schau dir mal "dark-fetish" Seiten an. Da gibt es genau sowas als Porno. Hinrichtungen jeglicher Art. Und die BDSM-Szene spielt Folter/ Gewalt einvernehmlich nach. Und unter "Bizarr" fressen Monster Menschen. Und Menschen Scheiße.
marlene hubsche ... ich bin im dark fetish daheim, und was du da beschrieben hast, ist nur die oberfläche ;)

was hat das damit zu tun, wenn krieg herrscht, und plötzlich die menschen ganz dunkel werden und bereit sind, tag für tag die abscheulichsten dinge anderen anzutun, die zu nix zugestimmt haben?

vergiss mal "erzwungene" vergewaltigung (also das wo's taktisch mit absicht gemacht wird).
was ist mit dem soldaten, der völlig ohne grund gefangene vergewaltigt, oder gar nach ableben der gefangenen, aus neugierde mit seinen messer "a bissl spielen" geht?

sex ist, im alltag, sicher eine der dunkleren seiten ... aber die dunkelste? nein, bei weitem nicht ...

der vater, der seine tochter krankenhausreif verprūgelt, weil der rock zu kurz war, und die mutter die wegsieht mir der aussage "hätts den rock ned angezogen, habs ihr eh gesagt" ... das, ist dunkel...
 
Dann schau dir mal "dark-fetish" Seiten an. Da gibt es genau sowas als Porno. Hinrichtungen jeglicher Art. Und die BDSM-Szene spielt Folter/ Gewalt einvernehmlich nach. Und unter "Bizarr" fressen Monster Menschen. Und Menschen Scheiße.
Wie Du richtig schreibst, spielen die das nur. Einvernehmlich.
Kein Vergleich mit echter Gewalt.

Auch wenn mich das überhaupt nicht anspricht und ich derartige Pornos noch nie gesehen habe, aber jedem Tierchen sein Plaisirchen ;).
 
kommt wahrscheinlich auf das jeweilige persönlichkeitsmuster an. manche brauchen wahrscheinlich das extravagante, abenteuerliche, grenzwertige als kick. andere wiederum nicht.

Ich habe mal ein Buch über Sexualität der Menschen in den verschiedensten Epochen gelesen und Conclusio war: je strikter, dogmatischer und durch Verbote oder negative religiöse Aufladung versucht wurde zu reglementieren, umso ärger trieben es die Leute dann "heimlich". Was ja auch ganz normal ist, auf Zwang folgt der Wunsch sich zu befreien und der Ausbruch. Manche haben dafür sogar den möglichen Tod in Kauf genommen.
 
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