Drohendes Badeverbot in der neuen Donau

  • Ersteller Ersteller Gast
  • Erstellt am Erstellt am
Denke das Badeverbot wird für den südlichen FKK Bereich der Donauinsel gelten, der Kirschenhain ist eh Insel FKK Nord. Ansonsten hast den nördlichsten Inselzipfel, gegenüber Yachthafen Nord, im Süden Dechantlacke, Panozzolacke, Wienerberg und des Nächtens Stadtpark, Rathauspark, Raffineriestrasse wird allgemein ja schon abgeraten.
Früher war ja am meisten los entweder Konstantinhügel an der Praterallee, oder Höhenstrasse, weiß jetzt nicht, ob dort noch was ist, glaub net, die Plätze dürften mittlerweile schon alle hin sein.
War überall, da jetzt direkt am Wienerberg wohne, werde das mal checken, wie es da ausschaut, die Outdoorwichser hast überall, das habe am Wienerberg schon mitbekommen :lalala:
 
Hier das Segment, das eine bewohnte Insel bildet:
Da herrscht Anstand und Ordnung, da wird nix Anrüchiges getan.
Unzucht kann außerhalb dieser, durch die Wasser begrenzten Insel getrieben werden.
Nicht gegen den Willen eines anderen, nicht mit Tieren, Pädophilie schließt sich sowieso aus.
Hier wird noch gelyncht.

Anhang anzeigen 5196788

Sodale:
Was spricht gegen die Lobau, da bleibt der Bus sogar direkt stehen?

Badeverbot: So das überhaupt je geahndet wird, gibt´s eine Verwaltungsstrafe.
Ich habe noch nie gehört, dass die tatsächlich verhängt wurde.

Bitte, welches Amtsorgan denkt ihr, schleppt sich dort durch die Büsche um Glückseligkeit zu stören? ;)
Tja und wenn wir die tropischen Nächte haben, kann´s durchaus sein, dass die Frau Ophira, sich ins Bademanterl haut, runter schlapft und eine Runde schwimmt.
Pool ist definitiv nicht dasselbe wie das ruhige dunkle Wasser.
Ah ja und ich schlucke nicht. (also das Wasser)

Die Insel selbst hat zwei Seiten, eine zur Donau und eine zur Rinne.
Auf beiden Seiten gibt es wunderbare alte Aubestände, in Form kleiner Halbinseln oder Buchten.

Das kann doch nicht so schwierig sein, dort irgendwo Spaß zu haben.
So man dort mal mit dem Rad etwas später auf der Heimfahrt ist, hört man ganz deutlich, dass einige Leute das sehr wohl können.
Untertags wahrscheinlich auch, aber da ist es mir zu heiß um mich herumzubefördern, da häng ich im Schatten eines Baumes und leere meinen Kühlschrank.

Wo, verdammt, ist das Problem?

Tja und wo sich die Menschen näher kommen, gibt man sich mitunter auch einen ganz banalen Schnupfen oder anderes weiter.
Da halte ich das Risiko, trotz Badeverbot zum Abkühlen ins Wasser zu springen, eher für minimal.
Du schwimmst ja nicht auf sportlich die ganze Länge. :)

20 Grad könnte es übrigens am Wochenende werden. :D

Sodale und wenn das alles eh net so schwierig ist, warum macht´s ihr Interessierten, net ein Forumstreffen an so einem lauschigen Platzerl?

Gemma, gemma, warm wird´s!
 
Bin im Sommer oft auf der Donauinsel aber was ich da so in der Donau in Ufer Nähe so sehe gehe ich in die Donau bestimmt nicht rein.
 
Das Wasser in der neuen Donau ist Grundwasser.
Nur bei Hochwasser kann das Donau Wasser über dem Wehr überschwappen.
Dann ist sowieso Badeverbot.
Das Wasser in der neuen Donau wird auch regelmäßig auf Verunreinigungen überprüft.:)
 
Keine Ahnung ob sich diesen Winter etwas verändert hat, aber bezüglich Fäkalien und anderer Verschmutzungen sind die Badeplätze der Donau (ich rede nicht von der Schifffahrtsrinne!) seit Jahren sauber:
Ob sich was verändert hat, ist noch nicht klar, allerdings gibt es 2 neue Erkenntnisse, wobei eine davon die Prüfmethoden der Stadt Wien untergräbt.
Das Ganze stützt sich auf die Studie publiziert von Alexander Kirschner an der MedUni Wien und Karl Lansteiner Privatuniversität:
Multiparametric monitoring of microbial faecal pollution reveals the dominance of human contamination along the whole Danube River

Erkenntnis 1:
Der größte Anteil der Fäkalien, hat menschlichen Ursprung und kommt nicht von Tierdünger usw.

