Hi,
im 1. Beitrag wirds erklärt:
Streitschrift: Svenja Flaßpöhlers "Die potente Frau" | BR.de
In dem Gespräch jedenfalls ein nicht uninteressanter Ansatz. Werde mir mal das Buch besorgen.
Passt aber ganz gut zu unserer #Metoo Debatte: Wenn sich die Männer nicht mehr trauen, Frauen anzusprechen, weil sie zu unsicher sind, keinen Benimmunterricht hatten, und daher nicht wissen, wann sie eine Frau belästigen, brauchen wir potent Frauen, die Männer aufreissen!
Ist zwar schon lange her, dass mir Frauen nachgepfiffen haben, auf der Straße, in der Schule, aber mit hats gefallen.
Ich möchte auch gerne mal blöde Fragen stellen, also wenn mich eine Frau anbaggert und meint, sie fände mich so toll, dann will ich einmal fragen "Was findest Du an mir denn so aufregend?" oder irgendwas anderes Unsinniges, mit dem ich so oft konfrontiert war.
Ich finde es durchaus verständlich, dass beim Werben die passive Rolle, die traditioneller Weise der Frau vorbehalten bleibt, eine sehr schöne ist, man wird umschwärmt, man bekommt gesagt, wo hübsch und klug und toll man nicht ist, man ist etwas besonderes, irgendjemand anderer bemüht sich um einen, das muss fantastisch sein.
Ich als Mann will das auch mal haben, ich unterstütze die Forderung nach den potenten Frauen, insbesondere, da ich hoffe, dass Frauen mehr Stil haben, dass mir eine Frau keine "ey ficken?" PN schickt.
Auch beim Sex, wenn ich - in der Tradition der Frauen - zurücklehnen will und sage "Besorgs mir", muss ich normalerwise dafür bezahlen ...
Aber um mal ernsthafter zu sein, ja Flaßpöhler hat recht, es braucht potente Frauen, nicht nur für die Waffengleichheit im Geschlechterkampf, im Alltag brauchen wir das für die Gleichberechtigung. Erreichen werden wir es nur, wenn wir die Erziehung umstellen, und die Frauen aus der passiven Rolle holen.
Eigentlich müssen wir nur dafür sorgen, dass Frauen Männer anbaggern, wenn man einmal jemanden anbaggert und abblitzt, das ist eine charakterbildende Erfahrung, die offenbar vielen Frauen in deren Teenagerzeit abgeht.
LG Tom