die Verlassenschaft

Waunn i amoi hinnig bin, möchte ich bloß keine geheuchelten Ehrerbietungen haben und auch keine große Musik. Verbrennen und fertig. Auf gar keinen Fall einen großen Aufwand betreiben und auch keine Blumen. Kein Eichensarg, keine Kirche, keine Verwandten.

Ein wengl Musik aus der Konserve mit Pauken und Trompeten darfs zum Abschluss schon sein. Wenn schon, denn schon. ;) Aber bitte nicht übertreiben.

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worum geht es - wozu man als dann verblichener vorsorgen kann?
  • dass die liebsten und engsten hinterbliebenen bestmöglich versorgt sind
  • dass es möglichst keine streitereien untereinander um die hinterlassenschaft gibt
  • dass das eigene zeug, an dem einem nicht liegt möglichst wenig arbeit für die hinterbliebenen macht
  • dass aber umgekehrt das, was einem an "bleibendem" am herzen liegt bestmöglich erhalten bleibt
  • dass die interessen derjenigen, die einem vertraut haben bestmöglich weiter gewahrt bleiben
  • dass das, was einem selber an inhalten und werten wichtig war und die möglichst authentische info über einen selbst zwar erhalten bleibt
  • aber dass die gerade trauernden bestmöglich in ein neues leben hineinfinden, in dem man halt als lebendiger und aktiver nicht mehr vorkommt
 
Also wenn es um ein Testament geht, würde ich unbedingt zu einem Notar gehen und nicht irgendeinen nebulösen Wisch daheim aufsetzen. Kostet abhängig vom Vermögen vielleicht nur 300 Euro beim Fachmann.

Ein Testament daheim ist nur dann gültig, wenn es den Formvorschriften entspricht. Im Todeskampf wird sich der Versterbende wohl keine Gedanken um diverse I-Tüpfel-Reitereien machen, damit sein letzter Wille dann auch gilt und ob er jede Seite des Blattes unterschreiben soll oder nicht.

Man macht sich einen Termin mit dem Notar aus und sagt ihm oder dem Substitut seine Wünsche nach dem Tode. Daraufhin wird ein vorbereitetes Schriftstück verfasst. 3 Zeugen, die in keinem Naheverhältnis mit dem Testator stehen, müssen unterschreiben, damit das Testament gültig wird. Meistens werden das wohl die Damen aus der Kanzlei sein. Danach wird das Vorhandensein eines Testaments im ZTR erfasst.
 
In einem vorgefertigten Testament vom Notar kommen auch so exotische Begriffe wie "endgefertigt" vor. Damit hat man im Leben wenig zu tun und weiß daher meistens nichts anzufangen. Als meine Mutter 2022 an Bauchspeicheldrüsenkrebs verstarb, erhielt ich vom Notar gemäß Außerstreitgesetz das Testament von ihr, in dem "die endgefertigte" geschrieben stand und dass ihr gesamtes Vermögen ihr Mann (also mein Vater) bekommen soll.

Am besten das Erbe ausschlagen. Auch wenn es Millionen verspricht. Dann ist man aller Sorgen auf einen Schlag los und ist nicht Rechtsnachfolger der Verlassenschaft. Ich steh auf eigenen Beinen und möchte nicht weiter Geld in den Hintern gesteckt bekommen.

Es gibt einige Beweggründe, eine Erbschaft auszuschlagen. Im Gegensatz zu Deutschland wird in Österreich jedoch keine Frist dafür gesetzt, sofern die potentiellen Erben beim Notar mitwirken.

Die Ausschlagung der Erbschaft im Lichte der Rechtssprechung
 
Mei ganzes Geld kriegt einmal mei menschliche Chinesarin und die Viecher in Schönbrunn. Den Teufel werd ich tun, meine Kohle den gierigen und verlogenen Subjekten zu geben!
 
@Mitglied #4975 ist es wirklich nötig, dass du den Thread mit so vielen Einzelbeiträgen zumüllst? wenn du etwas bei einem Post vergessen hast zu erwähnen, kannst du über "bearbeiten" noch etwas zum bestehenden Post hinzufügen.
 
@Mitglied #4975 ist es wirklich nötig, dass du den Thread mit so vielen Einzelbeiträgen zumüllst? wenn du etwas bei einem Post vergessen hast zu erwähnen, kannst du über "bearbeiten" noch etwas zum bestehenden Post hinzufügen.

In diesem Thred hab' ich heute eh nur zweimal hintereinandergeschrieben.

Die Edit-Funktion nutze ich sowieso schon lange.
 
Ja bitte, wenn Du meine Beiträge als Zumüllen bezeichnest, dann scheiß ich halt drauf. Wirklich nichts kann man Euch recht machen. Ob Kaschperl oder ernsthaft.

Da gibt man sich ein wenig Mühe und versucht, etwas zum Erben zu schreiben, aber anscheinend erwartet man in der Sektion Liebe/Beziehung/Partnerschaft nur belanglosen Firlefanz.

Mein ganzes Geld kriegt die Chinesarin! Ätschibätsch! Keine Berechtigung Bilder zu betrachten - Bild entfernt.

:mrgreen:
 
nein, es geht nicht um Firlefanz, aber auch nichts ums Erbrecht. es geht darum, wie und ob man private Dinge privat hält über den Tod hinaus.

Na dann sag das doch gleich, damit ich mich auskenn. :mrgreen:

Bei mir sinds sicherlich mehr Dinge als im Durchschnitt, die jemand ins Grab mitnimmt. Alles keine großen oder gar illegalen Sachen, aber eben Geheimnisse, die unausgesprochen bleiben. Warum? Najo... Weil i ma eben blöd vorkamat. Sind eh nur Kleinigkeiten. Wennst das wem sagst, sagt der glatt drauf: Geh bitte, wegen dem scheißt dich an?

Komischerweise bin ich im Stadium des Verliebtseins komplett offen. So offen wie ein Scheunentor. Und das voll gern. Also von daher gibts keinerlei Berührungsängste.

Echt kein Schmäh mit "meiner" Chinesin. Bin völlig im Bilde, dass sie keine tieferen Gefühle für mich hat (allenfalls eine normale Sympathie halt). Aber weil ich schon lang gmerkt hab, dass sie einen Kunden nicht ausnimmt und menschlich gesehen 1A ist, soll sie eines Tages auch das ganze Geld von mir kriegen.
 
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