Erkenntnis 2:
Die Bakterienbelastung kann an den Flussufern signifikant höher sein als in der Strommitte, daher kann eine Beurteilung von Proben, die in der Strommitte genommen wurden nicht immer zur Einschätzung der Belastung an den Flussufern, wo überwiegend gebadet wird, herangezogen werden.

Dann berichtete oe24 über irgendwelche Belastungen in Krems, die von der FPÖ und den Grünen vorgelegt wurden, die Messergebnisse find ich aber irgendwie nicht.
Fäkal-Alarm: Der Donauinsel droht ein Bade-Verbot
Auch NÖN berichtet es, ohne Quellen zu nennen (Top-Journalismus)
Anzeigen bei Staatsanwaltschaft Krems eingegangen
Kann durchaus sein, dass sich was verändert hat, die letzten Zahlen der Stadt Wien sind ja von Sep.2018 und kommen auch erst im April/Mai wieder, nur Quellen dazu zu finden ist ätzend:
Wasserqualität Alte Donau, Neue Donau und Strandbad Stadlau

NÖN verweist in ihrem Berich auf eine Studie der Karl Landsteiner Privatuni, auf der Seite der Privatuni findet sich allerdings die Publikation, die ich oben verlinkt habe und einer der Verfasser der Studie betonte in einem Interview zur Studie "Die Donau ist für ihre Größe, dank der zahlreichen Gewässerschutzmaßnahmen, ein ausgesprochen sauberes Gewässer"
www.derstandard.at/2000072462533/Faekalbakterien-in-der-Donau-stammen-meist-vom-Menschen
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, das stimmt schon, aber ich meinte in der alten Donau fahren die ganzen Elektroboote...in der neuen hast Du Frachter, DDSG usw., ganz normalen Schiffsverkehr eben. Und dieser Donauteil zw. Donauinsel und 22. Bezirk wird nicht befahren. Da hab ich was verbuxelt, ist nicht meine Gegend. Die wirklich echte alte Donau ging sowieso vom Donaukanal bis weit über den 22. hieb hinaus. Wien wurde am Donaufer gegründet:D.
Schreib nix wenn du dich nicht auskennst.. In der neuen donau fahrt ausser tretboot und elektroboot gar nix... Deine frachter fahren im donaustrom
 
Ob sich was verändert hat, ist noch nicht klar, allerdings gibt es 2 neue Erkenntnisse, wobei eine davon die Prüfmethoden der Stadt Wien untergräbt.
Das Ganze stützt sich auf die Studie publiziert von Alexander Kirschner an der MedUni Wien:
Multiparametric monitoring of microbial faecal pollution reveals the dominance of human contamination along the whole Danube River

Erkenntnis 1:
Der größte Anteil der Fäkalien, hat menschlichen Ursprung und kommt nicht von Tierdünger usw.

Erkenntnis 2:
Die Bakterienbelastung kann an den Flussufern signifikant höher als in der Strommitte, daher kann eine Beurteilung von Proben, die in der Strommitte genommen wurden nicht zur Einschätzung der Belastung an den Flussufern, wo überwiegend gebadet wird, herangezogen werden.

Dann berichtete oe24 über irgendwelche Belastungen in Krems, die von der FPÖ und den Grünen vorgelegt wurden, die Messergebnisse find ich aber irgendwie nicht.
Fäkal-Alarm: Der Donauinsel droht ein Bade-Verbot
Kann durchaus sein, dass sich was verändert hat, die letzten Zahlen der Stadt Wien sind ja von Sep.2018 und kommen auch erst im April/Mai wieder, nur Quellen dazu zu finden ist ätzend:
Wasserqualität Alte Donau, Neue Donau und Strandbad Stadlau

Die Studie der MedUni kann ich leider nicht vollständig interpretieren, da müsste ich mich bzgl. der Referenzwerte besser einlesen. Aber die erste Grafik und die Erklärungen dazu zeigen doch, dass die Donau bis auf Kelheim in Deutschland bis Wien sowohl im Strom als auch am Ufer tendenziell eher sauber ist? Spätestens ab Budapest würde ich aber wirklich nicht mehr reingehen. Außerdem reden sie vom "midstream area" und "left and right Riverside", das betrifft dann eher nicht die Badeplätze bei der Alten und Neuen Donau, weil die - wie schon erwähnt - außer bei Hochwasser nicht vom Donau-, sondern vom Grundwasser gespeist werden. Diese Diskussion betrifft dann eher die Badeplätze in OÖ und NÖ, die an der "echten" Donau sind.

Bei der AGES wie eigentlich auch im in meinem 1. Link sind die Badeplätze selber bewertet:
Badegewässermonitoring

Den Absatz mit dem Ö24-Link und dem 2. sehe ich nur im Zitat, da kann ich sie aber nicht öffnen?

Edit: Jetzt sehe ich 3 Links und kann sie auch öffnen.

Gut, im Prinzip sagen sie, in der Schifffahrtsrinne in Wien werden Fäkalien sein. Ob sie bei den Bädern auch sein werden, sei mal dahingestellt. Spätestens im April, Mai kommen eh die ersten Messungen, davor ist das Wasser eh kühl und sie reden auch in den Artikeln eher von einer Gefahr in der warmen Jahreszeit.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Studie der MedUni kann ich leider nicht vollständig interpretieren, da müsste ich mich bzgl. der Referenzwerte besser einlesen.
Die Studie macht auch keine Aussagen über die Bewertung der absoluten Erregerkonzentration, bzw. hat eine häufige Übereinstimmung der lateralen und mittleren Wasserproben gefunden.
War auch net ihr Ziel, sondern zu zeigen welche Organismen die Quellen für Fäkalbelastungen der Donau sind.

Aber die erste Grafik und die Erklärungen dazu zeigen doch, dass die Donau bis auf Kelheim in Deutschland bis Wien sowohl im Strom als auch am Ufer tendenziell eher sauber ist?
Das sagen auch die Verfasser der Studie im Interview.
Gut, im Prinzip sagen sie, in der Schifffahrtsrinne in Wien werden Fäkalien sein. Ob sie bei den Bädern auch sein werden, sei mal dahingestellt. Spätestens im April, Mai kommen eh die ersten Messungen, davor ist das Wasser eh kühl und sie reden auch in den Artikeln eher von einer Gefahr in der warmen Jahreszeit.
Mit dem Badeverbot stützt sich oe24 auch auf die Aussage des Politikers Toni Mahdalik: "Die Überprüfung der Wasserqualität muss ab sofort intensiviert werden. Die Fäkalgefahr ist evident und gesundheitsgefährdend. Es droht ein Badeverbot für Donau, Alte Donau und Entlastungsgerinne in der warmen Jahreszeit. Das wäre eine Katastrophe für die Erholungssuchenden und vor allem die Freizeitbetriebe."
Woher er die Messergebnisse nimmt, ist unbekannt.
Vielleicht das nächste Mal keinen Fussballer zur Interpretation mikrobiologischer Studien befragen.

Da ich jetzt nach 2 stündiger Suche noch auf keine aktuellen Messdaten gestoßen bin, neige ich dazu das ganze als Falschmeldung der österreichische Tageszeitung zu klassifizieren, da sie sich auf eine Aussage zu stützen scheinen, die die Person, die sie gemacht hat mit der angegebenen Quelle nicht belegen kann und sie sich selbst anscheinen netmal die Mühe gemacht haben, die Studie zu lesen. Trotzdem bringen sie es als Fakt "Der Donau droht ein Badeverbot".
 
Zuletzt bearbeitet:
Da ich jetzt nach 2 stündiger Suche noch auf keine aktuellen Messdaten gestoßen bin, neige ich dazu das ganze als Falschmeldung der österreichische Tageszeitung zu klassifizieren, da sie sich auf eine Aussage zu stützen scheinen, die die Person, die sie gemacht hat mit der angegebenen Quelle nicht belegen kann und sie sich selbst anscheinen netmal die Mühe gemacht haben, die Studie zu lesen.

Dass ein Österreich-Bericht über die Aussage eines FPÖlers nicht ganz nachvollziehbar ist, überrascht mich jetzt doch sehr :shock: San des net de Guadn?
 
Dass ein Österreich-Bericht über die Aussage eines FPÖlers nicht ganz nachvollziehbar ist, überrascht mich jetzt doch sehr :shock: San des net de Guadn?
Keine Ahnung, dafür gibts einen Politikbereich.
Apolitisch sehe ich hier den Hirntot mindestens zweier Politker und eines Journalisten, der die Geschichte rausgebracht hat, ohne sie zu überprüfen.
 
Im Gegensatz zu lieben Albin hab ich kein Problem damit einen Fehler einzugestehen. Meine Einschätzung der Lage war falsch, deshalb gebe ich ihm Recht. Aber vielleicht kann er mir ja jetzt Belege liefern, auf deren Grundlage er in einenem anderen Thread mutmaßte ich wäre nicht ganz dicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben